DFB-Pokal: Acht Teams kämpfen ums Halbfinalticket

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Noch acht Mannschaften sind im Rennen um die DFB-Pokalfinal-Teilnahme in Köln. Am Samstag und Sonntag stehen die vier Partien des Viertelfinals auf dem Programm, das einzige Erstligaduell ist allerdings bereits abgesagt worden.

Unter den acht verbliebenen Teams sind allerdings insgesamt auch drei Zweitligisten – so viele wie seit sechs Jahren nicht mehr. Und mit der TSG 1899 Hoffenheim eröffnet ein Zweitligaclub am Samstag die Runde.

Dem FC Bayern das Leben schwer machen
Um 13 Uhr empfängt die TSG den FC Bayern München. Allerdings kann das Spiel nicht wie geplant im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim stattfinden, sondern wurde aufgrund der Witterungsbedingungen in das Emsinger-Stadion in St. Leon verlegt. Sollte der dortige Rasenplatz die Austragung der Partie nicht zulassen, gibt es die Möglichkeit, auf den benachbarten Kunstrasen des VfB St. Leon auszuweichen.

„Wir wollten unbedingt zu Hause spielen. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen“, freut sich TSG-Trainer Jürgen Ehrmann, der die Gäste allerdings aufgrund der zurückliegenden Siege in der Bundesliga als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnet. „Es ist für uns schon ein Traumlos“, so Ehrmann, „es hätte aber durchaus noch Gegner gegeben, gegen die die Sensation, ins Halbfinale zu kommen, leichter gewesen wäre.“ Die Gäste sind entsprechend in der klaren Favoritenrolle, im Kraichgau hofft man dennoch auf die Überraschung. „Die Unterschiede zwischen erster und zweiter Liga werden klar zu sehen sein“, meint Ehrmann. „Athletisch und spielerisch werden uns die Bayern klar überlegen sein. Wir wollen versuchen, dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen.“

Partie in Wolfsburg abgesagt
Ab 15 Uhr sollten sich ursprünglich der VfL Wolfsburg und der FF USV Jena gegenüberstehen – die Partie ist witterungsbedingt jedoch mittlerweile abgesagt worden.

Der SC Freiburg hat beste Chancen auf den Halbfinaleinzug. © Nora Kruse, ff-archiv.de
Der SC Freiburg hat beste Chancen auf den Halbfinaleinzug. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Herforder SV reist in den Breisgau
Am Sonntag um 11 Uhr empfängt der SC Freiburg den Zweitligisten Herforder SV. „Wir werden leidenschaftlich kämpfen mit allem, was uns zur Verfügung steht“, sagt Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic. Neben Fiona O’Sullivan fehlen ihm ausschließlich die Langzeitverletzten Jobina Lahr und Hasret Kayikci. „Wir gehen als Favorit in das Spiel und müssen diese Rolle annehmen“, sagt Pilipovic, und weiß trotzdem um die Schwierigkeit des Matches. „Herford hat bewiesen, dass sie ein Mitspracherecht haben, wenn es um den Aufstieg geht. Sie sind eine Spitzenmannschaft und spielen guten Fußball.“

Sand empfängt Turbine
Zeitgleich tritt der Zweitligist SC Sand gegen den 1. FFC Turbine Potsdam an. Auch hier sind die Rollen klar verteilt. Für die Gastgeberinnen ist es das dritte Mal, dass sie im DFB-Pokal unter den letzten acht Mannschaften stehen. Vor sieben Jahren kreuzten sich die Wege beider Teams schon einmal; damals gewann Potsdam mit 7:0. „Gegen so ein Team und mit einer hoffentlich guten Zuschauerkulisse liegt es allein am Spielstand, ob der Mannschaft nochmals Flügel wachsen“, hofft SC-Trainer Oliver Dewes auf ein lange ausgeglichenes Spiel.

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Hoffen wir, dass wenigstens die verbleibenden drei Partien stattfinden können und nicht die starken Regenfälle im Süden der Republik noch für unbespielbare Plätze sorgen.

Bei Sand-Potsdam wäre es eine coole Sache, wenn das Spiel ins Elfmeterschießen ginge. Sowohl Marisa Brunner als auch Alyssa Naeher sind ausgewiesene ‚Elfmetertöterinnen‘ – das könnte also eine ziemlich torarme Angelegenheit werden! 😉
Hierzu ein Interview in der ‚Badischen Zeitung‘:

https://www.badische-zeitung.de/f-allgemein/marisa-brunner-manchmal-bin-ich-froh-wenn-es-einen-elfer-gibt–66233026.html

Aber so weit werden es die Turbinen sicherlich nicht kommen lassen, schließlich sind sie der ‚hochhaushohe‘ Favorit.