Wolfsburg in Moskau ohne Viola Odebrecht
Der VfL Wolfsburg muss im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League am Donnerstag beim WFC Rossiyanka (ab 16.30 Uhr live auf Eurosport) auf Viola Odebrecht verzichten. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
„Mit Viola Odebrecht fehlt uns eine wichtige Führungsspielerin“, so Trainer Ralf Kellermann , der sich mit seinem Team am Mittwochvormittag auf den Weg nach Moskau machte. Odebrecht, die im Hinspiel anstatt der verletzten Nadine Keßler noch die Kapitänsbinde getragen hatte, hatte sich beim 2:1-Sieg in der Frauenfußball-Bundesliga am Sonntag beim SC Freiburg eine Zerrung zugezogen, die einen Einsatz auf dem Kunstrasen des Moskauer Luzhniki-Stadions unmöglich macht.
Keßler wieder fit Die gute Nachricht schob Kellermann gleich hinterher: „Wenn Kessi grünes Licht gibt, wird sie als Mannschaftsführerin auflaufen. Da lege ich mich gern schon fest”, so Kellermann über seine Kapitänin, die zuletzt wegen einer im Algarve-Cup-Finale erlittenen Risswunde am Knie eine knapp zweiwöchige Pause einlegen musste.
Knapper Vorsprung Die Wölfinnen reisen mit einem knappen 2:1-Vorsprung zum russischen Meister. Vor einer Woche hatten Alex Popp und Martina Müller ihr Team in Front gebracht, ein Eigentor von Josephine Henning jedoch die Ausgangsposition wieder ein wenig verschlechtert.