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2011

Deutsche wollen mehr Frauenfußball sehen

Mehr als die Hälfte der Deutschen wünscht sich über die Frauenfußball-WM 2011 hinaus eine Ausweitung der Berichterstattung in den Medien.

Eine von der Fachzeitschrift HORIZONT in Auftrag gegebene Studie des LINK-Instituts für Markt- und Sozialforschung unter 1 000 Befragten ab 14 Jahren im Januar 2011 kommt zu dem Ergebnis, dass sich 50,2 Prozent (50,8 Prozent Männer, 49,7 Prozent Frauen) wünschen, dass die Berichterstattung in den Medien dauerhaft eine größere Rolle spielen sollte.

Nachholbedarf Nur 13,9 Prozent (11 Prozent Männer, 16,6 Prozent Frauen) sind er Meinung, dass dem Frauenfußball nur bei Großereignissen größere mediale Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Nur 21,5 Prozent (23,6 Prozent Männer, 19,6 Prozent Frauen) halten die derzeitige Darstellung in der Öffentlichkeit der Bedeutung des Frauenfußballs angemessen. Dass die Berichterstattung über den Frauenfußball zu viel sei, glauben nur 6 Prozent (7,2 Prozent Männer, 4,9 Prozent Frauen). 8,4 Prozent insgesamt (7,5 Prozent Männer, 9,3 Prozent Frauen) wollten gar keine Angaben machen.

Nur jeder 25. will ins Stadion Nicht ganz so positiv äußern sich die Befragten zum Stellenwert der Frauenfußball-WM. Doch wollen immerhin 18,7 Prozent (22,4 Prozent Männer, 15,2 Prozent Frauen) die Live-Übertragungen intensiv im Fernsehen verfolgen. Ein Spiel im Stadion live verfolgen wollen nur 4,1 Prozent (4,6 Prozent Männer, 3,6 Prozent Frauen).

Ein Drittel ist aufgeschlossen Bei Gelegenheit ein Spiel im Fernsehen anschauen würden sich 37,3 Prozent (38 Prozent Männer, 36,6 Prozent Frauen), also ein gutes Drittel. 12,2 Prozent (11,4 Prozent Männer, 13 Prozent Frauen) geben an, sich aus Mangel an Interesse kein Spiel ansehen zu wollen.

Gar 25,5 Prozent (21,2 Prozent Männer, 29,5 Prozent Frauen) interessieren sich weder für Frauen- noch für Männerfußball und wollen deswegen kein Spiel anschauen. 2,2 Prozent (2,4 Prozent Männer, 2 Prozent Frauen) machten keine Angaben.