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2011

Bayern will auch Potsdam überrumpeln

Im Viertelfinale schickte der FC Bayern München den favorisierten FCR 2001 Duisburg mit 3:0 nach Hause. Im Halbfinale am Sonntag, 27. Februar, 14.00 Uhr, soll nun ein Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam den Einzug ins Finale in Köln bescheren.

„Wir sind heiß, die Mädels sind heiß, wir werden alles in die Waagschale werfen, um weiter zu kommen“, erklärt Bayern-Trainer Thomas Wörle vor dem Duell im Sportpark Aschheim. „Wir werden alles geben. Auch wir wollen den Champions-League-Sieger schlagen“, so Nicole Banecki in Anspielung auf den Sieg der Bayern-Profis in Mailand wenige Tage zuvor.

Misslungene Generalprobe Der verpatzten Generalprobe bei der 1:4-Niederlage gegen den Hamburger SV eine Woche zuvor misst er keine große Bedeutung bei. „Das wirft uns nicht weiter zurück. Was bleibt, ist das sehr, sehr positive Auftreten im Jahr 2011, da lassen wir uns nicht von dem einen Spiel gegen Hamburg beeinflussen.“ Doch förderlich für das Selbstvertrauen der jungen Spielerinnen war die Niederlage sicherlich nicht.

Ungestillter Erfolgshunger Turbine-Trainer Bernd Schröder erwartet ein spannendes Spiel: „Die Bayern haben zuletzt bewiesen, dass sie auf Augenhöhe mit uns spielen.“ Der Erfolgshunger ist bei den Potsdamerinnen trotz zwei Meistertiteln in Folge und dem Champions-League-Sieg der vergangenen Saison noch nicht gestillt. „Die Titel allein habe ich alle schon geholt“, erklärt Viola Odebrecht. „Doch die Meisterschaft, den Pokal und die Champions League zusammen habe ich noch nicht gewonnen.“

Déjà-vu für beide Teams Bereits zum dritten Mal treffen die beiden Teams im Halbfinale des DFB-Pokals aufeinander. 2005 gewann Potsdam im Karl-Liebknecht-Stadion mit 2:0, ein Jahr später behielt das Team an selber Stelle mit 3:1 die Oberhand. Und auch in der Bundesliga gingen die Turbinen in der aktuellen Saison in den beiden Spielen als klarer Sieger vom Platz (jeweils 3:0).