VfL Wolfsburg holt Magull und Jäger

Von am 5. März 2012 – 10.34 Uhr 35 Kommentare

Der FSV Gütersloh 2009 klopft an die Tür der Ersten Bundesliga. Sollte er Erfolg haben, muss der Schritt aber ohne zwei seiner größten Talente gegangen werden. Lina Magull und Annabel Jäger wechseln zur kommenden Saison zum VfL Wolfsburg.

Die Verträge der beiden U19-Nationalspielerinnen laufen bis zum 30. Juni 2015. Beiden wird darüber hinaus in Wolfsburg ein Ausbildungsplatz geboten.

Top-Talente der Zweiten Bundesliga
„Mit Lina Magull und Annabell Jäger konnten wir die beiden Top-Talente aus der Zweiten Bundesliga für uns gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass sich die zwei U19-Nationalspielerinnen in der Bundesliga durchsetzen und wir viel Freude an ihnen haben werden“, so Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter und Cheftrainer der VfL-Frauen.

Hoffnung auf EM-Teilnahme
Magull wurde 1994 in Dortmund geboren, Jäger im gleichen Jahr in Gütersloh. Das Trikot der deutschen U19-Nationalmannschaft trugen beide bislang je zwei Mal. Magull erzielte dabei einen Treffer. Beide stehen auch im Kader von Trainerin Maren Meinert für die zweite Runde der Europameisterschafts-Qualifikation vom 27. März bis 6. April in Schweden.

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35 Kommentare »

  • Kenner sagt:

    “ Die Gütersloher, die zumindest mit einem Auge in Richtung Bundesliga schielen, sind enttäuscht. „Wir hatten versucht beide zu halten und sind mit unserem Angebot bis an unsere Möglichkeiten gegangen“, erklärte der Zweitligist auf seiner Homepage.“

    Der Verein reißt sich alles mögliche auf, und nicht Wenige finden das einfach gut. Warum kann man die Talente nicht noch ein Jahr in Gütersloh lassen, sicher gibt es dort auch VW Ausbildungsbetriebe.
    Es würde doch reichen, Wolfsburg “ parkt “ noch die Talente, hat sie sicher, würgt aber nicht einen aufstrebenden Verein in der Entwicklung ab. Bin mal gespannt, wie oft die beiden Spielerinnen Einsatzzeiten erhalten. Warum ist im Frauenfussball nicht möglich, was im Männerfussball gang und gäbe ist. Beispiele, Beister in Düsseldorf, Koch im vergangenen Jahr in Duisburg.

    Nein, Frankfurt und Wolfsburg müssen ein Transferwettrennen veranstalten, um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste.

    Und wen interessiert das in Fussball – Europa. Siehe Endspiel Algarve Cup. Gut das zwei Konzerne aus dem Vollen schöpfen können. Staatsbetrieb Commerzbank und der VW Konzern. Warum nicht die Frauenfussballliga als Ligasponsor sponsern, das stände insbesondere dem VW Konzern gut zu Gesicht und würde dessem Image gewiss nicht schaden. Aber mit dem erfolgsbessenen Dietrich ein finanzielles Wettrennen veranstalten, das ist im sportlichen Ergebnis absolut lächerlich.

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  • FFFan sagt:

    @ Dirk:
    „Hallo??? Wie kommst Du darauf, dass das Sarkasmus ist?? Ich meinte das todernst…“

    Ach so, na dann ist ja gut… 😉

    Aber die Frage ist immer noch nicht beantwortet: wie kommt’s, dass Turbine Potsdam im Werben um die begehrtesten deutschen Nachwuchstalente immer häufiger den Kürzeren zieht?
    Kann es sein, dass der Verein bei jungen Spielerinnen mittlerweile einen schlechten Ruf hat?

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  • Dirk sagt:

    @FFFan

    sei mir nicht böse, aber dazu kann ich leider nichts sagen 😉

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  • chris85 sagt:

    @FFan
    Bist du dir sicher, dass Potsdam an den Spielerinnen interessiert gewesen wäre? Ich glaube, wenn Bernd Schröder von außen Talente holt, dann hat er sehr hohe Ansprüche und er ist ja derzeit der Meinung dass der deutsche Markt an guten jungen Spielerinnen „abgegrast“ ist und er deswegen mehr Spielerinnen aus dem Ausland holt. Deswegen kritisiert er ja auch immer wieder, dass in Deutschland nicht genug für den Nachwuchs getan wird.

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  • Eric sagt:

    „Aber die Frage ist immer noch nicht beantwortet: wie kommt’s, dass Turbine Potsdam im Werben um die begehrtesten deutschen Nachwuchstalente immer häufiger den Kürzeren zieht?“

    Weil Turbine Potsdam gar nicht um die Spielerinnen geworben hat.

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  • Sheldon sagt:

    Naja, man kann da nur sagen, wenns klappt, dann ist es mal wirkliche ne gute Investition von Wolfsburg, wenns nicht klappt, dann sinds die nächsten zwei Talente, die an einem übervollen Kader in Wolfsburg oder auch in Frankfurt (oder früher in Duisburg) kaputtgegangen sind.

    Das Beispiel Sarah Günther könnte zu einem echten Präzedenzfall für junge Talente werden, was passieren kann, wenn der Verein es nicht versteht, sich psychologisch um die Spielerinnen in ausreichender Möglichkeit zu kümmern.

    Zu Potsdam, wieso sollten die die beiden holen wollen? Im Mittelfeld haben sie doch genug. Außerdem gibt es sicher größere Talente, die man dort holen könnte.
    Der Vergleich mit Saarbrücken ist gut, vor allem, wenn man sich mal die langfristige Entwicklung anschaut, der Verein spielt jetzt in der zweiten Liga gegen den Abstieg und droht, durchgereicht zu werden.
    Allerdings sehe ich diese Gefahr bei Gütersloh als auch bei Sindelfingen nicht, weil sie langfristig mit diesem System schon arbeiten und immer wieder Nachwuchs produzieren. Das könnte im nächsten Jahr eine sehr interessante Konstellation geben, denn dann spielen mit Potsdam, Essen, Bad Neuenahr, Gütersloh und Sindelfingen 5 Vereine in der BL die auf Nachwuchs setzen. Wenn die sich alle halten könnten, hätte das in jedem Fall einen sehr positiven Effekt auf den FF!

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  • Dirk sagt:

    wo siehst Du denn aktuell, dass Potsdam auf Nachwuchs setzt, Sheldon?

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  • Real sagt:

    Potsdam hat angefragt, die Spielerinnen wollten aber heimatnäher einen Verein finden.

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  • Sheldon sagt:

    @Dirk: Wart einfach ab, nicht alles bekommen wir als Fans immer mit.

    @Real: Quelle?

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  • FFFan sagt:

    @ Eric:
    „Weil Turbine Potsdam gar nicht um die Spielerinnen geworben hat.“

    Ist diese Aussage genauso zuverlässig wie deine Prognose, dass es „Odebrecht und Peter nur im Doppelpack gibt“?

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  • Dirk sagt:

    na dann warte ich als Fan mal ab 😀 🙂

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  • Real sagt:

    Quelle sind die Eltern von Annabel Jäger

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  • paulchen sagt:

    In der Hoffnung, dass „Womensoccer“ uns den Link erlaubt, hat Tanja Schulte (BV Cloppenburg) in einem Interview mit „Sport-z.biz“ dazu eine Meinung geäußert.

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  • xyz sagt:

    Ich sehe es genauso wie Tanja Schulte. Ich glaube, die Mädels werden sehr wenig Spielzeit bekommen,denn sie müssen sich erst mal an das Tempo der 1. Liga gewöhnen und haben dann noch gleichzeitig A-Natiospielerinnen vor der Nase.

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  • Micol sagt:

    Linda Dallmann – letzten Sommer noch mit Magull und Jäger bei der U17-EM glänzend – sammelt jetzt fleißig Erstligapraxis als Stammspielerin in Essen. Genau das hätte ich den beiden in Gütersloh gewünscht.

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