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2012

Duisburg gewinnt Nordcup

Der FCR 2001 Duisburg hat sich den Titel beim fünften SHFV/Lotto-Nordcup in Kiel gesichert. Vor 4 700 Zuschauern setzten sich die Duisburgerinnen im Finale im Neunmeterschießen gegen den 1. FFC Frankfurt durch.

„Ich bin stolz und dankbar für das, was die Spielerinnen hier abgeliefert haben. Wir haben von Anfang bis Ende ein tolles Turnier gespielt und uns viel Selbstvertrauen geholt“, freute sich Duisburgs Co-Trainer Mike Schmalenberg, der das Team für den Turniertag eingestellt hatte.

Dabei hatten die Duisburgerinnen kurzfristig wegen Knieproblemen auf Kozue Ando und Simone Laudehr verzichten müssen, doch auf die Leistung der Duisburgerinnen hatte das keine negativen Auswirkungen.

Preuß wird zur Matchwinnerin Duisburgs Torhüterin Anke Preuß war es vorbehalten, gegen Desiree Schumann den entscheidenden Neunmeter beim 6:4-Erfolg zu verwandeln, zuvor hatte sie zwei Neunmeter pariert. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Gülhiye Cengiz (6.) und Jackie Groenen (12.) trafen für Duisburg, für Frankfurt waren Melanie Behringer (8.) und Dzsenifer Marozsan (12.) erfolgreich. In der Vorrunde hatten die Frankfurterinnen gegen Duisburg noch mit 3:1 die Oberhand behalten und nur gegen Potsdam bei der 1:2-Niederlage Federn lassen müssen.

Potsdam geht die Puste aus Die Potsdamerinnen starteten zwar gut ins Turnier, leisteten sich aber dann Niederlagen gegen Duisburg und Wolfsburg, im Halbfinale waren sie beim 0:4 gegen den 1. FFC Frankfurt chancenlos. „Wir sind gut in das Turnier gestartet, waren dann aber besonders von hinten raus nicht konsequent. Das ist normalerweise unsere große Stärke – wir sind zurecht ausgeschieden”, bilanzierte Potsdams Co-Trainer Dirk Heinrichs , nachdem sich sein Team mit dem dritten Platz begnügen müsste.

Wolfsburg auch ohne Goeßling und Faißt Dritter Der VfL Wolfsburg, der kurzfristig ohne Lena Goeßling und Verena Faißt auskommen musste, bot eine gute Turnierleistung, musste sich im Halbfinale nur knapp mit 1:2 gegen Duisburg geschlagen geben. “Ich bin hochzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft – wir haben die Ausfälle gut kompensiert. Der 3. Platz ist ein gutes Ergebnis für uns, auch wenn die Niederlage unglücklich war”, so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann.

Gelungene Generalprobe Die Duisburgerinnen, die im Vorjahr Platz 2 belegt hatten, durften sich über eine gelungene Generalprobe für den DFB-Hallenpokal in Magdeburg und eine Siegprämie von 3 000 Euro freuen. Auch Frankfurts Trainer Sven Kahlert zog ein positives Fazit: “Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung heute, auch wenn wir das Turnier natürlich gern gewonnen hätten. Es hat unseren Spielerinnen sichtlich Spaß gemacht, vor so einem tollen Publikum zu spielen.“

Achtungserfolg für Oldesloe Auf verlorenem Posten standen der Hamburger SV und Zweitligist FFC Oldesloe, der mit dem 3:2-Erfolg gegen die Hanseatinnen aber einen Achtungserfolg zu verzeichnen hatte. Die Hamburgerinnen feierten ihren einzigen Sieg beim 3:2 zum Abschluss der Vorrunde ausgerechnet gegen den späteren Turniersieger FCR 2001 Duisburg und belegten dank des besseren Torverhältnisses vor Oldesloe Rang fünf.

Vorrunde 1. FFC Turbine Potsdam – FFC Oldesloe 4:0 Hamburger SV – FFC Frankfurt 2:5 FCR 2001 Duisburg – VfL Wolfsburg 2:1 1. FFC Frankfurt – 1. FFC Turbine Potsdam 1:2 VfL Wolfsburg – Hamburger SV 2:1 FFC Oldesloe – FCR 2001 Duisburg 1:3 1. FFC Frankfurt – VfL Wolfsburg 3:1 Hamburger SV – FFC Oldesloe 2:3 FCR 2001 Duisburg – 1. FFC Turbine Potsdam 3:1 FFC Oldesloe – VfL Wolfsburg 1:5 1. FFC Turbine Potsdam – Hamburger SV 3:2 FCR 2001 Duisburg – 1. FFC Frankfurt 1:3 VfL Wolfsburg – 1. FFC Turbine Potsdam 3:0 1. FFC Frankfurt – FFC Oldesloe 5:0 Hamburger SV – FCR 2001 Duisburg 3:2

Halbfinale 1. FFC Frankfurt – 1. FFC Turbine Potsdam 4:0 FCR 2001 Duisburg – VfL Wolfsburg 2:1

Finale 1. FFC Frankfurt – FCR 2001 Duisburg 4:6 nach Neunmeterschießen