VfL Wolfsburg gelingt Kantersieg in Leipzig

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Nach dem 17. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga bleibt der VfL Wolfsburg weiter ärgster Verfolger von Meister 1. FFC Turbine Potsdam. Die Wolfsburgerinnen festigten mit einem 9:2-Auswärtserfolg den zweiten Platz und haben weiterhin nur einen Punkt Rückstand auf Potsdam.

Dabei bot sich gegen den 1. FC Lok Leipzig zunächst ein anderes Bild. Schon in der ersten Minute geriet der VfL beim Tabellenvorletzten in Rückstand.

Highlights Duisburg – Essen-Schönebeck anschauen

Vier Tore von Conny Pohlers
Angelina Lübcke (1.) traf zur frühen Führung für die Gastgeberinnen, von der sich der VfL allerdings nicht beeindrucken ließ. Innerhalb der folgenden Viertelstunde gelangen den „Wölfinnen“ vier Treffer, und die Partie war so bereits früh entschieden. Zunächst gelang Nationalspielerin Lena Goeßling (10.) der Ausgleich, ehe Conny Pohlers eine Minute später zur 2:1-Führung traf. Zsanett Jakabi (14.) und erneut Pohlers (17.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Katharina Freitag per Eigentor zum 5:1 für die Gäste. Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein unverändertes Bild. Einem Leipziger Treffer durch Marie-Luise Herrmann (73.) standen durch Jakabfi (60.), Pohlers (62./69.) und Martina Müller (79.) vier Wolfsburger Tore gegenüber, sodass der VfL nach dem 9:2-Sieg nun 50 Treffer in der laufenden Saison erzielt hat – so viele wie kein anderer. Außerdem haben die Wolfsburgerinnen un, wie Potsdam, ein Torverhältnis von +36.

Conny Pohlers
Mit vier Toren ist Conny Pohlers die erfolgreichste Torschützin des 17. Spieltags. © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Nullnummer in München
Parallel zum Wolfsburger Kantersieg in Leipzig bekamen die Zuschauer bei der Begegnung des FC Bayern München und des SC 07 Bad Neuenahr keine Tore zu sehen. 0:0 endete die Partie, durch die sich der FCB vom siebten auf den sechsten Rang verbessert. Bad Neuenahr liegt weiter auf dem achten Platz.

Unentschieden zwischen Hamburg und Freiburg
Schon am Vormittag trennten sich der Hamburger SV und der SC Freiburg 1:1 (1:1). „Wir können zufrieden sein“, urteilte Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic, der eine gute erste Halbzeit seiner Elf sah. Marina Makanza gelang in der 19. Minute das 1:0 für die Breisgauerinnen. Kurz vor der Pause glich Maja Schubert (44.) allerdings für den HSV aus. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff hatten die Hamburgerinnen durch einen Foulelfmeter die Führung auf dem Fuß. Laura Benkarth parierte allerdings den Schuss von Silva Lone Saländer. Für die Jugendnationaltorhüterin war es bereits der dritte gehaltene Strafstoß dieser Saison. Auch in der Folge präsentierte sich Benkarth gegen druckvolle Hamburgerinnen stark. Sie hat „uns in der zweiten Halbzeit mit ihrer starken Leistung im Spiel gehalten“, so Pilipovic.

Duisburg gewinnt Revierderby
Bereits am Samstag standen sich der FCR 2001 Duisburg und die SG Essen-Schönebeck gegenüber. Dabei unterstrich der FCR mit einem 4:0 (2:0)-Sieg seine Ambitionen auf einen der ersten beiden Plätze – der Rückstand auf Wolfsburg beträgt nur einen Punkt. Die Tore für die Duisburgerinnen erzielten Mandy Islacker (5.), Gülhiye Cengiz (30.) sowie Nationalspielerin Simone Laudehr (70./87.).. „Wir haben uns mit diesem ganz, ganz wichtigen Sieg aus einer gewissen Mini-Ergebnis-Krise herausgespielt“, so FCR-Trainer Marco Ketelaer nach der Partie. Denn zuvor hatte der FCR sowohl in der Liga gegen Wolfsburg als auch im Pokal gegen Frankfurt verloren.

Vorgezogene Partien
Die Partie zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem FF USV Jena wurde wegen des Champions-League-Halbfinals der Potsdamerinnen bei Olympique Lyonnais am 9. April ausgetragen. Potsdam gewann mit 3:1 (1:1). Auch die Begegnung zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen wurde wegen Frankfurts Halbfinale bei Arsenal LFC bereits am 11. April gespielt. Die Frankfurterinnen siegten mit 4:1 (3:1).

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Super Conny! 😀

Das wäre echt super, wenn Wolfsburg den zweiten Platz schaffen würde. Momentan glaube ich noch nicht dran, aber die Ausgangssituation könnte besser kaum sein.

Fuxi
Fuxi

Jaaaaa, der Trainerwechsel in Leipzig hatte sich ja mal so RIIICHTIIICH gelohnt… ^.^

TomS
TomS

@Fuxi na klar hat der sich gelohnt, und die Strafversetzung der 3 Spielerinnen erst, die schießen fleißig Tore in der regionalliga. 😉
kann man wirklich nur den Kopf schütteln.
Aber Glückwunsch Leipzig. Waren des nicht die ersten beiden Heimtore in der 1. Buli ^.^

waiiy
waiiy

Diese Spielfreude von Wolfsburg sollte allen anderen Angst machen! Das Momentum scheint eindeutig für diese Mannschaft zu sprechen. Als Fan von Turbine kann ich nur sagen, dass sie zum Glück nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden können. Aber Turbine muss halt auch maximale Punktzahl aus den restlichen Spielen holen…

Glückwunsch nach Wolfsburg und auch nach Duisburg für die überzeugenden Siege!

waiiy

Rick
Rick

Glückwunsch nach Wolfsburg für diese überzeugende Darstellung!
Und Glückwunsch an Conny Pohlers, die dort weitermacht, wo sie letztes Jahr aufgehört hat. Respekt für diese konstante Leistung!

Gerdi
Gerdi

Eine Conny P.zu verpflichten ,war das Beste was Wolfsburg machen konnte.Mit ihr ist der Vfl auf dem weg zur Meisterschaft.Das ist
für die Herren in Frankfurt die größte Betrafung.Aber auch eine
S.N.sollte mal darüber nachdenken.Ich hoffe Conny holt sich wieder
die Kanone ab.

Lucy
Lucy

Ich würde es Conny wünschen 🙂

Eine CP in Frankfurt „aufs alte Gleis“ abzustellen, war das blödeste, was der FFC letztes Jahr gemacht hat !! Sie hat es Sigi und SK noch mal so richtig gezeigt ! 🙂