Maren Meinert: „Ich kann da nicht immer nur ein Schleifchen drum machen“

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DFB-Trainerin Maren Meinert wird heute Abend im Finale der U19-EM gegen Frankreich ab 17 Uhr (SPORT1 live) zum letzten Mal ein deutsches Nachwuchsteam betreuen. Im Interview zieht die 46-Jährige Bilanz ihrer 14-jährigen Tätigkeit, spricht über die mentale Stärke der USA, ihren eigenen Führungsstil und die Enttäuschung über die Trennung vom DFB.

Maren Meinert bei der U19-EM in Schottland
Im Finale der U19-EM gegen Frankreich wird Maren Meinert letztmals das deutsche Team betreuen © Imago / PA Images

Maren Meinert hat den wohl größten Erfahrungsschatz im Nachwuchsbereich des deutschen Frauenfußballs. Als Nationaltrainerin der U19- und U20-Frauen hat die 46-Jährige mehr als 200 Spiele verantwortet, zweimal die U20-Weltmeisterschaft (2010 und 2014) und dreimal die U19-Europameisterschaft (2006, 2007 und 2011) gewonnen.

Nun bestreiten die deutschen U19-Fußballerinnen unter ihrer Regie wieder ein EM-Finale, wenn es in Paisley gegen Frankreich (Sonntag 17 Uhr/SPORT1 live) geht. Doch ihren erfolgreichen Job muss die Trainerin auf Geheiß des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im August beenden. Richtig verstehen kann die 92-fache-Nationalspielerin, die selbst als Spielerin Welt- und Europameisterin wurde, die Entscheidung nicht.

Vorweg, ganz Deutschland stöhnt unter der Sommerhitze. Insofern haben Sie es mit der Frauen-U19-Nationalmannschaft bei der EM in Schottland richtig gut getroffen, oder?

Maren Meinert: Wir haben zwischendrin sehr viel Regen und kühles Wetter gehabt. Bei uns waren nicht so hohe Temperaturen, selten mehr als 20 Grad. Wir haben aber festgestellt, dass sich in Schottland die jungen Menschen schon sehr sommerlich kleiden, wenn nur 18 Grad sind. 

Nach einer überzeugenden Vorrunde mit Siegen gegen England (2:1), Belgien (5:0) und dem Remis gegen Spanien (0:0) hat ihr Team im Halbfinale auch die Niederlande (3:1) besiegt. Was erwarten Sie vom Finale gegen Frankreich?

Meinert: Frankreich hat eine sehr starke Mannschaft bei dieser EM. Sie spielen einen geradlinigen Stil mit viel Tempo nach vorne. Es wird ein Finale auf Augenhöhe werden. Wir müssen unser Bestes geben und unser eigenes Spiel durchziehen. Mit allem Selbstbewusstsein, das wir in den vergangenen Spielen gesammelt haben. Wir hatten unsere erste Mission im Grunde ja schon nach dem zweiten Gruppenspiel erfüllt, als wir uns für die U20-WM qualifiziert hatten. Jetzt haben wir eine zweite Mission: den Titel zu gewinnen. Es ist doch gut, zwei Sachen zusammen zu erledigen.

Können Sie Ihre Titel und Auszeichnungen im Nachwuchsbereich überhaupt noch zählen?

Meinert: Alle nicht (lacht). Ich glaube, dass wir allein bei Europameisterschaften zehnmal unter die besten Vier gekommen sind, und natürlich weiß ich von den fünf Siegen bei großen Turnieren. Wenn unsere ehemalige Bundestrainerin Tina Theune eine genaue Aufstellung macht, liest sich das wirklich sehr gut. Da bin ich schon ein bisschen stolz darauf.

Bei den deutschen U19-Frauen stimmte vielleicht nicht jedesmal die spielerische Klasse, aber die kämpferische Haltung. Es war eine Widerstandsfähigkeit und Wehrhaftigkeit zu beobachten, die der A-Nationalmannschaft in Frankreich gut getan hätte. Sich gegen einen Rückstand  nicht zu wehren, hat Torhüterin Almuth Schult als Kardinalproblem identifiziert.

Meinert: (überlegt). Ich möchte eigentlich gar nichts zu den Frauen sagen. Wer in den letzten 14 Jahren bei unseren Spielen den Fernseher eingeschaltet hat, konnte immer eine Mannschaft sehen, die bis in die Haarspitzen motiviert ist. Nur so funktioniert für mich Fußball. Manchmal hat das am Ende nicht ganz gereicht, aber die 100-prozentige Leidenschaft war immer gegeben.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat gerade herausgestellt, dass die USA nicht aufgrund ihrer fußballerischen Klasse, sondern überragenden Mentalität erneut den Frauenfußball geprägt haben. Sie kennen diese Mentalität, sind 2001 gemeinsam mit Bettina Wiegmann als eine der ersten deutschen Nationalspielerinnen in die USA gewechselt, wurden 2003 bei den Boston Breakers zur wertvollsten Spielerin der amerikanischen Profiliga gewählt. Haben Sie dort den Input bekommen?

[pulledquote]„Am Anfang meiner drei Jahre in Amerika dachte ich, ich kenne doch schon viel. Aber das Bild hat sich für mich komplett gewandelt.“[/pulledquote]Meinert: Am Anfang meiner drei Jahre in Amerika dachte ich, ich kenne doch schon viel. Aber das Bild hat sich für mich komplett gewandelt. Wenn die Trainerin aus dem Raum ging, hat keine Spielerin mit den Liegestützen aufgehört. Wenn eine pausieren wollte, hat gleich die Mitspielerin gerufen: Mach weiter, mach weiter! Die Eigenmotivation ist unglaublich, die Spielerinnen pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Wer sich nur einmal hängen lässt, bekommt das im Team sehr, sehr deutlich zu spüren. Das geht uns ein bisschen ab, weil wir immer sehr freundlich miteinander sind. Und gerade die jungen Spielerinnen nehmen noch mehr Rücksicht aufeinander: Keiner will dem anderen heute weh tun.

Sie gehen anders vor.

Meinert: Ich glaube, dass das erste halbe Jahr bei der U19 bei mir schon eine harte Prüfung ist. Ich sehe meinen Job auch darin, den Spielerinnen zu sagen, was nicht geht – um ihnen damit zu helfen. Ich kann da nicht immer nur ein Schleifchen drum machen, dafür bin ich auch bekannt. Ich habe viele Spielerinnen trainiert, die mir nach zwei Jahren Zusammenarbeit gestanden haben, dass sie das erste halbe Jahr Schwierigkeiten mit der vielen Kritik gehabt hätten. Dabei haben wir nur feste Regeln für die Gruppe.

Wie sehen die aus? Nicht bei Instagram über die Mitspielerin lästern?

Meinert: (lacht). Natürlich machen wir auch eine Medienschulung. Und ich bin da auch mal eine Predigerin, die Akzeptanz für Entscheidungen einfordert. Die jungen Spielerinnen sollen verstehen, dass es in diesem Alter noch zu Leistungsschwankungen kommt. Bislang haben wir es immer geschafft, dass die Spielerinnen für die Zeit eines Turniers den Fußball als Lebensmittelpunkt anerkannt haben.

Sie sind keine, die Spielerinnen in Watte packt?

Meinert: Das ist nicht mein Ding, habe ich nie gemacht. Da bin ich auch nicht der Typ zu. Aber wenn jemand ein tröstendes Wort braucht, bin ich dafür auch zuständig. Wenn jemand im Verein als junge Spielerin drei Spiele gemacht hat, klopft ihnen jeder auf die Schulter. Aber wenn sie dann nicht mehr spielen, kümmert sich keiner.

Das Viertelfinal-Aus der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM in Frankreich wird von der Bundestrainerin noch öffentlich aufgearbeitet. Martina Voss-Tecklenburg wird am Mittwoch beim Trainerkongress in Kassel weitere Ergebnisse vorstellen. Sie können den Leistungsstand im Nachwuchsbereich beurteilen. Muss man sich ähnliche Sorgen wie bei den Männern machen, dass der Nachschub in den kommenden Jahrgängen ausbleibt?

[pulledquote]„Wenn man sich die Leistungen im Nachwuchsbereich anschaut, dann kann man nicht von Krise sprechen – das ist fast schon frech.“[/pulledquote]Meinert: Ich finde, diese Frage stellt sich nicht. Wir haben mit der U16 den Nordic-Cup in Schweden gewonnen, sind mit der U17 Europameisterin geworden und stehen mit der U19 im Finale. Im letzten Jahr waren wir mit der U17 und der U19 auch im EM-Finale. Und wenn wir weiterschauen, ist Giulia Gwinn mit 19 Jahren gerade die beste Nachwuchsspielerin der Welt geworden. Zudem kamen mit Klara Bühl und Lena Oberdorf zwei Spielerinnen regelmäßig bei der WM zum Einsatz, die in meiner U19 hätten spielen können. Wenn man sich die Leistungen im Nachwuchsbereich anschaut, dann kann man nicht von Krise sprechen – das ist fast schon frech.

Wenn die Basis so gut ist,  müsste dauerhaft für das Aushängeschild aber auch mehr herausspringen als nur das Erreichen des Viertelfinals, wie bei EM 2017 und WM 2019?  

Meinert:
Natürlich war das Abschneiden nicht wie erwartet. Wir alle haben die Hoffnung, dass das in Zukunft besser wird. Die Voraussetzungen sind dafür vom Spielermaterial auf jeden Fall geschaffen.

Wurden Sie eigentlich in anderthalb Jahrzehnten nie gefragt, mal Bundestrainerin zu werden?

Meinert: Ich wurde tatsächlich einmal gefragt (nach der Trennung von Steffi Jones im Frühjahr 2018, Anm. d. Red.). Das habe ich mir gut überlegt, aber für mich entschieden, dass dies nicht der richtige Job ist. Neben dem Familienleben, das mir sehr wichtig ist, fühle ich mich im Jugendbereich besser aufgehoben, weil nicht jede Entscheidung in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Es war eine harte Entscheidung, die ich aber bis heute nicht bereut habe.

[pulledquote]“Ich bin über die Entscheidung natürlich nicht glücklich gewesen und finde sie persönlich auch falsch…“[/pulledquote]Können Sie verstehen, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Zusammenarbeit mit Ihnen beendet?

Meinert: Ich bin über die Entscheidung natürlich nicht glücklich gewesen und finde sie persönlich auch falsch…

…was Ihnen vor fünf Monaten von der Sportlichen Leitung Nationalmannschaften durch Joti Chatzialexiou mitgeteilt wurde. Waren Sie überrascht?

Meinert: Ich war sehr überrascht. Aber ich gehe im Guten, weil mir der DFB als sehr junger Mensch und sehr unerfahrene Trainerin damals die Chance gegeben hat, die U19 zu trainieren. Ich hatte 14 wunderbare Jahre.

Was machen Sie ab August?

Meinert: Da ich noch nicht unterschrieben habe, möchte ich das nicht verraten. Ich werde im Fußball bleiben, aber es ist wirklich noch nicht final entschieden. In der Frauen-Bundesliga wird man mich nicht sehen.

Mein Leben als Hope Solo
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Letzte Aktualisierung am 11.12.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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HFVFAN

Ich war nicht mit allen einverstanden was Frau Meinert geliefert hat.
Aber untern Strich hat sie sehr gute Arbeit für den DFB geleistet.
Da sich der FrauenFußball gewandelt hat, ist eigentlich der Wechsel richtig.
Es ist gut wenn jetzt eine jüngere fußballerisch modernere Generation die Mannschaften trainiert. Sie bringen hoffentlich aus dem Vereinen auch eine andere Haltung, mit mehr Rückgrat gegen über dem DfB mit.

Bernd
Bernd

Respekt Maren Meinert! Klare, offene und ehrliche Worte. Eine Frau die nicht versucht everybody’s darling zu sein. Eigentlich etwas, dass hier oft gefordert wird. Wenn dann aber mal klare Kanten deutlich werden, ist es oft denselben Leuten auch nicht recht! Mein Eindruck war und ist, dass MM bei den Spielerinnen für ihre ehrliche, direkte und offene Art sehr geschätzt wird! Respekt auch vor Kapitänin Sophia Kleinherne, für das reflektierte Interview. Habe öfters den Eindruck, dass die Mädels das durchschnittlich besser können, als die Jungs. https://tv.dfb.de/video/u-19-frauen-die-kapitaenin-ueber-den-finaleinzug-das-team-und-das-endspiel/25653/ Manch Einer hier, der in der Vergangenheit schon die Entlassung von Maren Meinert gefordert hatte,… Weiterlesen »

Witzfigur
Witzfigur

@Bernd Es reicht, wenn Du für Dich den „Kicker“ als Organ zum Nachplappern und damit als Alibi nutzt! Von irgendwoher müssen ja letztlich Deine FF-Weisheiten herstammen und vielleicht wirst Du ja mal Herausgeber von „11 Freundinnen“ als Ansammlung/Anhäufung von Plagiaten. Na ja, meine Erwartungshaltung auf eine gescheite Antwort von Dir zu meiner dezidierte Mängelauflistung am Beispiel von MM (Marie Müller) hatte sich von vornherein in Grenzen gehalten. Selbst auf meine Zweifel, dass Du das Abend-HF überhaupt komplett gesehen hast, gehst Du nicht ein. Zur Leistung der franz. U19 ebenfalls kein Wort von Dir. Was soll man da noch schreibend, wo… Weiterlesen »

Bernd
Bernd

@ Witzfigur Du schreibst: „…Tore einer Ex-Turbine als „nur noch einzuschieben“ herabgewürdigt“ „Es reicht, wenn Du für Dich den „Kicker“ als Organ zum Nachplappern und damit als Alibi nutzt!“ Wenn Du bei Google die von Dir beanstandeten Worte „nur noch einzuschieben“ eingibst, kommst Du auf ungefähr 693000 Ergebnisse. Diese Worte sind im Fussball für Situationen wo auf das leere Tor geschossen wird, vollkommen üblich. Daher könnte ich viele Tausende Quellen zum „Nachplappern und als Alibi nutzen“. Das brauche ich allerdings überhaupt nicht, da diese Worte nichts „herabwürdigendes“ beinhalten. Es war natürlich auch äußerst einfach, einen Spielbericht in einem Fussballfachmagazin zum… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

@ Bernd:
„Mein Eindruck war und ist, dass MM bei den Spielerinnen für ihre ehrliche, direkte und offene Art sehr geschätzt wird!“

Das stimmt. Daneben ist M.Meinert aber auch fachlich top! Als die ehemalige Weltfußballerin Nadine Keßler einmal nach dem wichtigsten Trainer ihrer Karriere gefragt wurde, nannte sie Maren Meinert, dabei hat ‚Kessi‘ ja auch unter Silvia Neid, Bernd Schröder und Ralf Kellermann trainiert…

Rudi
Rudi

Ooch, da hat der böse DFB doch tatsächlich der Frau Meinert ihr Spielzeug, sprich die Juniorinnen-Natio weg genommen.
Hat sich Frau Meinert eigentlich mal selbst hinterfragt warum der DFB dies getan hat?

Ritchie
Ritchie

Rudi sagt:
29. Juli 2019 um 2.42 Uhr Uhr
Ooch, da hat der böse DFB doch tatsächlich der Frau Meinert ihr Spielzeug, sprich die Juniorinnen-Natio weg genommen.
Hat sich Frau Meinert eigentlich mal selbst hinterfragt warum der DFB dies getan hat?

Du kannst es uns sicher erklären…

Bernd
Bernd

@ Rudi Hast Du Dich „eigentlich mal selbst hinterfragt warum“ Du die Juniorinnen-Natio als Spielzeug von Frau Meinert bezeichnest? Man kann unterschiedliche Meinungen zu Trainern haben, aber solche Äußerungen sind rein polemisch und gegenüber einer engagierten Trainerin völlig unangemessen. Dass Maren Meinert sich Gedanken zu Ihrer Entlassung gemacht hat, könntest Du beispielsweise dem Interview oben entnehmen. Eventuell haben dem ein oder anderen beim DFB, die klaren Worte von Meinert, welche hier ansonsten so oft gefordert werden, nicht gefallen. Angepasst, was oftmals auch Spielerinnen unterstellt wird, war Maren Meinert sicherlich nicht. Habe selbst gegenüber Maren Meinert eine relativ neutrale Haltung, erkenne… Weiterlesen »

Zaunreiter
Zaunreiter

Wurde nur der Vertrag von Frau Meinert nicht verlängert oder wurde allen vom Staff der Vertrag nicht verlängert?

Rudi
Rudi

@Ritchie , da ich kein Insider beim DFB bin kann ich es nicht erklären, aber die maßgeblichen Leute dort werden sich schon was dabei gedacht haben wenn sie so eine Maßnahme ergreifen. @Bernd, du verstehst wohl keinen Spaß, oder…? Du schreibst dass Frau Meinert als Nachwuchstrainerin Erfolge vor zu weisen hat, das streite ich ja nicht ab und erkenne ihre Verdienste durchaus an. Wobei du nicht schreibst was du als Erfolge definierst? Wenn du damit Titel meinst, dann ist der letzte Titelgewinn schon 5 Jahre her. Ich weis auch nicht ob du jemals als Trainer oder Verantwortlicher in einem Verein… Weiterlesen »

GG
GG

Maren Meinert als DFB-U-Trainerin ist nun also Geschichte. Immerhin, mindestens #1 Spiel später als von mir anfangs dieser U19-EM erwartet, jedoch nun ist auch endlich gut: Erneut – wie stets in den letzten #5 Jahren – zum Titelgewinn hat es nicht gereicht. Wenn sie auf das vorhandene sog. „Spielermaterial“ verweist, da gehe ich ja absolut konform mit ihr. Aber auch sie war eben nicht in der Lage, herausragende Qualitäten, und dazu zählen eben auch Giulia Gwinn, Sydney Lohmann, Joelle Wedemeyer, Janina Minge, usw. zu Titelgewinnen zu führen. Was unter A. Bernhard regelmäßig gelungen ist – ab der U19 war dann… Weiterlesen »

Ludwig
Ludwig

@Rudi: Wenn das für dich ein Spaß ist, sagt das schon was über die Grenzen deines Humors aus. Nein, es ist kein Spaß, Menschen als Spielzeug zu bezeichnen. Warum glauben manche Leute, ihre Unverschämtheiten als Spaß hinstellen zu müssen und dann auch noch andere dafür verantwortlich machen zu dürfen? Und wenn in einem Artikel nichts über irgendwelche Beweggründe zu lesen ist, ja glaubst du denn dann, es stünde dir zu, darüber despektierliche Kommentare zu anderen Menschen abgeben zu können? Was soll denn so eine dumme Frage, wie die, ob Frau Meinert sich selbst hinterfragt hat. Wer soll die denn hier… Weiterlesen »

Bernd
Bernd

@ Rudi Entschuldige Rudi, aber da haben wir tatsächlich unterschiedlichen Humor. Im Kontext was Du zu Frau Meinert geschrieben hast, war die Äußerung auch keineswegs als Spaß erkennbar. Verstehe nicht was daran lustig sein soll, die Spielerinnen von Maren Meinert als ihr Spielzeug darzustellen. Erfolge definiere ich anscheinend auch anders als Du! Dazu zählen für mich natürlich nicht nur Titelgewinne, sonst gäbe es ja verdammt wenig erfolgreiche Teams. Somit liegt der letzte Erfolg von Maren Meinert und ihrem Team für mich erst einen Tag zurück. Auch das Finale war für mich ein Erfolg, zeigte es doch nach den Erfolgen der… Weiterlesen »

Witzfigur
Witzfigur

@Bernd
Frage Rudi doch mal, ob er diese Floskel aus dem „Kicker“ hat! 😀
Vielleicht bist Du ja nicht der einzige Leser dieses Fachblattes, der seine Weisheiten von dort entlehnt?

Rudi
Rudi

@Ludwig,
um Eines hier mal klar zu stellen, mit dem „Spielzeug“ habe ich keineswegs die Menschen, sprich Spielerinnen, gemeint. Ich habe damit die Trainerposition gemeint den sie viele Jahre beim DFB bekleidet hat und das ist schon ein Unterschied. Da hast du mich leider völlig falsch verstanden.
Wieso ist meine frage dumm und warum soll ich das nicht fragen dürfen, ob sich Frau Meinert selbst hinterfragt hat?

Rudi
Rudi

@Bernd, bitte lese meine Antwort zu @Ludwig, vielleicht kannst du mich was den Satz mit dem „Spielzeug wegnehmen“ etwas besser verstehen. Du schreibst dass du Erfolge nicht nur an Titel definierst, dann sind wir uns auch da weit gehendst einig, denn ich messe Erfolge auch nicht nur an Titel, sondern z.B. an den spielerischen Qualitäten welche ein Team bzw. Spielerinnen in einem oder mehrere Turniere/Spiele vorweisen können. Mir ist doch auch lieber ich sehe gute Spiele von Mannschaften auch wenn sie dann mal ein Endspiel verlieren, so wie es am Sonntag leider geschehen ist. Und in den Spielerinnen dieser Mannschaft… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

@ Zaunreiter: „Wurde nur der Vertrag von Frau Meinert nicht verlängert oder wurde allen vom Staff der Vertrag nicht verlängert?“ Wer zählt für dich denn alles zum „Staff“? Von Co-Trainerin Bettina Wiegmann ist bekannt, dass sie dem neuen Trainerteam der U19/U20 nicht mehr angehören wird, aber als U15-Trainerin weiterhin für den DFB arbeitet. Wie die Zukunft von Torwarttrainerin Silke Rottenberg aussieht, ist mir nicht bekannt. Ursprünglich war sie für alle U-Mannschaften zuständig, doch mittlerweile haben U15, U16 und U17 eigene Torwarttrainer. Anders als bei der U17 hat der DFB bei der U19/U20 die komplette Zusammensetzung des neuen Trainerteams noch nicht… Weiterlesen »

Zaunreiter
Zaunreiter

@FFFan:
Vielen Dank für deine Antwort. Ich hab nach Kathrin Peter mal gegoogelt. Eine ehemalige Bundesliga-Spielerin (Flaesheim-Hillen und Rheine) und… verheiratet mit Ralf Peter!
Nachtigall, ick hör dir trapsen!
Da hat die Connection um Bierhoff und Chatzialexiou mal in der Schröder’schen „Wohlfühloase“ um die verdienten Nationalspielerinnen eingegriffen und die Cousinenwirtschaft auf das Notwendigste beschnitten.
Ballweg wechselt von der U-17 in den Scoutingbereich von TT, deren Nachfolgerin sie dann im kommenden Jahr wird. Na gut, ein bischen dürfen die Uli und ihre Direktorin noch entscheiden, wie die künftigen Talente auszusehen haben.
Was immer du aussendest, es kommt zurück. Wenigstens ist darauf Verlass.

Bernd
Bernd

@Rudi Danke für die Klarstellungen! Das mit dem Spielzeug habe ich aber immer noch nicht verstanden. Der Beruf ist doch kein Spielzeug. Bei einem Bauer, könnte z.B. der „Trecker“ das Spielzeug sein, aber doch nicht sein Beruf. Was hast Du konkret mit Spielzeug von Frau Meinert gemeint? Welcher Trainer oder Trainerin in U-Teams erfolgreicher war, ist bei Nationaltrainern logischerweise international gemeint. Wenn ich die Bundesligatrainer vergleiche, meine ich auch nicht nur die von einem Verein! Bei den U-Teams des DFB bin ich auch nicht nah dran. Habe letztes Jahr bei der U 19-EM zwar mit Spielerinnen sprechen können, aber bin… Weiterlesen »

Bernd
Bernd

@Witzfigur 22.09 Uhr
Auch durch Wiederholungen werden dumme Behauptungen nicht wahrer!
Schon zwei Beiträge von Dir in diesem Threads über Maren Meinert, aber zum Thema kommt von Dir kein einziges Wort!
Denk Mal drüber nach!