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2013

Champions League: Wolfsburg heiß auf Arsenal

„Wir wissen, was wir gegen die Stärken von Arsenal zu tun haben“, sagt VfL Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann vor dem Halbfinal-Hinspiel in der UEFA Women’s Champions League bei Arsenal LFC am Sonntag um 15 Uhr (MEZ). Und auch Stürmerin Alex Popp versprüht Optimismus.

Heute stand im Meadow Park von Borehamwood nordwestlich von London für die Wolfsburgerinnen das Abschlusstraining auf dem Programm, für morgen Nachmittag sind 20 Grad und beste Bedingungen angesagt. Die will der VfL Wolfsburg nutzen, um sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später zu schaffen. Verantwortliche und Spielerinnen sind vor dem Hinspiel gleichermaßen positiv gestimmt.

Stimmen des VfL Wolfsburg vor dem Spiel bei Arsenal

Kellermann: „Wissen, wo Arsenals Stärken liegen“ „Wir sind auf den Gegner vorbereitet, wir wissen wo dessen Stärken liegen und was wir dagegen zu tun haben“, so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann, nachdem er reichlich Videomaterial vom Gegner studiert hat. „Arsenal hat eine sehr gute Mannschaft, ist sehr stark in der Offensive und mit dem 4-3-3-System sehr offensiv ausgerichtet“, weist Kellermann auf die Vorzüge des Gegners hin, der im Achtelfinale den 1. FFC Turbine Potsdam aus dem Wettbewerb warf.

Popp träumt vom Titel Stürmerin Alex Popp, die bereits in der Saison 2009/10 mit dem FCR 2001 Duisburg zwei erfolgreiche Spiele gegen Arsenal im Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League bestritt, strotz vor Optimismus. „Wir können selbstbewusst ins Spiel gehen, denn wir haben mit dem Halbfinaleinzug schon einen Riesenschritt gemacht, jetzt wollen wir erst recht ins Finale kommen.“ Und sie glaubt sogar, dass das Potenzial ihres Teams groß genug ist, um den ganz großen Wurf zu landen. „Ich bin optimistisch, dass wir den Titel holen.“

Wichtige Ausfälle auf beiden Seiten Allerdings wiegen die verletzungsbedingten Ausfälle von Zsanett Jakabfi und Ivonne Hartmann schwer, doch auch Arsenal muss den Ausfall seiner renommiertesten und gefürchtetsten Spielerin verkraften, denn Mittelfeld-Akteurin Kelly Smith wird wohl nicht zur Verfügung stehen. Genauso wenig wie Verteidigerin Ciara Grant, die eine Gelbsperre abzusitzen hat. „Das ist natürlich schon ein Schlag für uns“, sagt Arsenal-Trainerin Shelley Kerr . „Aber wir haben zuletzt gezeigt, dass wir Tiefe im Kader haben und dennoch überzeugend Spiele gewinnen können.“

Potenzielles Heimfinale sorgt für Extra-Motivation Auch sie lobt die Stärke des Gegner: „Wolfsburg ist fantastisch in der Offensive und es kein leichter Gegner, aber wir werden dennoch mit Zuversicht in das Duell gehen.“ Und die Aussicht, das Finale am 23. Mai im heimischen London an der Stamford Bridge austragen zu dürfen, sorgt für einen Extra-Kick an Motivation.