FF USV Jena erneut auf Personalsuche

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Vor nicht einmal einem halben Jahr kam Michael Krannich als neuer Geschäftsführer zum Frauenfußball-Bundesligisten FF USV Jena, nun verlässt er den abstiegsbedrohten Club wieder – nicht die einzige Personallücke, die in Jena erneut entsteht.

Zum neuen Jahr wird sich der FF USV Jena in der Geschäftsstelle personell neu aufstellen. Aus persönlichen Gründen, so Michael Krannich, werde er sein Amt zum 31. Dezember niederlegen.

Jena kommt nicht zur Ruhe
Krannich war erst zu Beginn der laufenden Spielzeit nach Jena gekommen. Seine Arbeitsschwerpunkte waren die wirtschaftliche Führung, das Marketing sowie die Zusammenarbeit mit den Sponsoren. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden, entsprechende Entscheidungen würden im Januar getroffen, ließ der Verein mitteilen. Neben Krannich verlässt auch Teammangager Michael Werner den Verein. In den vergangenen anderthalb Jahren hat der FF USV Jena auf keiner Position Kontinuität aufbauen können.

Trainer ohne Lizenz
Im Mai 2010 verließ die langjährige Trainerin Heidi Vater den Verein, den sie zu diesem Zeitpunkt in der Bundesliga etabliert und ins DFB-Pokalfinale geführt hatte. Über ein Jahr lang konnte keine dauerhafte Lösung auf der Trainerbank gefunden werden. Zwar wurde zur Saison 2010/2011 Thorsten Zaunmüller verpflichtet, vier Monate später gab man ihm nach einer sportlichen Negativserie allerdings schon wieder den Laufpass.

Logo des FF USV Jena
Logo des FF USV Jena © FF USV Jena

Namhafte Trainerin
Es übernahm zunächst sein Assistenztrainer Dr. Michael Zahn das Training, später kam Daniel Kraus, der wegen einer fehlenden A-Lizenz jedoch nur vorübergehend in der Bundesliga arbeiten durfte. Um ihn dennoch bis zum Ende der Spielzeit 2010/2011 zu halten, präsentierte der FF USV Jena mit Konrad Weise einen sportlichen Leiter mit nötiger Qualifikation. Zu Beginn der laufenden Saison wechselte mit Martina Voss-Tecklenburg zwar eine der namhaftesten deutschen Trainerinnen nach Jena, doch es kommt keine Ruhe in den Verein.

Situation in Jena kritisiert
Krannich ist nicht der erste Geschäftsführer, der den FF USV Jena verlässt. Im März bat Vorgänger Markus Etzel um Vertragsauflösung – zuvor hatte er mit einem Interview für Aufsehen gesorgt, in dem er öffentlich die Situation beim USV und den Vorstand kritisierte. Seine Nachfolge trat befristet Michael Werner an, ehe dieser von Krannich abgelöst wurde – nun haben beide ihren Hut genommen.

Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Michael Kaiserberggruen1Postelsusifan Neueste Kommentartoren
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Michael Kaiser
Michael Kaiser

Was ist da nur los?

susifan
susifan

Und es ist niemand da, der mal auf den Tisch haut und sagt wo es lang geht. Schade das die gute Arbeit der Trainerin und der ersten Mannschaft immer wieder unter dem unerträglichen Chaos in der Vereinsführung leidet. Ein inzwischen gigantisches Minus in der Kasse wird vom Vorstand verkündet (150.000.- Euro in diesem Jahr), aber wirklich reagieren tut niemand. Die zweite Mannschaft macht seit Jahren ihr eigenes Ding, ein Verein im Verein, der in einer Liga spielt die nicht finanzierbar ist (was jeder weiß) und niemand reagiert, ein Geschäftsführer der keine echten Vollmachten hat und eine Clubführung die alles vermeidet… Weiterlesen »

Postel
Postel

Ja, so ist das nun mal in einer ONE Man Show. Früher sagte man Diktatur dazu. Leider kein Einzelfall im FF. Aber der Reihe nach. Das was ich bis hier im Beitrag und Kommentar von Susifan gelesen habe sind für mich ja noch nicht einmal die größten Aufreger dieses Jahr. Wirklich fragwürdig sind für mich andere Ereignisse. Stichworte? 1. kooptierter Vorstand. Ein Vorstand wird nicht mehr gewählt, er wird eingesetzt.2. Geheime Wahl einfach nicht zugelassen. Gerade das bedeutet für mich ein minimum an Demokratie. Also weniger darfs nun wirklich nicht sein. 3. Fans, welche sich wegen mangelnder Webpräsens beschweren, werden… Weiterlesen »

berggruen1
berggruen1

@Postel: „Die Quelle, wo Markus Juchem seine Infos her hat, hat er nur falsch interpretiert.“ – Jetzt abgesehen mal davon, dass Nora Kruse den Artikel geschrieben hat: was hat sie denn falsch interpretiert, welche Quelle? Du berufst Dich auf einen einzigen Artikel eines lokalen Sportreporters (und nein, ich weiß nicht, warum ich ihn mit Vorsicht genießen sollte, ich kenne ihn nicht und habe ihn erst einmal gegoogelt) und baust Dir Deine eigene Theorie, weshalb Nora Kruse dann ihre Quelle für den obigen Artikel falsch interpretiert?!? Wo steht denn in dem Artikel von Michael Ulbrich, dass die ehemaligen Geschäftsführer jetzt ehrenamtlich… Weiterlesen »