Ermüdungsbruch: Wenn der Knochen schlapp macht

Von am 3. August 2009 – 16.59 Uhr

Der Ermüdungsbruch ist eine häufige Verletzung bei Sportlern. Meist kommt die Stressfraktur unerwartet und bleibt lange unbemerkt. Daher ist auch die Behandlung schwierig.

na_alleswas_dunkel_200x62Wenn man einen Stab beim Stabhochsprung lange Zeit benutzt, kann es sein, dass der Stab bei einer hohen Belastung plötzlich bricht. Schuld ist das Material, das durch die jahrelange Belastung langsam „müde“ geworden ist. Das Problem dabei ist, dass man das geschwächte Material nicht erkennen kann und der Bruch daher unerwartet kommt. Was für den Stab gilt, gilt leider auch für verschiedene Knochen: Eine jahrelange (Über-)Belastung kann zu Materialermüdung und schließlich zum Ermüdungsbruch führen. Daher ist der Ermüdungsbruch, auch Stressfraktur genannt, gerade bei Sportlern eine häufige Verletzung.

Anzeige

Die Stressfraktur tritt im Gegensatz zu einer akuten Unfallverletzung nicht plötzlich auf. Vielmehr sorgt eine dauerhafte Überlastung für eine Schwächung des Knochens. Auch krankheitsbedingt, wie beispielsweise durch Osteoporose, kann der Knochen geschwächt sein und so brechen.

Bei einer akuten Verletzung merkt der Betroffene im Normalfall, wenn einer seiner Knochen bricht, sei es durch einen kräftigen Tritt beim Fußball oder bei einem Sturz auf die Schulter beim Radsport. Es knackt, und es stellen sich auch ziemlich schnell Schmerzen ein. Zudem ist die Beweglichkeit eingeschränkt.

Der langsame Bruch
Im Gegensatz zum „normalen“ Knochenbruch bricht der Knochen beim Ermüdungsbruch nicht richtig: Vielmehr kommt es zu Haarrissen und kleinen Spalten im Knochengewebe. Belastet man den Knochen weiter, kann es auch zu einem dauerhaften Bruch kommen. Beides ist äußerst schmerzhaft. Die Schmerzen treten aber nicht wie bei dem akuten Knochenbruch plötzlich auf, sondern sind eher schleichend und verstärken sich, wenn man das betroffene Körperteil weiterhin belastet.

Besonders schmerzhaft wird es, wenn man auf den verletzen Knochen drückt. Zusätzlich tritt meistens eine Rötung, verbunden mit einer Schwellung auf. Gerade bei Sportlern sind die Knochen an den unteren Extremitäten (Beine, Füße) häufig betroffen. Man spricht von der Jones-Fraktur im Fuß oder der Marschfraktur im Bein.

Da die Stressfraktur ohne Fremdeinwirkung auftritt, ist sie oft nur schwer zu diagnostizieren. Unter dem Röntgenbild ist sie oft erst in einem späteren Stadium zu erkennen. Besser wäre es, eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) vorzunehmen. Gerade am Fuß sollte man bei anhaltenden Schmerzen frühzeitig eine MRT anwenden, auch wenn das Röntgenbild unauffällig ist.

PECH hilft
Der Ermüdungsbruch entsteht durch eine lange Überlastung. Daher hilft in erster Linie Ruhe für den gestressten Knochen. Je früher man den Knochenbruch als solchen erkennt, desto kürzer ist die Pause, die man einlegen muss. Als Sofortmaßnahme hilft wie bei fast jeder Sportverletzung die PECH-Methode (Pause, Eis, Compression, Hochlagern). Dennoch dauert es mindestens 6 bis 8 Wochen, ehe der gebrochene Knochen wieder voll belastbar ist. Bei einer Erkrankung des Knochens oder einem Ermüdungsbruch im fortgeschrittenen Stadium kann der Heilungsprozess auch bis zu einem halben Jahr dauern. Im Extremfall muss der betroffene Knochen operiert, verschraubt oder operativ durch eigenes Knochengewebe (Spongiosalplastik) aus dem Beckenknochen verstärkt werden.

Um eine Stressfraktur zu vermeiden, sollte man besonders darauf achten, dem Körper nicht zu viel zuzumuten. Werden die Knochen nicht überlastet, brechen sie auch nicht. Wer knochenschonend trainiert, beispielsweise Schuhe mit einer guten Dämpfung trägt oder statt auf Asphalt auf weichen Waldwegen läuft, bleibt in der Regel auch vom Ermüdungsbruch verschont. Ergänzend sollte man auf eine Kalzium- und Vitamin-D-reiche Ernährung achten.

Und hier geht’s zum Originalartikel auf netzathleten.de

Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen