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2012

Gütersloh und Sindelfingen feiern vorzeitigen Aufstieg

Der FSV Gütersloh 2009 und der VfL Sindelfingen steigen in die Erste Bundesliga auf. Zwei Spieltage vor Schluss sind beide Clubs nicht mehr zu verdrängen – wobei die Gütersloherinnen die Meisterschaft in der Nordstaffel der zweiten Liga noch nicht gewonnen haben.

Aufgrund des besseren Torverhältnisses liegt in der Zweiten Bundesliga Nord momentan der 1. FFC Turbine Potsdam II an der Tabellenspitze. Die Brandenburgerinnen sind allerdings nicht aufstiegsberechtigt.

Gütersloh erstmals in Liga eins Mit einem 3:1-Auswärtserfolg beim Magdeburger FFC hat auch der FSV nun 48 Punkte auf dem Konto. Kristina Gessat brachte die Ostwestfälinnen mit einem Doppelschlag (19./36.) früh auf die Siegerstraße. Lina Magull, die nach Saisonende zum VfL Wolfsburg wechseln wird, erhöhte in der 62. Minute auf 3:0, ehe Daniela Schuster für Magdeburg noch zum Ehrentreffer (86.) kam. Damit ist Gütersloh zwei Spieltage vor Saisonende vom Herforder SV nicht mehr einzuholen. Der OWL-Nachbar kam zwar zu einem 9:0-Kantersieg beim Mellendorfer TV, hat jedoch acht Punkte Rückstand. Für die Gütersloherinnen ist es der erste Aufstieg in die erste Liga. 2009 ist der Verein aus der Frauen- und Mädchenfußballabteilung des FC Gütersloh 2000 entstanden, der zuvor mehrfach knapp am Aufstieg gescheitert war.

Sindelfingen erneut im Oberhaus Der VfL Sindelfingen bringt hingegen bereits Erstligaerfahrung mit. Zuletzt spielte der VfL in der Saison 2005/06 im Oberhaus. Durch einen 2:1-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim ist dem VfL Meisterschaft und Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Natalia Mann traf in der 18. Minute zur Führung für die Gastgeberinnen, die Christine Schneider allerdings nur zwei Minuten später für die TSG ausgleichen konnte. Die Entscheidung fiel in der 60. Minute, als Fabienne Dongus zum 2:1 für den VfL einnetzte. In der Tabellen hat Sindelfingen nun elf Punkte Vorsprung auf Hoffenheim.