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2013

Rettung des FCR 2001 Duisburg in vollem Gang

Alle Gremien des FCR 2001 Duisburg arbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Andreas Röpke an zwei Fronten an der Rettung des Frauenfußball-Bundesligisten.

Zum einen soll möglichst schnell der Spielbetrieb sichergestellt werden – zunächst einmal bis zum Ende dieser Saison; zum anderen wird fieberhaft daran gearbeitet, den FCR 2001 Duisburg wieder auf finanziell fundierte Füße zu stellen.

Gedankenspiele Hier gibt es viele Aktionen, Pläne und Gedankenspiele – die Palette reicht von Gesprächen mit den Gläubigern bis zu möglichen Spielerinnenverkäufen und hört bei Benefizspielen und Fanaktionen noch lange nicht auf. Besonders von den Fans und ihren Ideen sind Aufsichtsrat und Vorstand geradezu überwältigt, weiß Medienbeauftragter Rainer Zimmermann zu berichten.

Fans bieten Hilfe an „Es ist wirklich fantastisch und sehr, sehr lobenswert, was sich die Fans der Löwinnen hier alles ausdenken und konkret planen - wie zum Beispiel Solidaritäts- und Hilfe-Aktionen oder auch konkrete Unterstützungsangebote für die Spielorganisation und andere logistische und personelle Hilfe. Dafür danken wir unseren Fans schon jetzt recht herzlich“, so Zimmermann.

Pressekonferenz in der kommenden Woche Konkrete Ergebnisse all dieser Überlegungen und Pläne werden Insolvenzverwalter und Verein immer dann bekannt geben, wenn Fakten zu vermelden sind. Außerdem verweist der Verein noch einmal auf die Pressekonferenz, die Dr. Andreas Röpke für die nächste Woche geplant hat.

Partie in Essen im Blickfeld In dieser Woche soll nun wieder das Sportliche in den Vordergrund rücken, denn am kommenden Sonntag, 3. Februar, steht bereits die erste große Herausforderung auf dem Bundesliga - Spielplan – die Nachholpartie bei der SGS Essen . Trainergespann und der sportliche Leiter Jörg Schemberg arbeiten deshalb intensiv daran, zuvor noch ein Testspiel zu organisieren.

Duisburg will noch zweimal testen So ist ein neuer Versuch geplant, beim benachbarten Regionalligisten GSV Moers anzutreten, und zwar am Mittwoch, 30. Januar, um 19.30 Uhr. Ob gespielt werden kann, hängt genauso von den Bodenverhältnissen ab wie der Plan, evtl. schon einen Tag später auch noch gegen den VfL Borussia Mönchengladbach zu spielen. Ob letztlich gespielt werden kann, wird sich in beiden Fällen recht kurzfristig entscheiden.