Dieter Oster räumt Amt in Duisburg – Hückels übernimmt

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Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg hat aus den Querelen der vergangenen Monaten Konsequenzen gezogen und wird mit einer neuen und erweiterten Führungsmannschaft in die neue Saison gehen. Ab dem 1. Juli 2011 wird Thomas Hückels (40) als Vorstands-Vorsitzender die Geschicke der Löwinnen leiten.

Diese Entscheidung traf der Aufsichtsrat der Duisburgerinnen, der gleichzeitig die Leistungen des scheidenden Vorsitzenden Dieter Oster ausdrücklich würdigte, der zum 1.Juli 2011 sein Amt zur Verfügung gestellt hat.

Dank an Oster
Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Bellinghoven erklärt:„Wir sind Dieter Oster außerordentlich dankbar, dass er vor einem Jahr kurzfristig dieses schwere Amt übernommen hat. Nachdem Dieter jahrelang dem Verein in vielen Funktionen in Vorstand und Aufsichtsrat gedient hat, gibt er nun den Staffelstab weiter.“

Bellinghoven erklärt weiter: „Alle Löwinnen und Löwen – die Mannschaften, die Funktionsträger, die Angestellten, die ehrenamtlichen Helfer und auch unsere Fans – danken Dieter Oster von Herzen dafür, dass er das FCR-Schiff mit viel Engagement und Einsatz durch dieses wahrlich schwierige Jahr gelenkt hat. Recht herzlich bedanken möchten sich Aufsichtsrat und die ganze FCR-Familie zudem bei Rainer Renner, der viele Jahre im Aufsichtsrat und zuletzt als Finanzvorstand dem FCR mit Rat und Tat zur Seite stand.“

Alter Bekannter
Der neue Vorsitzende Thomas Hückels ist den FCR-Fans seit längerem ein guter Bekannter, weil er sich schon in den vergangenen Jahren intensiv um die zweite Mannschaft gekümmert hat und seit zweieinhalb Jahren mit seinem Dienstherrn auch Sponsor des FCR ist. Hückels, verheiratet und stolzer Vater zweier Töchter, ist gelernter Chemielaborant und seit 16 Jahren selbständiger Versicherungskaufmann, derzeit arbeitet er als Direktionsleiter in einer Versicherungsgruppe. Neu in den Vorstand berufen wurden zudem Hans-Jürgen Kohl (55/Marketing, Sponsoring) und Dirk Broska (33/Finanzen).

Kohl ist wie Hückels selbständiger Versicherungskaufmann und Vertriebsdirektor in einer Versicherungsgruppe; Broska ist Dipl. Kaufmann und Steuerberater und arbeitet als Geschäftsführer eines Finanz- und Personaldienstleistungsunternehmens. Der Vorstand wird ergänzt durch die bisherigen Mitglieder Michael Scharping (Jugend/ Amateure) sowie Guido Lutz (Verbände/ Gremien).

Logo des FCR 2001 Duisburg
Logo des FCR 2001 Duisburg ©FCR 2001 Duisburg

Ressorts sollen klarer aufgeteilt werden
„Gleichzeitig mit der Neuberufung eines Vorsitzenden haben wir uns dazu entschieden, den Vorstand breiter aufzustellen und die Ressorts klar aufzuteilen,“ erläutert Bellinghoven die neue ‚Grundordnung’: „Wir glauben, dass der FCR 2001 auf diese Weise bestens für die Anforderungen an einen modernen Frauen-Fußball-Bundesligisten gerüstet ist – sei es in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und den verschiedenen Verbandsgremien oder in der Ansprache an unsere wichtigen Sponsoren und Unterstützer oder sei es in der Organisation, bei der natürlich besonders die sehr kompetent besetzte Geschäftsstelle ein wichtiger Eckpfeiler ist.“

„Wir sind hoch motiviert“
Zu dieser Rundum-Erneuerung gehören natürlich auch die Neubesetzung des Aufsichtsrates zu Beginn der letzten Saison und die bereits bekannten Wechsel auf den Trainerpositionen. Die Verantwortung für die Erste liegt hier jetzt bei Cheftrainer Marco Ketelaer und bei Wilfried Tönneßen für die zweite Mannschaft. Hückels und sein Team stehen schon in den Startlöchern und freuen sich auf die neuen Herausforderungen: „Wir alle sind hoch motiviert und gehen voller Optimismus an unsere Aufgabe heran. Wir werden zusammen mit der sportlichen Leitung und unseren Spielerinnen alles dafür tun, damit der FCR 2001 auch in dieser Saison erfolgreichen und begeisternden Fußball spielen kann.“

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32 KOMMENTARE

  1. Was bitte soll diese Männer-Ansammlung in einem FRAUEN-Fußballverein? Warum lassen die FRAUEN sich das gefallen :-°

  2. Beileid, alle wollen wie immer viel, aber wahrscheinlich wird man nicht´s richtig auf die Reihe kriegen. Ich würde mir wünschen MVT erteilt allen auf dem Platz eine Lehrstunde!

  3. @fribu: Standen denn (fähige) Frauen zur Auswahl? Denn erst dann hat der Einwand eine Berechtigung.

  4. „Wir sind Dieter Oster außerordentlich dankbar, dass er vor einem Jahr kurzfristig dieses schwere Amt übernommen hat.“

    Vielen dank fur was?………..chaos!!

  5. @berggruen1:

    Ein Verein, der unter den sportlich aktiven Mitgliedern AUSSCHLIESSLICH Frauen hat, (eben ein Frauenfußballverein) wird ja wohl ein paar gestandene Frauen haben, die den Verein auch führen können. Alles andere wäre ein Armutszeugnis.
    Und – WENN keine „(fähigen) Frauen zur Auswahl“ standen, wären die nächsten Fragen: warum nicht? Wer wählt den Vorstand? Wer wählt den Aufsichtsrat?
    Es ist ja nichts gegen männliche Funktionäre einzuwenden, aber ALLE? KEINE Frau? Ist für mich (selber männlich) völlig paradox. Wir leben nicht mehr im Jahr 1900 🙁

  6. @fribu: Da ich das Procedere bei Duisburg nicht kenne, kann ich Deine Fragen natürlich nicht beantworten, allerdings würde auch die Antwort auf die Frage nach den Wahlberechtigten die Frage nach den zu Wählenden nicht beantworten.
    Sollten die Herren nur in den Vorstand berufen worden sein, sprich den Mitgliedern einfach so vor die Nase gesetzt worden sein (was für mich zumindest aus diesem Artikel nicht hervorging), dann wäre es in der Tat seltsam, warum man es sich gefallen ließe (aber generell, nicht nur weil die Berufenen Männer sind; denn i.d.R. werden Vorstände eines Vereins ja durch Mitglieder gewählt). Sind sie aber wirklich und wahrhaftig gewählt worden, d.h. sie haben sich zur Wahl gestellt, auf sie entfielen in einer freien und geheimen Wahl (wie es immer so schön heißt) die meisten Stimmen, dann ist auch gegen ein rein männliches Gremium Nichts einzuwenden, denn dann wären offenbar keine Frauen angetreten oder aber als wählbar erachtet worden. Von Quotenfrauen (und das als weibliches Wesen;-)) halte ich nämlich nicht sehr viel.

  7. @fribu

    „Wir leben nicht mehr im Jahr 1900,“

    Sadly, football still lives in the dark ages.

    German public (in stadiums and TV) have shown at WM that they are miles ahead of the DFB, FA, UEFA, FIFA, et al.
    German public have clearly displayed that they are in favour of FF and will support FF.
    It is the public and the fans that will help bring about change – not the male dominated organisations.
    It is the same with the clubs.

    FF, at all levels, is almost totally dominated by males – that is absurd in the modern world!

    At FCR I would love to see ALL of the „gentlemen“ out, and for players (Inka, Sonja) to be involved in the management of the club.
    Also, that concept should be similar at all other Buli clubs.

    Then the girls can start to make real change happen at the DFB, UEFA and FIFA.

  8. @ laasee:
    I agree with every sentence you wrote!

    In den 70ern war Gleichberechtigung überspitzt gesagt ein Kampfbegriff des weiblichen Geschlechts. Heute habe ich oft das Gefühl, daß Frauen daran gar nicht mehr interessiert zu sein scheinen, das durchzusetzen.
    Man nenne mir eine EINZIGE Organisation, in der an der Basis ausschließlich Männer aktiv sind, während die gesamte Führungsebene von Frauen gestellt wird. So etwas gibt es nicht, wird es NIE geben! Der FCR 2001 Duisburg aber ist genau das – mit umgekehrten Vorzeichen, und offenbar stört es keinen. – Man(n) faßt es nicht 😮

  9. @berggruen1:
    Es steht doch eindeutig oben, wie es in Duisburg läuft: „Diese Entscheidung traf der Aufsichtsrat…“, „…neu in den Vorstand BERUFEN wurden zudem …“, und die Worte von Bellinghoven lauten: „… Gleichzeitig mit der NEUBERUFUNG eines Vorsitzenden haben WIR uns dazu entschieden, den Vorstand breiter aufzustellen…“
    Bleibt die Frage: Hat es Frauen gegeben, die es machen wollten?

  10. Hier wird sich mal wieder über etwas – ohne Hintergrundwissen zu haben – ausgelassen.

    Zuerst müsste man doch mal fragen, was steht in der Satzung des Vereins ?

    Nach meinem Wissen ist die Satzung angelehnt an Satzungen, die auch in der Männer-Bundesliga Verwendung finden.

    Der Aufsichtsrat wird von den Mitgliedern des Vereins gewählt. Und dieser beruft die Vorstandsmitglieder.

    Warum sich keine Frauen berufen lassen ???
    Warum nicht zum Beispiel altgediente Nationalspielerinnen.
    Die sind doch nicht blöd.
    Die suchen sich doch lieber Trainer und Verbandsposten beim DFB mit guter Bezahlung. Die “ Drecksarbeit “ müssen andere leisten.

  11. @ Aufreger: Deine Sätze kann ich absolut unterschreiben, ebenso die Ablehnung einer ‚Quotenfrau‘ von berggruen1 … wenn sich niemand findet im näheren Umfeld des Vereins, die an einer solchen Arbeit interessiert ist – und das war nach Uschi Baak halt keine Frau mehr, soweit ich das mitbekommen habe, und ich denke ich bin nah genug dran, um das beurteilen zu können – dann ist das eben anders als beim FFC Frankfurt.

  12. Ja lieber Fribu, es finden sich einfach keine Frauen, die die Vorstandsarbeit machen wollen.

    In welchem Frauenbundesligaverein befinden sich Frauen an der Spitze. Auf Antworten bin ich gespannt.

    Warum hat den MVT sich nicht um einen derartigen Posten bemüht.
    Sie wäre doch in der Lage gewesen, sich bei den weiblichen Mitgliedern dafür stark zu machen und bei den Aufsichtsratswahlen
    Stimmen und Mitglieder hinter sich zu sammeln.

    Wer von den ehemaligen Nationalspielerinnen ist Vorstandsmitglied in einem Frauenbundesligaverein ? Auch von den aktuellen wird sich später keine dafür finden lassen. Lesen Sie doch einmal, was einzelne Damen für Berufswünsche hegen. Glauben Sie doch nicht im Ernst daran, dass eine von denen sich mal in der Freizeit für einen Vorstandsposten bewerben wird.
    Wie viele Damen aus Frankfurt nehmen inzwischen eine Funktion beim DFB wahr. Dann die Trainerinnen Meinert, Wiegmann usw. Bemüht sich eine ehmalige Brauweiler oder Siegen Spielerin um einen Vorstandsposten. Nein. Eine aus Frankfurt – Frau Staab – ist in der Ferne tätig.

    Ja, ja Frauen, wenn sie unbedingt wollten, würden wir sie auch in den Vorstandsetagen der Frauenbundesligisten wiederfinden.Bedauern ob des derzeitigen Zustandes ist daher in keinster Weise angebracht.

  13. Die Männer bei Duisburg waren vorher auch keine Bundesligaspieler. Der Vorwurf an „Ehemalige“ FF-Spielerinnen greift hier zu kurz!
    Die Bevölkerung besteht zu etwa 50 % aus Frauen. Und da sind keine dabei, die aus den gleichen Gründen wie die jetzigen Männer einen Verein führen wollen? Dann IST es das genannte „Armutszeugnis“!!!
    Vielleicht hat mich der eine oder andere hier falsch verstanden: meine Kritik geht klar in Richtung Frauen, die hier passiv bleiben, ALLER Frauen, nicht nur Ex-Spielerinnen… Ist doch klar, daß Männer die Plätze einnehmen, die die Frauen (warum auch immer) nicht besetzen.

  14. Was ist ein Pawlowscher Reflex ? Die Lampe „FCR“ geht an und der Proband bellt „Chaos“.
    Im übrigen sollte jeder Mitteleuropäer, der nicht durch den Pisa-Test gefallen ist, wissen, daß bei Vereinen wie auch bei Aktiengesellschaften die Hauptversammlung den Aufsichtsrat wahlt, und dieser den Vorstand bestimmt.

  15. @fribu

    You are correct about women needing to be more assertive but the culture of football is very sexist and a big barrier.

    If I was a member of the Board at FCR (or any other club) I would be very embarrassed that there are no females.
    Also, the sacking of MVT is an example of the mens arrogance – they did not consult any of the senior players.
    The men decide everything and the girls just have to accept matters.
    That is wrong.

  16. „Ja, ja Frauen, wenn sie unbedingt wollten, würden wir sie auch in den Vorstandsetagen der Frauenbundesligisten wiederfinden.“

    Können Sie diese Aussage irgendwie belegen? Ich meine, das sie nicht wollen?

  17. Hui, Geschlechterkampf anhand eines Fußball-Vereins, auch mal was Neues. Es ist ein Armutszeugnis für mich, lieber fribu, dass ich als Frau und damit zu den 50% (tatsächlich sind es in D sogar mehr als 50%) Frauen gehörend, nicht bereit bin, in den Vorstand eines Fußball!!!-Vereins mich berufen zu lassen?!?!?! Nun gut, dann sage ich es einmal anders: mir persönlcih ist mein Engagement auf anderen Ebenen tatsächlich wichtiger als auf Fußball-Ebene und ein Fußball-Verein, selbst „mein“ BVB, werden mir niemals so wichtig sein, dass ich mich dort über Gebühr engagiere. Wenn das arm ist – bitteschön. Es könnte tatsächlich sein, dass andere Frauen da ähnlich denken und die Wichtigkeit eines Fußball-Vereins einfach nicht über andere Dinge in ihrem Leben stellen! Ich glaube, Frauen setzen ihre Prioritäten einfach anders, und das ist auch gut so. Und das hat schlichtweg Nichts mit Gleichberechtigung zu tun! Denn nur weil Frauen nicht so sein wollen wie Männer, sind Frauen dennoch daran interessiert, die gleichen Rechte zu besitzen. Um nichts Anderes ging es in den 70er Jahren!

  18. Wenn ich aber beim FCR sehe, daß Papa Bellinghoven und Papa (oder Opa?) Oster sich engagieren, dann frage ich mich, warum nicht Mama Bellinghoven oder Mama (Oma?) Oster? Für mich wäre das nicht abwegig, sondern total normal, heutzutage. Das ALLE Frauen andere Prioritäten setzen oder nicht das machen wollen, was sonst Männer tun, kann und will ich nicht glauben. Aus meinem beruflichen und privaten Umfeld kenne ich das ganz und gar anders, zu meiner Begeisterung!

    Und ich finde auch, erkämpfte Rechte sollte man nicht nur theoretisch besitzen, sondern auch praktisch wahrnehmen. Jedenfalls kann „frau“ nicht über Entscheidungen dieses Vereins/Vorstandes schimpfen, wenn sie nicht selber mit Hand anlegt… 😉

    „Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!“
    (Günter Eich, 1953)

  19. @fribu: Dann darf man über Entscheidungen eines Vorstandsmitglieds als Frau dann und nur dann schimpfen, wenn mindestens eine Frau mit im Vorstand sitzt? Erstaunlich! I
    ch schrieb auch nicht von ALLEN Frauen, die andere Prioritäten setzen, aber uns pauschal ein Armutszeugnis auszustellen, nur weil in Duisburg sich keine Frau hat berufen lassen oder berufen worden ist? Es gibt Wichtigeres um das man kämpfen kann und sollte als um die Frage, ist eine Frau im Vorstand des FCR Duisburg oder nicht. Eine Frau ist jetzt Vorsitzende des IWF, wir haben eine Bundeskanzlerin, an wichtigen Stellen sitzen Frauen – welche Rechte werden da praktisch nicht wahrgenommen? Die im Fußballverein?!?!?!? Na, wenn das alles ist!

  20. Du hast ja recht, berggruen1, man kann niemandem zu seinem Glück zwingen. Weiterhin viel Spaß Dir und anderen Frauen in dieser männerdominierten Gesellschaft…

  21. @sisyphos

    Nein es hat keine Frau gegeben die diesen Posten machen wollte.
    @Aufreger
    Weil MVT von der Mehrheit der Mitglieder nicht gewählt wurden wäre.
    Dazu müsste man nämlich bei der Mitgliederversammlung anwesend sein,und nicht wie in den letzten Jahren durch Abwesenheit glänzen.

  22. Players also have a responsibility to challenge the status quo.
    I think that it would be brilliant if players such as Inka Grings and Hope Solo were on the FIFA Ex-Co.
    Then we would see a proper FF revolution.
    Apart from footballing ability both Inka and Hope have shown in the past that they are not afraid of speaking their minds.
    They have both suffered as a consequence of speaking their minds but football history will show that they were right to do so.

  23. Petra Hauser als Co-Trainerin zum Nordic-Cup !!!

    Warum hat sich z.B. diese Dame, die die Vorstandsarbeit bei ihrem ehemaligen Verein so kritisiert hat (kein Verständnis für die Vereinsphilosophie gezeigt ), niemals um ein Spitzenamt beworben.

    Dann hätte sie vlt. als Sportfunktionärin mal etwas bewegen können.
    Aber kritisieren ist ja viel einfacher, als mal etwas zu gestalten und in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Hört opp bezüglich Vereinsarbeit mit unseren ehemaligen Bunderligaspielerinnen.

  24. Und in Jena passiert gerade das (fast) gleiche. Die beiden letzten weiblichen Vorstandsmitglieder sind letzte Woche zurueckgetreten und ab sofort regieren auch hier die Männer. Aber ganz ehrlich: Ich bin froh das sie weg sind, denn das war eine Sammlung an Inkompetenz und Stümperei. Ist doch okay wenn die Männer (zumindest wenn sie kompetent den Job machen) alles für unsere Mädels tun um ihnen professionelle Bedingungen zu schaffen und die Spielerinnen davon profitieren. Zumindest solange keine gleich gute weibliche Alternative besteht… Und die Entscheidung der Männer MVT als Trainerin zu holen, war doch schon mal ein ziemlich guter Anfang!

  25. @Ulf
    Sonja Fuss scheint als Tauschobjekt nicht mehr zur Verfügung zu stehen. (siehe Link)

    Ebenfalls in dem Reviersport-Link liest man über das (vergebliche) Duisburger Bemühen um Laura Kill (derzeit VfL Bochum). Die stand auf Abruf für die U17-Juniorinnen EM-Endrunde Juni 2009 in der Schweiz bereit. Jetzt will man also eine knapp 19jährige aus einem laufenden Vertrag herauslösen, aber die eigene Jugend hat über die letzten zwei Jahre fluchtartig das Gelände verlassen.
    Eine klare Strategie sieht anders aus.

    https://j.mp/mUyJHx

  26. Ulf schrieb: „Tausche eine Fuss gegen eine Iwashimizu.“

    Apropos Iwashimizu, wollte Duisburg die letztes Jahr nicht als Linksverteidigerin verpflichten? Bei der WM hat sie doch durchgängig den rechten Part der Innenverteidigung bekleidet.

    Der ZDF-Kommentator sagte darüberhinaus, Iwashimizu sei in Duisburg beim Probetraining durchgefallen. Kann das jemand so bestätigen? Davon habe ich seinerzeit eigentlich nichts gehört, nur das ein Wechsel nicht zustandekomme.

  27. @jarmusch: diese quelle ist nicht gerade zuverlässig…denn sie haben sogar so wenig verstand, dass sie sogar eine andere spielerin und nicht laura kill ablichten.

  28. @licaro
    Ja, das wurde von Lesern unter dem Beitrag auch moniert. Kann passieren. Grundsätzlich ist die Quelle aber als durchaus seriös zu betrachten.

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