DFB-Pokal: Potsdam und Freiburg stehen im Viertelfinale
Der 1. FFC Turbine Potsdam und der SC Freiburg haben das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Beide Teams setzten sich knapp mit 1:0 durch. Zwei Tore mehr erzielte die TSG 1899 Hoffenheim , die das Duell der Zweitligisten gegen den 1. FC Lok Leipzig gewann.
Dabei trat die TSG mit einem prominenten Namen an, denn Birgit Prinz lief für die Kraichgauerinnen auf und trug sich beim 3:1 (0:0)-Erfolg auch in die Torschützenliste ein.
Alle Tore in der zweiten Halbzeit Nach torloser erster Halbzeit war es Christine Schneider, die in der 49. Minute zur 1:0-Führung für die Hoffenheimerinnen traf. Prinz legte in der 74. Minute das 2:0 nach, ehe Angelina Lübcke (84.) für Leipzig verkürzen konnte. Doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen, stattdessen netzte Annika Eberhardt (89.) zum 3:1-Endstand ein.
Enge Kiste für Freiburg Deutlich mehr zittern musste der SC Freiburg, der sich beim 1. FC Köln nur knapp mit 1:0 (1:0) durchsetzen konnte. Den entscheidenden Treffer erzielte die irische Nationalspielerin Fiona O’Sullivan in der 24. Minute.
“Das war eine enge Geschichte bis zum Schluss. Wir hatten alleine in der ersten Halbzeit vier bis fünf klare Torchancen, aber uns fehlte die nötige Ruhe, um das entscheidende zweite Tor zu machen”, resümierte Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic. Vor allem kurz vor Schluss hatten die Kölnerinnen zwei gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu schießen. “Je länger das Spiel dauerte, desto unruhiger wurden wir, und desto mutiger wurde der Gegner. Wenn wir Pech haben, geht so ein Ball dann rein. Aber Laura Benkarth hat hervorragend gehalten”, so Pilipovic weiter.
Winters trifft Der 1. FFC Turbine Potsdam machte es nicht weniger spannend. Beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr fiel der Treffer zu einem ähnlichen Zeitpunkt. Keelin Winters gelang in der 29. Minute das einzige Tor des Tages. Die belgische Nationalspielerin Heleen Jaques verletzte sich, als sie einen Seitfallzieher von Célia Okoyino da Mbabi klären wollte.
Spiel auf Augenhöhe Turbine-Trainer Bernd Schröder erklärte: „Uns war klar, wie schwer dieses Spiel heute werden würde. Es war eine Partie auf Augenhöhe und hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Aber im Endeffekt zählt das Weiterkommen im Pokal und das haben wir geschafft.“
Bell: “Beste Saisonleistung” Bad Neuenahrs Trainer Colin Bell meinte: „Ein Riesenkompliment an mein Team, welches heute die beste Saisonleistung geboten hat. Die Mädels haben alles versucht und gekämpft bis zum Umfallen, leider hat das letzte Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt. Ein Danke auch an unsere Fans, die alles gegeben haben.“
Fünf Partien am Sonntag Die weiteren fünf Begegnungen des Achtelfinals werden am morgigen Sonntag gespielt, darunter auch das Erstligaduell zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem VfL Wolfsburg. Die Viertelfinals werden am 29. November im Rahmen des Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich von Ex-Bundestrainer Gero Bisanz ausgelost . Ausgetragen werden sie am 15. Dezember.