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2013

Schweiz schlägt Norwegen, Schweden und Niederlande siegen

Die Schweiz hat mit einem überraschenden Sieg gegen EM-Teilnehmer Norwegen die guten Eindrücke vom Cyprus Cup bestätigt. Dabei traf Ana Maria Crnogorvevic genauso doppelt, wie Lotta Schelin beim Sieg Schwedens gegen Island. Und auch die Niederlande setzten ein Ausrufezeichen.

Blitzstart dank Maendly Im Colovray-Stadion von Nyon gegenüber dem UEFA-Hauptsitz kam die Schweiz unter den Augen von UEFA-Präsident Michel Platini zu einem 3:1 (2:1)-Sieg gegen die Skandinavierinnen. Sandy Maendly brachte die Schweizerinnen mit einem wunderschönen direkt verwandelten Freistoß aus knapp 20 Metern bereits nach 60 Sekunden in Führung.

Bundesligaspielerinnen treffen Ana Maria Crnogorcevic baute die Führung für die überlegenen Schweizerinnen per Kopf nach Flanke von Noelle Maritz aus (33.). Doch den Gästen gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der Anschlusstreffer, Ada Hegerberg vom 1. FFC Turbine Potsdam traf ebenfalls per Kopf (45.+2).

Isaksen verschießt, Crno trifft In der zweiten Halbzeit bot sich dann ein anderes Bild, Norwegen dominiere nun die Partie und hätte schnell ausgleichen können, doch Ingvild Isaksen vergab in der Anfangsphase einen Handelfmeter (55.). Besser machte es Crnogorcevic, die ihrerseits mit einem verwandelten Foulelfmeter für die Entscheidung sorgte (77.), nachdem sie zuvor selbst von Norwegens Torhüterin Silje Vesterbekkmo von den Beinen geholt worden war.

Crnogorcevic stolz auf ihr Team Crnogorcevic erklärte nach der Partie : „Ich bin heute in erster Linie stolz auf meine Mannschaft, denn wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt. Kurz vor der Halbzeit haben wir etwas unglücklich den Gegentreffer kassiert, aber insgesamt war das eine super Leistung.“

Voss-Tecklenburg: „Gute Trainingseindrücke umgesetzt“ Trainerin Martina Voss-Tecklenburg meinte: „Wir haben das fortgesetzt, was wir die ganze Woche schon im Training positiv gezeigt haben, eine gute Mentalität und Spannung. Es gab aber auch Phasen im Spiel, wo wir gegen einen athletischen Gegner nicht so präsent waren. Aber wir haben drei Tore geschossen, das freut mich für die Mannschaft.“

Glücklicher Sieg für Niederlande Bereits am Freitag kam Deutschlands EM-Gruppengegner Niederlande zu einem 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg gegen Dänemark in Silkeborg. Die eingewechselte Marlous Pieëte machte in der Schlussminute den Sieg der Niederländerinnen perfekt. Dabei hatte Dänemark die größeren Spielanteile, ließ aber durch Pernille Harder und Christina Ørntoft bereits in der ersten Halbzeit gute Chancen aus. Auch in den zweiten 45 Minuten erspielten sich die Däninnen gute Möglichkeiten, doch Johanna Rasmussen , erneut Harder und Sanne Troelsgaard scheiterten an der bärenstarken Loes Geurts im niederländischen Tor.

Reijners: „Müssen dominanter auftreten“ Niederlandes Trainer Roger Reijners meinte: „Diese Spiel ist vergleichbar mit den Spielen, die wir bei der EM im Juli gegen Norwegen und Island zu bestreiten haben werden. Wir haben einiges gut gemacht, können aber noch einige Dinge verbessern. Wir müssen dominanter auftreten, als wir das heute gemacht haben.“ Die dänische Torhüterin Stina Lykke Petersen meinte: „Die Niederlande waren eigentlich nur bei wenigen Kontern gefährlich, beim Gegentor konnten wir aber nichts machen.“

Schelin trifft Am EM-Spielort Växjö erzielte Schwedens Topstürmerin Lotta Schelin beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen Island ihre Nationalmannschaftstore 50 und 51. Anders als beim 6:1-Sieg gegen die Isländerinnen beim Algarve Cup dauerte es diesmal eine ganze Weile, ehe Schelin mit ihrem Führungstreffer den Bann brach (55.).

Entscheidung erst in der Nachspielzeit Die Schwedinnen dominierten zwar die Partie, erarbeiteten sich aber nur wenig gute Tormöglichkeiten, die isländische Defensive stand wesentlich kompakter als noch Wochen zuvor bei der Partie in Albufeira.

Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als Schelin nach Vorarbeit der eingewechselten Sofia Jakobsson ein zweites Mal erfolgreich war (90.+2). Schwedens Trainerin Pia Sundhage meinte: „Unser Passspiel war zu langsam, die Tore waren aber schön und wichtig.“