Duisburg und Essen komplettieren DFB-Pokal-Halbfinale
Der FCR 2001 Duisburg und die SG Essen-Schönebeck ließen im Viertelfinale gegen ihre Gegner aus der 2. Frauenfußball-Bundesliga nichts anbrennen.
Die Duisburgerinnen gewannen souverän mit 4:0 (1:0) beim 1. FC Köln. Nur in der Phase nach dem frühen Führungstreffer durch Annike Krahn (10.) ließen es die Löwinnen etwas locker angehen, doch Tore von Femke Maes (64.), Inka Grings (74.) und der eingewechselte Neuzugang Kozue Ando (85.) ließen vor 1 028 Zuschauern keine Zweifel aufkommen.
„Nach der Pause war unser Spiel viel besser; Köln konnte unser Tempo nicht mehr mitgehen und so bekamen wir auch die Räume, um die weiteren Tore zu erzielen“, so Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. Kölns Trainer Klaus Schmischke war mit der Leistung seiner Mannschaft trotz der klaren Niederlage zufrieden. „Duisburg war der erwartet starke Gegner, doch wir haben bis zur letzten Minute gekämpft und nicht aufgegeben.“
Stegemanns Eigentor besiegelt Schicksal Mehr Mühe den Halbfinaleinzug sicherzustellen hatte die SG Essen-Schönebeck, die vor 352 Zuschauern nur dank eines Eigentors der früheren Nationalspielerin Kerstin Stegemann (11.) den FSV Gütersloh 2009 mit 1:0 in die Schranken verwies. „So dicht ans Halbfinale herankommen werden wir wohl nie wieder“, so eine enttäuschte Gütersloher Kapitänin Kristina Gessat.
Nach dem verschossenen Elfmeter von Sofia Nati in der zweiten Halbzeit wackelten die Gastgeberinnen, doch Gütersloh gelang es nicht, Kapital aus der Essener Verunsicherung zu ziehen. Die konnten sich in der Nachspielzeit bei Torhüterin Lisa Weiss bedanken, die einen Schuss von Kira Buller gerade noch über das Tor lenken konnte. „Dass es spielerisch kein Highlight werden würde, war klar“, meinte Essens Trainer Ralf Agolli nach der Partie.