Champions League: Wolfsburg gibt Debüt auf Europas Bühne
Am Nachmittag wird der VfL Wolfsburg im Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League beim polnischen Meister RTP Unia Racibórz (live ab 16 Uhr auf Eurosport) sein Debüt auf europäischer Bühne geben.
Der deutsche Vizemeister ist guter Dinge, die Tradition erfolgreicher deutscher Vereine fortzusetzen. Der 1. FFC Turbine Potsdam , der 1. FFC Frankfurt und der FCR 2001 Duisburg gewannen allesamt den europäischen Vereinswettbewerb in ihrer Debütsaison.
Debüt in Europa Vom Gewinn der Königsklasse möchte Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann nicht sprechen, doch der Ehrgeiz ist groß, auch im europäischen Kräftemessen zu zeigen, dass das Team in den vergangenen Jahren zu einer internationalen Spitzenmannschaft herangereift ist.
Deutsche Tradition fortsetzen „Wir wollen die Tradition der deutschen Vereine fortsetzen. Deutsche Teams haben in den vergangenen Jahren fast immer das Halbfinale oder Viertelfinale erreicht, das ist natürlich auch unser Ziel“, so Kellermann in einem Interview mit UEFA.com .
Zweimal nicht gewonnen Der Gegner im Sechzehntelfinale, der polnische Meister RTP Unia Racibórz, mag nicht den großen Namen haben, doch unterschätzen sollten die Niedersachsen den auf europäischer Ebene bereits erfahrenen Gegner nicht. Denn in zwei Testspielen in diesem und im vergangenen Jahr (1:1 und 1:2) bekam Wolfsburg einen Vorgeschmack von der Leistungsfähigkeit der Polinnen.
Unbequemer Gegner „Racibórz ist eine körperlich sehr robuste Mannschaft, die uns letztes Jahr und dieses Jahr schon gezeigt hat, wie gut sie ist“, so Kellermann, der aber dennoch vom Weiterkommen seiner Elf überzeugt ist: „Wenn wir das Potenzial abrufen, das in unserem Kader steckt, werden wir die nächste Runde erreichen.“
Zweimal live im TV Kellermann freut sich auch darüber, dass seine Elf abseits von DFB-TV erstmals live im deutschen Fernsehen sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel zu sehen sein wird, da Eurosport beide Partien live überträgt. „Allein das ist schon etwas Besonderes.“