DFB-Elf zu hektisch und unkonstant

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13 Spiele, 11 Siege, 1 Remis und 1 Niederlage – das schnöde Zahlenwerk des Frauenfußball-Jahres 2011 mag auch nach dem 2:2 gegen Spanien weiterhin beeindrucken, doch es kann nicht kaschieren, dass die neu formierte deutsche Frauenfußball-Nationalelf von der Dominanz und Stärke früherer Tage derzeit ein gutes Stück entfernt ist – Prinz, Hingst und Garefrekes lassen grüßen.

Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die DFB-Elf einen Zwei-Tore-Vorsprung nicht in einen Sieg ummünzen können, zum ersten Mal nach 36 Qualifikationssiegen in Folge ging das Team nicht als Sieger vom Platz – zuletzt hatte man beim 4:4 in Italien im Jahr 1999 Federn lassen müssen und auch damals einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt.

Straucheln in wichtigen Spielen
Und das ausgerechnet im ersten von zwei direkten Duellen mit Emporkömmling Spanien, dem schärfsten Konkurrenten um den Gruppensieg, der einen direkten Startplatz für die Frauenfußball-EM 2013 in Schweden garantiert. Nach dem WM-Aus im Viertelfinale gegen Japan war es bereits das zweite wichtige Spiel in diesem Jahr, in dem es dem Team von Bundestrainerin Silvia Neid nicht gelang, die eigene Überlegenheit in einen zählbaren Erfolg zu verwandeln.

Den Faden verloren
Die Spielerinnen werteten die in Motril aus der Hand gegebene Führung als Betriebsunfall. „Ich sehe nicht alles schwarz“, sagte etwa Torhüterin Nadine Angerer, die sich aber wie beim Gegentor gegen Japan auch diesmal eine Teilschuld zumindest am zweiten der beiden spanischen Treffer ankreiden lassen musste. „Wir haben ein bisschen unser Konzept und auf verschiedenen Positionen den Faden verloren und uns von unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen beeinflussen lassen.“

Mangel an Konstanz
Eine Halbzeit lang dominierte die DFB-Elf den Gegner nach Belieben, eine konzentrierte und solide Leistung reichten nach dem Treffer von Lena Goeßling und dem Eigentor von Ruth García zur verdienten Zwei-Tore-Führung gegen ein spanisches Team, das unter dem Eindruck des 17:0-Siegs Deutschlands gegen Kasachstan 45 Minuten lang vor Ehrfurcht zu erstarren schien und nicht einmal aufs deutsche Tor schoss. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit daran anknüpfen, aber wir wurden in unserem Spiel immer hektischer“, so die Analyse von Silvia Neid, die einen Großteil der zweiten Halbzeit von der Tribüne aus verfolgen musste, wohin sie nach einem wegen Abseits nicht gegebenen deutschen Treffer wegen Meckerns verbannt worden war.

Melanie Behringer
Stolperte mit der DFB-Elf in Spanien: Melanie Behringer © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Zunehmende Hektik
Denn nach dem 1:2-Anschlusstreffer der starken Verónica Boquete, deren Qualitäten sich bis in die deutsche Mannschaft noch nicht herumgesprochen zu haben schienen, so viel Raum wie ihr gewährt wurde, verfiel die DFB-Elf in Hektik und ließ sich auch von den hoch kochenden Emotionen der knapp 3 000 Zuschauer im Estadio Municipal Escribano Castilla beeindrucken. „Wir haben uns von der Atmosphäre ein bisschen anstecken lassen“, räumte Lena Goeßling ein, die mit ihrem zweiten Treffer im Nationaldress die DFB-Elf in Führung gebracht hatte und zu den Besseren im Team gehörte.

Da Mbabi vergibt Matchball
Und so wurden zwar die Bälle weiterhin schnell zurückerobert, aber genauso schnell auch wieder verloren. Die Passgenauigkeit ließ zu wünschen übrig und die zwar defensiv gut arbeitende, aber offensiv unglücklich agierende Célia Okoyino da Mbabi vergab nach Pass von Bajramaj den Matchball, als sie aus sechs Metern den Ball über das Tor setzte und dann etwas zu spät zehn Minuten vor Schluss ihren Platz für Martina Müller räumen musste.

Die alte Garde fehlt
Schmerzlich vermisst wurde in der letzten halben Stunde die Abgeklärtheit von Spielerinnen wie Birgit Prinz, Ariane Hingst oder Kerstin Garefrekes, die der Mannschaft Halt in schwierigen Situationen gaben und in der Lage waren, das Tempo wenn nötig aus dem Spiel zu nehmen. „Wir hätten einfach insgesamt mehr Ruhe gebraucht“, meinte Neid.

Effektive Spanierinnen
Annike Krahn, die zur zweiten Halbzeit eher unverständlich und ohne ersichtlichen Grund für die starke Saskia Bartusiak eingewechselt wurde, ärgerte sich: „Nach einer 2:0-Führung darf man am Ende nicht 2:2 spielen. Wir haben uns das Heft aus der Hand nehmen lassen, das darf nicht passieren.“ Fatmire Bajramaj erklärte hingegen: „Wir haben uns das Spiel gar nicht aus der Hand nehmen lassen, wir haben nur unsere Chancen nicht verwertet. Spanien hat gut dagegen gehalten und aus zwei Chancen zwei Tore gemacht.“

90 Minuten Konzentration gefragt
Die nach den Rücktritten etwas umformierte deutsche Mannschaft wird wohl noch eine Weile brauchen, um die frühere Stabilität und Souveränität zurückzugewinnen und neue Führungsfiguren herauszubilden. Und die Spielerinnen werden begreifen müssen, dass gegen aufstrebende internationale Teams vom Kaliber Spaniens über volle 90 Minuten die Konzentration hoch gehalten werden muss, um als Sieger vom Platz zu gehen. „Wenn Spanien zum Rückspiel zu uns kommt, müssen wir es vom Anfang bis zum Ende durchziehen. Wir haben noch alles in der eigenen Hand“, so Neid.

Letzte Aktualisierung am 20.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jenny
Jenny

Verstehe gerade den Beitrag nicht. Natürlich ist die junge Nationalmannschaft noch nicht auf dem gewohnten Weg angekommen. Aber das ist doch eigentlich klar, überwiegend junge talentierte Spielerinnen, aber noch keine meister in ihrem fach. dass an vielen ecken und enden eine erfahrung wie die von birgit prinz, kerstin garefrekes oder ariane hingst fehlt, ist auch keine überraschung. trotzdem fand ich gerade melanie behringer oder fatmire bajramaj gestern auf weiten strecken sehr gut! dass annike krahn eingewechselt wurde verstehe ich allerdings auch nicht, zumal saskia bartusiak keine fehler gemacht hat, eher im gegenteil, sie war sehr gut drauf und hat mir… Weiterlesen »

jochen-or
jochen-or

Man wird sich eben – wie überall im Sport – daran gewöhnen müssen, dass international die Mannschaften in der Leistungsfähigkeit immer näher zusammen rücken. Dies ist im Sinne des Sports, aber gerade auch des jungen FF, begrüßenswert, weil Konkurrenz das Interesse belebt.

Man kann dann aber eben nicht ohne Weiteres mit einer unerfahrenen Mannschaft sofort in die Weltspitze rücken.
Es zeigt sich aber, dass bei dem jetzigen Kader genügend Potential vorhanden ist und deshalb habe ich keine Sorge für die Zukunft des deutschen Frauenfußballs.
Mal nach 5 aufeinanderfolgenden Titeln einen anderen Europameister werden lassen, wäre ja auch ganz nett.

Schenschtschina Futbolista
Schenschtschina Futbolista

Korrekte Schilderung der Mißstände im Spiel, die auch völlig meinem Empfinden entspricht! Ich habe insbesondere bei Mbabi, Popp und Laudehr genau die selben Unzulänglichkeiten wie zur WM ausgemacht, was Rückfall bzw. Stagnation bedeutet. Die Bälle wurden viel zu schnell wieder hergegeben und eine Passfolge mehr als 3 Stationen selten zu sehen o. von Erfolg gekrönt. Zwei aufeinanderfolgende Quali-Spiele mit zwar unterschiedlich starken Gegnern, aber eben auch oder gerade deswegen sehr viel Licht und Schatten a la „Wundertüte FF“! Meinte auch gestern das eine oder andere Fitnessproblem (Laudehr) erkannt zu haben, was ja kontraproduktiv für die notwendige (Ab-)Spielkonzentration ist. @jochen-or >… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@SF: Achja, der große Meckerer! Anscheinend haben wir seit einiger Zeit die Rollen hier getauscht 😉 Es stimmt, die N11 hat noch sehr viel Luft nach oben. Aber ist das nicht gut so? Ist das nicht verständlich? Und ist es nicht sehr viel wichtiger, dass sie sich jetzt Zeit nimmt, um bei der EM gut zu spielen und nicht im Vorfeld wie vor der WM total gut zu sein und dann zu selbstsicher ans Werk zu gehen? Ich sehe nicht die fehlende Erfahrung das Problem, sondern das Fehlen einer Hierarchie. Die muss natürlich erst langsam entstehen. Die Mannschaft, die da… Weiterlesen »

Winter
Winter

Viele Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft haben kein internationales Top-Niveau und die dazugehörige regelmäßige Konstanz.
Es genügt nicht, von Zeit zu Zeit mal gute Spiele zu machen und wenn es darauf ankommt, brechen einige Spielerinnen in sich zusammen.
Popp, Goeßling, Krahn, Faißt, Behringer, Maroszan sind gute Spielerinnen, mehr nicht und von TOP-Niveau weit entfernt.
Bsp.: Popp – durch ihre körperliche Größe und Robustheit macht sie Tore und ist anderen Spielerinnen überlegen, teils auch sehr schöne, technisch ist sie für mich aber bestenfalls Mittelmaß.

Krissi
Krissi

Also ich denke mal, dass Sheldon es hier wirklich auf den Punkt gebracht hat – Luft nach oben ist noch da, aber das ist ja auch gut so, denn wenn das gestern schon die bestmöglichste Leistung unserer N11 gewesen sein sollte – dann sehe ich (gerade im Hinblick auf HZ 2) schwarz für weitere internationale Titel. Spanien hat sich auch mE den Punkt aufgrund einer starken, kämpferischen Leistung in der 2. HZ verdient – auch wenn manche Aktionen schon stark am Rande der Legalität waren. Deutschland hat es weiterhin selbst in der Hand, sich als Gruppenerster für die EM 2013… Weiterlesen »

Michael
Michael

@all

Theoretisch Kritik zu üben ist eine Sache. Aber auf dem Spielfeld in einer Natio zu spielen eine völlig andere Angelegenheit.
Wer von Euch kann sagen, dass er die Kritik aus praktischer Erfahrung einbringt? Denn dann müsste Er/Sie einfach wissen, dass man auch mal nach einer 2:0-Führung gegen ein gutes Team noch 2 Tore kassieren kann.

PS: Ich habe selbst Wasserball in der höchsten Liga gespielt, national und international. Da gibt es solche Spiele hin und wieder, weil man auch und gerade als Leistungssportler Schwankungen unterliegt, die der Gegener dann einfach ausnutzt.

Krissi
Krissi

@Michael: „Theoretisch Kritik zu üben ist eine Sache. Aber auf dem Spielfeld in einer Natio zu spielen eine völlig andere Angelegenheit. Wer von Euch kann sagen, dass er die Kritik aus praktischer Erfahrung einbringt?“ – Also ich für meine Verhältnisse habe und werde auch nie für die deutsche Frauenfussball-Mannschaft spielen (dafür hats bei mir leider nicht gereicht) 😉 Aber Kritik muss auch uns als Fans erlaubt sein – gerade die 2. HZ gegen Spanien braucht man mE nicht sonderlich schön zu reden (und das bei dem Anspruch, den gerade die Mannschaft selbst an sich haben wird und muss!). Die Mädels… Weiterlesen »

XQSILKE
XQSILKE

Eigentlich sollte ich mich jetzt zurücklehnen, im Wissen, dass das, was ich zum Kasachstan-Spiel schrieb, eintrat. Die Mehrheit der User hier sah das nicht so,is auch okay. Doch ich denke, dass der bundesdeutschen Nationalelf ein SpielGESTALTER fehlt. Frau behringer mit ihren monotonen Flanken ist da einfach überfordert. Bevor jetzt jemand meckert, ich nehme jetzt nur die Summe der letzten beiden Spiele. Das Spanien-Spiel als unglücklich zu Werten, ist zu einfach. Auch gegen Japan wurde unglücklich verloren, oder unfähig. Was Japan und Spanien unterscheidet ist das Niveau….

Detlef
Detlef

@Michael,
Du erzählst uns damit nix Neues!!!
Wenn es keine Fehler geben würde, gäbe es auch keine Tore, und jedes Spiel würde Unentschieden enden!!!

Das ändert aber nix an der Tatsache, daß unsere Offensivabteilung die Fehler der Spanierinnen nicht konsequent ausgenutzt hatte, und dies aber anders herum zu fast 100% klappte!!! 😉

Na klar kann so etwas passieren, aber eigentlich sollte die Kunst darin bestehen, solche Spiele nicht im falschen Moment abzuliefern (siehe WM)!!!
Und es wird wohl am Ende die Mannschaft Champion, deren Leistungsschwankungen die geringste Amplitude hat!!!

Aber noch ist nix schief gegangen, was sich nicht später ausbügeln ließe!!!

Michael
Michael

@all
Ich meine, Kritik ist nur dann wirklich konstruktiv, wenn man auch in der Lage ist, es selbst praktisch besser zu machen. Geht doch einfach mal hin und spielt 90 Minuten in der Natio. Man sollte nur Kritik üben auf einem Terrain, das man selbst beherrscht.

Sicher fand ich die 2. Halbzeit auch misslungen, aber ich weiß einfach, dass so etwas immer wieder passieren kann.

sodalith7
sodalith7

@ Michael: Das ist ein Forum, wo es um Meinungsaustausch geht. Jeder kann hier positive oder negative Kritik äußern, so lange man die Richtlinien des Forums einhält.

Ich folge mal Ihrer „Logik“:
Man darf/sollte sich nicht kritisch zu einem Buch äußern, wenn man kein Schriftsteller ist.
Man darf/sollte sich nicht kritisch zu einem Film äußern, wenn man nicht selbst Schauspieler ist.

Macht irgendwie wenig Sinn – oder???

MatzeM
MatzeM

@Michael:
„Ich meine, Kritik ist nur dann wirklich konstruktiv, wenn man auch in der Lage ist, es selbst praktisch besser zu machen.“

Lächerlich! 😉
Nach Deiner Argumentation dürfte z.B. ein Jürgen Klopp, der es als Spieler nur bis in die 2.Liga geschafft hat, seine Mannschaft also auch nicht kritisieren. Eigentlich dürfte kein Trainer Kritik üben, weil die schon rein altersmäßig nicht in der Lage sind, 90 Minuten Spietzenfußball zu spielen.

Matze

Sheldon
Sheldon

@All: Natürlich darf die Kritik nicht nur von denen kommen, die es besser machen, da habt ihr schon recht! Doch zwei Dinge sollten wir alle beachten: 1. Wir können nicht den Einsatz von Spielerinnen fordern, die wir nicht haben! Und es ist Fakt, dass wir keine Nummer „10“ in Deutschland haben, das ist nunmal so zur Zeit. Die haben wir nicht und hatten wir nicht seit Lingor! Es ist auch Fakt, dass wir keine vollkommen funktionierende Abwehr zur Zeit haben! Aber wer soll es besser machen? Bis auf Bartusiak und peter haben wir keine Weltklasseverteidigerin in Deutschland! Weder Schmidt, Krahn,… Weiterlesen »

pinkpanther
pinkpanther

@MatzeM: Du hast Jogi Löw vergessen, der war auch nie Nationalspieler 😉

Michael
Michael

@MatzeM @pinkpanther

Klopp und Löw haben beide die Fußballtrainer-A-Lizenz. Die wissen sicher genau, was sie tun, wenn sie kritisieren. Man hat da einfach einen anderen, professionelleren Hintergrund und damit auch Blickwinkel. – Wem das nicht einleuchten will, der soll von mir aus weiterlachen.

Detlef
Detlef

@Nora und Markus,
dann solltet Ihr in Zukunft Eure Regeln hier ändern!!!

Nur diejenigen dürfen hier noch Beiträge verfassen, die entweder Erstligaerfahrung, und/oder eine Trainer-A-Lizenz besitzen!!!
Vielleicht gilt Michaels „Grundvorraussetzung“ ja auch für Euch beide???

Alle anderen wissen ja nicht genau, was sie hier tun, und wen sie warum kritisieren!!!
Also SORRY für meine unprofessionellen Kommentare!!!

Ich kann auch nicht mehr weiterlachen, da mir jetzt vor lauter Kopfschütteln ganz schwindelig geworden ist!!!

Paul
Paul

Sheldon—deine Weltklasse Verdeitigerinnen— die aufgezählten Spielerinnen sind zum Teil 3 Jahre und zu Batusiak fast 10 Jahre jünger (Krahn ausgenommen)– und mit Sicherheit waren diese beiden mit 19-21 Lenzen auch nicht weiter als unsere Küken.
Was noch dazu kommte deren damaligen Gegner sind mit den heutigen Gegner nicht zuvergleichen (Nationen haben alle aufgeholt–Spanien usw.)
Die Küken brauchen auch ihrer Zeit und was sie am wenigsten brauchen deine Kritik.

Sheldon
Sheldon

@Paul: Habe ich das bestritten? Ich habe geschrieben „zur Zeit“!

Und wenn du mal deine Anti-Sheldon-Brille abnehmen würdest, dann würdest du sehen, dass ich genau das Gegenteil von dem gemacht habe, was du mir hier ankreidest: Ich habe den Druck von ihnen genommen, es sind nunmal unsere besten Spielerinnen zur Zeit, die nunmal nicht Weltklasse sind, aber müssen sie das (schon) sein? Das habe ich mit keinem Wort auch nur angedeutet, dass dies der Fall sein müsse!

Also lies lieber mal die Kommentare genau und reiß hier nicht Aussagen derartig entstellend aus dem Zusammenhang!

Jan
Jan

Die Spanierinnen wollten Deutschland unbedingt das – gegenüber der Schweiz wohl vorentscheidende – Remis abtrotzen. Dazu mussten sie ihre wenigen Chancen, die sie sich in Überraschungsmomenten erarbeiteten, konsequent nutzen. Gegen solche Überraschungsmomente scheint die dt. Elf bisher wenig gewappnet zu sein. Auch ein David sucht ja wirksame Waffen gegen einen Goliath.