Inka Grings wechselt zum FC Zürich Frauen

Von am 29. August 2011 – 0.01 Uhr 197 Kommentare

Dem FC Zürich Frauen ist ein echter Transfercoup gelungen: Der Schweizer Rekordmeister hat Deutschlands Nationalstürmerin Inka Grings und dazu auch ihre ehemalige Duisburger Teamkollegin und Nationalspielerin Sonja Fuss verpflichtet.

Am Wochenende erzielte der Verein mit beiden Spielerinnen Einigung, sowohl Grings als auch Fuss erhalten einen Einjahresvertrag. Ab dem 1. September werden beide Spielerinnen ihr vertragliches Engagement erfüllen. Wann sie das erste Mal zum Einsatz kommen werden, steht bisher noch nicht fest, offiziell werden die beiden in Kürze bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden.

Inka Grings

Inka Grings stürmt ab 1. September für den FC Zürich Frauen © Zetbo / Framba.de

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Berufliche Perspektive gab Ausschlag
„Es war anfangs keine leichte Entscheidung, da die Russen uns ebenfalls ein sehr sportlich qualitatives Angebot unterbreiteten, allerdings haben wir in der Schweiz beruflich gesehen eine produktivere Zukunft“, erklärt Grings. Und Fuss ergänzt: „In Anbetracht der familiären Situation hier in Deutschland, die Anbindung für Inka an die Nationalmannschaft und auch die Sprachbarriere in Russland, die man keinesfalls unterschätzen sollte, ist das für uns beide die sinnvollere Lösung.“

Stimmiges Gesamtpaket
Der Schweizer Verein schnürte mit Unterstützung der sportsmentoring agentur ‚shootingstar’ in kürzester Zeit ein produktives Gesamtpaket für beide, das neben dem normalen Spielbetrieb auch Zukunftsaussichten auf eine adäquate Berufsmöglichkeit bereitstellt.

Schub für den Schweizer Frauenfußball
Marion Daube, Geschäftsführerin des FC Zürich Frauen, erklärt: „Wir freuen uns riesig, Inka Grings und Sonja Fuss künftig in unserem Kader zu haben. Neben dem sportlichen Aspekt erhoffen wir uns auch, dass diese beiden Top-Spielerinnen dabei helfen können, das Interesse am Frauenfussball in der Schweiz weiter zu steigern.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

197 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    @Kate und alle weiteren Kritiker:

    Natürlich gibt es auch sehr viele richtig gute Dinge im FF zu berichten, wozu dieser Blog allerdings kaum eine Möglichkeit lässt.
    Beispielsweise gibt es aus den Vereinen Potsdam, Leipzig und Duisburg sehr viel Gutes zu berichten. Auch aus anderen Ligen, z.B. der dänischen Liga hört man einiges Gutes diese Tage.
    Doch hier wird mittlerweile fast alles nur auf Grings und Zürich ausgerichtet. Ebenso auf die N11. Und da gibt es nun wirklich nichts, aber auch fast gar nichts Gutes zu berichten…

    Realist ist heute leider der, der pessimistisch denkt!

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  • laasee sagt:

    @Kate

    Ich hoffe, dass Sie gute Stimmung haben.
    Haben des Dialogs mit Sheldon erfordert Lose Stimmung…………..und endlose Geduld.

    Viel Glueck.

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