Femke Maes verstärkt FCR 2001 Duisburg
Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg hat auf die durch die Teilnahme an drei Wettbewerben gewachsenen Anforderungen reagiert und die routinierte belgische Nationalspielerin Femke Maes vom schwedischen Erstligisten Djurgården verpflichtet .
„Ich denke, einen Verein gefunden zu haben, der eine junge, erfolgreiche Mannschaft mit Perspektive besitzt. Ich möchte mit dazu beitragen, dass die gesteckten Ziele erreicht werden. Ich habe festgestellt, dass der Verein erstklassige Strukturen besitzt und professionell aufgestellt ist”, so Maes in einer ersten Stellungnahme.
Erfolgsbilanz In Belgien wurde die 28-Jährige elf Mal Meister, sieben Mal Pokalsieger und war zudem 2006/07 gemeinsam mit Kirstel Verelst und Isabelle Ebhodaghe Torschützenkönigin der belgischen Eliteklasse. Nach ihrem Engagement bei Rapide Wezemaal spielte Maes für Willem II im niederländischen Tilburg in der frisch gegründeten niederländischen Ehrendivision.
Dort wurde sie zur besten Spielerin der Liga gekürt und mit dem Goldenen Schuh ausgezeichnet, bevor sie zum 1. Juli 2008 in die schwedische Damallsvenskan wechselte. „Ich bin damals ganz erschrocken über die Qualität”, so Maes . „Acht Mal pro Woche wurde trainiert, niemand brachte ein Gramm zu viel auf die Waage. Auch technisch war das Niveau enorm hoch.“
Auch Angebot aus Frankfurt Maes wollte nach ihrem kurzen Gastspiel in Schweden aber wieder näher an ihrer Heimat Fußball spielen. Die beiden bevorstehenden UEFA-Pokal-Halbfinalpartien gegen Olympique Lyon am 28. März und 5. April dürften den Ausschlag zugunsten Duisburgs gegenüber dem 1. FFC Frankfurt gegeben haben, der ebenfalls Gespräche mit der Belgierin geführt hat.
„Bei unserem Tanz auf gleich drei Hochzeiten, nämlich dem Halbfinale im UEFA-Cup gegen Olympique Lyon, dem DFB-Pokal Halbfinale und um den Kampf der deutschen Meisterschaft, wird uns Femke mit ihrer Erfahrung und Kompetenz weiterhelfen“, so Duisburgs Trainerin Martina Voss. Sie ergänzt: „Wir freuen uns, dass sich diese international erfahrene Spielerin für uns entschieden hat, denn es lagen ihr auch andere Angebote vor, auch aus der Bundesliga”, so Trainerin Martina Voss.
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