WM-Ticker ++ 27. Juni 2011

Von am 27. Juni 2011 – 22.53 Uhr

Die heutigen WM-Kurzmeldungen gehen unter anderem um Public Viewing bei uns und in Nigeria, Facebook und  Freistoßtore.

Aya Miyama und die Freistöße…
Bei der WM vor vier Jahren trafen Japan und England in ihrem ersten Gruppenspiel aufeinander und trennten sich mit 2:2. Beide japanischen Tore fielen auf identische Art und Weise: Es waren direkte Freistöße von Aya Miyama. Heute startete Japan gegen Neuseeland in die diesjährige WM; der 2:1-Siegtreffer gegen die Football Ferns war ein Freistoßtor. Richtig: direkt geschossen, und zwar von Aya Miyama.

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WM-Teilnehmer „behind the scenes“
Während der Titelkämpfe in Deutschland gibt es für die Fans eine Menge Möglichkeiten, ihre Favoriten auch im Internet zu verfolgen. Viele sind auf Facebook und/oder Twitter aktiv. Die Neuseeländerinnen haben eine Übersicht ihrer Aktivitäten im Netz bereit gestellt, die Kanadierinnen twittern fleißig (wir berichteten), bei den Engländerinnen werden Videos gedreht. Einfach mal bei den bekannten Plattformen schauen!

Das Eröffnungsspiel der WM kam bei den Fans gut an. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Starker WM-Start auch beim Public Viewing
Mit dem Auftakt der Weltmeisterschaft fand auch das Public Viewing in den WM-Spielorten eine starke Resonanz. In Berlin schauten Fußball-Interessierte in hunderten Kneipen und in 80 größeren Räumlichkeiten das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Kanada. In Mönchengladbach erlebten rund 15.000 Fans gemeinsam den Sieg der DFB-Auswahl, die gleiche Zahl hatte sich am Mainufer in Frankfurt eingefunden, wo am Samstag 120.000 Zuschauer die Eröffnung der anlässlich der WM aufgebauten „Fußballgärten“ besucht hatten. In Augsburg wurde der Public-Viewing-Bereich, der sich allerdings in einem kleineren Areal als bei der WM 2006 befindet, sogar wegen des großen Andrangs gesperrt.

Special-Olympics-Athleten als Volunteers im Einsatz
Mit dem Beginn der WM sind erstmals auch Special-Olympics-Athletinnen und Athleten als Volunteers im Einsatz. Bis zum Endspiel am 17. Juli in Frankfurt am Main sind jeweils fünf bis zehn Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung an jedem Spieltag in den neun WM-Spielorten bei den insgesamt 32 Turnierspielen als freiwillige Helfer ehrenamtlich tätig. Begleitet von ihren Betreuern übernehmen sie im Aufgaben vor allem in den Stadien im Bereich „Gästeservice“, empfangen zum Beispiel die Zuschauer und Fans und versorgen sie mit Infos.

Public Viewing auch in Nigeria
Auch in Nigerias Hauptstadt Abuja wurde die WM gestern live verfolgt. Das World Future Council veranstaltete ein erstes Public Viewing, für die Partie gegen Deutschland am Donnerstag erwarten die Veranstalter noch mehr Zuschauer. Durch die 0:1-Niederlage gegen Frankreich sind die Afrikanerinnen bereits unter Druck, aber die Fans bleiben optimistisch. „Es war ein gutes Spiel, aber wir hätten unsere Chancen besser nutzen sollen“, meinte Hannah (19), Stürmerin beim FC Alpha United Abuja.

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