Gütersloh und München im B-Juniorinnen-Finale

Von am 25. Mai 2013 – 18.47 Uhr 39 Kommentare

Der FSV Gütersloh 2009 und der FC Bayern München werden am Samstag, 1. Juni, das Finale der B-Juniorinnen-Bundesliga bestreiten. Die Gütersloherinnen setzten sich im Halbfinal-Rückspiel knapp gegen den 1. FFC Frankfurt durch, die Münchnerinnen erteilten dem 1. FFC Turbine Potsdam hingegen eine Lehrstunde.

Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel setzte sich der FSV Gütersloh 2009 im Halbfinal-Rückspiel mit 2:0 gegen den 1. FFC Frankfurt durch. Nina Ehegötz machte den Rückstand bereits in der Anfangsphase durch ihren frühen Führungstreffer wett (2.), ehe Patricia Pape noch vor der Halbzeit für die Entscheidung sorgte (21.).

Gütersloh sieht sich als verdienter Sieger
„Wir haben mehr investiert und waren über 160 Minuten gesehen die bessere Mannschaft“, freute sich Güterslohs Trainer Franz-Pohlmann Frankfurts Trainer Sascha Glass meinte nach seinem letzten Spiel als Trainer der B-Juniorinnen: „Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen, denn wir haben sogar besser gespielt als im Hinspiel. Schade, dass wir dafür nicht belohnt wurden.“

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Die Juniorinnen des FC Bayern München

Die Juniorinnen des FC Bayern München dürfen sich über den Einzug ins Finale freuen © Herbert Heid / girlsplay.de

Schwarzer Tag für Potsdam
Der FC Bayern München überrollte den 1. FFC Turbine Potsdam nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel im Rückspiel im „Sportforum Waldstadt“ mit einem 6:1 (6:0). Die doppelte Elfmeter-Torschützin vom Hinspiel, Jenny Gaugigl, stellt früh die Weichen für den Erfolg (3.), Elisabeth Mayr (10.), Ricarda Walkling (13., 31.), Alea Röger (22.) und Andrea Viehl (35.) machten noch vor der Pause das halbe Dutzend voll. Die eingewechselte Aylin Göktas erzielte für die Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit den Ehrentreffer (56.).

Bindl: „Überragende Leistung“
„Die Leistung in der ersten Halbzeit war überragend“, lobte Bayern-Trainerin Roswitha Bindl ihr Team in höchsten Tönen. „Die Basis für den Erfolg war unsere stabile Defensive. Vorne haben wir die Bälle jedoch genial in die Tiefe gespielt und unsere Chancen eiskalt genutzt.“

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Finale in Gütersloh
Im Finale empfängt somit nun der FSV Gütersloh 2009 am Samstag, 1. Juni, 11 Uhr, in der Tönnies-Arena den FC Bayern München. Endet dies nach Ablauf der regulären Spielzeit von 2×40 Minuten mit einem Remis, folgt eine Verlängerung von 2×10 Minuten und wenn nötig ein Elfmeterschießen.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • Dirk sagt:

    Ich verteidige diese Mannschaft, weil ich es generell nicht mag, auf Jugendlichen derart einzuprügeln und immer nur nackte Ergebnisse zu Urteilsbildung heran zu ziehen. Nicht mehr und nicht weniger. Direkt involviert bin ich nicht, allerdings verfüge ich über eine Art Verständnis für Jugendliche, die nicht immer plangemäß funktionieren, wie man sich das wünscht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy
    Wer sagt, dass dies Insiderwissen ist? Dirk schreibt doch von rein gar nichts, was nicht auch dem gelernten TP-Fan bekannt ist.
    Er echauffiert sich doch nur, wie wir diese desolate Leistung bewerten, kritisieren und Schlußfolgerungen ziehen.
    Andere Kommentatoren waren lt. ihrer Aussage auch vor Ort und geben unisono ihre Einschätzung zur spielerischen Offenbahrung der U17 ab.
    Insiderwissen trägt eher be bei, indem der O-Ton der nicht namentlich genannten Spielerin aus dem Kader der 2. wiedergegeben wird.
    Ein anderer TP-Anhänger wird aber heute lobend erwähnt, der einen erquicklichen finanziellen Beitrag den NW-Teams z.V. stellte ->
    Das ist doch mal ’n Ding! 🙂
    Überhaupt ist die Dirksche Bewertung des Ausscheidens bei der Schul-WM auch irgendwie peinlich. Schreibt er doch vom Ausscheiden im Penaltyschiessen, was die U17 lediglich mit einem erzielten Treffer gegen die Ungarinnen abschloß. Erstens ist es zu diesem Penalty, wo die Spielerin mit Ball am Fuß auf die Torhüterin zuläuft, um zu verwandeln, nur dem vorausgegangenen Unentschieden zu „verdanken“ und Zweitens, weshalb konnten die Mädels das nicht? War’s der Ball am Fuß, war’s die 1:1-Situation oder die Summe von Beidem? Die Art der Entschuldigung – es war ja Penalty – zieht bei mir nicht!
    Ebensowenig zieht die Begründung, dass der Plan im Rückspiel bereits durch den Treffer in der 3. min über den Haufen geworfen war! Häh, da gingen die Köpfe bereits nach unten und das Unheil nahm sein Lauf? Kaum zu fassen und zu glauben, aber wie Sheldon schon schriebt, da ist mental was absolut im Argen, denn wenn’s um Ausscheidungs- und nicht um 3-Punkte-Spiele geht, wird’s vergeigt.

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  • Detlef sagt:

    waiiy schrieb;
    „@Dirk: Vielleicht solltest Du erklären, woher das ganze Insiderwissen stammt und warum Du die Mannschaft so verteidigst, als wärst Du direkt involviert. Dann würde vielleicht einiges klarer.“

    Deinen zumeist sehr intelligenten Beiträgen Zufolge, hätte ich Dir mehr Spürsinn zugetraut!!! 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Dirk: Du brauchst niemanden zu verteidigen. Wer bei Potsdam spielt, weiß, was von ihm erwartet wird und wie er sich verhalten muss. Wenn man von 15-17jährigen Jugendlichen keine Leistung erwarten darf, frage ich mich, wozu wir uns dann überhaupt eine U17-Bundesliga antun? Dann sollte man dort wieder zum altbekannten, unwichtigen Meisterschaftssystem kommen, das keine Beachtung bis zum Finale findet.

    […]

    Generell geht mir dieses ständige „Wir dürfen ja nix erwarten!“ tierisch auf den Keks. Wieso dürfen wir denn nichts erwarten? Wieso darf man von ausgebildeten Fußballerinnen nicht erwarten, dass sie dann Leistung bringen, wenn sie gebraucht wird? Wer das nicht kann, sollte sich lieber nen anderen Job suchen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Deinen zumeist sehr intelligenten Beiträgen Zufolge, hätte ich Dir mehr Spürsinn zugetraut!!!“

    Nun, ich denke, dass ‚waiiy‘ über diesen „Spürsinn“ durchaus verfügt, es aber Dirk selbst überlassen wollte, sich zu ‚outen‘! 😉

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  • Mutti sagt:

    Bisher konnte man nur Kommentare zum Spiel Potsdam gegen Bayern lesen und nicht zum Spiel Gütersloh gegen Frankfurt.
    Deshalb möchte ich einen Kommentar abgeben.

    Wenn jemand sportlich und fair das Spiel gewinnt ist das o.k. und akzeptabel aber wer sich das Spiel angesehen hat der weiss das es weder sportlich noch fair Seitens Gütersloh war.

    Die Mädels von Frankfurt bekamen Ellenbogen ins Gesicht so das man Nasenbluten bekam, Schläge ins Genick, mehrfache Fauls die einfach von der Schiedsrichterin nicht beachtet worden sind…einfach unfaire Spielweise.
    Dann kommt noch die schlechte Schiedsrichterleistung dazu. Eine Gütersloher Spielerin faulte mehrmals und macht sogar ein absichtliches Handspiel an der Mittellinie…eigendlich müsste diese Spielerin vom Platz gestellt werden aber ….es passierte nichts…die Schiedsrichterin lies es weiterlaufen…sie war eher beschäftigt wenn man beim Einwurf oder Freistoss nicht korrekt stand…Schade

    Desweiteren möchte ich die unfairen Eltern, Fans…u.s.w. von Gütersloh erwähnen die die Mädels von Frankfurt mit Worten beschimpft und den sogenannten “ Mittelfinger “ gezeigt haben…so was unsportliches und unfaires habe ich noch nicht erlebt, das gehört nicht auf den Sportplatz.

    Na ja da kann ich nur, sowie denke ich mehrere Leute die dieses Spiel angeschaut haben, den Bayern Mädels die Daumen drücken damit sie das Spiel gewinnen.
    Holt die Sieg in den Süden!!!!!!

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  • Detlef sagt:

    @Mutti,
    Das hört sich schwer nach mangelhafter Schirileistung an!!!
    Hatten wir ja auch beim Hinspiel in München, auch wenn es da zwar hart, aber weitestgehend fair zuging!!!

    Wenn Frau Schiri solche „Tätlichkeiten“ nicht rechtzeitig unterbindet, kann so etwas auch im FF schnell ausarten!!!
    Krass finde ich nur, daß dies schon in einem U17-Spiel passiert ist!!!

    Eigentlich bleibt derartiges Handeln zumeist Nationalspielerinnen in der BuLi vorbehalten, das dann von Kommentatoren gern als „internationale Härte“ beschrieben-, und von Schiris deshalb oft und gern übersehen wird!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das Fairplay auf den Rängen muss ich, falls es sich in der Tat genauso zugetragen hat, auf’s Schärfste verurteilen! Das sind Dinge, die ich absolut nicht und das bei keinem Spiel sehen will.
    Wenn das Team unisono wie die Zuschauer auf den Rängen agiert, muss man sich schon fragen, ob man ggf. im falschen Film ist! 🙁
    Wenn dann noch eine schwache Spielleitung diese Tendenz eher fördert als unterbindet, gehört die Schiri nochmal auf die DFB-Schulbank oder notfalls gesperrt.

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  • FSV Gütersloh Organisation sagt:

    Zum Kommentar von „Mutti“

    Ohne die Vereinsbrille aufzusetzen ein so hoffe ich neutraler Kommentar: Da scheint „Mutti“ irgendwie ein anderes Spiel gesehen zu haben. Es lag wohl eher nicht an den Schiedsrichterinnen, dass die Frankfurter Mädchen das Spiel nicht gewonnen haben. Übermässig hart kann man das Spiel auf dem Rasen nicht bezeichnen, darüber sind sich der Schiedsrichterbeobachter, die Abordnung des FLVW und auch einige Eltern Frankfurter Spielerinnen, mit denen ich nach dem Spiel noch einige Zeit gesprochen habe, einig.

    Nur hohe Bälle in den Gütersloher Strafraum zu dreschen, obwohl die Mädchen aus Gütersloh fast alle einen halben bis einen Kopf größer sind als die Frankfurter, führte eben nicht zu zwingenden Torchancen.

    Das Randalieren einiger Frankfurter Eltern auf der Tribüne nach dem Spiel (vielleicht hat der Kameramann des DFB das auch noch gefilmt und der DFB stellt die Aufnahme des Spiels in voller Länge zum Download auf DFB TV ein) hat uns dazu veranlasst, die Polizei zu Hilfe zu rufen, um die Sicherheit im Stadion zu gewährleisten. Sicherlich kann zur Beweisführung, dass keine übermäßigen oder unverhältnismäßigen Foulspiele begangen wurden (von beiden Mannschaften), die Videoaufzeichnung des DFB angefordert werden.
    Das die Gütersloher Mädchen nach dem Spiel von den Frankfurter Trainern und Betreuern weggeschickt wurden, als man – wie es sich gehört – nach dem Spiel zu den Frankfurter Spielerinnen zum „shake hand“ gegangen ist, ist wohl eher kein „Fair play“. Weder die Frankfurter noch die Gütersloher Spielerinnen haben vorsätzliche Foulspiele begangen, der Zusammenstoß mit den Köpfen (nicht Ellenbogen) führte leider zu Nasenbluten bei einer Frankfurter Spielerin.

    Ich wünsche dem Frankfurter Team einen guten Start in die nächste Saison, besonnene Trainer und Betreuer, sowie Eltern, die sich nicht durch Randale hervortun, sondern sich durch aufmunternde und/oder tröstende Worte und Zuspruch bei ihren Töchtern für eine gute Leistung bedanken. Verlieren können will auch gelernt sein, die Mädchen können das schon, nur zu ehrgeizige Eltern haben da wohl noch erheblich Defizite.

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  • Detlef sagt:

    Hmm, da steht Aussage gegen Aussage!!! 🙁
    Mit den Köpfen beim wahrscheinlichen Luftduell zusammenknallen ist schon etwas Anderes, als mit dem Ellenbogen eins verpasst zu bekommen!!!
    Durch so einen Luftkampf ist ja leider auch JENNY HIPP in München blutüberströmt liegengeblieben, und mußte sogar ausgewechselt werden!!!

    Mutti schrieb aber auch von „Schlägen ins Genick“, die Gütersloh ausgeteilt haben soll!!! 🙁
    Und was ist mit den Beschimpfungen und dem ominösen Mittelfinger, die von Gütersloher Seite gekommen sein sollen??? 🙁
    Hat sie sich das alles nur eingebildet oder gar ausgedacht???

    Und Randale im Frankfurter Elternblock darf ja wohl auch nicht wahr sein??? 🙁
    So was hat es ja bisher nicht einmal zwischen den beiden „erbitterten Erzfeinden“ bei den Frauen gegeben, daß sogar die Polizei anrücken mußte!!!
    Und das obligatorische “shake hand” zu verweigern, zeugt auch nicht von großem Sportsgeist!!! 🙁

    Falls beide Seiten Recht haben, dürfte es ein furchtbar schlechtes Bild vom FF abgegeben haben!!!
    Mein Gott, wahrscheinlich waren auch in Gütersloh viele Kinder im Stadion!!!
    Was müssen die jetzt denken wie es erst bei den Großen Mädels zugeht??? 🙁

    Ich habe das Gütersloher Publikum eigentlich als sehr fair kennengelernt, was auch auf das Trainerteam und die Ordner zutraf!!!

    Vielleicht gibt es ja auch „neutrale Betrachter“ dieses Spieles, die hier ihre Eindrücke wiedergeben können???

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  • Mutti sagt:

    Zum ersten bin ich ein “ neutraler Betrachter“ zum zweiten ..ja es stimmt das ein Elternteil vor Wut an den Mülleimer getreten hat aber man sollte wissen warum !!
    Sein Kind wurde kurz davor mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen und hatte Nasenbluten…das war auch nicht das erste Mal.

    Das eine gewisse Härte her gehört stimme ich voll zu, denn International sind die Deutschen viel zu brav…aber bitte nicht durch solche Fauls!

    Im Hinspiel wurde sogar eine Spielerin von Frankfurt mit dem Krankenwagen abgeholt weil sie ebenfalls bösartig gefault worden ist!!!

    Aber gut…manche sehen es so manche so….

    Das mit dem „Shake Hands“ stimmt so auch nicht ganz denn die Gütersloher Mädchen wurden nur weg geschickt weil die Frankfurter im Kreis standen und noch kurz etwas besprochen haben, danach haben sie sich die Hände gereicht!

    Das mit dem Beschimpfen der Fans auf die Mädels stimmt denn ich stand in der Gütersloher Ecke und habe es selbst gehört…schade

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  • HansFranz sagt:

    Wir sprechen hier über das Halbfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft.
    Natürlich war es ein kampfbetontes Spiel und das von beiden Mannschaften.

    Ich finde es falsch zu behaupten, dass die Gütersloherinnen mit unfairen Mitteln gespielt haben. BEIDE Mannschaften wollten in das Finale einziehen. Frankfurt wie auch Gütersloh haben um jeden Ball gekämpft.

    Aus Gütersloher Sicht habe ich auch zwei Aktion im Hinterkopf in denen man von „unfair“ sprechen könnte. Wir tun es aber nicht! Mit gestreckten Beinen den TW attackieren und eine Spielerin von hinten mit gestreckten Beinen zu fall bringen, ist auch nicht die feine englische Art. Diese sind bis jetzt noch nicht gefallen. Wir sprechen hier auch von Fußball. Zum Fußball gehört Körperkontakt, Bissigkeit, Tempo und Siegeswille. Besonders auf diesem Niveau. Das in einer hitzigen Situation um den Ball etwas nicht ganz „sauberes“ passiert, sollte jedem klar sein der selbst mal gegen den Ball getreten hat. Gleich von unfair zu sprechen finde ich hier falsch.

    Wir könnten jetzt noch weitere 5 Aktionen in den die Gütersloher benachteiligt worden sind und auch mindestens so viele in denen das bei den Frankfurter geschehen ist diskutieren. Das bringt jetzt alles nichts.

    Ich habe neben dem Frankfurt Block gesessen. Der besagte Vorfall mit dem Frankfurter Vater habe ich im Frauenfußball noch nie gesehen. Dieses finde ich eher diskussionswürdig, als das gezeigte Spiel.
    Der Vater hat nicht nur den Mülleimer umgetreten, sondern hat sich minutenlang nicht beruhigen lassen. Er fühle sich gar im Recht, dass es so „ausrasten“ durfte.
    Um ihn waren einige Kinder, die genauso verdutzt geschaut haben wie alle anderen Zuschauer. Sehr fragwürdig…

    Zu den Beschimpfungen kann ich nichts weiter sagen, ich habe etwas abseits gesessen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Was HansFranz oben schreibt, sollte man so stehen lassen, damit kann ich gut leben.
    Seit heute kann man auch den Spielbericht TP vs. FCB ) nachlesen und dieser ist vollumfänglich akzeptabel und läßt für mich zumindest keine Fragen offen. Keine überdimensionale Käseglocke über den Turbinen, sondern ehrliche, ungeschönte Leistungseinschätzung nebst einigen Infos. An dieser Einschätzung sollte selbst ein Dirk erkennen, dass seine „Verhätschelung“ unangebracht ist, unsere Jugend im Allgemeinen sehr wohl weiß, wo es lang zu gehen hat, aber an deren Umsetzung es mitunter hapert!

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  • Traudl sagt:

    Ja Wahnsinn, was ist den hier los!
    Freunde, es ist doch nur Fußball und dann auch noch Jugendfußball. Lasst die Mädels doch einfach Fußballspielen. Auch Emotionen gehören dazu und dass Jugendliche alles richtig machen ist doch praktisch unmöglich und es wär auch total unnormal. Viele der Spielerinnen standen noch niemals in solch einer Situation und von außen schaut immer alles so einfach aus. Selbst die großen Profis machen Fehler und blamieren sich bis auf die Knochen. Außerdem lernt man doch aus seinen Fehlern, denn Spruch kennt doch jeder. Also kommt bitte alle mal wieder runter, freut euch für die Teams die im Finale stehen. Fußball ist ein Mannschaftssport und es gehört manchmal auch etwas Glück zum Erfolg so ist eben Fußball, dass war doch schon immer so. Ich habe auf jeden Fall einen riesen Respekt vor den Leistungen aller Teams. Keiner kann sich wahrscheinlich von uns vorstellen was es für einen Aufwand bedeutet und wie viel Zeit und Trainingsstunden die Mädels und deren Trainer bis hier her absolvieren mussten. Und das ohne große Entschädigung. An alle Beteiligten, Trainer, Spielerinnen, Betreuer, Ehrenämter gilt mein aller größter Respekt und Anerkennung für diese Leistungen.
    Es gibt so viel schlimmerer Dinge auf dieser Welt über die Ihr Euch aufregen solltet als über ein lapidares Halbfinale der B-Juniorinnen. Potsdam hat schon sehr viele Titel gewonnen und durch Ihre gute Jugendarbeit wird das mit Sicherheit wieder passieren. Wir sollten nicht so unschöne Worte in den Mund nehmen und einfach weiterhin Vertrauen in die Mädels und deren Trainer haben und sie unterstützen. Außerdem können genau diese betroffenen Mädels diese ganzen Beiträge hier lesen und jeder einzelne von uns hat Verantwortung genau gegenüber dieser Kinder und Jugendlichen. Ich finde das einfach sehr unfair gegenüber den Betroffenen Personen.

    Jetzt gratuliere ich dem FC Bayern und den Gütersloh Mädels zum Einzug ins Finale und für beide viel Erfolg, möge der Bessere gewinnen!!!

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  • Sheldon sagt:

    Der Beitrag auf der Turbine-Seite ist sehr interessant. Und er lässt mich beeindruckt sein von Bayern. Der Verweis auf die letztjährigen Halbfinals klärt einiges. Insbesondere, wieso Bayern nach dem 3:0 oder 4:0 nicht aufgehört hat, sondern Turbine so gedemütigt hat.

    Die Bayern scheinen ein ganz besonderes Ehrgefühl und einen ganz besonderen Stolz zu haben, nicht nur bei den Männern, sondern auch bei den Frauen, und scheinen ein ganz besonderes Maß an sportlicher Genugtuung zu brauchen. Ich persönlich finde das sehr positiv, dass das gerade auch schon die Mädels in der Jugend verinnerlichen. Sowie beim Spiel in Frankfurt, wo Bayern dem FFC unbedingt in die Suppe spucken wollte, um sich für die Demütigungen der letzten Jahre (8:2,7:1) zu revanchieren, so auch hier: Das 6:0 war die Antwort darauf, dass in den letzten Jahren im HF gegen Turbine immer Schluss war. Da war ein Wille bei den Mädels da, der für die Liga noch sehr bedrohlich werden könnte. Einen Ehrgeiz wie dort sieht man selten.

    Was das Gütersloh-Frankfurt-Spiel betrifft, so will ich dazu nichts sagen, nur soviel, dass ich es sehr traurig finde, dass die Beteiligten das hier in aller Öffentlichkeit ausdiskutieren müssen, anstatt dies nach dem Spiel zu klären.

    Allerdings sehe ich es nicht wie Traudl, eine Verantwortung gegenüber den Personen auf dem Feld haben wir hier nicht. Jede Spielerin, die sich in einem solchen Spiel aufs Feld begibt, muss reif genug sein, auch Auseinandersetzungen über ein solch medial interessantes Spiel über sich ergehen zu lassen.

    Sollten diese Spielerinnen dies nicht aufbringen können, sollten wir diese Bundesliga einstellen, da sie eine zu große nervliche Belastung für die Spielerinnen darstellt.

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  • Traudl sagt:

    Hallo,

    zum Kommentar von Sheldon: Ich glaube du hast mich da falsch verstanden. Bin klar der Meinung, dass sich auch Junge Spielerinnen auf dem Platz anständig verhalten sollten. Aber wenn hier Fans und Erwachsene Menschen so primitive Dinge schreiben, glaube ich, das so auch die jungen Mädels sich unter Umständen negativ beeinflussen lassen.
    in diesem Sinne…

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  • Sheldon sagt:

    @Traudl: Dann sollte die erste Trainingseinheit in der neuen Saison den Titel „Urteilsvermögen und Selbstbewusstsein“ bedeuten. Eine Spielerin, die in der 1. Bundesliga der Juniorinnen spielt, mit dem Ziel, Bundesliga zu spielen, sollte darüber als allererstes verfügen. Wer das nicht hat, wird sich nie durchsetzen.

    Ehrlich gesagt, könnten solche Kommentare den Mädels ziemlich gut tun, damit sie sich ein dickes Fell zulegen können und damit umgehen lernen. Denn mit solchen Dingen umzugehen, das fehlt selbst Spielerinnen wie Nadine Angerer, arrivierte Stammkräfte, die aber nicht den Deut einer Kritikfähigkeit besitzen und dagegen buckeln können.
    Je früher die Mädels das lernen, desto besser.

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  • Traudl sagt:

    Sheldon: Leider kann ich nicht ganz deine Meinung teilen bezüglich Kommentare und Kritik einstecken. Ich denke es kommt auch immer drauf an, wie die Kritik und von wem sie geäußert wird und das fand ich teilweise einfach nicht angebracht. Ich finde Kritik in der Art und Weise wie sie hier geäußert wurde muss einfach nicht sein. Ich denke, (siehe Bericht Potsdam), das dies Aufgabe der Trainer, Verantwortlichen und Eltern ist. Ich denke außerdem das Potsdam dies schon richtig Einzuschätzen weiß und die richtigen Schlüsse und Lehren für die Zukunft daraus ziehen wird. Bezüglich des Durchsetzungsvermögens: Ja auch das müssen die Mädels lernen und ja man erwartet von Spielerinnen die in der B-Juniorinnen Liga spielen, dass sie sich angemessen präsentieren. Aber das sagt schon der Begriff „LERNEN“ es sind immer noch Jugendliche manche sogar noch Kinder, damit meine ich das sie noch viel lernen müssen, vielleicht auch wie man sich richtig in der ein oder anderen Situation verhält. Es gibt Spielerinnen die sind in diesem Alter schon sehr weit und da läuft alles gut, aber es wird immer wieder Spielerinnen geben, die einfach noch nicht so weit sind und da ist einfach ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld gefragt. Je früher die Mädels das lernen, desto besser ist schon richtig, aber es kommt auch drauf an wie ich es vermittel und wer. Es müssen auch mal harte und klare Worte fallen, aber ich denke das ist einfach nicht unsere Aufgabe.
    Finde einfach nur die Wortwahl der Kritik ab und an etwas unpassend. Aber gut vielleicht verfolge ich eine andere Einstellung. Es ist ja auch ok, wenn man nicht immer gleicher Meinung ist. Bezüglich Nadine Angerer kann ich keine fundierte Aussage treffen, da ich keine Informationen darüber habe.
    Jetzt freuen wir uns einfach auf ein schönes Spiel am Samstag…

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  • Sheldon sagt:

    @Traudl: Es ist relativ egal, was du von solcher Kritik hältst. Fakt ist, sie ist da, und sie wird und darf nicht weniger werden, wenn diese Spielerinnen mal Bundesliga spielen sollten.

    Und ich finde es gut, wenn den Medien hier und da mal „verbal die Hand ausrutscht“. Denn das zeigt klar den Stellenwert des FFs. Eine Niederlage in diesem Stil in dieser Liga hat anscheinend solches Gewicht, dass es sich darüber lohnt, sich so aufzuregen, dass einem die Sicherungen durchgehen.

    Das gefällt mir besser als das Verhalten des DFB bzgl. des WM-Ausscheidens. Dort hatte man das Gefühl, als ob diese Niederlage überhaupt keine Relevanz hätte und keinerlei Konsequenzen daraus zu ziehen seien. Und das ist eine falsche Sicherheit, den man den Spielerinnen von Anfang an nehmen sollte.

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