DFB-Pokalfinale ohne Alex Popp

Von am 14. Mai 2013 – 16.46 Uhr 44 Kommentare

Der Deutsche Meister VfL Wolfsburg muss im Endspiel um den DFB-Pokal am kommenden Sonntag, 19. Mai, (16.30 Uhr, live in der ARD) auf Alexandra Popp verzichten. Auch Popps Einsatz im Finale der UEFA Women’s Champions League vier Tage später ist in Gefahr.

Die 22-jährige Nationalspielerin der VfL-Frauen zog sich beim Bundesliga-Saisonfinale gegen den SC 07 Bad Neuenahr am vergangenen Sonntag (4:0) einen Riss des vorderen Außenbandes im Knöchel des rechten Fußes erlitten. Dies ergab eine eingehende Untersuchung zum Wochenbeginn.

Alex Popp ist verletzt

Schmerzverzerrtes Gesicht: Alex Popp © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

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Hoffnung fürs Champions-League-Finale
Ob die Angreiferin, mit zwölf Ligatreffern zweitbeste Saisonschützin der Wölfinnen, auch für das Champions-League-Endspiel in London am 23. Mai ausfällt, steht noch nicht fest.„Man hatte zunächst sogar Schlimmeres befürchten müssen, nichtsdestotrotz ist das für uns ein sehr harter Schlag. Es ist jammerschade, dass sie im ersten Finale nun nicht dabei sein kann“, so der Cheftrainer und Sportliche Leiter Ralf Kellermann. „Umso mehr hoffen wir, Alex bis zum Spiel gegen Olympique Lyon wieder hinzubekommen. Zumal wir dort schon ohne einige weitere Spielerinnen auskommen müssen.“

Verletzt oder gesperrt
Ebenfalls verzichten muss der VfL Wolfsburg nach wie vor auf die verletzen Rebecca Smith, Zsanett Jakabfi und Selina Wagner. Mittelfeldspielerin Viola Odebrecht ist darüber hinaus für das Endspiel um die Königsklasse gelbgesperrt.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

44 Kommentare »

  • Meta sagt:

    Leute, Leute…

    hat jemand vielleicht schon mal darüber nachgedacht, dass Kellermann im Spiel gegen Turbine bewusst NICHT seine beste Elf aufgeboten hat, um seine Karten fürs Pokalfinale nicht aufdecken zu müssen????? Außerdem hat man schon in Frankfurt und auch in Leverkusen gesehen, dass einige Spielerinnen nach den ganzen englichen Wochen einfach platt waren. Denen eine Pause zu gönnen, war demnach logisch. Auch um zu sehen, wie sich einige Spielerinnen aus der 2. Reihe gegen ein Topteam behaupten.

    Gegen Neuenahr ging es ums Einspielen für Köln und um sich an ein ähnliches Stadion und die Stimmung zu gewöhnen. Da ist doch klar, dass ich da meine vermeintlich beste Elf aufbiete

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  • waiiy sagt:

    @Meta: Ja, das hatte ich genau so geschrieben. Ich denke auch, dass er seiner A-Elf eine mögliche Niederlage ersparen wollte im Hinblick auf das Pokalfinale.

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  • Altwolf sagt:

    @nowforever.Mit der von Dir ausgeführten Erörterung des Begriffes „Rechtsempfinden“ als individuelle Empfindung zu einzelnen Verhaltensweisen bzw. Ereignissen bin ich einverstanden und akzeptiere die von Dir geäußerten Anmerkungen zu dem zitierten Vorgang.Diese Empfindung werde ich Dir auch nicht ausreden wollen, sondern so wie Du es ausgedrückt hast mit diesem Hintergrund so stehen lassen.

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  • noworever sagt:

    @Altwolf
    toll (dacht‘ ich mir’s doch 😉 )
    lassen wir unseren (pfiffigen) intellekt beiseite, sind wir uns – in jedem ‚fall‘ – immer eins! 🙂

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