Spitzentrio hält sich schadlos

Von am 25. September 2011 – 17.55 Uhr 59 Kommentare

Das Spitzentrio der Frauenfußball-Bundesliga siegt weiter im Gleichschritt. Sowohl der FCR 2001 Duisburg als auch der 1. FFC Frankfurt und der 1. FFC Turbine Potsdam gewannen am vierten Spieltag ihre Auswärtspartien. Frankfurt und Potsdam mussten darüber hinaus bislang kein einziges Gegentor zulassen.

„Solange Frankfurt zu Null spielt, spiel‘ ich auch zu Null“, freute sich Potsdams Torhüterin Ann-Katrin Berger über den 2:0 (0:0)-Erfolg beim VfL Wolfsburg. Nach einer starken ersten Halbzeit der Gastgeberinnen sorgten Genoveva Anonma und Yuki Nagasato mit ihren Treffern in der 46. und 50. Minute für den vierten Turbine-Sieg in Folge.

Wolfsburg beginnt stark
„Wenn wir oben dabei sein wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen“, war Wolfsburgs Torhüterin Alisa Vetterlein enttäuscht, obwohl ihre Mannschaft stark begonnen hatte und sich einige Chancen erspielen konnte. Doch stattdessen entschieden die Potsdamerinnen die Begegnung beim Favoritenschreck der vergangenen Saison unter den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid und 1.718 Zuschauern für sich. Nach Vorarbeit von Patricia Hanebeck und Anja Mittag traf Anonma (46.) zum 0:1. Nur vier Minuten später war es ihre Vorarbeit auf der linken Seite, die Nagasato zum 0:2-Endstand verwandelte.

Anzeige

Lira Bajramaj freut sich über einen Doppelschlag in Hamburg. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Treffsichere Bajramaj
0:2 (0:0) lautete auch der Endstand zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FFC Frankfurt. Eine Stunde lang bekamen die 824 Zuschauer keine Tore geboten; die Frankfurterinnen hatten in der Hansestadt überraschend viel Mühe. Erst Neuzugang Fatmire Bajramaj brachte den FFC mit ihrem Treffer in der 60. Minute auf die Siegerstraße und konnte in der 86. Minute sogar noch nachlegen.

Essen klettert auf Platz 4
Von der Niederlage der Wolfsburgerinnen profitierte die SG Essen-Schönebeck. Vor knapp 1.300 Zuschauern gewann die SGS ihr Heimspiel gegen den FC Bayern München mit 1:0 (1:0). Caroline Hamann gelang ihr Treffer des Tages bereits in der dritten Minute. Für die Bayern bedeutete dies die bereits dritte Niederlage im vierten Spiel. Die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle findet sich derzeit nur auf dem siebten Rang wieder.

Jetzt lesen
1. FFC Frankfurt verlängert mit Shekiera Martinez

Leipzig fährt die ersten Punkte ein
Der 1. FC Lok Leipzig hat im Duell der bislang punktlosen Mannschaften bei Bayer 04 Leverkusen mit 3:2 (0:1) gewonnen und die ersten Punkte der Saison geholt. Die Leverkusenerinnen gingen durch Tore von Kathrin Hendrich (34.) und Eunice Beckmann (47.) mit 2:0 in Führung, doch der Bundesliganeuling gab sich nicht auf. Mit dem schnellen Anschlusstreffer durch Marlene Ebermann (53.) schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung, und ein Doppelschlag (83./85.) entschied die Partie zugunsten der Leipzigerinnen. Zunächst traf Neuzugang Anne van Bonn per Foulelfmeter, zwei Minuten später trug sich Ebermann ein zweites Mal in die Torschützenliste ein.

Erster „Dreier“ für Jena
Auch der FF USV Jena hat beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr die ersten Punkte eingefahren. Carolin Schiewe traf in der 16. Minute zur Führung für die Gastgeberinnen, die vor nur 410 Zuschauern bis zum Ende Bestand haben sollte. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz rutschten durch die zweite Niederlage in Folge auf den vorletzten Tabellenplatz.

Duisburg erobert Tabellenspitze
Neuer Tabellenführer ist nach einem eindrucksvollen 6:0 (3:0)-Erfolg beim SC Freiburg der FCR 2001 Duisburg. In der aufgrund des Papstbesuches auf Samstag vorgezogenen Partie bestimmten die Gäste von Anfang an das Geschehen. „Freiburg ist im Prinzip eine gute Mannschaft, wenn man sie spielen lässt – und genau das haben wir verhindert“, freute sich FCR-Trainer Marco Ketelaer über die Leistung seiner Elf, die den Gegner von Beginn an unter Druck setzte. Der Lohn dafür kam in der 25. Minute durch das 1:0 der japanischen Weltmeisterin Kozue Ando, zwei Minuten später erhöhte Stephanie Weichelt auf 2:0. Die kürzlich zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominierte Luisa Wensing stellte per Kopf (45.) den 3:0-Halbzeitstand her. Nach dem Seitenwechsel schraubten Jennifer Oster (55.), erneut Weichelt (59.) und Simone Laudehr (86.) das Ergebnis in die Höhe.

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

59 Kommentare »

  • MOPessen sagt:

    Ein Wort noch an die Redaktion und an laasee.
    Ich finde es echt schade dass schon wieder ein in meinen Augen gut und interessante geführter Thread geschlossen wurde. Gut fand ich besonders den Beitrag von waiiy, ein danke noch mal an dieser Stelle, und
    hätte dort gerne Diskussion weitergeführt. Sheldon und ich haben und ja auch angegiftet aber trotzdem war da noch gegenseitiger Respekt. Also nehm ich ihn aus der Verantwortung für das schließen raus. Ich sage da ja nichts neues, und will vor allem niemanden in die Pfanne hauen, aber wir kennen alle die Person um die sich sowas immer dreht. In anderen Foren gibt es die Möglichkeit der Verwarnung und als letzte Instanz Sperrung. Ich denke das wäre hier auch mal angebracht. Dadurch dass die Kommentare ja geprüft und freigeschaltet werden und auch die Mailadresse vorhanden ist kann man sowas auch technisch durchführen.

    @laasee
    I know that you are passionate about FCR and Inka and there is nothing wrong about that. But people are sick and tired of being sick and tired. You are repeating yourself over and over again like a parrot. So all I’m asking you buddy is keep it down a little bit so we can all get along.

    (0)
  • laasee sagt:

    @MOPessen

    I understand where you are coming from and I respect your point of view.
    I agree that the numerous comments with Sheldon may be tedious and boring to others.
    I attempted to answer and correct some of his assertions that were incorrect.

    I appreciate that for others it may not have been much fun to observe and I have understanding for that.
    However, it was an exchange of views between two people.
    I argue factually and logically and always back up my comments.
    If other people do not agree with what I write, then they have the option of debating or ignoring.

    However, I think there is a far, far deeper issue.
    I think that Inka Grings is many peoples bad conscience.
    Mentioning her makes many feel uncomfortable with themselves.
    It is interesting to note that the 5 or so Threads that have been stopped were all Inka Grings related.

    Everybody knows that she has been screwed over on many occassions by her own Federation and also by her own club.
    But very few people speak up for her. That is the real issue!
    What I write in support of her makes many feel very uncomfotable because they know that what I write is factual and true.
    They also know that they have always remained silent when she has repeatedly encountered problems.
    If what I write troubles other peoples consciences then that is their problem not mine.

    I would never ever tell you what you should or should not write. It is called RESPECT.
    If what I write about Inka Grings bores you, then you always have the option of ignoring my comments.
    If what I write about Inka Grings troubles you, then that is a matter that you have to deal with yourself.

    I am not angry with you but I want to make this absolutely clear – do not ever again tell me or suggest what I can or can not write.
    As for any form of censorship? Please get real.

    danke

    (0)
  • MOPessen sagt:

    Auf zu Kommentar Hattrick

    @sheldon
    Wir beide reden viel aber leider aneinander vorbei 😉
    Nochmal es gibt sowas nicht wie schlechtes Geld/Sponsoring. Noch mal ein paar Fakten:

    KEINER investiert so viel in die Nachwuchsförderung wie Herr Hopp und sein Hoffenheim. Fakt!

    Vfl WOB besteht nicht nur aus den beiden Fußball sparten. FAKT!!
    Daher auch Verein für Leibesübungen Wolfsburg. Der gesamtverein bedient alle möglichen olympischen Sportarten.

    Der VFl Wolfsburg (Herren) ist A-Jugend Meister. Fakt!!

    Felix Magichnicht ist anscheinend nicht mehr in der Lage Jugendspieler zu integrieren. Fakt! War auf Schalke auch so.

    Der gesamtetat vom Wob wurde bei Misserfolg „immer“ gekürzt. Fakt!!

    Felix ist damals gegangen weil der Konzern sein gefordertes Gehalt nicht zahlen wollte und nicht konnte. FAKT!!!!!!!

    Diese Vereine sind längst nicht so böse wie sie gemacht werden ;-).

    Auch TP holt anderen Vereinen zentrale Spielerinnen weg. Keßler aus Saarbrücken, Lira vom FCR und nicht zu vergessen Anomamamamma 🙂 aus Jena. Was ja auch nicht falsch ist.
    Potsdam ist der größte Dominator der Liga gefolgt von Frankfurt. Der FCR könnte auch Dominieren aber dort werden Talente zu schnell abgegeben weil sie wegen Altstars keine Chance bekommen. Was sich aber anscheinend geändert hat. Zum Glück!!

    Um wieder auf das Geld zurück zu kommen. Hinter TP steht halt Vatter Staat (Stadionumbau z.B.), Dfb und andere Sportbünde und hinter WOB steht halt VW. So oder so beide müssen sich im Misserfolg rechtfertigen.

    Schrödi hat übrigens ein super interview in den 11Freundinen Magazin gegeben. Dort hat unter anderem auch gesagt dass es mehr Konkurrenz geben muss damit der FF voran kommt. Außerdem spricht er dort auch das Thema Stadien an.

    Ich muss dir leider bei der Argumentation das man HF und FF Bereich beim FCB oder HSV getrennt betrachten muss wiedersprechen. Denn am Ende des Monats steht bei Frau Simic als auch bei Herrn Kroos der Name vom Ulli auf den Gehaltscheck. Und genau da liegt der kern meiner Argumentation. WOB hat die Gunst der Stunde (die WM) genutzt um den FF Bereich ihres Vereines zu puschen. Während die anderen Vereine sich einen Dreck um den FF Bereich scheren. Ein Beispiel:

    Puma kommt an und bietet den Bayern Mädels ein ausrüstungsvertrag in Höhe von 5 Mio. Euro an. Was meinst du was passiert. Ich kann es dir sagen, NICHTS!!!!! Warum? Weil der Gesamtverein FCB mit Adidas einen Vertrag hat. Darum können sich die Mädels anstrengen, hart arbeiten und noch so viel Herzblut in die Sache stecken wie sie wollen. Solange es den Ulli nicht interessiert gibbet koan Göld. Achte doch mal bei den Mädels von WOB aufs Trikot (Dell). Die dürfen andere Sponsoren haben als ihre männlichen Gegenstücke.

    Und jetzt frag ich dich! Wer macht da eher den FF kaputt? WOB oder der FCB.

    (0)
  • Frank W. sagt:

    Kleine Anmerkung zum VfL Wolfsburg, seit 2001 ist die Fussballabteilung ausgegliedert, denn seit dem heißen sie VfL Wolfsburg – Fussball GmbH.
    Und VW ist auch nur Sponsor der FussballGmbH.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @laasee: Gähn…

    @MOPessen: Erstmal danke für die Inschutznahme, muss aber nicht sein, ich bin das hier schon gewöhnt, dass man hier mal die Ellenbogen ausfahren muss…

    Zu deinen Fakten: Fakt sind für mich nur zwei Dinge:
    1. Felix ist wieder in Wolfsburg, was für sich spricht, was die Jugendförderung anbelangt, die ist = 0!
    2. Das Nachwuchsfördersystem bei Hoffenheim scheint qualitativ nichts abzuwerfen, schließlich ist noch kein Spieler von halbwegs vernünftigem Format daraus hervorgegangen, alle großen Spieler Hoffenheims kamen aus dem Ausland!

    Zum Thema TP, FFC und VfL: Natürlich transferieren sie Spielerinnen, doch sie müssen auch jedes Jahr dafür viele gute Spielerinnen abgeben: Im diesem Jahr mit Bajramaj, Keßler und Henning drei Nationalspielerinnen, 2008 mit Angerer, Carlson, Omilade und Pohlers sogar vier damals noch aktuelle Nationalspielerinnen.
    In Potsdam gibt es immer nur 1 oder 2 wirklich eingekaufte Stars, alles andere wird von kleinen Vereinen gekauft, die eh in finanziellen Schwierigkeiten sind.
    Ich habe zum Beispiel auch nix gegen den Wechsel von Maroszan nach Frankfurt gesagt, oder? Oder von Kleiner nach Frankfurt? Oder von Goeßling nach Wolfsburg?
    Das sind alles kleine Fische. Die spielen zum Teil noch Jugend.
    Doch ich habe nur etwas gegen diese Masseneinkäufe gesagt. Ist es gesund, wenn ein Club in einem Jahr allein 5 Topstars einkauft? Gerade mit Goeßling und Burmeister wurden da ebenso zwei Stützen abgeworben. Und wen mussten sie dafür abgeben? Keine Spielerin von Top-Format, die Ziele der Abgänge waren „Unbekannt“ oder „Karriereende“.
    Dazu wird auch hier 0,0% in die Nachwuchsarbeit investiert. Nach 5 Jahren ist mit Franziska Fiebig zum ersten Mal wieder EINE Spielerin aus der zweiten Mannschaft in die erste aufgenommen worden.
    In der Zeit kamen bei Potsdam allein 11 Spielerinnen aus der eigenen Jugend oder der II. Mannschaft in die 1. Elf.
    Auch in Duisburg kamen in der Zeit 8 Spielerinnen aus der eigenen Jugend oder der II. Mannschaft, beide Teams stehen ohne großen Sponsor vor Wolfsburg.

    Und dann der ewig leidige Vergleich zwischen Wolfsburg und Bayern: Ich habe keinesfalls gesagt, dass Bayern das hervorragende Geschäftsmodell hat. Davon war nie die Rede, sie stehen auch nicht umsonst auf Platz 7 mit nur 3 Punkten.
    Doch du solltest dir mal die Zuschauerzahlen bei Heimspielen der letzten Jahre anschauen. Selbst im Jahr 2008/2009 mit dem sensationellen 2. Platz in der Liga war man beim Zuschauerschnitt daheim nur auf Platz 6.
    Das Geld wird bei Bayern nunmal erst dann fließen, wenn Frauenfußball sich den Kultstatus erkämpft hat. Wenn das Stadion voll ist, wenn FF rentabel ist. Auch bei Bayern wird sehr viel in den FF gesteckt, vor allem in die Jugendarbeit. Bayern hatte im letzten Jahr die jüngste Mannschaft, die jemals ein Frauenfußball-Bundesligaspiel bestritt, auf dem Platz!
    Auch sie haben 10, 11 Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs in der Mannschaft.
    Wenn man es in München schafft, den FF langfristig als Zuschauermagnet zu gestalten, dann werden die Gelder auch kommen von Hoeneß und co.

    Dagegen mag vielleicht Wolfsburg einmal den minimalen Effekt der WM genutzt haben, doch langfristig bleibt nix. Man pusht einmal, dann platzt die Seifenblase und jeder Effekt ist weg.
    Wo betreiben die Frauen beim VfL vernünftige Nachwuchsarbeit? Wo wird FF in Wolfsburg zur Kultsportart? Die Chancen sehe ich in Bayern stärker, auch wenn der Weg steinig sein wird.

    Was bringen denn alle Sponsorengelder? Sobald in Wolfsburg nur wieder Mittelmaß angeboten wird wegen schlechtem Scouting, haben wir eh nur wieder 500 Zuschauer oder weniger.

    (0)
  • MOPessen sagt:

    @Markus Juchem
    laasee bekommt von mir noch eine Antwort und dann ist gut. Versprochen 😉
    Also bitte den Thread nicht schließen den ich möchte noch gerne mit shelden und co weiter diskutieren. Vielen Dank.

    @laasee
    I’m sorry but you just made my point. I’m just trying to help here because you take things out of the equation. I don’t want to censor you and I didn’t tell you to shut up. I asked you polite to keep it down. See what I mean. You took it to another level. And that’s why people are so upset. And there are rules in here. And many threads got closed because you brought Inka up even though she wasn’t part of the topic. See what I mean! The last thread was about Potsdam and Wolfsburg and it got closed because of INKA GRINGS. How do you think I feel? I put passion and time in my comments and then the tread got closed because of something that’s not even part of the story. And that’s what makes people angry. I don’t want you to leave the forum or censor you. All I’m asking is that you keep it down a little bit. Again you very welcome to join the topic but leave the gentleman and Inka out of it. Please.

    (0)
  • MOPessen sagt:

    @Fank W.
    Stimmt absolut. Das hängt mit Vereinsrecht zusammen! Fußball fällt unter den Bereich Wirtschaftliche Vereine. So ziemlich fast alle anderen Sportarten fallen unter den Bereich Eingetragener Verein, also nicht Wirtschaftlich. Ist bei der ESG meines Erachtens genau so. Und natürlich ist VW kein Sponsor. Dann wären sie ja auch schon blöd. Da gibt es andere Wege die einem dann auch steuerlich zu Güte kommen ;-). Dann geht natürlich auch noch um Zuschüsse und und und.

    (0)
  • laasee sagt:

    The biggest problem the Buli has is the organisational and control aspect.
    If there was any intelligent planning, then FF Buli would be based on the MF Buli model.
    There are also many simple ideas that could be implemented immediately.
    All games to be played at the main stadium. So, in Munich the games are played at Alianz Arena (Uli Hoeness will be happy with that „grins“). In Frankfurt at the Commerzbank Arena, and so on.
    Financial matters to be settled by the DFB.
    Also, top games to be played at the same time on Saturdays as MF Buli.

    Simply raising the profile and status of the Buli makes it far better for all the clubs to attract better and more lucrative sponsorship and an independent TV deal.
    It requires proper leadership and direction from those at the very top in football.

    There is absolutely no reason why FF Buli in Germany could not be in the top 10/12 leagues in Europe within 5 years.
    WM proved that there is massive fan potential for FF – provided that it is structured and planned professionally.
    All that is missing is leadership and strategy.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @laasee: Es ist eine schöne Utopie, doch du verkennst ein bisschen die deutsche Mentalität.

    Zunächst einmal besteht ein organisatorisches Problem. Du kannst immer nur ein Spiel in einem Stadion zur gleichen Zeit austragen. Wenn du allerdings zur selben Zeit wie die Männer spielen lassen willst, sind die Stadien belegt.

    Und hier geht das Problem schon los: Mache den FF dem MF gleich und die Zuschauerzahlen werden schlagartig zurückgehen! Das Problem besteht dabei einfach in der medialen Übersättigung im Fußball: Freitags zweite Liga, Samstags erste Liga, Sonntags erste und zweite Liga, Montag zweite Liga, Dienstag/Mittwoch Champions League, Donnerstags Europa League. Der Plan ist voll. Da passt Frauenfußball nicht mehr rein, zumal man bedenken sollte, dass immer noch mehr Menschen 3. Liga schauen als 1. Liga bei den Frauen.

    Deswegen können FF und MF nicht zusammenarbeiten und dürfen nicht nach den gleichen Prinzipien funktionieren, sondern müssen Konkurrenzunternehmen sein, damit sie nicht noch unter den Rang der 2. Mannschaft rutschen, sondern unabhängig sind.
    Außerdem dürfen die Zeiten nicht zu sehr kollidieren, allerdings sollte der Frauenfußball nicht quasi das „Vorspiel“ für die Männer sein, wie früher im DFB-Pokal, sondern sollte schon unabhängig sein.
    Man könnte beispielsweise die Bundesligaspiele wie momentan zeitgleich zu den der 2. Liga legen, denn hier hat er sogar gute Chancen, den Konkurrenzkampf zu bestehen!

    Das Fanpotential ist nicht mehr da, wenn man sich zwischen beidem entscheiden muss, denn die meisten waren einfach nur froh, irgendwas an Fußball sehen zu können, egal, wie schlecht das Niveau ist. Hauptsache Stadion und Public Viewing!

    (0)
  • Nora Kruse sagt:

    @MOPessen:
    Vielleicht meinst du es gar nicht so allgemein, wie du deinen Kommentar über das Vereinsrecht geschrieben hast. Aber dennoch: Fußball ist nicht per se wirtschaftlich, der Rest eingetragen. Der Großteil in Deutschland ist sehr wohl „e. V.“ (die „Vereinsrealität“ ist ja unterhalb der Bundesliga) – und das ist auch möglich, wenn der Fußball leistungsorientiert arbeitet oder wenn ein größerer Sponsor im Hintergrund steht. Und dass dieser Sponsor dann steuerlich nicht als Sponsor auftritt, sondern das z. B. über Spenden macht (es gibt natürlich noch anderen Möglichkeiten), kommt nicht nur dem Unternehmen zugute. Spenden fallen beim gemeinnützigen Verein in den „ideellen Bereich“ und sind steuerfrei, Sponsoring im hohen Maß wäre „Wirtschaftlicher Zweckbetrieb“ und müsste versteuert werden

    (0)
  • jochen-or sagt:

    Wollte mich eigentlich nun raushalten, auch wenn ich die Diskussion sehr spannend und durchaus anspruchsvoll finde:

    Aber Sponsoring ist ( zumindest im üblichen Rahmen) Betriebsausgabe und daher steuerlich relevant – der Bürger zahlt also mit – auch beim Gehalt von Ballack und Diego.
    Für Interessierte der Erlass:

    https://j.mp/qdCk1j
    .

    Bei den riesigen Umsätzen von Bayer und VW und den mutmaßlich guten Beziehungen zum Finanzamt werden die Werksvereine schon beachten bzw. dafür sorgen, dass ihre Zahlungen steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar sind.
    Da hat Hopp ganz andere Probleme und insoweit mag man seine Zahlungen anders beurteilen, es sei denn, diese laufen über den Werbeetat von SAP.

    Das Problem, was hier bei der Diskussion vernachlässigt wird und zu der wohl überwiegenden Begrüßung solcher „Ein-Sponsoren-Klubs“ führt, liegt darin, dass die Werksvereine eigentlich (Teil-)Unternehmen des Sponsors sind. Bei diesen muss es dem Hautpunternehmen gut gehen – so lange dieses nicht insolvent wird, wird (schon aus Imagegründen, weil es eben um Image der Ware des Hauptsponsors geht) dem Sportbetrieb nichts passieren.
    Da kann man sich schon mal ein paar Fehleinkäufe mehr als der normale Verein leisten.
    Die Drohung für den Werksverein besteht dann,wenn es dem Konzern schlecht geht oder dieser eine andere Werbestrategie entwickelt oder einen Verein wie Bayer Uerdingen in die Wüste schickt, weil man sich auf den Hauptstandort ( mehr Geld an Bayer Leverkusen und diesen zwecks höherer Werbewirksamkeit nach ganz oben bringen)konzentrieren will.

    Insoweit sind diese „Vereine“ gegenüber den 50+1 Vereinen erheblich im Vorteil, bei denen der Mißerfolg sofort eine wirtschaftliche Bedrohung ist, weil die Werbewirksamkeit nachlässt und Sponsoren deshalb abspringen.
    Da hilft dann nur die Anhänglichkeit der Sponsoren bzw. Zahl der Fans, die als Werbekunden nicht verloren gehen, und die dem Klub die Treue halten. Kleine Sponsoren können zudem aus den genannten steuerlichen Gründen nur kleine Beträge als Betriebsausgabe absetzen (s. Erlass).

    Dementsprechend haben die normalen Vereine im Vergleich zu den Werksvereinen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil – da kann man dann auch alle Begründungen, die hier gegeben werden wie: die normalen Vereine haben doch auch Sponsoren, staatliche Hilfe durch Schulen etc. vernachlässigen.

    Die Gleichstellung mit diesen ist schlicht falsch!
    Da spielen zwei/drei Birnen unter Äpfeln!
    Eigentlich sind sie Fremdkörper im System!

    (0)
  • MOPessen sagt:

    Es will mich anscheinend keiner verstehen 🙁

    Ws zählt ist der Jahresetat!!!

    Ich verstehe diese verteufelei der Werksvereine nicht. Und erst recht nicht das Argument das sie das System kaputt machen. Es gibt nur eine Mannschaft die das System kaputt macht und das ist der Fc Bayern. Wenn es bei denen mal nicht läuft werden halt mal wieder 50 bis 90 Mio. rausgehauen. Aber da hör ich nichts von wegen Financial Fairplay. Schaut euch doch die Liste von Spielern an die der FCB geholt aber nie gebraucht hat. Bestes Beispiel ist Haschemian. Geht als bester Torschütze von Bochum zu den Bayern und spielt dort in seiner gesamten zeit nicht mal 90 Minuten zusammengerechnet. Den einzigen Vorteil den Werksvereine haben, ist das der Sponsor „Kontrolle“ über die Ausgaben hat und sich deshalb der Verein auch nicht übernehmen kann.

    Ich hatte vor ein paar Jahren mal in nettes Gespräch mit dem Reiner Calmund. Ich hatte ihn damals gefragt warum er nicht 2002 die Gelder benutzt hat um mal ein paar wichtige Spieler zu halten?? Worauf er meinte dass es, trotz der CL einnahm, für Bayer finanziell unmöglich war. Er hat mir ihn dem Gespräch auch erläutert das er in der zeit bei Bayer immer um jeden Cent bei der Bayer ag kämpfen musste. Ich meine der Hopp hat ja auch in Hoppenheim jetzt die reisleine gezogen weil die zu sehr mit dem Geld rumgeschmissen haben.

    Darum was zählt ist der Jahresetat, und da ist und bleibt der FCB nun mal domminierend.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @MOPessen:

    Wir sollten uns mal fragen, von welcher Situation wir hier reden! Reden wir von einem Bayern oder Wolfsburg oder Bayer von 2002/2003 oder von einem Bayern, Wolfsburg oder Bayer von 2011/2012?

    Ich habe früher auch an allen Enden und Ecken am FCB herumkritisiert, die Liste der Spieler, die sie einfach vom Markt gefischt haben, bei Bayern aber nie zum Einsatz kamen, ist lang:
    Hashemian, Schlaudraff, Rau, Görlitz,…

    Doch man muss auch am Ball bleiben. Im Fußball geht es so schnell. Gehen wir mal vom heutigen Stand aus, wo stehen die Vereine da?
    Bayern hat ein extravagantes Jugendsystem und kauft nicht mehr einfach nur ein, nein, sie kaufen klug ein! Sie stehen nicht ohne Grund da oben und im Bayernkader stecken auch nicht einfach nur die zig Millionen an Transfersummen und Gehältern, dahinter steckt System. Ausgehend von dem Duo Robben/Ribery wurde die Mannschaft in den letzten beiden Jahren wirklich punktuell verstärkt.

    Gehen wir jetzt mal zum VfL Wolfsburg. VW kann und wird jede Summe zahlen, die der VfL für seine Fußballabteilung benötigt, weil sie es sich leisten können.
    Verschiedene Bundesligavereine haben schon im Zuge der 50+1-Regelung versucht, eine Klage gegen den VfL anzustreben, weil die Sponsorenzahlungen von VW an den VfL nicht festgeschrieben sind, also es keinen Vertrag gibt.
    Kein Verein außer Wolfsburg kann es sich leisten, jedes Jahr Millionen für Fehlkäufe rauszuschmeißen, das konnte noch nicht einmal Bayern, weil der Geldhahn irgendwann zugedreht wurde.

    Und das bringt mich zum Frauenfußball. Im Vergleich zu den Männern ist der Etat bei den Frauen nun wirklich nicht nennenswert. Dadurch, dass VW ja im Geld schwimmt, tut es dem Verein nicht weh, gleich mal statt 1 Million 2 Millionen rüberzuschieben. Innerhalb der FF-BL hat dieses aber extravagante Auswirkungen.

    Das bedeutet, hier herrscht keine Kontrolle, weil VW und Wolfsburg so eng zusammenarbeiten, dass Geldtransaktionen nicht nachzuvollziehen sind und die tatsächliche Summe, die zum Verein fließt, im Dunkeln verborgen bleibt.
    Bei Bayern ist diese Kontrolle gegeben, dort bekommt die Frauenabteilung das Geld, das ihr zusteht, und kann sich so zu den gleichen Konditionen aufbauen wie alle anderen Bundesligisten. Da zeigt sich Hoeneß sehr sozial gegenüber dem Frauenfußball, da es hier nicht zu einer finanziellen Wettbewerbsverzerrung kommt, sondern die Frauen genauso gut oder schlecht darsteht wie alle anderen Bundesligisten.

    (0)
  • benkku sagt:

    Es macht wohl schon einen Unterschied, ob ein Verein einen Pool von wie auch immer zahlungskräftigen Sponsoren hat, oder ob ein Sponsor einen Verein besitzt. Bayer und WOB sind nunmal Eigentum bzw. 100prozentige Tochterfirmen der jeweiligen Konzerne. (Hoffenheim ist das faktisch auch, nur die Konstruktion ist wohl eine andere.)

    Der FC Bayern München gehört aber nicht T-Mobile oder wem auch immer. Wie oben schon erwähnt: die Verluste aus dem operativen Geschäft von „Werks-“ oder „Mäzenen“-Vereinen trägt der Konzern oder der Mäzen, auch wenn die Vereinsführung rackern muß, um Gelder für besonders große Ausgaben locker zu machen. Natürlich können die Konzerne die Fußballabteilung theoretisch fallen lassen, aber wenn VW das mit Wolfsburg (Herren) bis jetzt noch nicht getan hat, kann man getrost davon ausgehen, daß es nie passieren wird. Wenn Bayern Verlust macht, geht das nur so lange gut, bis die Sponsoren abspringen und das Festgeldkonto leer ist. Und wo haben den Leverkusen und Wolfsburg gespielt, bevor die Konzerne erkannten, daß sie hier mit Millionen dennoch günstig an Imagepunkte herankommen?

    Ich bin ganz gewiß kein Bayern-Fan, aber man muß sehen, daß der Verein seinen heutigen Reichtum drei Faktoren verdankt: den sportlichen Erfolgen seit den 1970er Jahren, dem vernünftigen Wirtschaften mit dem Geld (Transferflops gibt es natürlich überall) und dem insgesamt wirtschaftlich starken Umfeld. Ich würde sogar soweit gehen, zu spekulieren, daß der HSV, mit einem gewissen Abstand auch Köln und vielleicht sogar Gladbach heute auch in etwa da stehen könnten, wo Bayern jetzt steht, wenn sie den Schwung und die Einnahmen aus ihren jeweiligen Hochphasen in den 70ern und 80ern so konsequent und kompetent genutzt hätten.

    Wenn man also bei den schwierigen Vergleichen zum Frauenfußball bleiben will, wo das alles in viel kleinerem Maßstab stattfindet, wäre der FFC Frankfurt quasi der FC Bayern (eigenständiger Verein, sportliche Erfolge, Geld, kompetentes Management – ob man ihn mag oder nicht – und wirtschaftsstarkes Umfeld). Turbine ist da vielleicht eher das Gladbach der 70er Jahre (es fehlt im Vergleich das wirklich starke Umfeld, aber der Fußball ist schon nicht übel und die Fanbasis groß, und das strahlt auch überregional aus, was einen schon erstaunt, wenn man sieht, wo der Verein herkommt). Die Sponsorenliste von Turbine liest sich im Vergleich mit Commerzbank & Co. allerdings doch sehr mittelständisch. Der Vorteil ist sicher, daß es nicht so schmerzt, wenn einer davon abspringt, aber die Akquise und Pflege im Verhältnis zu den Einnahmen dürfte sehr, sehr aufwendig sein.

    Womit wir wieder bei den Werksvereinen wären: ich glaube gerne, daß Calli bei den Bayer-Vorständen Überzeugungsarbeit leisten mußte, aber er mußte eben nur ein einziges Gremium überzeugen und konnte dann gleich ein paar Millionen (mehr) ausgeben (als sowieso schon). Wer immer bei Potsdam diesen Job für einen Bruchteil von Callis Gehalt macht, muß sich ein Dutzend Geschäftsessen lang den Mund fusselig reden und hat hinterher vielleicht grade mal die Flugtickets nach Akureyri zusammen, bißchen überzogen gesagt.

    Man mag mich einen Träumer und Romantiker nennen, aber mir ist das Potsdamer Modell einfach sympathischer. Und natürlich freut einen jede Förderung des Frauenfußballs, sogar (!) in Wolfsburg, aber ich will dennoch nicht in 10 Jahren in der FF-Bundesliga ein Dutzend Ableger von Männervereinen spielen sehen, die sich vielleicht auch noch einen kleinen Club gekauft haben und dann ihr Etikett draufgeklebt. Von daher werde ich immer Vereinen wie Turbine, Neuenahr, Essen, Duisburg, Jena etc. die Daumen halten und hoffen, daß die Abziehbild-Vereine nicht so weit hochkommen. Der Frauenfußball lebt doch gerade daraus, daß nicht alles genauso läuft wie bei den Männern – bzw. daß manches eben noch so ist wie in der Halbamateurzeit des Männerfußballs, die doch einen Nimbus generiert hat, von dem die großen Traditionsclubs heute noch leben, auch wenn sie zwischendurch dreimal abgestiegen sind. Sowas kann man tatsächlich nicht kaufen, „und das ist auch gut so.“

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @benkku: Bei aller Liebe, aber Gladbach mit Potsdam zu vergleichen, dass ist, wie die Maus mit dem Elefanten.
    Ich würde Potsdam eher mit Werder vergleichen, erst relativ spät in den Spitzenplätzen etabliert, wirtschaften sie hervorragend, haben eine große Fanmasse. Außerdem stimmt das soziale Umfeld, Potsdam ist in einer wirtschaftlich ähnlich schwachen Region wie Werder.

    Bei beiden konnte nur durch langjährige sehr gute Jugendarbeit und ein gutes Scoutingsystem Erfolg erwirtschaftet werden, indem man eigene Spieler oder billige Spieler aus dem Ausland gut trainierte und teuer verkaufte, so sportlich erfolgreich war und dennoch einen soliden Haushalt ohne große Sponsoren erhielt!

    Ansonsten würde ich deinen Beitrag unterschreiben!

    (0)
  • laasee sagt:

    The problem in football is money.
    MF controls football and so controls the money.
    Without money, FF struggles to develop.
    It is a vicious circle and FF always loses out.

    The simple solution is that all Federations and UEFA are legally obliged to share X% of their TV income with FF.
    Also, FF has to share the same X% of their TV income with MF.
    Very quickly a new and progressive attitude would emerge from MF.

    The only problem is that such a proposal would require Political backing from Governments.
    MF will never willingly agree to share a fixed and guaranteed X% with FF – turkeys do not vote for Christmas.
    Governments are unwilling to intervene because they associate themselves with MF for popularity.
    Therefore, the only way to change the system is through the Courts.
    Sooner or later that is going to happen.

    In Saudi Arabia, women are prohibited from driving cars.
    So, in order to attempt to change matters they have to break the law and drive.
    It provokes confrontation and ulimately forces change.
    The situation in football is similar – FF will only get a fair deal when the current unfairness is challenged.
    Progress can be slow but progress always happens.

    (0)
  • benkku sagt:

    @sheldon:

    Ja, hast recht, Werder paßt im Grunde aus heutiger Sicht besser als Gladbach (auch von den Sympathiewerten her 😉 – es ging mir ja aber um einen Vergleich in der Situation der 70er Jahre, als meines Erachtens (jedenfalls in Westdeutschland, in Spanien oder Italien war das natürlich früher) der Grundstein für die wirtschaftlichen Strukturen und Arbeitsweisen des heutigen Profifußballs gelegt wurde und angesichts dessen, daß sich der Frauenfußball heute in einem ähnlichen Stadium zu befinden scheint.
    Und da erinnert die Dichotomie FFC-Turbine schon ein wenig an die legendäre Bayern-Gladbach-Konkurrenz, die ich natürlich wg. späterer Geburt leider nur aus Büchern kenne. In dem betreffenden Jahrzehnt war mit Werder ja nicht so viel los. Allerdings war der Verein in den 60er Jahren sehr wohl schonmal in der Spitzengruppe gewesen, erst in der Oberliga Nord, dann folgte eine Meister- und eine Vizemeisterschaft in der neuen BuLi.

    Was das wirtschaftliche Umfeld angeht, und manch anderes, sind die Parallelen zu Werder natürlich da (städtisches, aber relativ strukturschwaches Umfeld; Stabilität und langfristiges Denken im Verein, Reputation als „die, die sich ehrlich hochgearbeitet haben“). Ob es Potsdam gelingen wird, sich eine – im Maßstab des FF natürlich – ähnlich große überregionale Fangemeinde aufzubauen? Immerhin war das Karl-Liebknecht-Stadion in der vergangenen Saison der einzige Ort in ganz Ostdeutschland einschließlich Berlin, an dem man Bundesligafußball und Champions-League sehen konnte (für nur 5 Euro Eintritt wohlgemerkt) 😉 Zumindest solange es in Berlin noch keinen FF-Bundesligisten gibt, könnte da Potenzial liegen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ich denke, dass Turbine diese Fangemeinschaft schon besitzt, auch überregional. Schließlich wohne ich in der Nähe von Frankfurt und bin trotzdem Turbinefan, einfach, weil der Verein ehrlich arbeitet.

    Und über Werder brauchst du mir nix erzählen, ich habe die Geschichte Werders schon als 12-, 13-jähriger mit Löffeln gefressen!

    (0)
  • jochen-or sagt:

    @Benkku

    Top-Analyse vom 29. – kann leider nur einen Daumen hoch drücken!

    (0)