Frauenfußball-Splitter 9/2013

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Ein Video-Dreh beim VfL Wolfsburg, ein neuer Nationaltrainer in Polen und schwedische Eindrücke vom Algarve Cup stehen in dieser Woche im Mittelpunkt unser Frauenfußball-Splitter.

Geringe Zuschauerresonanz bei Pokal-Übertragung
Der rbb hat am Sonntag mit der Übertragung des DFB-Pokal-Halbfinales zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem Bayern München nur knapp 100 000 Fernsehzuschauer erreicht (media control). Das entspricht einem Marktanteil von 0,6 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen war es gar nur ein Marktanteil von 0,2 Prozent. Der rbb blieb damit hinter seinem Schnitt aus dem Jahr 2012 zurück, damals lag der Marktanteil bei 0,9 Prozent.

Nadine Keßler spendet für guten Zweck
Nadine Keßler, Kapitänin beim VfL Wolfsburg, hat ihre Prämie für die Auszeichnung zur besten Spielerin beim Nordcup in Kiel Jugendtrainer Kay Eckmann vom TSV Hattstedt gespendet, der nach einem unglücklichen Unfall querschnittsgelähmt ist. „Ich bin beim Nordcup auf das Thema aufmerksam geworden – das Schicksal des Mannes hat mich bewegt“, so Keßler. Bislang sind 30 000 Euro gesammelt worden, der behindertengerecht Umbau des Hauses kostet aber 84 000 Euro, so das weitere Spenden willkommen sind. Mehr Infos zur Spendenaktion gibt es auf der Website des TSV Hattstedt.

Mein Leben als Hope Solo
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Mein Leben als Hope Solo
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gerd karl
gerd karl

media control berücksichtigt nicht die internet zuschauer im in- und ausland.
wenn ich mir die kommentare auf frauenfussball seiten im ausland anschaue, weltweit, dann war das pokalhalbfinale ein knüller und hat jede sendung im deutschen fernsehen, in der zuschauerresonanz, geschlagen.
wenn man wie media control nach den regeln der 70 ger jahre ein programm bewertet dann ist die schlechte presse des frauenfussballs in deutschland kein wunder.

das internet darf man nicht ausseracht lassen, dort lassen sich auch regional sender, rbb, anschauen.

gerd karl
gerd karl

der dfb sollte die bundesliga vereine der frauen darauf drängen, das sie das gleiche tun wie die männer. nämlich die gründung der dffl, deutsche frauenfussball liga, damit könnte man mit vereinter kraft von dfb und vereinen, das werben von sponsoren, das werben um zuschauer in zeitungen im radio und tv und die vergabe der fernsehrechte mit der garantie das die bundesliga spiele auch gezeigt werden, sehr stark verbessern. und frau jones sollte sich mehr auf die verbesserung der bundesliga konzentrieren und nicht andere ligen fördern. und der der die fernsehrechte verscherbelt hat, ohne das eine garantie gegeben werden musste, das… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@gerd karl: Wieso sollte der DFB das wollen? Gäbe es eine DFFL, dann würde das bedeuten, dass der DFB ein Stück seiner Macht an die Vereine verlieren würde. Die DFL ist damals auch nicht auf Betreiben des DFB, sondern im Gegenteil sogar gegen den Willen des DFB entstanden. Und vor allem, der DFB würde dadurch nicht nur Macht, sondern auch Geld einbüßen. Denn eine DFFL würde deutlich Druck machen, dass die finanzielle Förderung des Frauenfußballs durch den DFB enorm verstärkt wird. Außerdem hat sich spätestens nach der letzten WM das Gewicht wieder deutlich Richtung Männer verschoben. Sie spielen den attraktiveren… Weiterlesen »