Voss-Tecklenburg wird Nationaltrainerin der Schweiz

Von am 29. Januar 2012 – 15.35 Uhr 35 Kommentare

Martina Voss-Tecklenburg wird neue Nationaltrainerin der Schweiz. Die 44-jährige Fußballlehrerin und ihr momentaner Arbeitgeber, Bundesligist FF USV Jena, haben ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Martina Voss-Tecklenburg wechselt zum 5. Februar zum Schweizer Fußballverband (SFV) und wird Nachfolgerin der zurückgetretenen Béatrice von Siebenthal. Der Wechsel wurde möglich, da Martina Voss-Tecklenburg im Vertrag mit dem FF USV Jena eine Ausstiegsklausel hat für den Fall eines Angebots von einem Nationalverband, für diesen als Nationaltrainerin zu arbeiten.

Ab August auch für den Nachwuchs verantwortlich
Die Möglichkeit, diese Berufung noch zeitweise mit der Trainertätigkeit in Jena zu verbinden, hat der SFV mit Hinweis auf die Fülle der anliegenden Aufgaben und der laufenden Qualifikation zur Europameisterschaft abgelehnt. Ab dem 1. August wird Martina Voss-Tecklenburg auch die Leitung der Credit Suisse Academy für Mädchenfussball von Béatrice von Siebenthal übernehmen.

Erste Station als Nationaltrainerin
Für Martina Voss-Tecklenburg ist die Schweiz ihre erste Station als Nationaltrainerin. In ihrer aktiven Zeit bestritt sie 125 Länderspiele für die DFB-Auswahl und wurde viermal Europameisterin. Als Trainerin arbeitete sie bislang für den Fußballverband Niederrhein, ehe sie mit dem FCR 2001 Duisburg sowohl den DFB-Pokal als auch den UEFA-Cup gewann. Beim FF USV Jena hatte Martina Voss-Tecklenburg erst vor der laufenden Saison einen Einjahresvertrag unterschrieben. Ein/e Nachfolger/in in Jena steht noch nicht fest.

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35 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @laasee,
    Ganz so schwarz wie Du würde ich es nun nicht sehen!!!

    Der Weggang von Martina ist sicher nicht gut für den USV Jena!!!
    Sie hat wohl einiges bewegt in der Optik-Stadt, Türen geöffnet, die vorher verschlossen blieben!!!
    Da sie sich so eine Klausel in ihren Vertrag schreiben ließ, mußte man in Jenas Vorstand schon länger von ihren Kontakten in die Schweiz gewußt haben!!!
    Der „Nachruf“ auf der USV-HP klingt auch dementsprechend milde und versöhnlich, ganz anders als in Duisburg!!!
    Jetzt muß man halt wieder auf Trainer/innensuche gehen, worin man ja so einige Erfahrungen gesammelt hat!!!
    Ich hoffe und wünsche mir, daß die Thüringerinnen den Klassenerhalt auch ohne Martina schaffen!!!
    Den Grundstein dafür hat sie ja gelegt!!!

    Für die BuLi ist es unerheblich, daß Martina in die Schweiz geht!!!
    Selbst wenn Jena am Ende absteigen sollte, wird das die Liga nicht jucken, denn 2 müssen am Ende auf jeden Fall in den sauren Apfel beißen!!!
    Vielleicht hat NRHZ sogar recht, und Martina kann einige schweizer Supertalente in die BuLi vermitteln!!!

    Das einzig Tragische für den deutschen FF ist dabei nur, daß Martina nicht Zuhause Nationaltrainerin wird!!!
    Für die schweizer FF-Nati könnte es einen gewaltigen Entwicklungsschub bedeuten!!!
    Außerdem könnte auch Vanessa Bürki wieder mitmischen!!!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    I have had to stay silent and be patient……letting events unfold.
    Now events in Duisburg and Germany are clearly heading in a negative direction (as I predicted).

    The article about driving is very similar to a UK Court Case with Alex Ferguson of Man Utd – he also was acquitted. Great coaches can manage to avoid driving convictions (hehe).

    So now MVT goes to the Alps. Switzerland is where Duisburg soccer refugees find soccer asylum. Who will be next to join the exodus?

    @Detlef

    I agree with your analysis.

    Germany has only TWO world class coaches – Bernd Schroder and MVT.
    Now she goes to work in another country (a big gain for Swiss football – a big loss for German football).

    Switzerland also appears to have a plan for development and progress – Germany does not.

    A long time ago I wrote on this forum that FF in Europe needed Germany to be the role model for progress.
    Sadly, during the past 12 months, Germany has not been a good role model.

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  • wrack sagt:

    Ich wage zu behaupten, dass der Einfluss von Fußballtrainern auf den Erfolg eines Teams überschätzt wird, ähnlich wie der Wert einzelner Spielerinnen. Dagegen wird der Einfluss von Psychologie, öffentliche Stimmung subsummiert, auf das Spiel von Mannschaften meiner Meinung nach unterschätzt.
    Das von MVT und anderen „Emigrantinnen“ „verlassene“ FFF-Deutschland würde wohl mehr Schaden nehmen, wenn man ihren Weggang allgemein als Niedergang begreifen würde. Letzteres nützt nur selbsternannten Propheten.

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  • Krissi sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Ich würde mich dir im Großen und Ganzen anschließen – wenn MVT so eine Chance, welche man wahrscheinlich wirklich nur EINMAL im Leben bekommt, nicht nützt, dann weiß ich auch nicht. Ich denke mal, dass der größte Teil derer, die hier im Thread vertreten sind, so ein Angebot auch annehmen würden – auch wenn sie es hier nicht zugeben (wollen) 😉 Für Jena ist es natürlich schade, aber es wird schon weitergehen, so schlechten Fußball spielen die Mädels ja nicht! Viel Glück in der Schweiz Martina Voss-Tecklenburg und viel Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt an den USV Jena! 🙂

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  • laasee sagt:

    @wrack

    MVT is a world class coach. She now works in Switzerland – that is not good for German football!
    Birgit Prinz was forced to retire early because of the WM debacle – that is not good for German football!
    Sonja Fuss is one of the best Buli players of all time but she was forced out of FCR and she now works in Switzerland – that is not good for German football!
    Liebling nummer 9 was ’screwed over‘ by FCR and now works in Switzerland – that is not good for German football.
    Frau Neid is still N11 coach – that is not good for German football.
    Her boss is also still at the DFB – that is not good for German football.

    Lots of negatives is not good for German football.

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