Mit letzter Kraft zu Bronze geschleppt

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Zum dritten Mal in Folge nach 2000 und 2004 hat sich die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft die Bronzemedaille bei Olympischen Spielen geholt. Doch bei aller Freude über die gewonnene Medaille deckte der seit langem schwächste Auftritt der DFB-Elf bei einem großen Turnier auch auf, welchen Herausforderungen sich der deutsche Frauenfußball zunehmend ausgesetzt sieht.

„Wenn man den Turnierverlauf betrachtet, kann man mit Bronze sehr zufrieden sein“, brachte es Deutschlands Spielführerin Birgit Prinz auf den Punkt, die ergänzt: „Das ist zwar eine harte Aussage, aber das ist nun einmal meine Einschätzung.“

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Erste Kratzer im Lack
Dabei ist es noch gar nicht lange her, da schien die deutsche Mannschaft ein Abonnement auf Turniersiege und exzellente Leistungen zu haben. Einen ersten Kratzer bekam dieses Sieger-Image bereits beim Algarve Cup 2007, als eine saft- und kraftlose deutsche Mannschaft am Ende nur Achter wurde.

Die Lehre aus dem damaligen Turnier: Wenn die Fitness nicht hundertprozentig stimmt, kann auch die beste Mannschaft ihr Potenzial nicht abrufen, fehlen die entscheidenden Zehntelsekunden, um in Zweikämpfen die Nase vorn zu haben und die Konzentration, um Pässe mit höchster Präzision zu spielen. Der Laufaufwand wächst, die Laufwege stimmen nicht mehr, das Spielsystem gerät aus den Fugen.

Trügerische Sicherheit
Und phasenweise weckten die Auftritte der DFB-Elf bei den Olympischen Spielen in Peking Erinnerungen an das damalige Vorbereitungsturnier im Süden Portugals, wenn auch eine im Vergleich zur WM noch einmal verbesserte Torhüterin Nadine Angerer sowie Glück und Routine lange Zeit Gegentreffer verhinderten, das Team im Turnier hielten und in trügerischer Sicherheit wiegten. Bis zum Brasilien-Spiel, als die individuelle Klasse einer Marta und Cristiane ausreichten, um die Defizite im deutschen Spiel schonungslos aufzudecken.

„Relativ gut gestanden“ habe die Abwehr, bilanzierte Bundestrainerin Silvia Neid nach dem Turnier, doch in den Duellen gegen internationale Topstürmerinnen wie Marta, Cristiane oder Cynthia Uwak bekam sie Grenzen aufgezeigt. So fehlte es an Schnelligkeit und Spritzigkeit, hinzu kamen technische Unzulänglichkeiten.

Offensive Mängel
„Beim Spiel nach vorne hat uns einfach die Qualität gefehlt – und zwar in allen Spielen“, so Neid weiter. Im Mittelfeld kam eine bemühte Renate Lingor bei ihrem Karriereausklang über gute Ansätze nicht hinaus. Simone Laudehr wirkte oft überfordert, Melanie Behringer konnte ebenfalls nicht in gewohntem Maße Akzente setzen, Prinz fehlte es an der Frische und Kerstin Garefrekes blühte erst auf, als ihre Teamkollegin beim 1. FFC Frankfurt, Conny Pohlers, Einsatzzeit erhielt.

Warum aber ließ Neid die Topstürmerin so lange auf der Bank schmoren? Warum sorgte das Trainergespann nicht durch häufigere Ein- und Auswechslungen für Entlastung der Stammkräfte und bessere Laune unter den Ersatzspielerinnen? Sitzt der zweite Anzug etwa so schlecht, dass man ihn nicht bedenkenlos einsetzen kann? Das dürfte zumindest die Botschaft gewesen sein, die bei einigen Bankdrückerinnen angekommen ist.

Tribut an Strapazen
Denn offensichtlich waren zahlreiche Topspielerinnen in puncto Fitness nicht auf dem höchsten Leistungsstand. Die kurze Pause nach der WM im Vorjahr, eine lange Saison mit Bundesliga-, DFB-Pokal-, UEFA-Pokal-, diversen Qualifikationsspielen und Lehrgängen verbunden mit klimatischen Extrembedingungen und den Reisestrapazen vor Ort forderten sichtlich Tribut.

Doch die Belastungen für die Spielerinnen werden in Zukunft eher zu-, denn abnehmen. Am 7. September beginnt bereits die neue Bundesligasaison, durch den UEFA-Pokal-Sieg des 1. FFC Frankfurt werden sich in der kommenden Spielzeit auch die Spielerinnen des FCR 2001 Duisburg als zweiter deutscher UEFA-Pokal-Vertreter zunehmenden Strapazen ausgesetzt sehen. Und es gibt Gedankenspiele, den Wettbewerb spätestens 2010 aufzustocken, mit mehr Teilnehmern und einer größeren Anzahl von Spielen.

Terminprobleme
Neid hat auf die Problematik des engen Terminkalenders unter anderem am Rande des DFB-Hallenpokals hingewiesen und eine Verkleinerung der Bundesliga angeregt, auch, um für ihre Nationalspielerinnen längere Regenerationsphasen zu bekommen.

„Wir können ja nicht auf die Qualifikation für Olympia, EM und WM verzichten, nur damit unsere Spielerinnen regenerieren können. Die Nationalmannschaft ist immer noch das Aushängeschild des deutschen Frauenfußballs.“ Dem deutschen Fußball-Bund (DFB) sind aufgrund der Vorgaben des Fußball-Weltverbands (FIFA) bei der Terminierung allerdings (noch) enge Grenzen gesetzt.

Liga-Verkleinerung keine Lösung
Eine Verkleinerung der Liga wird von einer gefühlten Mehrheit abgelehnt und als kontraproduktiv empfunden. „Wir brauchen eine starke und breite Liga“, sagt etwa Potsdams Trainer Bernd Schröder. Eine geringere Anzahl an Spieltagen würde vor allem die kleineren Teams treffen.

Doch Neid meint: „Wir sollten über den Tellerrand schauen. Man sieht ja etwa, was in Holland passiert, wo die Vereine an den Männerfußball gekoppelt werden. Da wird die ganze Woche in Richtung Nationalmannschaft gearbeitet und deren Philosophie vertreten.“

Abstellungsproblematik
In einem ersten Schritt müsste der koordinierte internationale Frauenfußball-Kalender überarbeitet werden, der noch viel Optimierungspotenzial bietet. Bisher gibt es eine Abstellpflicht für die geschützten Turniere, ein Verein hat eine Spielerin pro Jahr für höchstens zehn internationale Spiele abzustellen, in Ausnahmefällen sogar häufiger.

Die Abstellungszeit beträgt bei einem Freundschaftsspiel 48 Stunden, bei einem Ausscheidungsspiel für einen internationalen Wettbewerb gar vier Tage, den Spieltag nicht mit eingerechnet, für die Endrunde eines internationalen Wettbewerbs sogar 14 Tage vor dem ersten Spiel. Eine ganze Menge für Spielerinnen, die zumindest überwiegend (noch) einen Beruf ausüben.

Maßnahmen nötig
Aber auch die Vereine selbst und der DFB müssen sich den neuen Herausforderungen stellen und mit strukturellen Verbesserungen, optimierten Trainings- und Regenerationsbedingungen sowie finanzieller Unterstützung die Topspielerinnen zukünftig noch besser unterstützen, will man international auch weiterhin ganz oben mitmischen.

Zudem gilt es, das Zusammenspiel zwischen Vereinen und DFB zu optimieren und mit viel Augenmaß die unterschiedlich gelagerten Interessen abzuwägen. Sonst wird es in Zukunft vielleicht nicht einmal mehr zur Bronzemedaille reichen.

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Hanna Hinrich
Hanna Hinrich

(1): Brasilien spielt bärenstark, obwohl es in Brasilien gar keine professionelle Frauenliga gibt. (2): Die US-Girls sind spielstark auch ohne WUSA-Wettkampf. Wie machen die das bloß? (3): Es gibt im deutschen Frauenfußball kein Terminproblem. Außer vielleicht, daß der AlgarveCup immer unmittelbar nach der (deutschen) Winterpause stattfindet und die Spielerinnen deshalb noch nicht ihre volle Kampfkraft besitzen. Der AlgarveCup ist kein Saison-Höhepunkt, auf den frau sich speziell vorbereitet. (4): Das Problem im deutschen FF ist das geringe Niveau der Frauenfußball-Bundesliga. Um diese Unausgeglichenheit aufzuheben, schlug Silvia Neid eine Verkleinerung der Liga vor, also eine Konzentration der besten Spielerinnen in wenigen Klubs.… Weiterlesen »

Crackfly
Crackfly

Warum die USA so gut sind? Ganz einfach: sie trainieren sehr, sehr oft zusammen!

Markus Juchem
Markus Juchem

Hallo Hanna Danke für Deine Meinung, ich möchte auf Deine Punkt eingehen. Brasilien hat zwar keine professionelle Frauenfußball-Liga, aber wenn man sich mal die brasilianische Startaufstellung des Endspiels anschaut, findet man immerhin fünf Spielerinnen, die in europäischen Ligen Fußball spielen. Die verbleibenden Spielerinnen sind bei brasilianischen Vereinen, es gab ja zumindest seit Herbst 2007 den Versuch, eine Art Vorläufer einer Liga zu kreieren. Ohne Spielpraxis sind die Damen also nicht. Im Vorfeld der Olympiade wurden zudem zahlreiche Testspiele bestritten (anders als in der Vergangenheit), unter anderem mehrfach gegen die USA, die das Team sicherlich weitergebracht haben. Die amerikanischen Spielerinnen sind… Weiterlesen »

Manne
Manne

Eine Bemerkung zu Punkt 4: ich sehe auch nicht unbedingt eine Lösung in der Verkleinerung der Bundesliga (wurde auch bei den Männern früher immer mal ins Gespräch gebracht, z.B. von Hr. Bb) – das führt nur zu einer Verschlechterung des Niveaus in der Breite und geht zu Lasten kleiner Vereine, wie auch M.J. schon erwähnt. Dazu sollte man auch bedenken, dass ein Absteiger aus der 1. Liga, Saarbrücken, immerhin im Pokalfinale war und mit einer jungen Mannschaft mit Perspektive angetreten war – das spricht nicht für ein zu schwaches Niveau der Liga. Zu Punkt 6: der FFC ist aufgrund der… Weiterlesen »

Svenja
Svenja

Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, wenn die Nationalmannschaft mehr die Gelegenheit bekommen würde, Testspiele gegen starke Mannschaften zu bestreiten. Norwegen ist da ja ein gern gewählter Gegner, oder Partien beim Algarve Cup. Aber die meisten Spiele die die Nationalmannschaft auch im Laufe der EM Qualifikation bestritten hatte, waren ja eher gegen nicht so ernst zu nehmende Gegner, man denke an Wales oder die Schweiz, die ja nicht unbedingt als Maßstab für den Stand der Mannschaft genommen werden können, denke ich.

Bernhard
Bernhard

Jahrelang dacht man, die unfassbar erfolgreiche Generation Prinz, Lingor & Co. kennt keine Auszeiten und Schwächen. Die haben alles gewonnen, in Verein und FFC, und waren trotzdem immer noch hungrig. Das geht (hier sehr) lange gut, aber nicht unendlich lange. Stets mit der gleichen Anfangsformation zu beginnen (außer eine reißt sich ein Band) und dann auch immer gleich zu Wechseln ist irgendwie „Augen zu und durch“. Was gestern gut ging muss auch morgen klappen. So klar kann doch der Leistungsunterschied zwischen den ersten 11 und dem Rest gar nicht sein. Dennoch finde ich finde es ganz normal und menschlich, wenn… Weiterlesen »

Max Diderot
Max Diderot

Der wesentliche Aspekt aller zu klärenden Fragen im deutschen Frauenfußball, aktuell oder zukünftig, ist für mich eng verbunden mit dem Organisationsgrad der Klubs der Frauenfußball-Bundesligen. Und analog der DFL könnte ich mir auch so etwas wie eine DFFL (Deutsche Frauenfußballliga) vorstellen, die ein Motor für die sportliche und ökonomische Entwicklung des Frauenfußballs in unserem Land darstellt. Es ist mir eh ein Rätsel, weshalb die Vereine nicht intensiver zusammenarbeiten. Das wäre doch zum Wohle aller. Eitelkeiten? Vermutlich! Ein kurzer Abstecher in die Historie belegt nämlich, dass das Erfolgsmodell Fußball-Bundesliga lange abgelehnt wurde und erst durch das hartnäckige und quasi visionäre Wirken… Weiterlesen »

ViolA
ViolA

sicherlich wäre das gut, svenja, aber mit dem derzeitigen terminplan der vereine (in dieser saison vor allem frankfurt und duisburg) kaum zu vereinen. was in diesem zusammenhang möglich wäre, wäre junge spielerinnen neu in die nationalmannschaft zu berufen (inkl lehrgänge natürlich) und die dann testweise gegen andere nationen spielen zu lassen (durchaus auch leichteren kalibers eben wie schweiz etc). so könnte man die belastung für die älteren herunterfahren. in meinen augen ergibt sich da nur die problematik, dass die jungen spielerinnen dann keine ansprechpartner mit erfahrung haben und so mehr oder weniger zwei teams nebeneinander entstehen. für solche dinge sind… Weiterlesen »

Ralf
Ralf

Zuerst habe ich mich sehr geärgert, dass es schon wieder nicht geklappt hat. Das Statement der Vizepräsidentin nach der HF-Pleite hat mich dann auch dazu verleitet, ihr ‚Schönschwafelei‘ ob der dargebotenen Turnierleistung zu unterstellen. Mit etwas zeitlichem und emotionalen Abstand, muss ich aber eingestehen, dass wirklich nicht mehr drin war. Der bronzene 3. Rang ist, berücksichtigt man alle Faktoren und Begleitumstände in der Vorbereitung und während des Turniers, ein mehr als sehr gutes Ergebnis. Ich möchte meine Aussage mit einem, bitte nicht als respektlos gegenüber unseren DFB-Frauen zu verstehenden, Vergleich untermauern: Würde man unser ganzes Frauenteam (Trainerstab und Spielerinnen) bei… Weiterlesen »

Ralf
Ralf

Und bevor man mir zuviel PRO-Sylvia-Neid unterstellt:

Frau Bundes-Ingenieur-trainerin hat bei den Boxenstopps den Reifenwechsel vergessen.

Den brauch ein Auto ab und an halt auch mal!

Svenja
Svenja

Eine abstrakte Verdeutlichung des Sachverhalts 😉 sehr schön.

Ich möchte vielleicht noch hinzufügen, dass Conny Pohlers dann anscheinend aufgrund ihres großen Ehrgeizes mit Übertreten der Begrenzungslinie zur Kritikfähigkeit fünf Strafrunden durch die Boxengasse drehen musste, während andere Spielerinnen zu früh vom Lollipopmann losgeschickt wurden.

Ralf
Ralf

@Svenja Schön, dass Dir mein kleiner Ausflug in die Formel1 gefallen hat. Zu Conny Pohlers möchte ich anmerken, dass sie sich meiner Meinung nach zurecht über ihre Nichtberücksichtigung in fünf Spielen ärgert. Mir sind die Worte der Bundestrainerin noch wohl im Ohr: „Conny erlebt ihren zweiten Frühling“, oder so ähnlich, hieß es vor dem Turnier. Angeblich war auch eine Reizung im Knie der Grund für die Verbannung aus der Startformation vor dem ersten Oly-Gruppenspiel. Ich spekuliere hier mal: Die Reizung war nicht in Conny’s Knie sondern am Neid’schen Ego! Was ich nicht verstehen kann und auch nicht will, ist, warum… Weiterlesen »

ViolA
ViolA

ich kann mir schon vorstellen, dass conny wirklich eine verletzung hatte. selbst wenn es so war, war dies sicherlich aber nicht der grund wieso sie hat die übrigen spiele (bis aufs letzte) nicht hat auflaufen dürfen. was letztendlich die gründe für ihre nicht-teilnahme an der wm im letzten jahr waren lassen sich nur vermuten und liegen sicherlich auch teils in b. schröders verhalten wiederfinden. ich würde da jedoch nicht partout eine reizung des neidschen egos als begründung heranziehen, weil das keiner von uns im geringsten beweisen kann (auch das mit inka nicht – wobei ich da eh diesen genannten grund… Weiterlesen »

Ralf
Ralf

@ViolA Ich möchte auch auf keinen Fall einen ‚Casus Conny‘ konstruieren. Bitte versteh‘ mich da recht. Das Thema ‚Inka‘ wird uns Frauenfussballinteressierte solange in all‘ seinen Facetten beschäftigen und zu Diskussionen begeistern, solange Inka selbst aktiv in der Frauen-Buli auf diesem hohen Niveau zu bewundern sein wird und Frau Neid die oberste Fussballlehrerin im deutschen FF ist. Parallelen zwischen den Sachverhalten Neid/Grings und Neid/Pohlers sind wirklich zufällig. Gemeinsamkeiten lassen sich für uns, die wir dank der frei zugänglichen Medienwelt von weit weg auf Beides schauen können, dennoch feststellen: Beiden Spielerinnen mangelt es nicht am notwendigen Selbstbewußtsein; auch nicht an der… Weiterlesen »

Ralf
Ralf

@Svenja
Nochmal zu meiner Formel1-Metapher:
Conny kam ja nicht mal dazu, Strafrunden in der Boxengasse zu drehen. Das setzt voraus, dass sie im Boliden mitgefahren wäre.
Nein, sie war bei dem Reifenstapel dabei, der erst zu allerletzt ans Auto geschraubt wurde.

Ruhrschnellweg
Ruhrschnellweg

Ich finde: hier wird unnötig verkompliziert. Schlicht ist das eingetreten, was viele von uns Laien vor gut 12 Monaten befürchtet hatten und da nicht eingetreten ist: das eine bestimmte Stürmerin in der Anfangsaufstellung eigentlich nichts zu suchen hat und man so in Unterzahl spielt und das es ein ziemliches Risiko darstellt, neben Idgie eine sehr junge Spielerin zu stellen, die möglicherweise dem Druck nicht standhalten kann (was auch viel verlangt ist) So isses nun gekommen. Und da Frau Bundestrainerin darauf nicht reagieren konnte/wollte (beim Spiel um Bronze in der Startformation sogar ein Rückschritt) und sie dazu noch von einigen bewährten… Weiterlesen »

Ralf
Ralf

@Ruhrschnellweg
M.M. nach machst Du es Dir zu einfach!
Wer sind denn dann die Richtigen?

Einfach mal so die Aussage in die Botanik zu hauen:
Es standen nicht die Richtigen auf dem Platz.

Das stimmt grundsätzlich immer dann, wenn verloren wird!
Das gilt für die BuLi und für die Kreisklasse.
Das gilt dann auch für den brasilianischen Coach Borcelos, der im Finalspiel um Olympiagold offensichtlich auch die FALSCHE Mannschaft aufgestellt hat – die hat 0:1 verloren und wieder nur Silber geholt.

Drei Tage zuvor war das aber die RICHTIGE Truppe, die hat 4:1 gegen die DFB-Frauen gewonnen.

ViolA
ViolA

natürlich drängen sich parallelen auf, aber ich denke mir einfach, dass wir letztendlich zu wenig wissen um darüber urteilen zu können – gerade dies maßen sich so einige aber gerne an. dergleichen taucht immer wieder auf und so werden spielerinnen, vereinen und trainern immer worte und beweggründe in den mund gelegt, die unter umständen völlig an den haaren herbeigezogen worden sind oder einfach auch so – trotz aller „offensichtlichkeit“ (sicherlich immer eine frage des betrachters) – einfach falsch sein können. gerade im bereich männerfußball gehört es schon zum alltag und so schreien fans bei den kleinsten dingen auf. ich erinnere… Weiterlesen »

Ruhrschnellweg
Ruhrschnellweg

Der Unterschied, Ralf, ist, dass BRA mal wieder etwas überheblich wurde, nachdem man endlich gegen die unsrigen gewonnen hatte und daher nachlässig wurde, was von einem wiedererstarkten US-Team bestraft wurde, während die Natio sich durch das Turnier rumpelte, wie wir es nur von den Männern kannten. KG ist nicht nur während des Turniers formschwach gewesen, sondern schon in der Rückrunde, über Smi brauchen wir gar nicht zu reden. Simon war nach der WM auch nach eigener Einschätzung ausgebrannt, wurde aber noch in jedes unbedeutende Quali-Spiel gehetzt und spielte – vom Tor abgesehen – in mehreren Begegnungen kaum BuLi-Niveau. Idgie hat… Weiterlesen »

ViolA
ViolA

kg ist – verzeih mir den wiederspruch – in der rückrunde gar nicht formschwach gewesen sondern war zunächst lange verletzt und war dann nach ihrer genesung und der langsamen heranführung an den bl-alltag eine der leistungsträgerin der mannschaft. gerade im spiel gegen saarbrücken, usw. ist es auch ihr anteil gewesen, dass der ffc am ende die nase vorne hatte.