Benefizspiel: Frankfurt in Bestbesetzung nach Duisburg
Unter dem Motto „Solidarität unter Konkurrenten“ empfängt der FCR 2001 Duisburg am Mittwoch, 27. März, 18.30 Uhr, den 1. FFC Frankfurt zum Benefizspiel im PCC-Stadion von Homberg.
Duisburgs Geschäftsführer Timo Skrzypski freut sich, dass die Frankfurterinnen in Bestbesetzung und ohne Gagenforderung antreten und auch die eigenen Fahrtkosten selbst übernehmen.
Duisburg freut sich über Solidarität „Dass dieser Verein, der seit Jahren für Erfolge und Renommee in dieser Sportart steht, ohne zu zögern bereit war, sich auf diese Weise für uns zu engagieren, ist wirklich ein ganz großartiges Zeichen der Solidarität“, so Skrzypski. Auch der gastgebende Verein VfB Homberg verzichtet an diesem Tag auf eine Pachtzahlung, so dass die Duisburgerinnen hoffen, einen ordentlichen Erlös zu erzielen, um die finanziellen Sorgen ein wenig zu lindern.
Tickets an der Tageskasse Tickets sind in ausreichender Zahl an der Kasse erhältlich: Sitzplätze kosten 14 Euro (ermäßigt zwölf Euro), Stehplätze zehn Euro (ermäßigt acht Euro). Für 50 Euro können sich Freunde und Unterstützer der Duisburgerinnen ein VIP-Ticket sichern, mit dem man neben einem Tribünenplatz auch eine hochwertige Rundum-Versorgung in Sachen Speisen und Getränke im VIP-Raum des Stadions erhält.
Anstoß durch MSV-Legende Dietz Mit dabei wird im Stadion auch die komplette Zweitliga-Mannschaft des MSV Duisburg sein, sowie einige frühere MSV-Legenden. Den Anstoß der Partie wird Bernard „Ennatz“ Dietz durchführen. Mit möglichst zahlreichen Frankfurt-Fans will der FFC auch seinen Beitrag dazu leisten, dass man beim Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet auch in Zukunft Frauenfußball auf Bundesliga -Niveau sehen kann.
Dietrich hofft, dass Duisburg erstklassig bleibt Frankfurts Manager Siggi Dietrich erklärt: „Wir wünschen Duisburg eine schnelle wirtschaftliche Stabilisierung und die sportlichen Voraussetzungen, weiter erstklassig zu spielen. Dass wir in dieser Situation für ein Benefizspiel in Bestbesetzung zur Verfügung stehen, ist selbstverständlich.“
Bellinghoven zwischen den Pfosten Die sportliche Wertigkeit der Partie ist an diesem Abend sicherlich zweitrangig. Duisburgs Trainer Sven Kahlert hat vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein angekündigt, möglichst vielen Spielerinnen eine Einsatzchance zu geben. So wird Rückkehrerin Christina Bellinghoven das Tor hüten und die beiden zuletzt gesperrten Barbara Müller und Dolores Silva dürften über die volle Distanz spielen.