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2012

Defensiver HSV will Turbine ärgern

Endlich rollt der Ball wieder: Heute Nachmittag um 15 Uhr steht auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage das Nachholspiel vom 12. Spieltag zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FFC Turbine Potsdam an.

Die Hanseatinnen liegen zwar nur auf Platz 11 in der Tabelle und haben noch keines ihrer bisher fünf Heimspiele gewinnen können, doch die Gastgeberinnen hoffen ein wenig darauf, dass nach der Winterpause beim Deutschen Meister noch etwas Sand im Getriebe und das Offensivspiel möglicherweise noch nicht so in Schwung ist wie gewohnt.

Mit Kompaktheit zum Erfolg? „Wir müssen defensiv kompakt stehen und wollen das Spiel möglichst lange offen halten“, so die Devise von HSV-Trainer Achim Feifel. „Vielleicht gelingt uns ja dann in der Offensive die eine oder andere gute Aktion.“ Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass sich Feifel gerade in der Offensive mit Personalsorgen herumplagen muss. Vier OFfensivkräfte fehlen So fehlen nach wie vor Lena Petermann (Trainingsrückstand), Louisa Nöhr (Krankheit), Maike Timmermann (Bänderdehnung) und auch Kristina Brenner (Knöchelprobleme), also gleich vier nominelle Offensivkräfte. Auch der Einsatz von Aferdita Kameraj steht wegen einer Adduktorenverhärtung auf der Kippe. „Das ist schon eine gewaltige Hypothek, die wir auffangen müssen“, so Feifel. Dafür wird allerdings Neuzugang Aylin Yaren vermutlich ihr Bundesligadebüt im HSV-Dress geben. „Ich kann es kaum noch erwarten, ich will einfach nur noch spielen.”, so die 22-Jährige .

Verstimmung vor der Partie In den Tagen bevor am Dienstag feststand, dass die Partie auf Naturrasen ausgetragen werden kann, war Schröder auf den Gegner nicht gut zu sprechen, da der eine Verlegung auf Kunstrasen abgelehnt hatte. „Wir haben sogar in der Champions League in Glasgow auf Kunstrasen gespielt, aber der große HSV ist sich zu schade dafür“, wetterte der 69-Jährige .