Wolfsburg will Potsdam ärgern

Von am 23. September 2011 – 12.00 Uhr 50 Kommentare

Am vierten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga steht die Begegnung zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FFC Turbine Potsdam im Mittelpunkt. In der Hinrunde der vergangenen Spielzeit gewannen die Wolfsburgerinnen. Bei Wiederholung dessen könnten der FCR 2001 Duisburg und der 1. FFC Frankfurt an den „Torbienen“ vorbeiziehen.

Momentan haben die drei Mannschaften allesamt neun Punkte auf dem Konto, die Duisburgerinnen können am Samstag (14 Uhr) beim SC Freiburg vorlegen, alle anderen Partien finden am Sonntag statt.

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Freiburg gibt sich kämpferisch
Die Freiburgerinnen, die mit bislang fünf Punkten sehr gut in die Saison gestartet sind, können wieder auf ihr Schweizer Trio Caroline Abbé, Marisa Brunner und Isabelle Meyer zurückgreifen. SC-Trainer Milorad Pilipovic geht kämpferisch in die Partie: „Wir werden auf dem Platz sein, um das Spiel zu gewinnen, auch wenn es eine schwierige Aufgabe wird. Wir spielen fast gegen die halbe deutsche Nationalmannschaft.“

Kozue Ando wieder in Duisburg
Duisburgs Trainer Marco Ketelaer sieht sein Team „in dieser Begegnung favorisiert, aber wir können nur mit einer 100-prozentigen Einstellung gewinnen.“ Ein Wiedersehen gibt es für die Duisburgerinnen mit Ex-Teamkollegin Hasret Kayikci, die vor der Saison nach Freiburg wechselte. Nach der Olympiaqualifikation mit der japanischen Mannschaft kann der FCR wieder auf Kozue Ando zählen. Nicht zur Verfügung steht dagegen Mandy Islacker, die an einer Fußverletzung leidet.

Frankfurt will sich steigern
„Auch wenn die Ergebnisse eher etwas anderes vermuten lassen, so konnten wir mit den gezeigten Leistungen in den ersten Spielen nicht immer voll und ganz zufrieden sein“, gibt sich Frankfurts Trainer Sven Kahlert kritisch, obwohl der 1. FFC mit neun Punkten und ohne Gegentor an der Tabellenspitze steht. Gegner Hamburger SV hat vor der Saison mit Kim Kulig und Ana Maria Crnogorcevic zwei wichtige Spielerinnen an Frankfurt abgeben müssen. Ersatz ist in Person der Nachwuchsspielerinnen Jessica Wich und Marie-Louise Bagehorn an die Elbe gewechselt. Der FFC ist in Hamburg sicherlich favorisiert, muss aber weiter auf die verletzten Kulig, Dzsenifer Marozsán, Valeria Kleiner und Silvana Chojnowski verzichten.

Jubel des VfL Wolfsburg

Auch Ex-Potsdamerin Conny Pohlers (l.) läuft mittlerweile für den VfL auf. © Holger Peterlein / girlsplay.de

Wiedersehen mit alten Bekannten
Genauso gut, wie die Frankfurterinnen, ist der 1. FFC Turbine Potsdam in die neue Saison gestartet. Beim Auswärtsspiel in Wolfsburg (14 Uhr, live auf DFB-TV) steht für die Elf von Trainer Bernd Schröder allerdings der erste wirkliche Prüfstein auf dem Programm. Die Wolfsburgerinnen haben sich in der Vergangenheit als Favoritenschreck gezeigt und sich zu dieser Saison noch einmal sehr gut verstärkt – unter anderem mit den ehemaligen Potsdamerinnen Nadine Keßler und Josephine Henning.

Jena will die ersten Punkte einfahren
Mit drei Niederlagen aus drei Spielen lief die neue Spielzeit für den FF USV Jena denkbar schlecht an, doch gegen den SC 07 Bad Neuenahr sollen nun die ersten Punkte her. „Die Mannschaft überzeugt im täglichen Training, und nun gilt es, die Leistungen mit ins Spiel zu nehmen“, so Trainerin Martina Voss-Tecklenburg, und Mittelfeldspielerin Julia Arnold stimmt zu. „Wir wollen unseren Fans zeigen, dass wir besser spielen können, als es die Ergebnisse bisher zeigen.“ Mit dem SC 07 Bad Neuenahr kommt eine Mannschaft, die bislang zwei Punkte auf dem Konto und Zählbares in Jena bitter nötig hat, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht zu verlieren.

Duell der Punktlosen
Ohne Punkte stehen bislang Bayer 04 Leverkusen und der 1. FC Lok Leipzig da, die am Sonntag im direkten Duell gegeneinander antreten.  Bayer fehlt Natalie Moik, die sich im Testspiel einen Kreuzbandriss zuzog. Außerdem trifft die SG Essen-Schönebeck auf den FC Bayern München. Die Essenerinnen müssen dabei auf Katarina Tarr und Jessica Bade verzichten, deren Verletzungen sich als gravierender herausgestellt haben als zunächst gedacht.

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50 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Was denn? Viola Odebrecht bringt alles mit, was eine gute Mittelfeldregisseurin benötigt, was eine Weltklasse-Spielerin benötigt.
    Wäre sie in der Nationalmannschaft gewesen, sie wäre die Spielerin des Turniers geworden!

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  • laasee sagt:

    „Wäre sie in der Nationalmannschaft gewesen, sie wäre die Spielerin des Turniers geworden!“

    Yes, yes, you have lots of dreams. „grins“

    Meanwhile in the real world, Inka is the only current German who is World Class.
    That is fact. Inka at WM was the only German player to make a World Class performance (France).
    Inka was player of the tournament at the previous two competitions (Algarve Cup 2010, EM 2009).

    If we discuss Inka on the facts – then I always win…….and you always lose.

    I like this game. It is always good to be on the winning side of the debate.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Not in the real world, but in your dream world!

    Grings war vielleicht mal gut, doch bei der WM hat sie im entscheidenden Moment versagt.
    Natürlich werden immer die Spielerinnen zu Spielerinnen des Turniers gewählt, die ganz vorne spielen, fast nie eine Abwehrspielerin oder eine aus dem defensiven Mittelfeld. […]
    Wenn man so vorgeht, reduziert sich schließlich die Anzahl der Spielerinnen, bei der WM war es klar, dass es eine Deutsche wird, also kamen eh nur noch 4 Spielerinnen infrage, von denen sinngemäß die gewählt wurde, die die meisten Tore geschossen hat, also die Frontstürmerin.
    Ähnlich beim Algarvecup.
    Doch was zählt, das sagst du selbst, ist die WM. Und da hat sie bisher nur enttäuscht.
    Auch die Tatsache, dass Inka nicht ein Spiel bei olympischen Spielen bestritten hat, spricht Bände!

    Und jemanden als Weltklassespielerin zu bezeichnen, nur weil sie in einem von 4 Spielen bei einem Großturnier, bei dem Großturnier schlechthin überzeugt hat, ist schon sehr gewagt.

    Auf demselben Stand sind dann mindestens Anonma, Kyah Simon, Miyama, Ohno, Kawasumi, Lauren Cheney und und und…
    Ich weiß nicht, ob du von all denen behaupten willst, dass sie Weltklasse sind.
    Wenn du in Deutschland Weltklasse sehen willst, dann schaust du dir Kemme mit ihrer 100%-igen Zweikampfquote an, dann schaust du dir Odebrecht mit ihrer kompletten Spielweise an, dann schaust du dir Maroszan mit ihrem technischen Feingefühl an.
    Oder auch Pohlers.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • laasee sagt:

    Fact 1 – Inka played at Olympics 2000 (Bronze Medal).
    Fact 2 – WM 2011 substitute for Canada and Nigeria.
    Fact 3 – The only German player to make a World Class performance (France).
    Fact 4 – The debacle at Wolfsburg was solely the fault of Frau Neid and not Inka or any other player.
    Fact 5 – Odebrecht is not World Class.

    I like this game. Have another go. „grins“

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  • Markus Juchem sagt:

    @laasee and Sheldon: Thread closed. Let me know, if you want to continue discussing on a private basis. I will be more than glad to provide you with each others email address.

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