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2012

Marisa Brunner beendet ihre Karriere

Die Schweizerin Marisa Brunner tritt mit sofortiger Wirkung vom Spitzenfußball zurück. Die Torhüterin in Diensten des SC Freiburg hat seit drei Jahren Beschwerden in Knie- und Fußgelenk, die Leistungssport nicht länger zulassen.

Seit 2006 steht Marisa Brunner zwischen den Freiburger Pfosten, für die Schweizer Nationalmannschaft hat sie 78 Länderspiele absolviert. „Wir verlieren nicht nur große fußballerische, sondern auch menschliche Klasse, denn Marisa ist auf und neben dem Spielfeld eine sehr wichtige Teamstütze. Doch ich kann ihre Entscheidung auch nachvollziehen“, so die Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg .

Ausbildung zur Torwarttrainerin Nach dem Cyprus Cup teilte Marisa Brunner der Nationaltrainerin mit, nicht länger zur Verfügung zu stehen, auch beim SC Freiburg tritt sie zurück. Die 29-Jährige erklärt ihren Schritt damit, dass „die täglichen Schmerzen und die Kaschierung meiner Beschwerden mir so viel Energie geraubt haben, dass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss.“ Sie wird sich nun auf ihre Ausbildung zur Torwarttrainerin konzentieren.

Vereinstrainer Milorad Pilipovic kommentiert ihren Schritt: „Wir wissen alle, dass Marisa immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Aber dass ihre gesundheitlichen Probleme so gravierend sind, ist natürlich schlimm. Ihr Rücktritt ist für uns nicht nur eine sportliche Schwächung, da sie unserer jungen Mannschaft nicht nur auf dem Platz in entscheidenden Situationen Halt und Sicherheit gegeben hat. Sie hat ihre Leidenschaft für den Fußball nicht nur auf die jüngeren Torhüterinnen übertragen, sondern auf die gesamte Mannschaft. Es ist sehr schade, dass sie die Saison nicht mehr mit uns zu Ende spielen wird.”