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2010

Kreuzbandriss bei Annike Krahn

Herber Schlag für den FCR 2001 Duisburg: Nationalspielerin Annike Krahn hat sich im abschließenden Spiel der Champions-League-Qualifikation gegen Glasgow City einen Kreuzbandriss zugezogen.

Somit wird Krahn den Duisburgerinnen und auch der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft rund sechs Monate nicht zur Verfügung stehen und somit auch nahezu die komplette Saison der Frauenfußball-Bundesliga verpassen.

Krahn: “Nach vorne schauen” Krahn erklärt: „Natürlich ist das erst einmal eine bittere Diagnose, aber letztendlich ist es jetzt so wie es ist und ändern kann ich es nicht. Daher versuche ich, die Sache jetzt positiv anzugehen und nach vorne zu schauen. Ich werde nun meine ganze Energie in alle Rehamaßnahmen setzen, um so bald wie möglich wieder fit zu werden. Wann das sein wird? Da möchte ich keine Prognose abgeben, da muss man Schritt für Schritt gucken, wie der Heilungsprozess verläuft. Vielen Dank für die Genesungswünsche.“

Beste Genesungswünsche „Annike ist selbstverständlich nicht zu ersetzen, weder als Spielerin, noch als Mensch und Persönlichkeit. Jetzt müssen eben alle zusammenrücken, wir können nur versuchen, diesen Verlust als Mannschaft zu kompensieren“, so Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. FCR-Chef Dieter Oster meint: „Das ist ein schwerer Schlag, zunächst einmal für Annike selbst, aber auch für uns als Verein; denn natürlich ist eine Spielerin dieser Klasse nicht zu ersetzen. Jetzt kann es nur heißen: Alle für Einen – wir alle kämpfen nun auch für unsere Annike.“ Im Namen des gesamten Vereins, aller Mannschaften und der vielen Fans übermittelte Oster Annike „die besten Genesungswünsche“.

Zum Saisonauftakt muss Voss-Tecklenburg gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten. Neben Krahn fehlen auch die Linda Bresonik, Stefanie Weichelt, Marina Hegering und die Langzeitverletzte Hasret Kayikci.

Womensoccer wünscht Annike Krahn gute Besserung und eine schnelle Genesung!