Champions League: Potsdam besiegt Lüttich
Der 1. FFC Turbine Potsdam kam im Sechzehntelfinalhinspiel der Champions League bei Standard Lüttich zu einem 3:1 (3:1)-Erfolg. Dabei hatten die “Turbinen” allerdings mehr Mühe als erwartet und gerieten zunächst sogar in Rückstand.
Gleich mit der ersten Chance des Spiels gingen die Gastgeberinnen in Führung. Nach einem Eckball köpfte Maud Coutereels das Leder in der sechsten Minute in den Kasten von Anna-Felicitas Sarholz . Die Antwort der Potsdamerinnen ließ allerdings nicht lange auf sich warten.
Andonova bringt Potsdam auf die Siegerstraße Die für die verletzte Lisa Evans in die Startelf berufene Nataša Andonova konnte nach einer Viertelstunde ausgleichen. Die Mazedonierin versenkte einen Eckball von Jennifer Cramer zum 1:1. Lüttich verlegte sich in der Folgezeit vor allem auf die Defensive, blieb aber durch Konter stets gefährlich. Die Gastgeberinnen zeigten eine beherzte Leistung und wollten dem Champions-League-Sieger von 2010 nicht kampflos das Feld überlassen. In der 35. Minute war Potsdam dennoch erneut erfolgreich. Andonova verarbeitete ein Zuspiel von Yuki Ogimi zum 2:1. Nur drei Minuten später lenkte Imke Courtois einen Freistoß von Patricia Hanebeck in den eigenen Kasten.
Mangelnde Chancenverwertung Nach dem Seitenwechsel sollten keine weiteren Tore fallen, dabei gehörte auch in dieser Halbzeit die erste Chance den Belgierinnen. Nachdem ihr erster Schuss geblockt worden war, zog Vanity Lewerissa (47.) im zweiten Versuch aus gut 16 Metern ab, verfehlte den Kasten aber. Zehn Minuten später versuchte es Hanebeck für die Gaste aus gut und gerne 20 Metern, schoss aber ebenfalls ins Toraus. Ähnlich erging es Genoveva Anonma (61.), die nach einem schönen Sololauf den Abschluss suchte, aber das Gehäuse ebenso verfehlte. Es mangelte an Präzision – nicht nur im Abschluss, sondern auch in den Zuspielen in die Spitze.
Rückspiel live auf Eurosport Mit einem Sieg und drei Auswärtstoren konnten sich die Potsdamerinnen dennoch eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiten. Das steigt am Mittwoch, 3. Oktober, um 14 Uhr im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion und wird live auf Eurosport übertragen.