EM-Quali: Felicitas Rauch, Lena Lattwein und Lisa Schmitz nominiert

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Mit 23 Spielerinnen geht Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in die Qualifikation für die EM 2021 in England. Für die Spiele gegen Montenegro (Samstag, 31. August, 12.30 Uhr/ARD live) und gegen die Ukraine (Dienstag, 3. September, 16 Uhr MESZ/ZDF live) kehren Felicitas Rauch, Lena Lattwein und Lisa Schmitz in den Kader zurück.

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Verletzungsbedingt fallen dagegen Marina Hegering (SGS Essen) und Almuth Schult (VfL Wolfsburg) aus. Zu Beginn des ersten Lehrgangs nach der WM in Frankreich wird zunächst der Rückblick auf das Turnier im Blickpunkt stehen. Voss-Tecklenburg erläutert: „Wir werden gemeinsam mit den Spielerinnen die Erkenntnisse unserer WM-Analyse aufarbeiten und den weiteren Weg der nächsten zwei Jahre aufzeigen. Danach möchten wir uns konzentriert auf unsere beiden EM-Qualifikationsspiele vorbereiten. Wir wollen mit Spielfreude zur EM.“

Zusätzliche Testspiele gegen Topgegner

Voss-Tecklenburg weiter: „Die Mannschaft ist in einem Entwicklungsprozess, daran wollen wir weiterarbeiten. Neben der EM-Qualifikation planen wir in den kommenden beiden Jahren deshalb auch Spiele gegen Top-Gegner, das erste beispielsweise schon im November gegen England.“

Modus der EM-Quali

Die DFB-Auswahl trifft neben Montenegro und der Ukraine in der Gruppe I der EM-Qualifikation noch auf die Republik Irland und Griechenland. Die neun Gruppensieger und die drei besten Gruppenzweiten qualifizieren sich direkt für die EM. Die restlichen Gruppenzweiten ermitteln im Rahmen von Play-offs die verbleibenden drei Startplätze der insgesamt 16 EM-Teilnehmer. England ist als Gastgeber gesetzt.

Kader der DFB-Frauen

Tor: Laura Benkarth (FC Bayern München), Merle Frohms (SC Freiburg), Lisa Schmitz (Montpellier HSC)

Abwehr: Sara Doorsoun (VfL Wolfsburg), Johanna Elsig (Turbine Potsdam), Giulia Gwinn (FC Bayern München), Kathy Hendrich (FC Bayern München), Leonie Maier (Arsenal Women), Lena Oberdorf (SGS Essen), Verena Schweers (FC Bayern München), Carolin Simon (FC Bayern München)

Mittelfeld/Angriff: Klara Bühl (SC Freiburg), Sara Däbritz (Paris Saint-Germain), Linda Dallmann (FC Bayern München), Svenja Huth (VfL Wolfsburg), Turid Knaak (SGS Essen), Lena Lattwein (TSG 1899 Hoffenheim), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Lina Magull (FC Bayern München), Dzsenifer Marozsán (Olympique Lyon), Alex Popp (VfL Wolfsburg), Felicitas Rauch (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (SGS Essen)

Auf Abruf: Pauline Bremer (Manchester City), Laura Freigang (1. FFC Frankfurt), Anna Gasper (Turbine Potsdam), Sophia Kleinherne (1. FFC Frankfurt), Maxi Rall (TSG 1899 Hoffenheim), Carina Schlüter (FC Bayern München), Sandra Starke (SC Freiburg)

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29 KOMMENTARE

  1. Auch wenn es nur auf Abruf ist,aber diese Belohnung hat sich Sandra Starke auf Grund sehr guter Leistungen in der letzten Saison verdient.

  2. Also, wenn dieser Kader das Ergebnis einer (kritischen) Analyse/Aufarbeitung der doch eher enttäuschenden WM ist … kann sich der DFB die Kosten für einen Antritt bei der anstehenden EM sparen. Auf den neuraligischen Positionen – den wesentlichen Schwachstellen im WM-Team – nur eine einzige, wenngleich erhebliche Veränderung: Feli Rauch. Oder soll ich besser schreiben, eine weitere Option ? Diese Nominierung ist die konsequente Fortsetzung des unter MVP eingeschlagenen (erfolglosen) Weges.
    Schade um die vergebene Chance für einen perspektivisch aussichtsreicheren Neuanfang ….

  3. Hallo lieb fans habe 2 punkte 1.pauline Leon du müsstest dich riesig freuen,das Pauli langsam in den Kader rutscht und2.GG Was sind deine Ideen für ein besseres Gelingen bzw,abschneiden für die deutschen Mädels bei der EM andere Spielerinnen gibt es welche, die sie übersieht.

  4. @GG: Deine Beiträge sind so durchsichtig, dass es nur noch langweilig ist. Egal, wie gut eine Spielerin spielt, das einzige, was bei der Bewertung durch dich zählt, ist, dass sie beim VfL Wolfsburg spielt. Sorry, aber spar dir die Beiträge einfach.

    Wolfsburg könnte ja mal was dafür tun, dass die N11 besser wird. Aktuell ist Wolfsburg nicht wirklich die erste Adresse für große deutsche Nachwuchshoffnungen. Zumindest keine, bei der sie auch nur eine echte Chance haben.

    Kein Wunder, dass Oberdorf, Nüsken, Martinez und wie sie alle heißen, nicht bei Wolfsburg unterschreiben. Sie unterschreiben dort erst, wenn sie so verbraucht sind, dass sie nur noch das Geld und die Erfolge, die andere leisten, abgreifen wollen. Traurige Welt des FF. Dass es der N11 so schlecht geht, wie es aktuell ist, haben wir zum großen Teil Wolfsburg zu verdanken. Aktuell verhält sich Erfolg von Wolfsburg und Erfolg der N11 in hohem Maße antiproportional.

    Das letzte Mal, dass Deutschland eine WM gewonnen hat, war Wolfsburg in der Liga auf Platz 8. Deutschland wird – davon ist auszugehen – solange keine WM mehr gewinnen, bis Wolfsburg eines Tages wieder auf diesem Platz steht.

  5. hallo bale,
    naja, pauli auf abruf war ja schon zur wm. da ist sie leider nicht zum einsatz gekommen.
    jetzt wieder auf abruf….

    ich sollte mal schauen, wie sie sich aktuell so in manchester schlägt. sie hat dort ja schon ordentlich konkurrenz. lange nicht mehr geschaut.
    ansonsten würde ich für die immer besseren auftritte in der letzten und dieser saison der laura freigang den vortritt lassen.

  6. Die Frage mit den Vorschlägen war zwar nicht an mich gerichtet,aber ich würde diesem Kader das Vertrauen schenken :

    Tor : Benkarth,Frohms,Schmitz
    Abwehr : Doorsoun,R.Knaak,Pawollek,Kleinherne,Simon,Gasper,Elsig,Rall
    Mittelfeld : Gwinn,Oberdorf,Feldkamp,Däbritz,Leupolz,Lattwein,Pop,Marozsan
    Sturm : Bühl,Schüller,Starke,T.Knaak

  7. Ein bisschen ungewöhnlich finde ich es aber auch, dass der Kader im Grunde (außer den Verletzten Schulth & Hegering und der zurückgetretenen Goessling) gleich bleibt. Das nächste Turnier ist erst in zwei Jahren, es wäre jetzt eine guter Zeitpunkt mit dem Einbinden junger Spielerinnen einen Grundstein für die Zukunft zu legen.
    Dass es da die 20-Jährige Kapitänin eines Topclubs nicht mal auf Abruf schafft, finde ich schon komisch. Ein bisschen Mut zur Veränderung hätte ich mir da auch gewünscht.

  8. Vielen Dank @Fan2 für die Darlegungen zu den Abhängigkeiten N11/VfL Wolfsburg … hatte ich in dieser Deutlichkeit noch überhaupt nicht registriert. Aber, irgendwie auch wieder aufschlußreich.
    Das ich mich immer wieder für Spielerinnen des im deutschen FF dominierenden Vereins einsetze hat insbesondere damit zu tun, dass diese Dominanz Ergebnis harter Arbeit ist; was mir für die N11 fehlt ist der Rückgriff auf diese angeeigneten Fähigkeiten sowie die – auch dadurch – gewonnenen (int.) Erfahrungen der Spielerinnen. Natürlich kann man mir vorhalten, in der vergangenen Saison habe der FC Bayern das UWCL-Halbfinale erreicht, die Wölfinnen seien bereits im VF ausgeschieden. Dem halte ich entgegen: Die Wölfinnen haben dem spanischen Meister in #2 Begegnungen der Spielrunde 10:0 Tore eingeschenkt, Bayern war gegen den span. Vize-Meister nicht in der Lage, überhaupt einen eigenen Treffer zu erzielen. Sei´s drum, Nebenkriegsschauplatz.
    Zu den erbetenen Vorschlägen einer N11-Nominierung. Aus der Übersicht von @SCFKlausi übernehme ich:
    (Schult – z.Zt. verletzt) Benkarth, Frohms, Schmitz, Doorsoun, R. Knaak, Kleinherne, Gwinn, Oberdorf, Däbritz, Popp, Marozsan und Schüller. Ich ergänze zunächst um L. Magull, F. Rauch und S. Huth und bringe neu in die Diskussion ein: J. Wedemeyer, P.-S. Wolter (beide WOB), G. Stegemann, J. Minge (beide SCF), M. Wilde (SGS) und S. Martinez (1. FFC).
    Bei #23 Kaderplätzen hätte ich noch #2 zu vergeben. Ich sehe noch Bedarf in der Innenverteidigung – evtl. J. Elsig – sowie im defensiven MF – eine K. Demann hatte mich bis zu ihrer Leidenszeit überzeugt, M. Leupolz wäre ansonsten meine erste Wahl, allerdings sollten die von mir vermuteten atmosphärischen Störungen, die zu einer Nichtberücksichtigung im letzten WM-Spiel geführt haben, abschließend ausgeräumt sein.
    Während ich in der Offensive keinen

  9. @Fan2

    „Das letzte Mal, dass Deutschland eine WM gewonnen hat, war Wolfsburg in der Liga auf Platz 8. Deutschland wird – davon ist auszugehen – solange keine WM mehr gewinnen, bis Wolfsburg eines Tages wieder auf diesem Platz steht.“

    Du hast da was übersehen.
    Dein Lieblingsverein SC Freiburg spielte 2011 in der 2. Liga.

    und deshalb werde ich mal deine Behauptung etwas umstellen.

    Das letzte Mal, dass Deutschland eine WM gewonnen hat, war Freiburg in der 2. Liga. Deutschland wird, davon ist auszugehen, solange keine WM mehr gewinnen, bis Freiburg, wieder in der 2. Liga spielt.

    Bei solchen verkehrten Umkehrschlüssen fällt sofort mir ein Witz ein:

    Ein Mann steht an der Bar und sagt zum Barkeeper: Jedes mal wenn mir die Nase juckt gibt es auf der Welt ein Erdbeben. Der Barkeeper: Es gibt doch jeden Tag irgendwo auf der Welt ein Erdbeben. Darauf der Mann: Jetzt weis ich endlich warum mir meine Nase jeden Tag juckt.

  10. Mir ist gerade ein Fehler passiert. 2011 sind wir ja auch im Viertelfinale ausgeschieden.

    Sind wir damals ausgeschieden weil TP Potsdam Meister geworden ist und nicht FFC Frankfurt, Wolfsburg 8.und Freiburg gar nicht in der ersten dabei war?

    jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr.

    (Ironie)

  11. @ Helmut

    Falsch,beim letzten WM Titel der deutschen Frauen N11 waren die SC Freiburg Frauen in der Bundesliga.

  12. @Helmut,
    der Witz ist gut. Muss ich mir merken.Dein Beitrag auch. Zu diesem sogenannten Fan2 sei gesagt, der Typ hat keinen Lieblingsverein der hat nur den VfL Wolfsburg und auch den FC Bayern woran er sich negativ abarbeitet. Übrigens @SCF Klausi hat recht, der SCF war damals ( 2007 ) schon in der FBL.

  13. Meine Starting XI – oder auch mehr – sähe so aus…

    Schmitz – Frohms – Benkarth

    Störzel – Schiewe – Kleinherne – Elsig – Rall – Dooursoun

    Leupolz – Däbritz – Pawollek – Gasper – Wilde – Lattwein – Marozsan
    Popp – Schüller – Dallmann – Kayikci – T. Knaak – Bühl

    Wenn es ginge, würde ich auch noch Sharon Beck nominieren, aber das geht ja leider nicht mehr.
    Oder auch noch die Keeperin von RB Leipzig. Frau Sarholz.
    Meine andere Lieblingsverteidigerin nach Störzel – Meike Weber – ist kürzer getreten, doch ich darf sie demnächst in den Hessen-Derbys der Regionalliga Süd gegen die TSG Neu-Isenburg anhimmeln.

  14. @Fan2,
    na dann sag mal was WOB mehr für die Natio tun soll? Der VW-Konzern von dem die VfL Wolfsburg GmbH ein Tochterunternehmen ist, ist bereits Sponsor der Nationalteams, aber ich weis nicht ob dir das überhaupt passt? Was hat das mit dem VfL zu tun dass es der Natio angeblich „so schlecht geht“wie du hier vollmundig behauptest? Der VfL stellt aus seinem Kader aktuell einige Spielerinnen in der Natio, so wie andere Vereine auch. Welche Spielerinnen in die Natios berufen werden bestimmt die jeweilige Bundestrainerin.

  15. liebe Leute,danke für eure AUFSTELLUNGSIDEEN, aber vielleicht gibt es gerade keine so weltklassespielerinnen wie Rennrad,Henry,Rapinoe,Morgan,La Velle,houghton,hermoso und und und was meint ihr, wir hatten doch mal Celia,inka,prinz,stegeman,garefrekes etc Dauer es eine weile, bin Gerade ratlos.

  16. Dieser Kader ist wieder „alter Wein in neuen Schläuchen“ (alter Inhalt in neuer Verpackung) — und wieder stellt sich die alte Frage:

    Sind Bundestrainerinnen bei BAYERN oder beim DFB angestellt…??

    Solange grosse U-Talente, allen voran Torjäger wie Martinez & Co., derart dreist ignoriert werden, ergibt sich daraus die zweite Frage:

    Darf (!) Deutschland vorest keine EM- & WM-Turniere mehr gewinnen…??

    Weil: Wenn immer Dieselben gewinnen, würde das die Wachstums- und Expansionpläne der UEFA/FIFA-Bonzen gefährden. 😉

    Oder hat jemand eine andere Erklärung für den merkwürdigen Stolper-Fussball der deutschen Nationalmannschaft, an dem sich seit Neid & Co. nichts geändert hat…??

  17. Mir geht es wie bale. Ich kann ausser Maro auch keine Weltklassespielerin in Deutschland finden.

    Ausser Matinez fällt mir im U19-Bereich niemand ein, der mal Prinz, Grings, Celia beerben könnte.
    Was mir aktuell auffällt, dass einige Talente lieber eine Wohlfühloase wählen und die Bank drücken, obwohl Sie woanders einen Stammplatz hätten. Carina Schlüter steht auf Abruf, obwohl Sie gar keinen Leistungsnachweis hat, eine Farce für jede andere Torhüterin.
    Warum wechselt eine Ivana Fuso von Freiburg in die Schweiz und fällt dadurch komplett durchs Raster? Einige andere Buli-Vereine hätten doch sicherlich auch Interesse an Ihr gehabt.

  18. @Rudi: Wolfsburg könnte vor allen Dingen mal in die Nachwuchsarbeit investieren. Das Ziel von Wolfsburg muss es mit seinen Mitteln sein, irgendwann ähnlich wie Potsdam die CL mal mit einer Mannschaft zu gewinnen, die zu zwei Drittel aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Aber das wird nicht passieren. Stattdessen steht Wolfsburg dafür, Spielerinnen, die über ihrem Zenit sind, aus dem Ausland zu kaufen.
    Wenn ich mir GG so anschaue, muss ich ehrlich dazu sagen: Wolter und Wedemeyer sind auch noch die einzigen, die auch nur ansatzweise im Entfernten für die N11 in Frage kommen. Ich hatte schon Sorge, dass er auch noch Peter und Blässe wieder ins Gespräch bringt.
    Aber beide sind maximal Ergänzungsspielerinnen, die mehr Zeit auf der Bank als auf dem Feld verbringen (Wolter letzte Saison gerademal 1/3 der Spielzeit auf dem Feld).

    Was die anderen Vorschläge hier betrifft: Das sind Mannschaften, die man gut und gerne mal bei ner U20-WM auf den Platz schicken kann, aber doch nicht als N11. Sorry, ich bin ja immer für Jugend zu haben, aber wenn ich mir das so anschaue, dann wird das doch dem Ruf nach Erfahrung, der hier immer laut wurde, nicht gerecht.

    Ich werfe mal folgende Namen von Spielerinnen in den Raum, die durchaus für Erfahrung stehen und die man mal wieder aufmöbeln müsste:
    Maier, Bremer, Kemme, Petermann, Kayikci, Islacker, Schiewe, Schöne. Das sind alles Spielerinnen, die Erfahrung und Charakter mitbringen m.E.

    Ich an MVTs Stelle würde die zwei Jahre jetzt dazu nutzen, ganz genau auf jede einzelne Spielerin zu achten und wirklich einen erweiterten Kader von 40-45 Spielerinnen zu haben, die generell in Frage kommen.

    Im Tor: Schult, Benkarth, Schlüter, Frohms, Schmitz, Preuß, Johannes, Klostermann, Sindermann

    In der IV: Hegering, Doorsoun, Demann, Hendrich, Störzel, Kleinherne, Schiewe, Schöne, R. Knaak, Wedemeyer, Elsig, Fellhauer, Wittje, Lohmann

    Auf den Außenbahnen: Maier, Schweers, Simon, Rauch, Bremer, Kemme, Schmidt, Gasper, Hechler, Wilde, Rall, Stegemann

    Im ZM: Leupolz, Däbritz, Dallmann, Marozsan, Wolter, Pawollek, Nüsken, Oberdorf, Wolter, Magull, Feldkamp, Lattwein, Minge

    Im Sturm: Islacker, Popp, Schüller, Martinez, Anyomi, T.Knaak, Petermann, Kayikci, Freigang, Huth, Stolze, Schwalm, Starke, Bühl, Lotzen

    Das sind 62 Spielerinnen, die man unter Beobachtung haben sollte in den kommenden paar Jahren. So gut es geht sollte MVT jede dieser Spielerinnen im Auge behalten und möglichst detaillierte Leistungsstudien zu jeder anfertigen, auf denen dann der Kader zusammengestellt wird. Bis zur EM hat man 8 Qualispiele sowie voraussichtlich 10 weitere Freundschaftsspiele. In diesen Spielen wäre es durchaus sehr sinnvoll, dass zumindest 30-35 dieser oben genannten Feldspielerinnen getestet werden, einen Stammkader von 18 Spielerinnen plus pro Spiel eine weitere Spielerin. Im Tor sollten mindestens 4 der oben genannten Torhüterinnen getestet werden, um auf alles vorbereitet zu sein.

    Am Ende wird es darum gehen, aus Erfahrung und Jugend ein harmonisches Team zusammenzustellen, dass in der Lage ist, auf den Punkt die Leistung abzurufen und dass gerade auch mental-charakterlich der Aufgabe einer Europameisterschaft gewachsen ist.

  19. Ich stimme Fan2 zu. Wir haben etliche Spielerinnen, die nationaltauglich sind aber bisher verkannt wurden, weil vielleicht bei der einen die Nase zu schief war, die andere x-Beine hat oder eine dritte vielleicht nicht gemocht wurde.
    An Stelle des Teams um MVT würde ich es so machen wie das Team um Jill Ellis. Was die an Spielerinnen getestet hat in den letzten drei Jahren nach dem Olympia-Fiasko, da behaupte ich mal, eine USA-1b hätte auch im Endspiel gestanden.
    Also Zeit ist ja reichlich vorhanden.

    *sich geißelt, weil er wieder einen Vergleich mit den USA gebracht hat*

    Aber sowas wird ja als obszön in Deutschland angesehen. Ich mein ja nur, weil, wer da im letzten Moment aus dem WM-Kader fiel…Short, Zerboni, Campbell, Colaprico, Sullivan, Mathias, Williams, A-Rod…

    *mit dem Flagellum wedelt*

  20. yeah,
    pauli…
    finde ich gut, das sie eine chance bekommt. ich hoffe in der offensive, wo sie selber gerne spielen möchte.

    hau rein!

  21. @ Zaunreiter:
    „An Stelle des Teams um MVT würde ich es so machen wie das Team um Jill Ellis. Was die an Spielerinnen getestet hat in den letzten drei Jahren (…)
    Also Zeit ist ja reichlich vorhanden.“

    Zeit schon…
    Der Unterschied ist aber, dass die USA im Jahr ca. 30 Länderspiele bestreiten und wir ca. zehn. Von daher ist es schwierig zu vergleichen, weil die Voraussetzungen einfach komplett unterschiedlich sind.

  22. @Zaunreiter: Du hast mich auf ne Idee gebracht. Gibt es irgendwo ne Regel, dass man in einer N11-Abstellungsphase nur mit einem Team spielen darf? Wie wäre es sonst mal mit dem Gedanken, zwei N11s zu nominieren, gerade für Freundschaftsspiele? In der einen würden dann die ersten 11 spielen, in der zweiten die 11, die am nächsten an der N11 dran sind, und jedes Team würde mit Spielerinnen aufgestockt, die man zusätzlich testet.

    Ein Vorschlag:
    1. Elf: Schult – Gwinn, Hegering, Doorsoun, Simon – Leupolz – Däbritz, Dallmann – Marozsan – Popp, Schüller
    Bank: Frohms, Johannes – Wedemeyer, Demann, Rauch, Kemme, Pawollek, Nüsken, Bühl, Kayikci, Martinez, Maier

    2. Elf: Schmitz – Hendrich, Elsig, Lohmann – Bremer, Oberdorf, Magull, Schweers – Huth, Islacker, Petermann
    Bank: Benkarth, Schĺüter – Kleinherne, Schiewe, Schöne, Rall, Stegemann, Feldkamp, Lattwein, Wolter, T. Knaak, Freigang, Anyomi

    Damit hätte man 46 der oben genannten schon mal dabei. Außerdem würden die Ersatzspielerinnen nicht immer nur eingebaut, sondern könnten sich mal als Führungsspielerinnen beweisen. Man könnte unterschiedliche Systeme ausprobieren, und das alles, wenn es gut läuft, an einem Nachmittag. Man könnte beispielsweise 14:30 Uhr ein Spiel haben und 17 Uhr das nächste, was dann als Doppelspiel sicher durchaus für viele Fans attraktiv wäre.
    Erst die „B-Mannschaft“, dann die A-Mannschaft. Ein bisschen verrückt, aber bei den Männern schon lange in der Vorbereitung auf die neue Saison gang und gebe.

    Übrigens, wo sind eigentlich die Testspiele gegen männliche U-Mannschaften hin?

  23. @FFFan…würde auch das DFB-Team an div. Tournaments teilnehmen – außerhalb des Algarve-Cups – würde auch Deutschland auf mehr als nur 10 Länderspiele im Jahr kommen – ohne div. WM- oder EM-Quali-Spiele. Und bevor hier jetzt der große Aufschrei wegen Überbelastung von Nationalspielerinnen kommt, möchte ich darauf hinweisen, dass man dabei auch neue Spielerinnen testen kann, die sich in den bisherigen Bundesligaspielen ausgezeichnet haben. Da kann man auch gestandene Spielerinnen schonen und muss nicht jahrelang dieselben Spielerinnen beanspruchen. Aber vielleicht ist das ja „fußballspezifisch“, dass Trainer*innen ihre jeweiligen Lieblinge haben, die immer spielen sollen und die sie nicht verprellen wollen.

    @Fan2:
    Eben, dafür wäre eigentlich diese ominöse U23 da, um jüngere Spielerinnen zu testen. Meinetwegen auch gegen männliche U-Mannschaften. Aber zumindest hier im Bereich des hessischen Fußballverbandes ist das nicht gewünscht.
    Aber deine Aufstellungen der jeweiligen Teams gefallen mir irgendwie nicht. *sinnier* Besonders die, die in der Abwehr stehen in der 1. Elf. Die würd ich alle tauschen wollen.

  24. @Zaunreiter: Finde A- und B-Elf besser, da es dann keine Altersbeschränkung gibt und man die Mannschaften frei zusammenstellen kann. Über die genaue Besetzung lässt sich ja streiten. Die kann man dann ja auch dann angleichen. Solange an jedem Spieltag möglichst viele Spielerinnen getestet werden können, ohne dass andere verzichten müssen.
    So hat man die Möglichkeit, 5-7 IVs pro Spiel zu testen und so wirklich innerhalb von zwei Jahren belastbares Material zu sammeln und wirklich einen Konkurrenzkampf zu befeuern. Denn dann ist klar, dass auf jeder Position 2-3 Spielerinnen zuhause bleiben und jede Spielerin, die mitfährt, auch regelmäßig Spielpraxis hatte und gehabt haben muss, um mitzufahren. Auf Verletzungen und Leistungsschwankungen ließe sich so auch schneller reagieren.

  25. Als Ergänzung erschien das Interview auch in der FR:
    https://www.fr.de/sport/fussball/waere-cool-wenn-auch-selbstverstaendnis-entwickeln-12945369.html

    Alles in allem ein gutes Interview. Frau MVT hat zwar mit dem „NoGo“ von diesem „Awareness“Dingenskirchen nichts zu tun (oO muss man heute alles verdenglischen? Oo), mich würde aber mal interessieren, was sie über diese DFB-Abteilung gedacht hat. Also Jill Ellis oder Wambach, Hamm, Rapinoe hätten sicherlich ihren Senf auf Twitter dazu gegeben.

    „Awareness“ – Bewusstsein….kann man nicht „Achtsamkeit“ sagen? Oder ist das euch gleich wieder zu esoterisch?

    Ich komm ja vom Thema ab…was ich noch sagen wollte…
    Richtig, ein entsprechendes Selbstverständnis…aber bitte nicht das „All german blonde Girl“ (oO Leni Riefenstahl wird selig sein Oo) so als Gegensatz zum „All american Girl“. Da scharrt ja bald der Playboy mit den Hufen und es gibt wieder Bilder wie vor 2011…

    Ich könnte mir das „All german blonde Girl“ gut medial aufgestellt vorstellen…im Hintergrund der Tagebau vom Hambacher Forst…Oder bei einem Pride in Köln oder Berlin. Oder bei Dunya Hayali im Interview.

    Aber erst muss sie mal in den Kraftraum…

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