Popp: „Waren noch nie so fit wie jetzt“

Von am 17. Juni 2011 – 15.05 Uhr 20 Kommentare

Die 13 812 Zuschauer brachten das Mainzer Bruchwegstadion zehn Tage vor Beginn der Frauen-WM mit lautem Getrampel zum Beben, die Mixed Zone der Medienvertreter platzte nach dem Spiel aus allen Nähten. Die coole Newcomerin Alexandra Popp sog den Hauch WM-Atmosphäre genussvoll in sich auf und versprühte nach dem 3:0-Sieg gegen Norwegen Optimismus.

Wie der Platzregen in der zweiten Halbzeit prasselten die Fragen nach Spielende auf eine der großen Gewinnerinnen der WM-Vorbereitung ein. Mit ihren Treffern zum 2:0 und 3:0 hatte sich die 20-jährige Duisburgerin nachhaltig für weitere Einsätze empfohlen.

Gepusht und beflügelt
„Das war schon WM-Feeling“, freute sie sich über die Atmosphäre im Bruchwegstadion, in dem an diesem Abend das letzte offizielle Spiel ausgetragen wurde. „Ich habe schon auf der Bank gesagt: ‚Stellt Euch jetzt mal 75 000 Zuschauer in Berlin vor?‘ Das hat einfach Spaß gemacht, uns gepusht und uns beflügelt.“

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Entwicklung zeigt nach oben
Die Torschützenkönigin und beste Spielerin der vergangenen U20-Weltmeisterschaft hat sich in den sechs WM-Lehrgängen und vier Testspielen sichtlich weiterentwickelt. „Ich habe viel gelernt, bin so fit wie noch nie und freue mich, dass die WM los geht.“ Dabei musste sie in der zweiten Halbzeit nach ihrer Einwechslung eine Schrecksekunde überstehen.

Alexandra Popp

Kraftvoller Antritt: Alexandra Popp © Nora Kruse, ff-archiv.de

Knie verdreht
„Ich bin auf den Ball getreten und dann habe ich mir das Knie verdreht. Das war ein bisschen uncool, der erste Schmerz hat mich ganz schön schockiert, aber nach ein paar Mal auftreten, war es nicht mehr so schlimm. Ich dachte nur, hoffentlich ist nichts kaputt.“ Nach den harten Wochen der WM-Vorbereitung wollen Popp und die DFB-Elf nun die Belohnung für viel Schweiß und Mühe einheimsen.

Noch einmal durchschnaufen
„Die Vorbereitung war lang, wir haben uns durchgebissen und man musste auch den inneren Schweinehund überwinden, jetzt wird es einfach Zeit, dass es los geht.“ Bevor sich das Team am 21. Juni in Berlin trifft, gilt es noch einmal eine kleine Auszeit zu nehmen und privat Kraft zu tanken. „Ich werde die letzten Züge mit meinen Freunden und meiner Familie verbringen, mich aber trotzdem fit halten und laufen gehen.“

Der Teamspirit stimmt
Dass die deutsche Elf bei der WM eine gute Rolle spielen wird, steht für Popp außer Frage. „Wir sind einfach ein Team und rücken immer mehr zusammen. Wir spielen super Fußball, setzen die Sachen, die wir gelernt haben, direkt im Spiel um und sind einfach so fit wie noch nie. Wir sind jeweils mit null Gegentoren aus den Spielen gegangen, das spricht für unsere Defensivarbeit.“

Norwegen als echter Prüfstein
Das Spiel gegen Norwegen war ein echter Härtetest. „Heute war es nicht so einfach, wie gegen Italien und die Niederlande, weil Norwegen WM-Teilnehmer ist und eine Vorbereitung hinter sich hat und wesentlich fitter war. Es war wichtig zu sehen, auf welchem Stand man ist, und ich denke, wir sind auf einem guten Weg.“

Alexandra Popp treffsicher zum 2:0. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Zufrieden mit ihrer Rolle
Trotz der eigenen starken Leistungen ist sie weit davon entfernt, mehr Einsatzzeiten zu fordern. „Ich bin einfach froh, dass ich bei der WM bin, das war mein Ziel. Ich bin zufrieden mit meiner Position, wenn ich von Anfang an spielen sollte, freut mich das auch. Mein Ziel ist es, Einsätze zu bekommen, von Birgit Prinz und Inka Grings kann ich vieles lernen und mitnehmen. Im Endeffekt ist es egal, wer die Tore schießt, Hauptsache wir haben am Ende den Titel.“

Aufgepasst auf Sinclair
Auf das Eröffnungsspiel im ausverkauften Berliner Olympiastadion am Sonntag, 26. Juni, 18 Uhr, freut sie sich schon jetzt. Dass es keine leichte Aufgabe wird, steht fest. „Ich denke, bei Kanada sind die Stärken die schnellen Spitzen, etwa Christine Sinclair, da müssen wir auf jeden Fall aufpassen.“ Doch sie ist auch zuversichtlich, dass man den Gegner in Schach halten kann. „Sie haben vielleicht Schwächen in den Schnittstellen der Abwehr, wo wir hoffentlich zuschlagen können.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

20 Kommentare »

  • Jan sagt:

    Grings – das Florett
    Popp – das Schwert

    Ansonsten:
    Bartusiak macht auf mich den Eindruck, als sei sie eigtl. mehr im Mittelfeld zu Hause. Sie agiert gern gefällig und kreativ, auch nach vorn. So eroberte sie z.B. den Ball zum 1:0 gegen Italien (wofür aber nur Kulig gelobt wurde).

    In brenzligen Situationen jedoch, wo es gilt, richtig zu stehen, oder den Ball einfach aus der Gefahrenzone zu dreschen – wie Krahn es vormacht – kann zu große Ballverliebtheit ja schnell arge Konsequenzen nach sich ziehen. Im WM-Finale 2007 war Krahn für mich die vllt. wertvollste dt. Feldspielerin. Sollte Frau Neid das etwa ähnlich gesehen haben? Oder warum sonst will sie auf Krahn nicht verzichten?

    Angenommen, Deutschland hätte eine tadellose Innenverteidigung. Würden die anderen dt. Feldspielerinnen dann auch permanent nach vorne stürmen – auch um Gefahr vom eigenen Tor fern zu halten? Vllt. eher weniger, oder? Denn hinten könnte dann ja eh wenig schief gehen. Ein ziemlich geschickter psychologischer Schachzug also von Frau Neid! – könnte man meinen. In der Lage zu sein, mehr Tore erzielen zu können als der Gegner – diesen Eindruck hat man jedenfalls vom dt. Team.

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  • NCB sagt:

    @Jan:

    Zuerst einmal, es nützt keinem was, die Abwehr jetzt künstlich hochzujubeln.
    Krahn mag vielleicht mal vor 4 Jahren eine Topspielerin gewesen sein, aber das ist nunmal 4 Jahre her.

    Und die andere Logik stößt mir als Werder Bremen-Fan nach der letzten Saison doch sehr übel auf. Diesen Hurra-Fußball, der ist zwar schön und gut, aber er ist sehr riskant. Schau dir doch Dortmund an, die hatten eine der besten Innenverteidigungen seit Jahren, oder Barcelona mit ihrem spanischen Haudegenduo Pique und Puyol. Und trotzdem spielen die qualitativ unglaublich glanzvollen Fußball. Das ist keine Ausrede!!

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  • KarlMai sagt:

    Sowohl Barcelona als auch Dortmund sind aber andererseits auch Mannschaften, die als Gesamtverbund funktionieren, wo ein Rädchen hervorragend ins andere greift, auch in der Arbeit nach hinten durch die komplette Mannschaft. Ja, die Innenverteidiger sind klasse Leute, aber es ist auch so, dass das Abwehrverhalten der ganzen Mannschaft stimmt. Z.B. ein exzellentes defensives Mittelfeld mit Sahin und Bender, das vieles schon abfängt (von Xavi und Iniesta muss man gar nicht erst reden, dass das Weltklasse ist) oder extreme Bereitschaft zum laufintensiven Pressing nach vorne schon durch die offensiven Spieler a la Großkreutz und Barrios.

    Damit will ich nicht sagen, dass es nicht wünschenswert sei, eine Innenverteidigung von Weltklasse zu haben. Wir haben im Moment halt keine. Mir wäre es auch lieber, ich hätte das Gefühl, dass da nie was anbrennen kann bei uns. Hab ich aber nicht.

    Aber wieviel man zulässt, hängt nicht nur von der IV ab. Haben wir Spielerinnen im defensiven Mittelfeld oder auf den offensiven Außenbahnen, die die Laufbereitschaft und den Willen haben, um mit der nötigen defensiven Unterstützung für ihre Abwehrkollegen deren Job sehr zu erleichtern? Diese Frage muss ich mir bejahen, mit großer Überzeugung, und Vertrauen in unsere Spielerinnen.

    Von daher müssen wir uns jetzt auch nicht ständig in die Hosen machen vor Angst. Man kann eine WM ohne Sturm gewinnen (Frankreich 1998), man kann sie auch mal mit der nicht weltbesten Innenverteidigung gewinnen (ja klar, natürlich isses dann schwieriger). Alles ist möglich, nicht nur das Negative.

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  • Jan sagt:

    @KarlMai
    „Barcelona als auch Dortmund sind […] Mannschaften, die als Gesamtverbund funktionieren“
    Nanu? Klingt, als ob Barca u. der BVB die große Ausnahme im Verständnis von Fußball im speziellen und einer Mannschaftssportart im allgemeinen wären; und als ob das Gegenteil davon nicht nur die Regel, sondern gar das Ziel sei, sodass es unzählige Gegenbeispiele dafür geben müsste? Nenne doch mal bitte einige. (außer vllt. ITA u. FRA bei der WM 2010) Ich hingegen denke, dass dies einfach bloß von der Klasse einer Mannschaft abhängt – womit wir uns ja wieder einig wären. 🙂

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  • laasee sagt:

    @KarlMai

    „Alles ist möglich, nicht nur das Negative“

    A new coach for WM?

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  • Webcam sagt:

    Grings, Prinz und Garefrekes waren ja zuletzt nicht wirklich schlecht, aber die Chancenverwertung war schon gruslig. Das kennen FF-ungewöhnte überhaupt nicht und lachen sich schnell drüber kaputt (war auch beim letztjährigen DFB-Pokalfinale so, als Duisburg dadurch für manche ‚echte Kerle‘ zur Lachnummer wurde … naja …)

    I. Grings hat vom Umkreis ihrer Laufwege und ihrer Durchsetzungskraft einiges eingebüßt, keine Ahnung, woran das liegt, tut mir auch leid – in der Form von 2009 würde ich sie mir wünschen. Sie ist lange nicht so gefährlich auf lange Bälle unterwegs, kommt, wenn sie den Ball mal hat, an der Gegnerin nicht mehr vorbei wie früher mit einem tollen Haken, sondern dreht ab und ist froh, wenn sie Einwurf oder Ecke bekommt.

    Ähnlich fehlt bei B. Prinz, die eigentlich ne gute Saison gespielt hatte, die Dynamik, frag mich auch, warum.

    A. Popp ist derzeit physisch so unwiderstehlich wie Prinz zu besten Zeiten – wenn sie lieber von der Bank kommt, ist das o.k., ich befürchte jetzt schon, sie wird zu sehr gehypet. Aber SN kann nicht ständig die 1 HZ verschenken …

    S. Laudehr ist eine echte Führungsspielerin, sie macht Betrieb, setzt sich ohne Ende ein – von ihr ist viel zu erhoffen!

    Mehr Betrieb nach vorn erwarte ich eigentlich von B. Peter, ein bisschen mehr auch von L. Bresonik, die zuletzt erst in HZ 2 aufdrehte.

    Mel Behringer hat sich empfohlen, Lira Bajramaj sorgt für Wind – aber meist auch nur für Wind, weil sie die Bälle verliert … Es ist fast schon tragisch, wie sie ihr großes Talent im wahrsten Sinne immer wieder verspielt. 2010 hatte ich gedacht, endlich hat sies raus, aber jetzt gibts leider wieder Rückfälle in FCR-Zeiten …
    Mir wärs wohler, wenn Gössling das mit dem STellungsspiel mal hinbekommt und z.B. sich konsequent zwischen Tor und Gegnerin bekommt …

    Wenn Bartusiak nicht die gegnerischen Stürmerinnen zu oft bedient, ohne das Krahn das ausbügelt, wird das mit der Abwehr schon klappen …

    Und wenn das Team in Viertel- oder Halbfinale nicht irgenwie dumm in Rückstand gerät und dann Chancen en masse versemmelt wie die ersten 80 min gg. NOR, wird es eine gute WM.

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  • KarlMai sagt:

    @Jan:

    Ich hatte überlegt, ob ich in diesen Satz die Worte „extrem gut“ zu dem „als Gesamtverbund funktionieren“ hinzusetzen soll, und es dann gelassen; vermutlich, weil ich davon ausging, dass das eh klar sei. Vielleicht hätte ich das doch lieber integrieren sollen…

    Natürlich gibt es mehr und sogar noch bessere Beispiele für die These, dass das kollektive Abwehrverhalten genauso wichtig für den Erfolg ist wie die individuelle Klasse der Innenverteidigung. In der abgelaufenen Bundesligasaison ist der Erfolg der kleineren Vereine Hannover und Mainz nicht denkbar, ohne dass die ganze Mannschaft weiß, wie sie nach hinten arbeitet (und dann nach vorne schnell umschaltet). Wenn man allein auf die IV-Namen schaut, würde man denken, das sind Leute mit einem guten Niveau, aber überragend sind sie eher nicht.

    Das ist natürlich eine Binse.

    Der Punkt, bei dem man vielleicht in Gefahr ist, das zu unterschätzen, ist, dass das selbst für Mannschaften gilt, die ein deutlich höheres individuelles Niveau haben (die „Klasse“, die Du ansprichst), also hier in dem Beispiel Barcelona oder Dortmund. Natürlich haben die viel mehr indidviduelle Fähigkeiten am Ball, sind technisch erstklassig, Tiki-Taka etc. (auf Barca bezogen). Aber um auf diesem extrem hohen Niveau zu sein, reicht es ihnen nicht, sich nur darauf zu verlassen. Die machen auch die nötige (defensive und Lauf-)Arbeit auf dem ganzen Feld, die sie als Grundlage brauchen, damit es dann am Ende die Genialität von Messi und der Torinstinkt von Villa zum erfolgreichen Abschluss veredeln können.

    Sie spielen nicht nur Helden-Fußball, obwohl sie Helden haben, sie spielen auch Konzeptfußball, und die Helden sind sich nicht für ihre Rolle im Konzept zu schade. Deswegen funktioniert es so hervorragend.

    Ich fasse den Gang der Argumente zusammen:

    1. These: Defizite einer Innenverteidigung können durch geschicktes Verhalten der gesamten Mannschaft kompensiert werden. (Entscheidend ist dann natürlich, bis zu welchem Grad… 😉 )

    Gegenthese: Mannschaften auf allerhöchsten Niveau haben auch eine erstklassige Innenverteidigung, Beleg: Barcelona und Dortmund.

    2. These (von mir): Bei Mannschaften auf allerhöchstem Niveau stimmt auch das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft und leistet seinen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Daher widerlegt die Gegenthese nicht die erste These, beide sind nicht inkompatibel.

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  • KarlMai sagt:

    @laasee:

    Lusankya correctly argued that only the collective reasoning of the united womensoccer.de community could be the perfect solution for selecting the roster and coaching the team in the future.

    So I thought it was already consensus that you, NCB and Detlef would build the new coaching team? 😀

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  • laasee sagt:

    @KarlMai

    Ja, that would be very interesting.
    Then there is no place for Frau Neid.
    I am happy with that.

    When do I start work?

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  • Jan sagt:

    @KarlMai
    Die Präzision Deiner Argumente, Wortwahl, Grammatik und Satzzeichen gefallen mir sehr! :-)(zumal in Anbetracht der Zeit, die Du Dir dafür genommen haben magst) ; auch meinte ich meine Fragestellung nicht sooo forsch.

    Eine Frage noch: Ist die Innenverteidigung eigtl. nicht oft generell die Achillessehne einer Mannschaft? – (bei einem guten Torwart)

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  • Rallfb sagt:

    NCB,

    dann bitte ich um Vorschläge, wie die Viererkette personell aussehen sollte. Bresonik wieder nach innen (das hat sie ja auch schon gespielt) ? Und wer neben ihr ?

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  • laasee sagt:

    Maybe 3-5-2 would have been the best formation.
    Three central defenders with Garefrekes and Popp as ‚wing backs‘.

    It is too late now to change.
    We will just have to hope and pray that all goes well.

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  • paule sagt:

    Fragt mal beim FC Bayern (Herren) nach, was eine schlechte IV ausmachen kann….

    Vorschlag: Schmidt-Peter-Gößling-Bresonik

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  • licaro sagt:

    was ist denn mit:

    peter- krahn- hingst- bresonik ???

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  • Rallfb sagt:

    Klar, vor allem, wenn man wie van Gaal permanent einen Sechser (Gustavo) in die Kette stellt.

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  • Webcam sagt:

    Auch wenn Hingst jetzt in FFM auf der VI spielt, war sie immer die bessere Partnerin von Krahn – allein ihre Erfahrung würde der dt. Abwehr Sicherheit geben … Und ihre – selteneren – Querschläger hat sie immerhin meist selbst ausgebügelt …

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  • Webcam sagt:

    Und wenn mich jetzt wieder als irgendwie beschränkt hinstellen will: Dass Hingst auf der IV inzwischen bei SN in Ungnade gefallen ist, weiß ich auch.

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  • Michael sagt:

    Krahn gehört in ihrer derzeitigen Verfassung m.E. nicht in die Natio. Sie ist nach ihrer Verletzung einfach noch nicht auf diesem WM-Niveau. Und sie wird auch nicht während des Turniers fitter. Für sie sollte Schmidt oder Goessling spielen.

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  • Paul sagt:

    Aber um ihre Fehler selbst auszubügeln ist Hingst nicht mehr schnell genug. der Antritt —-die erste drei Schritte — da haben so einige ihre Defizite .

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  • Detlef sagt:

    Ihre fehlende Antrittsschnelligkeit, würde ARI aber mit ihrem besserem Stellungsspiel wieder ausgleichen!!!

    Um wieder ein Beispiel aus dem Herrenbereich zu nehmen; Jürgen Kohler war am Ende seiner Karriere sicher nicht mehr der Schnellste!!!
    Aber sein Stellungsspiel war überragend, und so konnte er sich noch lange gegen sehr viel schnellere Angreifer behaupten!!!

    Ähnlich würde ich ARI einschätzen!!!
    Sollte sie sich aber mal verschätzen, hat sie natürlich gegen eine Schelin, NAGASATO oder Wambach keine Chance mehr, diese einzuholen!!!

    Ich hätte mit ARI in der IV zumindest wesentlich weniger Bauchschmerzen als bei Bartusiak!!!
    Das Optimum aber wäre sie für mich auch nicht, da würde ich ebenfalls auf BABS und Lena setzen!!!

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