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2011

Frankfurt unter Druck, Schaulaufen in Potsdam

Heute stehen für die beiden deutschen Vertreter in der UEFA Women’s Champions League die Rückspiele im Sechzehntelfinale auf dem Programm. Während Turbine nach dem 6:0-Sieg im Hinspiel ruhigen Gewissens ein paar Experimente durchführen kann, droht dem 1. FFC Frankfurt nach der Niederlage vor einer Woche das frühe Aus.

Bereits um 15 Uhr ( live im hr-fernsehen ) muss der 1. FFC Frankfurt im Stadion am Brentanobad gegen den amtierenden norwegischen Meister Stabæk Fotball das 0:1 aus dem Hinspiel wettmachen.

Chancenverwertung verbessern “Im Rückspiel müssen wir jetzt noch mehr Gas geben und konsequent unsere Chancen nutzen”, so Frankfurts Trainer Sven Kahlert. Genau das war seiner Elf eine Woche zuvor trotz einer Vielzahl von guten Möglichkeiten nicht gelungen. “Ich stelle mich auf ein Geduldsspiel ein, im Zweifelsfall kann das 120 Minuten dauern“, erklärt Kahlert weiter.

Stabæk träumt vom großen Coup „Wir haben eine gute Ausgangsposition, aber wir werden zumindest 90 Minuten noch einmal hart arbeiten müssen. Aber glücklicherweise haben wir ein Team, das dies auch weiß“, so Stabæk-Trainer Roger Finjord, der vom neuerlichen Coup gegen den deutschen Vizemeister träumt.

Schröder ändert Formation Weniger spannend wird sich das Rückspiel im Karl-Liebknecht-Stadion ( live ab 19 Uhr auf Eurosport ) gestalten, da Turbine mit einem Sechs-Tore-Vorsprung im Rücken der Aufstieg ins Achtelfinale nur noch rechnerisch zu verwehren ist. Potsdams Trainer Bernd Schröder kündigte denn auch bereits an : „Wir werden in unserer Mannschaft die ein oder andere Veränderung vornehmen.“

Kemme wieder fit So soll die nach ihrem Muskelfaserriss im Oberschenkel wiedergenesene Tabea Kemme zu Einsatz kommen, auch im Sturm soll es Veränderungen geben, so könnte etwa Chantal de Ridder in der Anfangsformation stehen. „Alle Spielerinnen sind gewillt zu zeigen, was sie draufhaben. Die Zuschauer sollen und werden für ihr Eintrittsgeld im Rückspiel auf jeden Fall etwas geboten bekommen”, verspricht er trotz des Vorsprungs den Fans ein Spektakel.

Thór/KA will Erfahrung sammeln Doch auch Hlynur Svan Eiríksson, Trainer der Mannschaft von Thór/KA, will sich trotz des 0:6 im Hinspiel nicht kampflos geschlagen geben. “Wir wollen ein bis zwei Tore schießen. Eigentlich wollen wir das Spiel gewinnen.” Seine Mannschaft könne aus den Partien gegen Potsdam viel lernen und viel für die eigene Entwicklung ziehen.