Spitzentrio marschiert weiter, Klatsche für Potsdam

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Zum Abschluss der Hinrunde in der Frauenfußball-Bundesliga kamen die Top 3 der Liga am 11. Spieltag zu Erfolgen. Dabei präsentierte sich der VfL Wolfsburg in Torlaune. Die TSG 1899 Hoffenheim machte mit Turbine Potsdam kurzen Prozess.

Jubel bei Hoffenheim, Katerstimmung bei Turbine Potsdam © imago/Foto2press

Bereits am Freitagabend kam der VfL Wolfsburg vor 458 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion zu einem 7:0 (4:0)-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen.

Wolfsburg im Torrausch
Ewa Pajor (11.), Pernille Harder (15.) und Noelle Maritz (18.) sorgten schnell für klare Verhältnisse, noch vor der Pause gelang Harder ein weiterer Treffer (36.). Auch anfangs der zweiten Halbzeit war die Dänin wieder zur Stelle (52.), den Kantersieg komplettierten die Treffer von Fridolina Rolfö (53.) und Zsanett Jakabfi (89.). Lena Uebach sah bei den Gastgeberinnen in der 72. Minute die Gelb-Rote Karte.

Drei Tore von Billa, zwei von Hartig
Am Sonntagnachmittag feierte die TSG 1899 Hoffenheim einen 5:1 (2:1)-Sieg gegen Turbine Potsdam. Die Gäste gingen vor 450 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion durch Lara Prasnikar zwar in Führung (12.), doch Nicole Billa gelang umgehend der Ausgleich (32.). Die Österreicherin traf dann zwei weitere Male ins Schwarze (32., 59.), ein Doppelschlag von Isabella Hartig (72., 76.) schraubte das Ergebnis in die Höhe.

Beerensteyn trifft doppelt bei Bayern-Sieg
Der FC Bayern München tat sich gegen die SGS Essen eine Halbzeit lang schwer, doch dank einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei stand am Ende ein verdienter 2:0 (0:0)-Erfolg. Zur Matchwinnerin avancierte vor 523 Zuschauern am FC Bayern Campus Lineth Beerensteyn, die beide Treffer erzielte (54., 61.).

Freiburg verspielt Zwei-Tore-Führung
Ein munteres Spiel sahen die 322 Zuschauer im Mösle-Stadion beim 3:3 (1:1) zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FFC Frankfurt. Laura Feiersinger sorgte per Elfmeter für die Gästeführung (6.), Klara Bühl glich für die Freiburgerinnen aus (30.). Nach den Treffern von Meret Wittje (57.) und erneut Bühl (62.) sah es nach einem Sieg für die Elf aus dem Breisgau aus, doch Laura Freigang (69.) und erneut Feiersinger (89.) sorgten noch für den Ausgleich.

Erfolg für Sand, Jena punktet in Duisburg
Der SC Sand kam gegen den 1. FC Köln zu einem 2:1 (1:0)-Heimsieg. Michaela Brandenburg sorgte kurz vor der Pause vor 264 Zuschauern im Orsay-Stadion für die Führung der Gastgeberinnen (41.), Ricarda Schaber erhöhte anfangs der zweiten Halbzeit (48.). Rachel Rinast erzielte den Kölner Ehrentreffer (71.). Bereits am Samstag trennten sich der MSV Duisburg und der FF USV Jena im Kellerduell vor 350 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg 0:0. Dabei blieben die Gäste erstmals in der Saison ohne Gegentreffer und holten ihren zweiten Punkt.

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  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

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60 KOMMENTARE

  1. Etwas was ich bisher noch nie gemacht habe, aber die Zahl der Daumen-runter, läßt mich so reagieren, denn ich zitiere mich mal selbst:“ In Sinsheim wird wieder Realität Einzug halten und sich erneut Ernüchterung breitmachen, da der Gegner einer mit gehörigem Angstpotenzial ist und zuletzt die Turbinen en gros keinen Blumentopf gewinnen ließ.“
    Und jetzt laßt es erneut Daumen-runter regnen… 😀 😀 😀

    • Es war gestern eine bittere Niederlage für meine TURBINEN!!!
      Nach dem frühen Führungstor von LARA PRAŠNIKAR meinten einige Optimisten unter uns schon „Wow, heute geht was“!!!
      Aber Hoffenheim blieb die Antwort nicht lange schuldig, und nutzte eine der vielen Unsicherheiten in unser Defensive zum schnellen Ausgleich!!!
      Dann gingen sie bald darauf in Führung, und sie wurden immer stärker!!!
      TURBINE war zwar bemüht, kam aber oft viel zu spät in die Zweikämpfe, oder sie trennten sich viel zu spät vom Ball, und die mangelhaften Zuspiele taten ihr übriges!!!
      Die einzige Potsdamerin mit starker Form war VANESSA FISCHER, die uns mit ihren Megareflexen vor der Zweistelligkeit bewahrt hat!!!
      Ich könnte mich jetzt auch selbst zitieren, denn nach dem Zittersieg gegen Duisburg hatte ich ja auch gewarnt, daß diese Leistung in Hoffenheim nicht reichen würde!!!
      Jetzt sind die Kraichgauerinnen in dieser Saison kein Maßstab für uns, und mit diesem Notkader erst recht nicht!!!
      Also heißt es ab heute wieder einmal Mund abputzen, und für Samstag bestens vorbereitet zu sein!!!
      Matthias Rudolph kritisierte die fehlende Aggressivität!!!
      Ich würde auch noch die ideenlosen-, und völlig harmlosen Standards mit auf die Agenda setzen!!!
      Auch Potsdam wartet sehnsüchtig auf die Winterpause, um die Akkus wieder aufzuladen, und das einige Verletzte wieder zurück kommen!!!

      • Detlef, leider wird das letzte Spiel gegen einen starken 1.FFC Ff. ebenso nicht mit dem erhofften Ergebnis, einem Sieg im letzten Spiel des Jahres, enden und somit die „Bescherung“ nur vorgezogen; soweit lehne ich mich mal schon jetzt aus dem Fenster!

        • Wir können beide hier gern um die Wette orakeln, wessen Prognose jetzt eher eintreffen wird oder auch nicht!!!
          Mit der Leistung von Hoffenheim wird es auch gegen Frankfurt keine Punkte geben!!!
          Diese Voraussage ist nicht sehr schwierig!!!
          Aber da ich ja ein langjähriger TURBINE-Fan bin, und somit auch an eine Leistungssteigerung meiner Mädels glaube, hoffe ich natürlich sehr, daß Du Dich irrst!!! 🙂
          Ich setzte natürlich auch darauf, daß die Mannschaft nicht gern mit einer Niederlage zur anschließenden Weihnachtsfeier des Fanklubs kommen möchte!!!
          Ein Sieg im letzten Heimspiel des Jahres 2019 ist da doch viel entspannter!!! 😉

          • Nun, unbestritten dürfte sein, das die Frankfurterinnen genauso gern Weihnachten mit einem Erfolgserlebnis im Rücken feiern wollen! Insofern unterscheiden sich die Signale beider Teams vor dem Spiel nicht. Allerdings sehe ich mehr Potenzial beim Gegner. Hinzukommt dass das Selbstvertrauen wie auch das Nervenkostüm unserer Blauen angeknackst sein dürfte. Viel Glaube an das „Nun erst recht!“ geht mir da leider ab.
            Auch meine ich, werden die Fanclubmitglieder eher gnädig als kritisch im Umgang mit den Mädels sein, schliesslich will man die Stimmung bei einer Weihnachtsfeier nicht drücken.
            Grundsätzlich richten sich meine Prognosen zum Spielausgang nicht am Schwierigkeitsgrad u.a.m., insofern bin ich auch in der Lage, mich ggf. über eine Fehleinschätzung von mir zu freuen, wenn diese zugunsten meines Teams ausfällt! Ich kritisiere einfach nur in einigen Dingen anders als Du es z.B. tust. Von daher prallen auch solche Meinungsäußerung nachhaltig an mir ab, die mich auffordern, das Team, für das ich stehe, einfach nur zu wechseln, wenn ich sowieso nur „meckern“ kann! Genugtuung bei einer Bestätigung meiner Prognosen gibt es grundsätzlich keine, das wäre auch nicht nachvollziehbar für einen Fan!

        • Tja, falsch „herausgelehnt“, @Witzfigur.

          Außerdem war es nicht das letzte Spiel des Jahres, aber das nur mal so am Rande.

          • Irgendeiner mußte ja so um die Ecke kommen! Aber wie ich schrieb, habe ich Null Probleme damit, wenn ich mich zugunsten meines Teams irre! Allerdings muss ich auch deutlich anführen, dass der Turbinesieg durch eine Schiri-Entscheidung begünstigt wurde! Ehrlich gesagt war diese Entscheidung, den abgegrätschten Ball als Rückpass zu werten, neben der Spur, und ich kann die Gegnerreaktionen, die damit hadern, nachvollziehen. Auch bei Turbine ist es aktuell (19.30Uhr am Samstag) auch bei einem Endergebnis von 3:3 geblieben, wo das letzte Prasnikar-Tor als in 90+4 gefallen, deklariert ist.
            Dennoch war es ein Spiel, in dem man sehr, sehr häufig den Kopf schütteln mußte, ob der horrenden Fehlerquote in dem Bereich, wo sonst die Defensive agieren sollte. Wenn man dann noch das Glück und den Dusel hat, mehr Tore als der Gegner geschossen zu haben (eben mit der Gnade der Schiri-Unterstützung!), dann kann ich bloss argumentieren, dass man die Spielanalyse deswegen nicht weniger objektiv, sondern unverändert schonunglos durchführen sollte.
            Ein Sahnetag mit ganz viel Trotzreaktion verbunden, geliefert von Schmidt, war die Basis für ein Erfolgserlebnis, das nach der Hoffe-Klatsche gerade richtig kam.
            Ein Wort zu Ehegötz: Sie gehörte eher aus dem Spiel genommen, denn es galt die Regel:Gib den Ball Ehegötz und die Gefahr ist vorüber! Heute hat sie sich wiedermal zu sehr auf der Fritz-Walter-Medaille ausgeruht, ließ alles vermissen, was sie seinerzeit in Besitz dieses Edelmetalls gebracht hat! Sie sollte sich mal ein Beispiel an der jüngeren Höbinger nehmen, die für mich heute ihr bestes Spiel für Turbine gemacht hat!
            Übrigens sah ich mit ziemlicher Freude, dass die Össi-Fraktion (Aschauer, Feiersinger, Zadrazil und Höbinger) nach dem Spiel zusammenstanden und sich noch einige Zeit ausgetauscht haben, was ich in Anbetracht der 90-minütigen Rivalität von zuvor, als positiv empfand.
            Mein Tipp an Dich, @Sundermann, sei auch mal ehrlich und sehe ein, dass das Spielergebnis sehr leicht zu Ungunsten von Turbine hätte ausgehen können; von müssen will ich da gar nicht schreiben!

          • Krankheitsbedingt konnte ich heute nicht im Stadion sein und habe deswegen das Spiel bei der ARD gesehen – wo man sich jetzt noch die komplette Aufzeichnung anschauen kann.
            Erstens fand ich das mal ein ausgezeichnet kommentiertes Spiel! Und ich stimme auch mit dem Kommentator überein, dass die Schiri eine sehr gute Partie geliefert hat. Zur stríttigen Szene in der Nachspielzeit: Auch hier hat der Reporter sofort auf indirekten Freistoss getippt, noch bevor die Schiri gepfiffen hat. Ich schliesse mich da Trainer Rudolph hinterher an, der einräumte, dass das evt strittig betrachtet werden kann – aber solche Szenen hat auch Potsdam schon gegen sich erlebt. Also: Im Verlauf der Saison glicht sich sowas meist aus und hier handelte es ganz klar nicht um Fehl- sondern eine Ermessensentscheidung. Sowas muss man hinnehmen, das gehört zum Sport dazu.

            Ganz grosse Gewinnerin Bianca Schmidt, hurra, dass sie wieder da ist! Ein wenig hörte ich aus ihrem Interview hinterher heraus, dass sie schon gerne früher eingesetzt worden wäre. Ich persönlich würde zusätzlich auch gerne Rieke Dieckmann häufiger sehen, sie strahlt ebenso mehr Stabilität als manche andere.
            Elsig hat in der HZ auf die Probleme in der Verteidigung hingewiesen und zB auf die Tatsache, dass die beiden IV beide nicht „flüssig“ deutsch sprechen – eine Verständigung und schnelle Absprache auf dem Platz ist schon allein dadurch behindert.
            Aber: Im Vergleich zum Freiburg Spiel hat die Frauschaft doch einen erheblichen Schritt nach vorn gemacht und offenkundig dazugelernt. Diesen Fakt, plus Schmiddis Rückkehr und die Ansage von Elsig, dass sie im neuen Jahr wieder auf dem Platz stehen will macht mich doch ein wenig hoffnungsfroher.

          • Deine permanente Kritik an Deiner angeblichen Lieblingself wird immer unseriöser!!!
            Du läßt kein gutes Haar an den TURBINEN, und freust Dich nicht mal wenn sie gewinnen!!!
            Solche Fans braucht man wirklich nicht!!!
            Man kann, darf und muß kritisch sein, aber man muß auch das Positive aufzeigen!!!
            Beide Mannschaften haben wie schon in Frankfurt auch heute auf absoluter Augenhöhe gespielt!!
            Am Brentanobad hatte Mainhatten den lucky Punch kurz vor Ende erzielt!!!
            Heute hatten die Potsdamerinnen das bessere und auch glücklichere Ende für sich, mit den deutlich besseren Chancen!!!
            Die Schirientscheidungen waren heute im ganzen Spiel sehr oft nicht nachvollziehbar bis grottenschlecht!!!
            Da gab es auch ein klares Handspiel im Frankfurter Strafraum, das ohne Folgen blieb, und einen eigentlich viel klareren Rückpaß, als der in der Verlängerung!!!
            Viele falsche Abseits-, und Einwurfentscheidungen, sowie merkwürdige Vorteilsauslegungen kamen hinzu!!!
            Das Spiel war heute Werbung für den FF, die Schirientscheidungen dagegen eine Schande für die Liga und deren Ausrichter!!!
            Zu TURBINE bleibt leider anzumerken, daß es derzeit leider ohne diese haarsträubenden Fehler nicht zu gehen scheint, und es somit auch ohne Gegentor nicht möglich ist!!!
            Zumindest die Fehlpässe blieben heute im erträglichen Maß, und die Zweikampfführung war deutlich besser als in Hoffenheim!!!
            In der Offensive ist eine weitere Option hinzu gekommen!!!
            Keine Ahnung ob Matthias Rudolph hier mitliest???
            Aber mein Vorschlag, BIANCA SCHMIDT mal in der Offensive spielen zu lassen, erwies sich heute als Glücksgriff!!! 🙂
            Dafür konnte ANNA GASPER endlich geschont werden, ich ahnte schon Schlimmes für den Rest der Saison!!!
            Die Glückwünsche prasselten nach dem Abpfiff nur so auf SCHMIDTI herein, die Mannschaft ließ sie hochleben, und auch wir Fans gönnten es ihr von ganzem Herzen!!! 🙂
            Auch LARA PRAŠNIKAR werden beide Treffer wieder Selbstvertrauen geben!!!
            Dieser Sieg heute stimmte den TURBINE-Anhang doch recht versöhnlich, und läßt auch Grund zur Hoffnung für den Rest der Rückrunde!!!

          • @Detlef
            Deine Vorwürfe an mich übertreffen jedwege Peinlichkeit! Du erhebst Dich hier zu einem Ankläger und behauptest doch allen Ernstes Dinge, die pure Unterstellungen sind! Schreib einfach Klartext, womit ich konkret Deine Pauschalkritik heraufbeschworen habe; ich kann sie so nicht nachvollziehen.
            Keine Gegenargumente zu liefern, sollte eigentlich ausreichen, um derartige Äußerungen zu ignorieren, aber ich bin ja nicht so verbohrt und beratungsresistent, wie Du es gern hinstellst!

          • @Witzfigur

            „Mein Tipp an Dich, @Sundermann, sei auch mal ehrlich und sehe ein, dass das Spielergebnis sehr leicht zu Ungunsten von Turbine hätte ausgehen können“

            Natürlich hätte es auch andersrum ausgehen können, das ist unbestritten.

            Wer allerdings schon vor dem Spiel zu wissen glaubt, wie es ausgeht, der braucht sich nicht zu wundern das er es aufs Brot geschmiert bekommt wenn seine Vorhersage falsch war.

            Ach ja, den indirekten Freistoß kann man durchaus geben.

      • „Auch Potsdam wartet sehnsüchtig auf die Winterpause, um die Akkus wieder aufzuladen, und das einige Verletzte wieder zurück kommen!!!“
        Nun meine Frage zu Potsdam,@Witzfigur vielleicht kannst du mir die beantworten.Wieviel aktuell verletzte Stammspieler! fehlen momentan.
        Laut meines Wissen sind es drei Spielerinnen und die angeschlagene Gaspar.
        Da ich gerade Notelf lese und erschrecke dieses hört sich für mich nach einer grossen Zahl(6-8) wichtiger Stammspieler an sowie im Fall Leverkusen.
        Bitte um Aufklärung.Danke

        • Wegen Verletzung nicht spielfähige Turbinen sind: Elsig, Kiwic, Mori, Orschmann, Schwalm und Smid-Nielsen, wovon Letztere noch keinen Einsatz hatte (man hat sie bereits verletzt verpflichtet) und meiner Meinung nach nicht gezählt werden sollte.

          • Hier irrt der Experte!!!
            KARO SMIDT NIELSEN hat sich beim Training bei TURBINE verletzt!!!
            Sie hatte vor den Testspielen ja noch ein Ligaspiel mit Fortuna Hjörring bestritten, war da aber schon lange verpflichtet!!!
            Ich dachte immer, daß sie sich in diesem letzten Spiel verletzte!!!
            Aber den Irrtum klärte sie letzten Montag bei „TURBINE zum anfassen“ auf!!!

          • Das glaubst auch nur Du Experte! Weshalb sollte die Spielerin auch etwas anderes sagen, als das, was Du jetzt nachplapperst. Alles Andere würde ihr doch auf die eigenen Füße fallen.
            Eine bei ihr diagnostizierte Knorpelverletzung machte ihr bereits beim alten Arbeitgeber Probleme…

        • Es sind 4 Offensivkräfte, und beide Stamm-IV verletzt!!!
          In Hoffenheim saß nur die 17-jährige SOPHIE WEIDAUER als einzige Stürmerin auf der Bank!!!
          Uns gehen langsam die Optionen aus!!!
          Mit DINA ORSCHMANN und TORI SCHWALM fehlen zwei starke Flügelspielerinnen!!!
          Über außen ging auch gestern fast nichts!!!

          • Das kann ich nicht sagen!!! 🤔
            Ob sie nach so langer Abstinenz vom Platz, und permanenten Verletzungspech noch Sicherheit ausstrahlt ist doch zweifelhaft!!!
            Aber als gelernte Stürmerin, die bei TURBINE in ihrer Jugend mal viele Tore geschossen hat, bevor sie vom DFB zur Abwehrspielerin umgeschult wurde, hätte man sie auch die letzten 20 Minuten im Angriff spielen lassen können!!!
            Schlechter als die völlig neben sich stehende NINA EHEGÖTZ und die angeschlagene ANNA GASPER hätte auch SCHMIDTI nicht spielen können!!! 🙄
            Mit ihrer Erfahrung hätte sie das Ergebnis vielleicht noch etwas kosmetisch aufhübschen können!!!

      • Jetzt, wo die Highlights zum Spiel auf DFB-TV zu sehen sind, muss ich Detlef mal fragen, welche Defensive er oben gemeint hat?
        Ich sah da nur weißtrikoten Geleitschutz schön Spalier bilden und die Blautrikoten freundlich durchwinken! Unter verteidigen verstehe ich deutlich anderes! Selbst das ebenfalls erwähnte „Bemühen“ konnte ich nicht feststellen, aber jede Menge Hilfslosigkeit und Achselzucken.

        • Hier gebe ich Dir mal völlig recht!!!
          Es sah schon im Stadion extrem gruselig aus, was die Mädels da unter „Abwehr“ verstanden!!! 😩
          Muß in der Videoanalyse sicher noch furchtbarer aussehen!!! 🤔🙄
          Tja und Achselzucken, Kopfschütteln und Fassungslosigkeit gab’s reichlich, auf dem Platz und auf den Rängen!!! 🙄

          • Als Ersatz für die verletzte Kiwic macht man das eben so. 😉
            Siems ist da auch nicht gerade besser; läßt in ihrem Rücken ständig die Gegenspielerinnen laufen. Die gesamte Defensive ist eine einzige Chaosangelegenheit und da man nicht durchgängig in der Lage ist mehr Tore zu erzielen als hinzunehmen, steht man eben dort, wo man mit dieser Performance und mit einem negativen Torverhältnis hingehört!

          • Siems kann aber schneller rennen und versucht es auch. Sie stößt manchmal am Flügel eingebunden mit nach vorn.

          • Was nützt das schneller laufen, wenn das Niveau für die erste Liga fehlt (Spielverständniss fehlt der Mehrheit der Spielerinnen)
            Das Konzept läuft ja schon 3 Jahre,viele Spielerinnen trainieren unter diesen Coach seit 2016 .
            Bin sicher da werden die nächsten 4 Jahre auch nichts bringen.(Abgänge gibt es jeder Manschaft)

          • Geduld ist hier das große Zauberwort!!!
            Abgänge ja, aber mit welcher Qualität???
            In Potsdam sind letzte Saison 5 Nationalspielerinnen gegangen, die Saison davor 3 weitere, und mit DRAWS und WESELY zwei Stützen des Vereins!!!
            Ähnlichen Aderlaß in dieser Qualität hatte eigentlich nur noch der SC Freiburg zu verkraften…..und wo stehen die jetzt???
            Ähnlich wird es nach dieser Saison wohl der SGS Essen ergehen!!!
            Solche Abgänge schüttelt man nicht mal so eben von den Bäumen, wenn man nicht gerade VfL Wolfsurg oder Bayern München heißt!!!
            Hoffenheim ist nicht zufällig die Mannschaft der Stunde!!!
            Sie haben es die letzten Jahre irgendwie geschafft, das Gros der Mannschaft zusammenzuhalten, und die Abgänge mit eigenem Nachwuchs zu füllen!!!
            Die Früchte dieser Arbeit werden nun endlich in dieser Saison geerntet, nachdem es in den Spielzeiten davor nicht unbedingt nach einem Erfolg des „Ehrmann-Systems“ ausgesehen hat!!!
            Es wird interessant zu beobachten sein, ob sie bei einer CL-Qualifikation mehr Geld in die Hand nehmen werden, um so auch Abwerbeangebote abwehren zu können!!!

          • Bei einer CL Qualifikation steht eher die Frage wer kommt und nicht wer geht.
            Auf Potsdam zurück zukommen, eine 50 fache Nationalspielerinn
            kann auch nicht jeder Verein vorweisen.
            Aber ihre Fähigkeiten werden ignoriert .(mit 29 Jahren zu alt für das junge Konzept)

          • „Geduld ist hier das große Zauberwort!!!
            Kann man das den guten Spielerinnen wie evtl. Neuzugängen auch vermitteln,ich meine nein.Hier sehe ich keine positive Aussichten.
            TP wird wahrscheinlich in naher Zukunft wohl größere Probleme bekommen mit der Finanzierung von Führungsspieler sowie guten Neuzugängen,dazu noch Schröders FF-unzeitgemäße Aussagen sowie RB Leipzig- welche mit Macht nach oben drängen.
            Was Red Bull hier versucht, ist durchaus machbar. Es scheint alles auf einem fundierten Konzept zu beruhen. RB Leipzig hat bisher schonmal Geduld bewiesen und hat einen Sponsor Dietrich Mateschitz im Hintergrund.

  2. Von mir, heute Diverses aus der (Hinserien-) Statistikabteilung:
    a) Der Spitzenreiter mit identischer Bilanz zur Vor-Saison: #31 Punkte, +46 im Torverhältnis. Allein, die Torausbeute mit +1 Treffer, dagegen aber eben auch +1 Gegentreffer. Ebenfalls identisch: Mit #15 Treffern führt eine Wölfin die Torschützenliste an – Pernille Harder (im Vorjahr: Ewa Pajor).
    b) Das Meisterschaftsrennen ist enger geworden: Die TSG mit lediglich #3 Punkten und #17 Toren im Rückstand; im Vorjahr waren die zweitplatzierten Bayern bereits #5 Punkte und #21 Tore im Hintertreffen. Überhaupt Hoffenheim: +9 Punkte und +16 Tore im Vergleich zur Vor-Saison … Respekt !!
    c) Die Münchnerinnen … der Rückstand auf den Tabellenführer ist um #1 Punkt größer. Und, die Heim-Niederlage gegen die Bayer-Elf aus Leverkusen zeichnet sich zusehends als Stolperstein auf den Weg zur erneuten UWCL-Qualifikation ab. Kaum auszudenken, wenn K. Wacker den – einwandfreien – Treffer von Ewa Pajor am 10. Spieltag nicht noch zurückgepfiffen hätte.
    d) Die Anzahl der erzielten Treffer … ist mit #291 so gut wie identisch zur Vor-Saison (#262). An Tor-Spektakel hat es also auch in dieser Spielzeit bislang nicht gemangelt.

    • Wäre noch interessant zu wissen wie der Vergleich bei den Zuschauerzahlen insgesamt und den einzelnen Vereinen in der Vorrunde ausfällt.

    • Interessant finde ich auch, dass in der letzten Saison zum Ende der Hinserie erst ab Platz 8 ein Team mit negativem Torverhältnis zu finden war, während dies in der laufenden Saison bereits ab Platz 5 der Fall ist.
      Eine ganze Reihe etablierter Teams musste bereits zum Teil deutlich mehr Gegentreffer hinnehmen als in der 18/19er Hinserie (Potsdam 25 statt 8, Freiburg 31 statt 17, Essen 22 statt 14, Frankfurt 21 statt 18).

  3. Die Not-Elf von Bayer 04 reduziert sich immer weiter, jetzt auch noch Lena Uebach…
    Wenn sie nicht geflogen wäre, hätte wohl Frederike Kempe ihren ersten Einsatz nach Verletzungspause erhalten. So aber nicht.
    Die Winterpause muß her!!!

    Das Spiel in Duisburg zeigte sich in der ersten Halbzeit noch als Spiel Not gegen Elend, in der zweiten Halbzeit wurden die Jenaerinnen immer mutiger und hätten einen Sieg vollauf verdient gehabt. Vanessa Fudalla zeigte wieder Spielfreude und der Rest aus Thüringen war auch nicht so ganz unmotiviert.
    Die Duisburgerinnen wurden immer unsicherer und zeigten (wie auch Jena) eklatante Schwächen. Auffällig, das die „Oldie“ Paula Radtke mit Sicherheit die meisten Laufkilometer auf den Platz gebracht und so wahrscheinlich auch schlimmeres verhindert hat.
    Der Platz war auch eher unter aller Sau/ein Acker. Schön tief und kraftraubend.

    Das Ergebnis ist schön für Jena und Leverkusen, schlecht für den MSV

      • Der angebliche Vier-Jahresplan von TP welcher immer wieder von den Kommentatoren ins Spiel gebracht wird,könnte sich am Ende der Saison
        als hohle Blase herausstellen.

        Spielerinnen wie Zadrazil,Prasnikar, Klara Bühl oder Oberdorf sind extrem begehrt auf dem Markt.
        Vor allem Oberdorf sowie Bühl sind junge,überragende Spieler in ihren Teams welche wenig Geld haben.
        Da RB Leipzig mit Sicherheit nächste Saison in Liga 2 spielen wird(Mitte März Entscheidungsspiel gg. Union Berlin) und der Geldgeber/Konzern sich mit FF anfreunden könnte bin ich gespannt welche Spielerinnen nächste Saison da auflaufen wird.

        • Ralligen, Du hast Anna Gasper vergessen zu nennen, die allerdings durch ihre Polizeianwärterschaft nicht so eben mal wird wechseln können, aber ganz sicher wird wollen! So wird sich langsam aber sicher die Spreu vom Weizen trennen und die Spreu wird Turbine weiter in die BL-Niederungen abgleiten lassen. Das geht sowieso auf Dauer nicht gut, die Erfahrenen gehen oder aufhören, auch das Aquirieren von Zahlungspotenten wird bei ausbleibenden Erfolgen immer erfolgloser werden, ein Männerteam, was ggf. zur Fusion (gegen den Willen des Vereins, wenn man sich an Schröders FF-unzeitgemäße Aussage halten sollte) sich nicht finden. Auch ist das alles ja eine Gesamterscheinung bei allen Turbineteams! Man braucht sich nur die 2. und das B-Juniorinnenteam anschauen – ist dasselbe in grün!

          • Warum ist es daselebe in grün ?

            Da das Konzept nicht aufgeht, er zieht die Spielerinnen aus den Mannschaften in denen Sie sich entwickeln sollen.
            Was über die Jahre auch wunderbar funktioniert hat.

            Spielerinnen mit Erfahrung werden ins Abseits gedrückt, auf die Bank verbannt oder die Verträge nicht verlängert.(unliebsame Spielerinnen losgeworden)
            Warum auch immer (Alter) oder passen nicht in das Konzept.
            Bei bestimmten Spielerinnen kann man schon von Mobbing Seitens des Trainers sprechen.
            traurig 🙁

    • Da war unsere Kapitänin nicht die einzige, die nach dem Debakel die Backen aufgeblasen hat!!!
      Da haben alle erst mal dumm geguckt, genau wie die vielen mitgereisten Fans, die teils 16 Stunden und länger mit An-und Abreise verbracht haben!!!
      Aber auch SARAH ZADRAZIL war gestern ein Teil des Problems, und schaffte es auch nicht, Ruhe und System ins Turbine Spiel zu bringen!!!
      Auch sie hat keinen guten Tag erwischt, genau wie die Mehrzahl des Teams!!!

  4. Hoffenheim:
    Pauli Krumbiegel stand gestern nach Verletzungspause wieder auf dem Platz, für Hoffenheim 2, und hat mal gleich zwei Tore gegen Potsdam 2 gemacht (und das Spiel entschieden, sofern ich ihre Spielkünste einschätzen kann)

    Wenn ich schon bei Liga zwei bin:
    Sarah Abu Sabbah scheint auch endlich mal Fahrt aufzunehmen. 3 Tore in den letzten drei Spielen. Es freut mich für sie, die in Leverkusen keine Chance bekam.

    3.: Zuschauer scheint es in der zweiten Liga bald keine mehr zu geben. Die Zahlen (laut dfb) sind sehr traurig.

  5. Katastrophale Zuschauerzahlen!

    Wo soll das in Deutschland beim Frauenfußball enden, wenn da kein Aufschwung kommt.
    Wo ist die helfende Hand des DFB und auch des öffentlichrechtlichen Fernsehens?

    • Es gab gerade im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch nie so viel Frauenfußball zu sehen wie in diesem Jahr. Das bringt aber nicht automatisch mehr Zuschauer in die Stadien!

  6. Sehr ärgerlich, dass die SGS Essen sich für ihre gute Leistung der 1. Halbzeit bei den Bayern nicht belohnt hat.
    Wann hat es das schon mal gegeben, dass Bayern in einer Halbzeit nur eine einzige (harmlose) Torchance zustande gebracht hat ?
    Umgekehrt hat Essen seine guten Torchancen nicht genutzt und somit mitansehen müssen, wie nach der Halbzeitpause Beerensteyn auf der anderen Seite ein Musterbeispiel an Effektivität abgeliefert hat, wobei mir ihr Flachschuss zum 1:0 nicht unhaltbar zu sein schien und beim Eckball vor dem 2:0 sich eine Essener Verteidigerin unerklärlicherweise wegduckte.

    Essen hat sich zwar balltechnisch gut entwickelt, tritt aber bei der Ausnutzung seiner Torchancen noch zu oft auf der Stelle – insbesondere bei den Spielen gegen die beiden Spitzenmannschaften aus Wolfsburg und München.

    Hoffenheim dagegen hat eine traumhafte Hinrunde abgeliefert und alle Erwartungen weit übertroffen. Niemand konnte diese Leistungssteigerung gegenüber der letzten Saison auf dem Schirm haben.
    Für mich ist Ehrmanns Truppe als einziger Verfolger der Wölfinnen die Mannschaft der Stunde.
    Aber auch in Hoffenheim scheinen sich die Fans leider nicht für Frauenfussball zu interessieren.

    • „Insbesondere bei den Spielen gegen die beiden Spitzenmannschaften aus Wolfsburg und München.“-Thema Torwart-
      Also, ich bin in dieser Saison ins Grübeln gekommen, ob die Rolle des Torhüters vielleicht fahrlässig unterschätzt wird.Darauf gekommen bin ich eigentlich durch die frappierenden Unterschiede im Essen-Spiel in einer Saison mit L.Weiß im Vergleich zur aktuellen.Man hat jetzt schon mehr Tore gefangen als in einer kompletten Runde mit L.Weiß, obwohl das Defensiv-Personal vollkommen gleichgeblieben ist(wenn nicht sogar besser), das einzige jedoch, das sich verändert hat, ist die Nummer 1.
      Ich war immer der Meinung, dass ein Torhüter nicht die! wichtigste Rolle im Defensiv-Bereich spielt, jedoch wurde ich mittlerweile leider eines besseren belehrt. was ein guter Keeper ausmacht, kann man ja im Vergleich Plehn-Tufekovic sehen.
      Mein Fazit:
      Ein guter Torwart ist der Grundbaustein für ein erfolgreiches Team sowie auch umgekehrt.
      Beispiele habe ich in Hoffenheim,Wolfsburg,Frankfurt und München genügend gesehen.

      • Generell ist das sicher nicht verkehrt, aber Essen ist in dieser Saison mit dem Verletzungspech auf der Torhüterposition auch kaum ein Maßstab. Josephine Plehn erfüllt ihre Aufgabe in Anbetracht der Umstände meiner Meinung nach bravourös, ist aber eben „nur“ die Torhüterin Nr.4 (wenn man die unplanmäßig reaktivierte Jil Strüngmann mal außen vor lässt).

        Kim Sindermann hat sowohl in der vergangenen Saison, als auch in 2017/18, als sie zwischenzeitlich Lisa Weiß vertrat, bereits zeigen können, dass sie ein echter Rückhalt in der BuLi sein kann. Die beiden anderen jungen Keeperinnen – Stina Johannes und Lisa Klostermann – hatten dazu verletzungsbedingt bisher zu wenig Gelegenheit.

        Da Sindermann inzwischen zumindest wieder auf der Bank sitzt, bin ich sehr zuversichtlich, dass auch in Essen in der Rückrunde wieder mehr defensive Stabilität einkehrt.

  7. Was ist nur mit den Freiburger Mädels los?

    Die Mannschaft ist völlig verunsichert und man bettelt selbst bei Führung um Gegentore um sich somit selbst um den verdienten Lohn eines Sieges zu bringen.

    Defensive findet gar nicht statt,im MF herrscht ein heilloses durcheinander und die Offensive trifft die Bude nicht. Es gibt keine Spielerin die mal die Ärmel hochkrempelt,in die Hände spuckt und das Kommando übernimmt. Man verlässt sich zu sehr auf Bühl die damit leicht überfordert zu sein scheint.

    Neben Lena Lotzen,die bis zu ihrer Auswechslung zumindest versucht hat etwas Struktur ins Freiburger Mittelfeld zu bringen fiel mir noch Merret Wittje bei ihrem Saisondebüt für die 1.Mannschaft positiv aus. Sie war die Einzigste die durch Kommandos versucht hat etwas Ordnung in unsere unsortierte Defensive zu bringen und sorgte ganz nebenbei zwischenzeitlich noch für den Führungstreffer zum 2:1 . Schade das man nach dem 3:1 durch Bühl das Heft nochmal aus der Hand gab und den Ausgleich hinnehmen musste.

    So gesehen hat Freiburg keinen Punkt gewonnen sondern zwei wichtige Punkte verloren und Frankfurt konnte sich für ihre Moral verdient belohnen.

    • Ich habe auf anderen Plattformen schon einige Male gelesen, dass viele Spielerinnen wirken, als würden sie gar nicht richtig wollen. Beispielsweise verteidigen einige nicht mit und wirken lustlos. Kannst du das bestätigen? Denn wenn das so ist, muss da ja was gewaltig schief laufen. Leider kam ich in den letzten Monaten nicht mehr dazu mir ein Spiel live anzusehen und bin daher auf Erzählungen anderer angewiesen.

      • @ Dori

        Soweit würde ich nicht gehen und den Spielerinnen Lustlosigkeit vor zu werfen,ich würde es eher mit überfordert umschreiben. Bei Sanders jedoch kann dieser Eindruck entstehen.Verliert sie den Ball setzt sie nicht nach und versucht den Ball zurück zu holen sondern bleibt einfach stehen,aus der Defensivarbeit hält sie sich ganz raus. Alle anderen versuchen zumindest den Ball zurück zu erobern.

        Das Problem ist,dass die Abstände innerhalb der Mannschaftsteile und auch unter den Mannschaftsteilen viel zu groß sind. Die gegnerische Offensive kann den Ball unbedrängt annehmen und in unseren Strafraum spielen ohne das sie dabei wirkungsvoll gehindert werden. Dann kommt sowas dabei raus wie in Essen der Platzverweis von Kirchberger oder der von Minge verursachte Elfer gegen Frankfurt.

        Durch den Ausfall von Schöne und Schiewe haben wir keine Spielerin mehr die mit Drucksituationen umgehen und ein Spiel beruhigen können. In der Defensive wird der Ball meist blind links weg geschlagen ohne auf die besser positionierten Nebenleute zu schauen.

        Ich persönlich bekomme immer mehr den Eindruck,dass die Mannschaft so wohl auf dem Platz als auch neben dem Platz keine Einheit ist,sondern eher eine Zweckgemeinschaft wo jede Spielerin ihr eigenes Süppchen kocht.

        • @SCF Klausi
          Danke für deine Einschätzung. 🙂 Wenn du sagst, dass die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu groß sind, schreit das doch vor allem nach einem Formations-/Taktik-Problem. Da wäre ich als Spielerin auch verunsichert, wenn der Gegner deshalb bei jedem zweiten Ballverlust leichtes Spiel hat. Aber ich bin kein Trainer und will auch nicht so tun als wäre ich einer, vor allem wenn ich die Spiele ja nicht einmal gesehen habe. Ich finde es nur sehr schade, was gerade passiert und hoffe, dass sie sich wieder fangen können.

          • Das hoffen wir alle dass sich die Mannschaft wieder fängt. Aber ganz so einfach scheint das Problem doch nicht zu lösen zu sein. Auch Scheuer hatte sich in seiner letzten Saison an ähnlichen Problemen abgearbeitet und nie wirklich in Griff bekommen. Und Scheuer hatte bekanntlich zu ca. 3/4 der Saison noch Schiewe und Lahr auf dem Platz,dazu van Lunteren und Gwinn. Dennoch blieb auch unter ihm die Defensive unsere Schwachstelle.

          • Sorry SCF Klausi, aber jetzt muss ich doch ausnahmsweise nochmal etwas schreiben. Gebe Dir Recht, dass das Team nicht als Einheit Auftritt und es so wirkt, als ob der Zusammenhalt fehlt. Da tritt z.B. Hoffenheim in dieser Saison wesentlich geschlossener auf. Auch bei Sanders stimme ich Dir zu. Allerdings kann ich den Vergleich mit der Vorsaison in puncto Defensive in keinster Weise nachvollziehen! Der SC hat bereits nach der Hinrunde fast soviele Gegentreffer kassiert wie in der gesamten Vorsaison!!! Gegen Wolfsburg wurde in dieser Saison von der ersten bis zur letzten Minute der gleiche Stiefel gespielt. Wir haben uns bereits nach dem 0:2 auf der Tribüne gefragt, warum keine taktische Umstellung erfolgt. Wo hat es denn unter Scheuer solche Klatschen gegeben? Für mich war das Spiel in der Vorsaison deutlich variabler und selbst gegen Wolfsburg war man nicht chancenlos! Viele Verletzte gab es auch im Vorjahr, aber denk nur Mal ans Pokalfinale. Es ist ja bekannt, dass Du Scheuer nicht magst, aber etwas fairer solltest Du in Deiner Beurteilung schon sein! Scheuer hatte wesentlich mehr Abgänge zu verkraften! Und das jetzt ausgerechnet Du Gwinn als Verlust aufführst, ist der Hammer! War sie doch noch vor kurzem für Dich total überbewertet und „konnte gerade Mal geradeaus laufen“. In dieser Saison orientiert sich die Defensive viel zu sehr auf den Ball. Gegenspielerinnen auf der anderen Seite werden regelmäßig aus den Augen verloren. Auch gegen Frankfurt hätte es noch mehr Gegentreffer geben können. Für mich ist in der Defensive keinerlei Stabilisierung erkennbar! Wenn Scheuer noch SC-Trainer wäre, hättest Du ihn mit Worten zerrissen. Zu dem jetzigen Trainer, denn Du nach den ersten Testspielen so gelobt hast, verlierst Du nun kein Wort. Sorry SCF Klausi, aber in puncto Scheuer bist Du einfach nicht fair! Solche Debakel in der Defensive hat es in den Vorjahren nicht gegeben!
            Das Torverhältnis spricht da eine ganz klare Sprache!

          • Sorry, @Bernd: Lasse bitte die Vergangenheit ruhen. @SCF Klausi schreibt, so wie er es sieht und denkt und übertreibt es auch mal. Aber auch wenn er den aktuellen SCF-Trainer Kraus nicht namentlich erwähnt, so ist das von ihm geschriebene doch eine Kritik an seiner taktischen Aufstellung. Klausi hat es vielleicht auch öfter mal überzogen dargestellt, aber dass G.Gwinn eine sehr gute Spielerin ist, steht für ihn außer Zweifel.
            Was Klausi zu Herrn Scheuer geschrieben hätte, ist reine Spekulation.
            Ps.: Ich freue mich, dass du wieder geschrieben hast und hoffe, auf weitere Beiträge von dir.

          • @ Bernd,Du machst es Dir etwas zu einfach.

            Wenn Du Dich nur auf die Werte der Tordifferenz beziehst hast Du natürlich recht und jegliche Kritik an Kraus wäre demnach berechtigt. Betrachtet man aber die Gesamtbilanz von Scheuer aus der Hinrunde 18/19 bis einschließlich 11.Spieltag und die Gesamtbilanz von Kraus aus der jetzigen Hinrunde stellt man fest,dass die Bilanz der beiden identisch ist und sich nur durch die Tordifferenz und Platzierung unterscheidet :

            Scheuers Bilanz aus der Hinrunde 18/19
            7 SC Freiburg 11 4 2 5 19:17 2 14

            Kraus Bilanz aus der Hinrunde 19/20
            8 SC Freiburg 11 4 2 5 19:31 -12 14
            Quelle : DFB.de

            Auch unter Scheuer gab es grauslige Spiele wo die Mannschaft völlig verunsichert wirkte und förmlich um Gegentore bettelte,ich erinnere mich an das Heimspiel gegen Duisburg das wir mit 0:2 verloren haben und auch an das Heimspiel gegen Frankfurt das wir nach zwischenzeitlicher 2:1 Führung noch mit 3:4 verloren.

            Scheuer ging sogar soweit und degradierte Frohms für einige Zeit zur Nr 2,besser,bzw sicherer wurde unsere Defensive dadurch aber nicht.Und das ganze zu einem Zeitpunkt,wo Frohms von der N11 zurück kam und dort zuvor mit einer guten Leistung zu überzeugen wusste.

            Schiewe verletzte sich in der Vorbereitung zum Spiel in Duisburg (15.Spieltag) und Lahr beim Spiel in Frankfurt am 19. Spieltag. Am Spieltag vor dem Pokalfinale kam Schöne nach langer Verletzung zu einem Kurzeinsatz und spielte dann den Rest der Saison zu Ende,mit dem Ergebnis dass auch sie wieder auf Grund einer Knieverletzung (?) für unbestimmte Zeit ausfällt.

            Mit Schiewe und Schöne brechen Kraus nicht nur zwei Leistungsträgerinnen weg,sondern auch zwei wichtige Führungspersönlichkeiten die eine Abwehr stabilisieren und ordnen können.Mit Lahr fällt zudem noch eine schnelle und technisch versierte Spielerin auf der Aussenbahn aus.

            Bei allem Respekt vor Rebecca Knaak,von der ich viel halte,aber diese Ausstrahlung wie sie eine Clara Schöne und Carolin Schiewe auf dem Platz haben bringt sie noch nicht mit.

            Abschließend noch ein paar Worte aus meiner Sicht zu Scheuer allgemein.

            Es gibt hier ein paar User die sich SC Freiburg Fans nennen und meist nur dann auftauchen,wenn ich gegen Scheuer poltere.

            Ich gewinne immer mehr den Eindruck,dass Scheuer als Trainer und Person über die Institution SC Freiburg gestellt wird.Die Erfolge der SC Frauen werden Scheuer zugeordnet und die Misserfolge,bzw negative Entwicklungen zu seiner Zeit nur dem Verein angelastet.Das kann es ja wohl nicht sein.Selbst Streich,der mittlerweile Kultstatus nicht nur in Freiburg erreicht hat stellt sich niemals über den Verein.

            Bevor Scheuer die Frauen des SC Freiburg übernahm war nichts anderes als ein durchschnittlicher Trainer in der Landes- und Oberliga,der immer dann seine Mannschaft verließ und die Vereinsführungen vor den Kopf gestoßen hat,wenn er seine sportlichen Ziele nicht erreichen konnte.

            Den Bahlinger SC verließ Scheuer in der Saison 11/12 nach dem er auf den letzten Tabellenplatz gefallen ist :

            http://www.amateurfussball-forum.de/index.php/Thread/45529-Jens-Scheuer-nicht-mehr-BSC-Trainer/

            Beim FC Bötzingen verkündete Scheuer eine Woche vor Saisonende seinen Rücktritt weil er den 4. Platz aus der Vorsaison nicht bestätigen konnte und auf den 8. Platz zurück fiel :

            https://www.fupa.net/berichte/fc-boetzingen-jens-scheuer-tritt-in-boetzingen-zurueck-162056.html

            Ähnliches Vorgehen auch bei den SC Frauen :

            https://www.freiburger-wochenbericht.de/news/top-thema-diese-woche/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=805&cHash=011446a2d42f35237aa4f7190441c2b9

            Einen Trainer,der inclusive seiner jetzigen Station bei den FCB Frauen an fünf Stationen tätig war und davon drei Stationen wegen nicht Erreichens der Ziele den Verein auf eigenen Wunsch vorzeitig verlassen hat kann ich persönlich nicht als Erfolgstrainer bezeichnen.

            Das mag jetzt von mir wie eine Lobeshymne auf den SC Freiburg klingen,aber viele Scheuer Fans vergessen dass es der SC Freiburg war,der es Scheuer ermöglicht hat,sich einen Namen als Trainer in Deutschland zu schaffen.

            Sie vergessen,dass es der SC Freiburg war,der Scheuer mit seinen Mitteln die best mögliche Mannschaft zusammengestellt hat und es immer wieder unterschlagen dass der Verein SC Freiburg alles ihm Mögliche dafür getan hat um die Frauenabteilung für die Zukunft best möglich aufzustellen.

            Scheuers einzigste Aufgabe war,unter den gegebenen Voraussetzungen so erfolgreich wie möglich zu sein.Sportlich war Scheuer in Freiburg auch erfolgreich,das stelle ich ihm nicht in Abrede.Als er aber merkte,dass er seinen Erfolg nicht mehr bestätigen kann handelte er genau so wie zuvor in Bahlingen und Bötzingen und verließ den Verein auf eigenen Wunsch.Für mich ist das charakterlich äußerst fragwürdig.

            Es gibt unter den Freiburger Anhängern auch Leute,die Pilipovic als Trainer höher einstufen als Scheuer. Pilipovic Leistungsdaten sind trotz kürzerer Amtszeit im Vergleich mit Scheuer nahezu identisch :

            https://www.soccerdonna.de/de/milorad-pilipovic/aufeinenblick/trainer_6.html

            https://www.soccerdonna.de/de/jens-scheuer/aufeinenblick/trainer_2579.html

          • Was spiegelt denn Deiner Meinung nach das Defensivverhalten besser wieder als die erhaltenen Tore?
            Du kannst anscheinend schwer akzeptieren, dass der SC selbst in der vergangenen nicht ganz so tollen Saison (immerhin Pokalfinale) unter Scheuer fast nur halb soviel Tore kassiert hat. Zudem den Namen Scheuer erwähnst Du immer im negativen Kontext, den derzeitigen Trainer aber nicht. Deine Voreingenommenheit gegenüber Jens Scheuer beweist Du ein ums andere Mal. Wenn jemand zu Unrecht angegriffen wird, sage ich etwas dazu, unabhängig davon ob es sich dabei um Scheuer, Gwinn,MVT, oder gar der DFB handelt. Nachdem was Du über Gwinn vor kurzem noch geschrieben hattest, ist es schon sehr verwunderlich, dass Du unter anderem mit Ihrem Weggang, die derzeitigen Leistungen des SC begründet. Das mache ja noch nicht einmal ich, der Gwinn sicherlich mehr gewürdigt hat als Du. Nein, solche Defensivdebakel hat es unter Jens Scheuer beim SC nicht gegeben (siehe Anzahl der Gegentore). Für das derzeitige Defensivchaos sehe ich sowohl das Team, wie auch den Trainer in der Verantwortung. Das Hoffenheim ohne externe Neuzugänge in dieser Saison wesentlich geschlossener und stärker Auftritt, war bereits beim Testspiel vor der Saison am Kaiserstuhl klar ersichtlich.. Hoffe in der zweiten Saisonhälfte auf eine Stabilisierung der Abwehr. Eigentlich kann es nur besser werden!

          • @ Bernd,wenn unter Jens Scheuer alles soviel besser war,dann erklär mir doch mal,warum er in der letzten Rückrunde den Turn around nicht geschafft hat und noch weniger Punkte holte als in der Hinrunde ?

          • Erkläre ich Dir sehr gerne, aber ich glaube, das Du es auch selber weißer!
            Nachdem viele Leistungsträgerinnen den Verein verlassen hatten, war früh klar, dass der SC nicht um die Spitzenplätze mitspielen könnte. Der Fokus lag dann auf dem Pokal, wo man bekanntlich das Finale in Köln erreichte. Wie wichtig das erstmalige Erreichen des Pokalfinals für den SC war, kannst Du in zahlreichen Publikationen nachlesen! Es war vom Trainer, über die Managerin und den Spielerinnen, selbst für den Gesamtverein etwas besonderes! Trotz zahlreicher verletzter Spielerinnen, machte der SC vor allem in der ersten Hälfte gegen Wolfsburg ein sehr gutes Spiel. Trotz diesem Fokus hat man nicht annähernd soviele Gegentore kassiert wie in dieser Saison! Wie gesagt es ist sehr schade, dass Du unter Scheuer alles negativ siehst, obwohl es die mit Abstand erfolgreichste Zeit der SC-Frauen war! Kleiner Tipp, frag Mal Spielerinnen über den Teamgeist zu dieser Zeit! Ich sag nur Triple A, falls Du mitbekommen hast was das bedeutete. Sorry SCF Klausi, aber Dein Vergleich der SC Defensive von dieser und der vergangenen Saison ist so daneben, wie Deine Einschätzung von Gwinn vor dem vergangenen Sommer.

          • “ ähnlichen Problemen abgearbeitet und nie wirklich in Griff bekommen“
            Die Schere zwischen München und Wolfsburg ist gegenüber dem vergangenen Jahr taktisch wie spielerisch noch größer geworden und genau für diese Gründe holte man Jens Scheuer.
            Beispiel:
            Das Spiel ist statisch und von Kreativität möchte ich gar nicht reden.Angeblich! wurden die Hausaufgaben ja
            gemacht.(Wie lauthals getönt wurde)
            Thema Tatik:
            Taktik und dafür ist ja Scheuer verantwortlich, was da bisher geliefert wurde ist mehr als enttäuschend.
            Diese teilweise katastrophale Auftritte der Bayern-Frauen hat die Mitschuld des Trainers.(Essen)
            Hoffentlich rächt sich diese Spielweise nicht gegen OL und am Ende der Saison.

          • Ich finde es unsinnig jetzt schon ein Vergleich Scheuer gegen Kraus zu machen. Dafür ist Kraus einfach erst zu kurz da und hatte ja auch nicht die Möglichkeit sein Team so zu formen, wie es zum Beispiel Scheuer konnte.
            Dennoch muss man auch einfach gestehen, dass der SC bisher lediglich unter Scheuer so richtig gut war. Er hat hier sensationelle Arbeit geleistet, Spielerinnen enorm weiterentwickelt und ein Team geformt, was um ein Haar in der Champions League gelandet wäre. Von demher kann ich die Abneigung von @SCF Klausi, wie man sie dann doch oft heraushört, nicht ganz nachvollziehen.

            Was mir aber unabhängig von den Trainern am Seitenrand auffällt, dass das Team in dieser Saison schon nochmal um einiges schwächer auftritt wie in der letzten Saison. Auch wenn die Punktzahl nach 11 Spieltagen die Gleiche sein mag, die Art und Weise ist sehr bedenklich. Das kann natürlich an den Abgängen von Gwinn und van Lunteren liegen. Oder an der Verletzung von Lahr.
            Wir müssen hoffen, dass die enormen Schwächen und Mängel im diesjährigen Spiel in der Wintervorbereitung zumindest ein Bisschen beseitigt werden können und es dann auch in Zukunft endlich wieder Spaß macht ins Mösle zu gehen, um das Team spielen zu sehen und nicht nur die eine herausragende Spielerin.

  8. Schön, dass Hoffenheim diese Saison so gut mithält. International wären sie derzeit wohl gut genug, um in der CL das Viertelfinale zu erreichen. Was aber in zwei Jahren in Sinsheim laufen wird, steht für mich als Außenstehendem noch völlig in den Sternen. Wenn das Geld winkt, könnte das Team schnell auseinanderbrechen.
    Ich hoffe auf jeden Fall, dass irgendein Verein bald genug Geld in den Frauenfussball investiert, dass wir ab der Saison 21/22 auch einen dritten konkurrenzfähigen Vertreter in Europa stellen können.

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