Kreuzbandriss bei Annike Krahn

Von am 13. August 2010 – 9.12 Uhr 25 Kommentare

Herber Schlag für den FCR 2001 Duisburg: Nationalspielerin Annike Krahn hat sich im abschließenden Spiel der Champions-League-Qualifikation gegen Glasgow City einen Kreuzbandriss zugezogen.

Somit wird Krahn den Duisburgerinnen und auch der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft rund sechs Monate nicht zur Verfügung stehen und somit auch nahezu die komplette Saison der Frauenfußball-Bundesliga verpassen.

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Krahn: „Nach vorne schauen“
Krahn erklärt: „Natürlich ist das erst einmal eine bittere Diagnose, aber letztendlich ist es jetzt so wie es ist und ändern kann ich es nicht. Daher versuche ich, die Sache jetzt positiv anzugehen und nach vorne zu schauen. Ich werde nun meine ganze Energie in alle Rehamaßnahmen setzen, um so bald wie möglich wieder fit zu werden.  Wann das sein wird? Da möchte ich keine Prognose abgeben, da muss man Schritt für Schritt gucken, wie der Heilungsprozess verläuft. Vielen Dank für die Genesungswünsche.“

Annike Krahn trägt sich auf die lange Duisburger Verletztenliste ein. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

Beste Genesungswünsche
„Annike ist selbstverständlich nicht zu ersetzen, weder als Spielerin, noch als Mensch und Persönlichkeit. Jetzt müssen eben alle zusammenrücken, wir können nur versuchen, diesen Verlust als Mannschaft zu kompensieren“, so Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. FCR-Chef Dieter Oster meint: „Das ist ein schwerer Schlag, zunächst einmal für Annike selbst, aber auch für uns als Verein; denn natürlich ist eine Spielerin dieser Klasse nicht zu ersetzen. Jetzt kann es nur heißen: Alle für Einen – wir alle kämpfen nun auch für unsere Annike.“ Im Namen des gesamten Vereins, aller Mannschaften und der vielen Fans übermittelte Oster Annike „die besten Genesungswünsche“.

Zum Saisonauftakt muss Voss-Tecklenburg gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten. Neben Krahn fehlen auch die Linda Bresonik, Stefanie Weichelt, Marina Hegering und die Langzeitverletzte Hasret Kayikci.

Womensoccer wünscht Annike Krahn gute Besserung und eine schnelle Genesung!

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

25 Kommentare »

  • Zaunreiter sagt:

    Ich schließe mich den Genesungswünschen für Annike an.

    Und der User namens „expert1“ erinnert mich von der Schreibweise her an einen Troll aus dem Nachbarforum.

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  • Detlef sagt:

    @Steffen,
    vielleicht liegt es auch daran, daß einge Leute hier zu dünnhäutig sind???
    Warum „hacke“ ich auf SN rum, wenn ich schreibe, daß ihr Erfahrung vor Leistung geht???
    Sie hat diese Behauptung von mir, immer wieder durch Taten bestätigt!!!

    Rumhacken ist wirklich was anderes!!!

    Du könntest doch jetzt argumentieren, daß SN damit großen Erfolg hat, und so kommt man wieder in eine kontroverse Diskussion!!!

    @eisbär,
    Marit hat schon eindrucksvoll bewiesen, daß sie auch in der Bundesliga, und auch bei einem Spitzenklub spielen kann!!!
    Ihr Problem war halt eine lange Verletzungspause, und möglicherweise eine falsche Vereinspolitik!!!

    Kristina Gessat hat sich eindrucksvoll präsentiert, und wird wohl nicht mehr lange in Gütersloh spielen!!!
    Duisburg und Frankfurt hätten beide großen Bedarf an jungen talentierten Abwehrspielerinnen!!!

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  • eisbär sagt:

    MVT wird schon ihre Gründe haben, warum sie Prießen hat ziehen lassen, da sie sie ja lang genug beim Training beobachten konnte. Das Niveau in der A-Natio wie auch in der BL ist wesentlich höher als bei einer U-20 WM. Ich sage ja nicht, dass Prießen keine Chance bekommen soll, aber sie soll diese Saison erst mal bei ihrem neuen Verein konstant gute Leistungen zeigen. Wenn sie auffällig gut spielt, wird sie auch von Neid in die NM berufen. Aber bis dahin sind noch einige Spiele.

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  • Steffen sagt:

    @Detlef

    Das „rumhacken“ habe ich nicht nur auf dich gezogen, sondern auch noch auf die anderen, die hier ab und an „unterschwellig“ (ist vielleicht besser) am Ende ihres Kommentars themaübergreifend denken noch eine Breitseite in Richtung Bundestrainerin loswerden zu müssen. Du warst jetzt nur der, der von mir dazu mal eine passende Antwort bekommen hat. Also nicht persönlich nehmen!

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  • expert1 sagt:

    Steffen von Beruf Oberlehrer, gib mal zu SN hat eine Frauschaft im Moment , das ist ein Selbstläufer. Die Wahrheit sehen wir erst bei der Nommenierung 2011 und was dann dabei rauskommt.

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