Japan steht im Viertelfinale
Die japanische Nationalmannschaft hat als drittes Team bei dieser Weltmeisterschaft das Viertelfinale erreicht. Die Japanerinnen setzten sich in ihrem zweiten Gruppenspiel souverän mit 4:0 gegen Mexiko durch. Routinier Homare Sawa avancierte zur Matchwinnerin.
Sawa erzielte allein drei Tore gegen die Mexikanerinnen, die von Anfang an ins Hintertreffen gerieten.
Frühe Führung „Glückwunsch an Japan, sie haben ein sehr gutes Team“, so Mexikos Trainer Leonardo Cuellar, dessen Elf schon früh in Rückstand geriet. In der 13. Minute traf Sawa nach einem Freistoß von Aya Miyama per Kopf zum 1:0, zwei Minuten später legte Ohno das 2:0 nach. Mexiko war chancenlos, kam überhaupt nicht zur Entfaltung und verlor die Bälle zu schnell wieder an den Gegner. Völlig verdient war daher auch das 3:0 in der 39. Minute. Sawa traf nach einem Eckball von Miyama erneut per Kopf.
Titelanwärter Japan? „Ich denke, Japan ist eine der Mannschaften, die um den Titel mitspielen wird“, so Cuellar. „Es ist für uns eine Ehre, dass man uns mittlerweile zu den Favoriten zählt“, freute sich Japans Trainer Norio Sasaki über das Lob des Mexikaners. „Wir verbessern uns Schritt für Schritt. Wenn wir so weiter machen, werden wir hoffentlich noch ein deutlich besseres Team werden.“
Japan dominiert weiter Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild – Japan machte das Spiel, Mexiko schaute hinterher. In der 80. Minute fiel schließlich das 4:0. Nach Vorarbeit von Saki Kumagai traf Sawa, die zur besten Spielerin der Partie gewählt wurde, zum Endstand. Die routinierte Japanerin spielt bereits ihre fünfte Weltmeisterschaft. „Es ist eine Ehre, hier dabei sein zu dürfen“, so die Spielführerin, die von ihrem Trainer für ihre Leistung und ihre Willenskraft ein Sonderlob ausgesprochen bekam .
Sasaki zufrieden Mit dem Spiel seiner „Nadeshiko“ zeigte sich Sasaki zufrieden. „Wir haben ein gutes Spiel hingelegt. In der ersten Hälfte waren meine Spielerinnen wirklich sehr stark und haben ihren eigenen Stil durchgebracht.“ Bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens sei die Mannschaft allerdings noch nicht. Für das abschließende Gruppenspiel gegen England forderte er eine weitere Steigerung seiner Elf. „Wir müssen dagegen halten, Entschlossenheit und Konzentration zeigen. Dann können wir auf ein gutes Ergebnis hoffen.“