Hoffenheim vor Verpflichtung von Silvana Chojnowski

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Bundesliga-Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim steht kurz vor einer Verpflichtung von Stürmerin Silvana Chojnowski vom 1. FFC Frankfurt.

Die 19-Jährige soll in der kommenden Woche einen Zweijahresvertrag unterschreiben. Zuvor hatte die Elf aus dem Kraichgau bereits die Zwillingsschwestern Fabienne und Tamar Dongus vom Bundesliga-Absteiger VfL Sindelfingen unter Vertrag genommen.

U20-Nationalspielerin Silvana Chojnowski will zukünftig in Hoffenheim spielen © Nora Kruse / ff-archiv.de
U20-Nationalspielerin Silvana Chojnowski will zukünftig in Hoffenheim spielen © Nora Kruse / ff-archiv.de

Vom Konzept überzeugt
„Das ganzheitliche Konzept in Hoffenheim hat mich überzeugt. Die Bedingungen im Verein sind super und ich freue mich, für Hoffenheim in der 1. Liga spielen zu können“, so Chojnowski über ihre Entscheidung, ab Juli im Kraichgau ihre Fußballschuhe schnüren zu wollen.

Sportliche Verstärkung
Ralf Zwanziger, Leiter des Frauen- und Mädchenfußballs, erklärt: „Wir freuen uns, dass Silvana sich für uns entschieden hat. Sie wird sich bei uns sicherlich sportlich, aber auch persönlich weiterentwickeln. Außerdem wird sie uns mit ihren sportlichen Leistungen bei unserem Ziel, die erste Liga zu halten, sicher weiterhelfen können.“

Letzte Aktualisierung am 22.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Sheldon
Sheldon

Das hört sich sinnvoll an, sehr sinnvoll sogar. Eben nicht die großen Namen machen es, sondern ein Gerüst aus etwa gleichstarken Spielerinnen, die man zu einem Team formt.

Detlef
Detlef

Mensch Sheldon, daß klingt ja fast wie Lob, Lob für einen „Retortenverein“!!! 😉

Gute Verstärkung für die Hoffe-Mädels!!! 🙂

Speedy75
Speedy75

Sehr sinnvolle Verpflichtung für die Hoffe-Mädels. Dort ist sie gefordert und kann zugleich zeigen was sie kann.

Bisher ergeben die Verpflichtungen von Hoffenheim wirklich Sinn.

Michele
Michele

Viel Glück, Chojno!
Ich hoffe, du kannst in Hoffenheim, deine fussballerische Klasse zeigen!

Sheldon
Sheldon

@Detlef: Nun, ich habe ja schon gesagt, dass die „Retorte“ allein nicht per se nach Kritik schreit, sondern eher ihre Auswirkungen. Aber wenn wir hier ein solcher Verein, statt die großen Spielerinnen zu holen, die zweifelsohne auf dem Markt sind, sich die Mühe macht und eine Spielerin, die eigentlich aussortiert war in ihrem Verein, die eine knappe Saison fast nicht 1. Liga gespielt hat, die aber zweifelsfrei Talent besitzt, holt und wieder aufpeppeln will, dann ist das genau das, was mir zusagt. Denn damit zeigt der Verein, dass er sich das zutraut und dass er sich dazu in der Lage… Weiterlesen »

neutral77
neutral77

@ Sheldon

erkläre doch mal bitte das „Retorten-Gesetz“ … ???

SC07FanatikerXXL
SC07FanatikerXXL

Schade, sie war auch beim SC 07 im Gespräch. Die Nachricht der drohenden Insolvenz hat wohl die Entscheidung pro Hoffenheim gekippt.

FFFan
FFFan

Schön, dass es mit diesem Transfer doch noch geklappt hat. Ich hatte ja bereits in einem anderen Thread, als es darum ging, um welche Art von Spielerinnen Hoffenheim sich bemühen sollte, den Vorschlag gemacht, sich vor allem auf U-Nationalspielerinnen und andere Talente zu fokussieren, und dabei explizit Chojnowski genannt. Damals sah es so aus, als würde bei der Frankfurterin der SC Bad Neuenahr das Rennen machen, aber denen kam wohl die Insolvenz dazwischen.

Zaunreiter
Zaunreiter

Ich muß mich nochmal wiederholen:
Ich bin angenervt von der Diskussion um Traditionsvereine, Plastikvereine oder Werksvereine. Was da in Hoffenheim gemacht wird, hat ja einen Ursprung. Dazu müsste man sich nur die Mühe machen, hier oder nebenan bei fansoccer ins Archiv zu steigen.

Und ja bitte. Ich würde auch gern das Geheimnis des „Retortengesetzes“ erfahren. Ich wünsche mir, erleuchtet zu werden.

Altwolf
Altwolf

@Sheldon.Da die „Retorte“ ein schon aus früherer Zeit stammendes Labor-Gefäß ist,welches in der Chemie genutzt wurde,solltest du diesen Begriff nicht im Zusammenhang mit Sportvereinen verwenden, auch wenn dieser Unsinn „liebevoll“ von den Boulevard-Journalisten gepflegt wird um bestimmte Vereine damit zu geißeln. Auch wenn mit der Formulierung „aus der Retorte“ kommend eine chemische Reaktion bzw. ein Prozeß gemeint ist, der also nicht auf natürlicher Entwicklung entstanden ist,kann die Anwendung z.B. auf 1899 Hoffenheim u.auch auf andere Vereine nicht explizit angewendet werden, denn ansonsten sind ale Vereinsgründungen und deren Weiterentwicklungen „künstliche“ Entscheidungsprozesse,so wie auch Parteigründungen, Fanclub-Gründungen und letztendlich alle sozialen Gemeinschaften, die… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

Das „Retortengesetz“: Eine Retorte ist eigentlich ein künstlich befruchtetes Baby, ein Baby also, das unter natürlichen Gegebenheiten nicht geboren worden wäre. Die Voraussetzungen dieses Babys sind eine Eizelle der Mutter und der Same des Vaters. Der Macher ist der medizinische Assistent. Dieses Prinzip wird nun auf einen Verein angewendet. Die Voraussetzungen: Ein kleiner, relativ unbedeutender Verein und Geld. Dadurch, dass diese beiden künstlich zusammengeführt werden durch den Macher, einen Mäzen oder ein Werk, entsteht ein Verein, der unter anderen Umständen nicht entstanden wäre. Dabei ersetzt das Geld (der potente Samenspender) das natürliche Kapital des Vereins, nämlich die Fans, den eigentlichen… Weiterlesen »

Ralligen
Ralligen

Melanie Leupolz ist ein herausragendes Talent,die sich mit Sicherheit noch weiterentwickeln wird,wäre das nicht eine wunderbare Spielerin welche ziemlich gut zum FC B. passen würde. L.lotzen und S.Hagen könnten davon nur profitieren.Wie sieht das eigentlich mit ihrem Vertrag aus,endet der 30.06.13 oder 30.06.14 ,vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.

Danke

neutral77
neutral77

Und täglich grüßt das Murmeltier = Sheldon malt sich seine Welt, so wie sie ihm gefällt !!!

O. Christ
O. Christ

Sheldon, eine Retorte ist ein Gefäß und kein Baby. Der Vergleich zum Retortenbaby haut nicht hin, da man es einem Menschen nicht ansieht, wie er gezeugt wurde und dies auch keinen Einfluss auf die Frage nach genetischen und sozialen Eltern, Mutter wie Vater, hat. Dass du den FFC Frankfurt als Geldverein ohne „natürliche“ Fans klassifizierst, irritiert ein wenig. Schließlich gehört dieser Verein zu den organisch gewachsenen Traditionsvereinen (aus der SG Praunheim entstanden) mit großer Anhängerschaft und hat sich eben nicht aus der Mäzenatenschaft eines Männervereins oder Unternehmens entwickelt. Die Probleme des Investoren-Geschäftsmodells mit SiDi sind hinreichend bekannt, haben aber mit… Weiterlesen »

neutral77
neutral77

Und hier noch einmal (und zum letzten Mal) expliziert für „Sheldon“: Der Ursprung des Frauenfussballs in Wolfsburg basiert aus Anfang der Achtziger Jahre mit dem VFR Eintracht Wolfsburg (siehe da, Hauptsponsor VW). Da dieser Verein sich mit einer Tennisanlage übernommen hatte, wechselte die gesamte Frauensparte zum WSV Wendschott / Wolfsburg (und siehe wieder da, Hauptsponsor VW !!) Da auch dieser Dorfverein den weiter voranschreitenden Frauenfußball nicht mehr stemmen konnte, wechselte man zum VFl Wolfsburg (und wieder und zum dritten Mal, der Hauptsponsor VW) !! Hier stieg man ab und im kommenden Jahr wieder auf. Dann hat es 7 !! Jahre… Weiterlesen »

enthusio
enthusio

@ Markus Juchem:

Bei soccerdonna ist vermerkt, dass ihr Vertrag zum 30.6.2013 endet.

https://www.soccerdonna.de/de/melanie-leupolz/profil/spieler_2197.html

waiiy
waiiy

Sehr sinnvoll der Wechsel und für Chojnowski.

Aber Frankfurt hat es versäumt, sie weiterzuentwickeln und einzubauen. Wenn man einigen Frankfurter Fans Glauben schenken darf, war das schon schwach vom Verein.

Altwolf
Altwolf

@Sheldon.Es ist wunderbar,wie du aus der Not eine Tugend machst.Sowohl für deine Bayern,als wohl auch für Hoffenheim gilt erst einmal eine gewisse Stabilität in die Leistung zu bekommen und erst dann wird man von der Geschäftsleitung der jeweiligen Vereine auch Geld in die Hand nehmen wollen,falls man in dieser Liga Erfolg haben will.Ich möchte mal behaupten,daß deine doch etwas „verklärte“ Darstellung nicht der Realität entspricht und insbes. Uli Hoeness, nicht vom FF überzeugt ist,denn wenn er sich engagieren wollte,sähe das Alles ganz anders aus.Die Frauen des FC Bayern gibt es schon seit über 20 Jahren und sie sind immer noch… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

Da ich gerade so gut im Schwung bin, noch ein paar Anmerkungen. Der 1945 gegründete VFL WOB war bis zum Aufstieg in die 1.Buli und auch noch danach bis 2007 einvernehmlich als „Provinzverein“ mit dem Image „einer grauen Maus“ von Fußball-Deutschland bezeichnet worden.Dann aber die große Wende,als man plötzlich e. F.Magath verpflichtete und sogar wagte international im Europapokal zu spielen. Als dann sogar 2009 die Deutsche Meisterschaft herrauskam,war der „Retortenklub“ geboren und seitdem kennzeichnendes „Attribut“ in Fußball-Deutschland, da man den Erfolg dieses Vereines nicht respektieren wollte, mußte eine irgendwie abwertende Erklärung her. Genauso ist es dem „Retortenklub“ Bayern München ergangen.… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

@ enthusio:
„Bei soccerdonna ist vermerkt, dass ihr Vertrag zum 30.6.2013 endet.“

Auch an dich noch mal der Hinweis, dass diese Angabe lediglich bedeutet, dass ‚Soccerdonna‘ keine Kenntnis von einem über das Saisonende hinausreichenden Vertrag hat (wie auch, wenn der SC Freiburg keine Angaben zur Vertragslaufzeit macht?). Es bedeutet nicht, dass ‚Soccerdonna‘ positive Kenntnis von einem Vertragsende 2013 hat!