VfL Wolfsburg: Meisterkrönung und Stadionfest

Von am 7. Mai 2013 – 16.49 Uhr 27 Kommentare

Mit einem großen Rahmenprogramm wird der designierte Deutsche Meister VfL Wolfsburg am Sonntag im Rahmen des letzten Spiels der Bundesligasaison gegen den SC 07 Bad Neuenahr (live ab 14 Uhr auf DFB-TV) in der Volkswagen Arena die Meisterschaft gebührend feiern.

„Die gesamte Mannschaft freut sich maßlos darauf. Wir sind dem Verein sehr dankbar, die Arena erneut nutzen zu dürfen und hoffen natürlich, dass möglichst viele Wolfsburger kommen, um uns bei diesem historischen Schritt zu begleiten“, so Trainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann.

Titel nur noch rechnerisch zu nehmen
Sein Team ist in einer komfortablen Situation: Angesichts einem Drei-Punkte-Vorsprung bei einem um 24 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber dem 1. FFC Frankfurt ist den Wölfinnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.

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Präsentation der Meisterschale
Gleichzeitig dürfen sie den bedeutenden Moment, den Titel auch offiziell perfekt zu machen, nun gemeinsam mit den eigenen Fans erleben – um anschließend vor ihren Augen die funkelnde Schale überreicht zu bekommen. Nach der Zeremonie aber geht die Feier noch weiter.

Frauenfußball - Logo des VfL Wolfsburg Frauenfußball

Das Logo des VfL Wolfsburg Frauenfußballs © VfL Wolfsburg

Buntes Rahmenprogramm
Auf einer eigens errichteten Bühne im Norden der Arena werden Spielerinnen und Trainerteam die frisch erhaltene Trophäe allen Fans noch einmal stolz präsentieren, ehe die Feierlichkeiten dann mit einem ausgelassenen Stadionfest fortgesetzt werden. Folgende Punkte stehen auf dem Programm:

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– Ehrung zweite Frauenmannschaft für den Aufstieg in die 2. Liga
– Verabschiedung Eve Chandraratne, Navina Omilade-Keller, Rebecca Smith und Petra Damm
– offizielle Ehrungszeremonie vor der Haupttribüne nach Abpfiff
– Übergabe von Meisterschale, Medaillen und Wimpel durch den DFB
– direkt im Anschluss Stadionfest im Außenbereich
– moderierte Bühnenshow im Norden der Arena
– Präsentation der Meisterschale durch die Mannschaft auf der Bühne
– reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken
– Speedcontrol, Goalkeeper, Hüpfburg und weitere Spaß-Module des WölfiClub
– Ausklang des Nachmittags bei Musik

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @FF-Talent.Es sind sicherlich einige Zuschauer des Männer-Teams aufgrund d.zwischenzeitlich grausigen Gekickes auf besseren Fußball neugierig geworden,aber das Gros der Zuschauer geht,wie ich übrigens auch, zu beiden Teams,wobei ich inzwischen mehr Auswärtsbesuche bei den Frauen als bei den Männern verbuchen kann u.wohl auch weiterhin werde,da mir die unmittelbare Nähe zu den Spielerinnen und Team-Mitgliedern deutlich besser gefällt,als die doch in den BuLi-Stadien herrschende relativ große Distanz. Ein Grund warum ich nicht ständig Spiele des Frauen-Teams in der Arena haben möchte und deshalb ist es auch gut,daß die U23 u.die Frauen-Teams e.eigenes kleineres Stadion bekommen werden, was mit Beginn d.Spielzeit 14/15 wohl in Betrieb genommen werden soll.Damit hat man dann auch das Problem der vielen witterungsbedingten Spielausfälle, wie in dieser Saison, mit lösen können.
    Die Bezeichnung unseres VFL, in welch abgewandelter Form auch immer,ist eigentlich ziemlich egal,wenn es nicht beleidigend wird.Der VFL ist 1945 als Sportverein für die Arbeiter b.VW gegründet worden und erfüllt diese Aufgabe auch bis zum heutigen Tage, wie übrigens auch all die Traditionsvereine eine solche Gründungsbasis haben (BvB =Brauerei;Schalke =Bergbau usw.) nur die damaligen Firmen bzw.Industriezweige existieren heute nicht mehr.Nur Bayer und VW haben sich bis in die Gegenwart auch zu dem örtlichen Verein bekannt.
    Die Entscheidung der totalen Übernahme der Fußball-Abteilung fiel erst nach dem sportlichen Aufstieg der Männer in d.1.BuLi
    um das finanzielle Risiko einer Profi-Mannschaft vom Gesamtverein VFL fernzuhalten. Diese Trennung hat z.B. der HSV nicht durchgeführt und deshalb hat er aus finanziellen Gründen d.Frauen-Mannschaft aus der 1.Liga zurückgezogen, was man nur bedauern konnte.
    @Alice.Da sind wir einer Meinung.

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  • FF-Talent sagt:

    @ Alice:Es ist durchaus nachvollziehbar, dass die Debatte ums „Gesamtpaket“ für eingefleischte WOBler frustrierend sein kann, z. B. LEV ist nicht so erfolgreich, deshalb haben die (bei ähnlichen finanzpolitischen Bedingungen) auch nicht so viele Kritiker, Neider etc. … mit dem Erfolg kommt der Rechtfertigungsdruck.

    Zitat „Romantik eines unabhängigem FF-Clubs“ … ersetzen wir „Romantik“ durch „nackten Überlebenskampf“ und dann haben wir die bessere Beschreibung der momentanen Situation in der FF-BuLi. Sieht man z.B. die Begeisterung der Neuenahrer für ihren FF-Club vor diesem finanziellen Hintergrund, wird die Kritik (Angst?) gegenüber den Männerablegern (v. a. Meister WOB) genauso nachvollziehbarer. Romantik in Neuenahr, Essen, Jena, SiFi, Duisburg etc. ist das nicht (nicht mehr).

    @ Altwolf: Danke für den Einblick in die WOBler Fanszene. Man kriegt ja sonst nicht so viel mit. In Zukunft bitte gerne mehr, das ist wirklich spannend zu sehen, was sich in der Frauen-BuLi im Fanbereich entwickelt! Darum geht’s doch bei allen inhaltlichen Differenzen. 😉

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  • Altwolf sagt:

    @FF-Talnt. Ja, tue ich gern, soweit es für andere FF-Fans von Interesse ist.Bisher habe ich, wie auch Alice, versucht die besonderen Verhältnisse in WOB verständlicher zu machen, da leider in den Medien, sowohl von TV-Moderatoren, als auch Kommentatoren und auch von vielen Journalisten, die hier nicht ansässig sind,reichlich Unsinn kolportiert wird und sich oft an der Ära Magath mit seiner polarisierenden Art orientieren und das dadurch erworbene Klischee ständig plattitüdenartig wiederkäuen und bedienen.

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  • Detlef sagt:

    Ich finde die Einblicke in die WOB-Fanszene auch sehr interessant!!!
    Zumal sie zT der Potsdamer in ihren Anfängen nicht unähnlich ist!!!

    Bei TURBINE gibt es zwar auch heute noch einige Anhänger von Männerteams (Hertha, Union, BFC, Babelsberg 03, Energie Cottbus, BVB), aber die meisten aktiven TURBINE-Fans haben doch dem MF längst abgeschworen!!!
    Und das aus genau den selben Gründen, die Altwolf genannt hatte, Nähe zum Verein und zu den Spielerinnen, respektvoller Umgang der gegnerischen Fans miteinander, und deshalb keine unüberwindbaren Barrieren zwischen ihnen wie im „Kriegsgebiet MF“!!!
    Beim Auswärtsspiel in Frankfurt führten einige Studenten eine Fanbefragung vor dem Spiel durch!!!
    Es war schon sehr interessant, daß 3 Generationen FF-Fans genau die selben Beweggründe hatten, zum FF zu gehen!!!

    Und diese Gründe sollten wir uns auch nicht kaputtmachen lassen!!!
    Weder von unmotivierten- und oft schlechten Journalisten, noch von übereifrigen DFB-Funktionären, die beim FF unbedingt die selben „Richtlinien“ wie bei den Männern durchboxen wollen, ohne die Besonderheiten/Unterschiede im Auge zu haben!!!

    Da ich seit 2004 fast jedes Jahr mit TURBINE in WOB zum Auswärtsspiel war (mit Ausnahme der Zweitligasaison), kann ich eine positive Entwicklung der Fangemeinschaft dort nur bestätigen!!!
    Es sind nicht nur zahlenmäßig mehr VfL-Fans geworden, sondern auch immer mehr Leute, die hauptsächlich der Frauen wegen im Stadion sind, und sich dort auch richtig gut auskennen!!!
    Sehr positiv fallen in letzter Zeit auch immer mehr Auswärts-Fans in grün auf, die es so früher nicht gegeben hat!!!

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  • Altwolf sagt:

    @Detlev u. FF-Talent.Ja vielleicht können wir alle gemeinsam dazu beitragen,daß die FF-Gemeinde wachsen kann. Es wird interessant sein zu sehen, wie z.B. Hoffenheim,falls der Aufstieg gelingt, mit der besonderen Situation 1 Club mit MF- und FF-Team zurechtkommt.
    Denn das größte Problem der FF-Teams ist in solchen Vereinen sicherlich ,daß sie über die Männer-Mannschaft definiert oder mit ihr immer wieder verglichen wird und somit möglicherweise keine eigenständige Identität erreichen kann. Diese Problematik hat man offenbar in WOB erkannt und, natürlich erleichternd durch die Erfolge, durch ein eigenständiges Logo (e.stilisierte Fußballspielerin – in meinen Augen e. entsprechendes Abbild von Z.Jakabfi in ihrer typischen Art Fußball zu spielen -)versucht eine Abgrenzung zum MF zu erreichen u.insbes. d. Identitätsgedanken mit d. FF zu fördern u.zu ermöglichen.Damit konnten auch unterschiedliche Fan-Artikel sowohl online, als auch im Fanartikel-Katalog angeboten werden.Als WOB-Fan kann ich mich nun auch als eindeutigter FF-Fan in grun-weiss outen.
    Zur beseren Einschätzung u. näheren Kennenlernens unserer Liga-Konkurenten habe ich es mir inzwischen auch zur Gewohnheit gemacht vor den betreffenden Spielen auch immer mal einen Besuch auf deren Homepage zu machen, wie ich auch jedem die des VFL unter der entsprechenden Rubrik „Frauen“empfehlen kann.

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  • enthusio sagt:

    @Altwolf
    „Zur beseren Einschätzung u. näheren Kennenlernens unserer Liga-Konkurenten habe ich es mir inzwischen auch zur Gewohnheit gemacht vor den betreffenden Spielen auch immer mal einen Besuch auf deren Homepage zu machen …“

    Dann wirst Du auf der Essener Homepage aber leider keine brauchbaren, geschweige denn aktuellen Infos über die Mannschaft finden. Spielberichte sind – falls vorhanden – ausschließlich der Onlineausgabe der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) oder von „Reviersport“ entnommen. An seiner Außendarstellung müßte der Verein dringend arbeiten. Über die Trennung von Melanie Hoffmann beispielsweise wirst Du auf der Homepage nichts finden.

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  • Altwolf sagt:

    @enthusio.Ja danke für den Hinweis;ich habe nun nicht gerade aktuell auf Essen abgehoben, sondern zuletzt auf Leverkusen u.Potsdam;das andere ist nun schon etwas her und wird nun auch nicht akribisch u.systematisch von mir durchforstet.Trotzdem hast du Recht,denn ich habe auch mehr in d.FAZ über d.1.FFC Frankfurt lesen können als auf d.Homepage.Ist mir allerdings auch aufgefallen,daß nicht alle Clubs Spielberichte auf ihrer Homepage veröffentlichen.Fragt man sich nur warum eigentlich nicht.

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