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2013

DFB-Pokal: Kann Jena Favorit Wolfsburg ein Bein stellen?

Am Samstag, 9. Februar, 14 Uhr, empfängt der VfL Wolfsburg, Spitzenreiter der Frauenfußball Bundesliga , den FF USV Jena im letzten DFB-Pokal -Viertelfinale. Von der Papierform her eine klare Sache, doch die Thüringerinnen erwiesen sich schon in der Vergangenheit als Spielverderber.

Der VfL Wolfsburg hat die Chance, zum erst zweiten Mal in den vergangenen 20 Jahren das Halbfinale im DFB-Pokal zu erreichen, doch Wolfsburgs Trainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erwartet mitnichten einen Spaziergang .

Unbequemer Gegner „ Jena ist eine sehr unbequeme Mannschaft. Sie spielt sich nicht viele Torchancen heraus, hat aber ein sehr gutes Defensivkonzept und ist außerdem gefährlich bei Standards. Wir sind darauf vorbereitet, dass es ein enges Spiel wird, womöglich werden wir Geduld aufbringen müssen. Wir freuen uns auf dieses Spiel und brennen darauf, dass es endlich wieder losgeht.“

Wolfsburg fühlt sich gewappnet Nach dem gelungenen Trainingslager in Portugal soll der Halbfinaleinzug im DFB-Pokal erst der Auftakt sein für den erfolgreichen Tanz auf drei Hochzeiten. „Wir haben eine sehr gute Vorbereitung hinter uns, die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet, ist topfit und bestens gewappnet.“

Popp-Einsatz fraglich Verzichten muss Kellermann auf die erkrankte Eve Chandraratne und auch die Neuseeländerin Rebecca Smith. Maren Tetzlaff wird nach überstandenem Kreuzbandriss langsam wieder an die Mannschaft herangeführt, während Alexandra Popp mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, so dass ihr Einsatz zwar inzwischen nicht mehr unmöglich , aber weiterhin fraglich erscheint.

Kraus: „Wissen, was auf uns zukommt“ Beim Gast aus Jena ist man heiß darauf, dem Favoriten ein Bein zu stellen. „Jeder, der sich mit Frauenfußball beschäftigt, weiß, dass Wolfsburg zurzeit die beste deutsche Mannschaft ist. Wir wissen also, was auf uns zukommt und bereiten uns dementsprechend vor“, so Jenas Trainer Daniel Kraus, der in diesem Spiel noch auf Verteidigerin Kathleen Radtke bauen kann, die den Verein bald Richtung LdB Malmö verlassen wird.

Erinnerungen an Saison 2009/10 Vor drei Jahren trafen die beiden Teams schon einmal im DFB-Pokal-Viertelfinale aufeinander, damals setzte sich der Gast aus Jena mit 2:1 durch und zog später gar ins erstmals in Köln ausgetragene Endspiel ein, wo man dem FCR 2001 Duisburg mit 0:1 unterlag. Wolfsburgs Trainer Kellermann meint: „Sie werden sehr motiviert sein, diese Atmosphäre noch einmal zu erleben. Auch deswegen verbietet es sich, den Gegner zu unterschätzen.“

Partie auf Trainingsplatz verlegt Die Partie wird nicht wie ursprünglich geplant im VfL-Stadion am Elsterweg ausgetragen, sondern aufgrund der Unbespielbarkeit des Naturrasenplatzes in de alten Arena auf dem beheizbaren Trainingsplatz daneben ausgetragen. Dabei können maximal 400 Zuschauer ans Spielfeld gelassen werden. Die Fans werden zudem gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder in der Umgebung zu parken, da aufgrund einer Parallelveranstaltung des VfL Wolfsburg ein Großteil der Parkplätze bereits belegt sein wird.