Teilnehmerfeld des Peace Queen Cups steht

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Alle zwei Jahre findet in Südkorea der Peace Cup auch für Frauenfußball-Nationalmannschaften statt, für die diesjährige Ausgabe steht nun das Teilnehmerfeld fest. Es wird eine kleinere Ausgabe als die vorherigen. Einziger europäischer Vertreter ist Vize-Europameister England.

2006 wurde das Turnier ins Leben gerufen. Finanziell ist für das Gewinner-Team nicht allzu viel zu holen, stattdessen soll der Peace Queen Cup in Südkorea zur Völkerverständigung beitragen; Gewinne werden für humanitäre Zwecke verwandt.

Weniger Teilnehmer in diesem Jahr
Bei den vergangenen beiden Auflagen nahmen jeweils acht Mannschaften in zwei Gruppen teil, diesmal umfasst das Teilnehmerfeld zwischen dem 19. Und 23. Oktober nur noch sechs Teams. Auch die Top-Nationen USA (Sieger 2006 und 2008), Brasilien und Kanada sind in diesem Jahr nicht am Start.

In Gruppe A treffen Gastgeber Südkorea, England und Neuseeland aufeinander, in Gruppe B stehen sich Chinese Taipei, Australien und Mexiko gegenüber. Gespielt wird im Zwei-Tages-Rhythmus, das Finale zwischen den beiden Gruppensiegern findet am 23. Oktober statt.

Hope Powell
Englands Nationaltrainerin will Erfahrungen sammeln. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

Neue Spielweisen kennenlernen
„Wir werden gegen asiatische Mannschaften spielen, was eine neue Erfahrung für uns darstellt“, sagt Englands Nationaltrainerin Hope Powell. Ihre Mannschaft gehört angesichts des Teilnehmerfeldes zu den Top-Favoriten auf den Turniersieg – Powell will jedoch viel experimentieren. „Jede Spielerin wird in Südkorea ihre Einsatzzeiten erhalten.“ Dabei kann die Trainerin wieder auf die zuletzt verletzten US-Legionärinnen Anita Asante und Karen Bardsley zurückgreifen.

Wichtige WM-Vorbereitung
„Wir sind sehr auf die europäische Spielweise ausgerichtet“, so Powell weiter. „Ich denke, wir müssen uns an dieser Stelle weiter entwickeln und uns mit anderen Spielweisen auseinander setzen. Diese Reise eine gute Möglichkeit, genau dies zu tun.“

England und Australien sind die einzigen Teams, die die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2011 bereits in der Tasche haben, bis zum Beginn des Peace Queen Cups dürfte noch Neuseeland hinzukommen. „Die Weltmeisterschaft ist das größte Turnier, und unsere Vorbereitung darauf begann mit dem Tag unserer Qualifikation“, so Powell. „Aber wir haben nie so gut gespielt, wie ich weiß, dass wir es können. Jetzt ist es an der Zeit, den Einsatz zu erhöhen.“

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Der Termin ist vielleicht etwas ungünstig gewählt, da in vielen Kontinentalverbänden WM-Qualifikationsspiele anstehen. Deshalb sind wohl auch Brasilien, Kanada und USA nicht dabei. Mexiko nutzt das Turnier anscheinend zur Vorbereitung auf die CONCACAF-Meisterschaft.