Weltrangliste: Abstand auf USA verringert sich

Von am 23. September 2011 – 10.18 Uhr 43 Kommentare

Der Abstand der deutschen Nationalmannschaft auf das Team der Vereinigten Staaten in der Weltrangliste hat sich weiter verringert. Nur noch fünf Punkte liegen zwischen dem Erstplatzierten und der DFB-Auswahl – allerdings ohne dass die Deutschen etwas dafür getan hätten.

Keinen einzigen Punkt hat die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid seit der letzten Weltrangliste im Juli hinzugewonnen und verbucht weiter 2146 Zähler. Doch da sich der Stand der USA um elf Punkte auf 2151 verringert hat, pirschen sich die Deutschen heran.

Keine Veränderungen in den Top 7
Innerhalb der bestplatzierten sieben Mannschaften gab es keine Veränderungen hinsichtlich der Platzierungen. Auf dem dritten Rang liegen weiter die Brasilianerinnen vor Weltmeister Japan. Da England auf dem sechsten Platz zwölf Zähler eingebüßt hat, verringerte sich der Vorsprung auf Frankreich auf nur noch drei Punkte.

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Norwegen rutscht weiter ab
Wieder in den Top 10 der Rangliste vertreten ist das Team aus Nordkorea. Die Asiatinnen gewannen dank ihrer Erfolge in der Olympia-Qualifikation 40 Punkte hinzu und konnten sich dadurch um vier Plätze auf den achten Rang verbessern. Erstmals nicht mehr unter den besten zehn Mannschaften der Welt ist die norwegische Auswahl. Der Weltmeister von 1995, der nach seiner enttäuschenden WM auch den Start in die EM-Qualifikation verpatzte, liegt nur noch auf dem 12. Rang.

Die Top 20
1. USA
2. Deutschland
3. Brasilien
4. Japan
5. Schweden
6. England
7. Frankreich
8. Nordkorea
9. Kanada
10. Australien
11. Italien
12. Norwegen
13. Niederlande
14. Dänemark
15. Island
16. Südkorea
17. China
18. Spanien
19. Finnland
20. Russland

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43 Kommentare »

  • karl sagt:

    Vielleicht war die japanische Niederlage gegen England ja Teil des grossen Plans. Die waren zu dem Zeitpunkt schon qualifiziert und ob sie gegen Deutschland oder Frankreich antreten muessen war ziemlich egal. Man konnte damit rechnen dass man zumindest unterbewusst unterschaetzt wird , und sie wussten dass beide Mannschaften mit der Nigerianischen Spielweise Probleme hatten und diese Spielweise haben sie dann in leicht modifizierter Form uebernommen und es hat funktioniert.

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  • abschalter sagt:

    @ laasee schrieb: „The FIFA ranking has a certain amount of prestige but winning Cups is more important.“

    Ein absolut wahrer Satz. Und da nur ein Team den Cup gewinnen kann und das nicht immer Deutschland sein kann, mache ich persönlich der deutschen Nationalfrauschaft (in toto), die mir in den letzten Jahren so viel Freude gebracht hat, wegen einer Unaufmerksamkeit in der Verlängerung eines Viertelfinals keinen Vorwurf. Lieber erinnere ich mich an das spannende Spiel in der Vorrunde gegen Frankreich (4:2).
    Ich meine (und jeder darf anders meinen), noch steht das deutsche Team zu Recht auf dem zweiten Platz der WRL. Vielleicht wird die Olympiade den einen oder anderen Platz kosten, aber selbst wenn Deutschland auf Platz 10 oder 20 rutscht:
    Ich und meine Familie gucken die Spiele weiter und freien uns über jeden Erfolg. Wir haben uns übrigens über den Titelgewinn Japans auch gefreut – nicht allein wegen der Erdbebenopfer, sondern weil die Japanerinnen so sympathisch rüberkamen. Wir hätten es aber auch der USA gegönnt, es war ein spannendes Spiel und es war fair. Für uns ein Kriterium beim FF. Möge es uns lange erhalten bleiben !

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  • laasee sagt:

    @abschalter

    I am of the same opinion as you.

    For me, EM 6:2 against England was the best ever performance of a German Team in a big Final (mens games included).
    It was football at its best.

    Also, Japan v USA was a brilliant game of football and the best WM Final since WM 1970.

    The girls can make it even better than the boys.

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