SGS Essen bezahlt Sieg gegen Turbine teuer
Die SGS Essen hat am 5. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga auch ihr drittes Heimspiel gewonnen und sich für die herbe Niederlage in Hoffenheim rehabilitiert. Dabei reichte gegen schwache Turbinen sogar eine durchschnittliche Leistung. Doch der Sieg wurde überschattet durch gleich drei Verletzungen.
Vor 1.113 Zuschauern im Stadion Essen gewann die SGS Essen gegen Turbine Potsdam mit 2:0 (1:0). Die Tore erzielten Lea Schüller (44.) und Jacqueline Klasen (78.).
Die SGS Essen konnte wieder auf Lea Oberdorf und Marina Hegering bauen, doch schon nach 30 Sekunden schlug das Verletzungspech wieder zu, Ramona Petzelberger musste vom Platz. Turid Knaak hatte die erste Essener Chance, doch Turbine-Torhüterin Vanessa Fischer parierte (22.). Kurz vor der Pause gelang dann der ansonst recht unglücklich agierenden Lea Schüller die Führung (44.).
Oberdorf musste Mitte der zweiten Halbzeit verletzt vom Platz, nachdem sie gleich zwei Mal einen Schlag auf das linke Knie bekommen hatte. Turbine versuchte nun besser in die Partie zu kommen, doch so recht gelingen wollte dies nicht.
Stattdessen halfen die Potsdamerinnen tatkräftig beim zweiten Essener Treffer mit. Die eingewechselte Sophie Weidauer schoss bei einem Klärungsversuch eine Teamkollegin an, von dort fiel der Ball vor die Füße von Klasen, die sich mit dem 2:0 (78.) bedankte. Essen hatte dann gar eine weitere Verletzung zu beklagen, denn die eingewechselte Maria Cristina Lange musste wieder vom Platz.
In der Folge vergab Essen bei Kontern einige hochkarätige Möglichkeiten auf einen dritten Treffer kläglich und hatte auch Pech mit einem Lattentreffer. Doch auch auf der Gegenseite bestach Potsdam durch Harmlosigkeit. Rahel Kiwic vergab kurz vor Schluss aus fünf Metern die beste Turbine-Gelegenheit, Essen brachte den Erfolg recht problemlos nach Hause.
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