Zwangspause für Clara Schöne und Hasret Kayikci

Von am 10. August 2018 – 7.54 Uhr 1 Kommentar

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg wird zum Start in die Bundesligasaison 2018/19 wohl auf Clara Schöne und definitiv auf Hasret Kayikci verzichten müssen.

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Clara Schöne musste sich bereits am 3. August einer Arthroskopie im linken Knie unterziehen und wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen.

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Kayikci fällt zwei bis drei Monate aus

Noch länger pausieren muss Hasret Kayikci, die sich wegen einer akuten Kniegelenksverletzung einer intensiven konservativen Therapie unterzieht, um eine Operation zu vermeiden. Sie wird vermutlich zwei bis drei Monate ausfallen.

Am Samstag Test gegen Lyon

Die bisherigen Testspiele lieferten gemischte Ergebnisse: 5:1 gegen den FC Basel, 0:3 gegen die TSG 1899 Hoffenheim, 2:2 gegen den FC Zürich Frauen und 13:0 gegen Landesligist SV Titisee. Am Samstag um 11 Uhr geht es im Stade Romain Tisserand von Chassieu nun gegen Champions-League-Sieger Olympique Lyon.

Hoch motiviert

Auch wenn es nur ein Testspiel ist, werden alle Spielerinnen hochmotiviert sein und ihre beste Leistung zeigen wollen. Leider können wir nicht in Bestbesetzung antreten“, so Freiburgs Managerin Birgit Bauer.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • SCF Klausi sagt:

    Bei gleichzeitig fünf verletzten Spielerinnen und fünf Abstellungen für U Teams kann man in Freiburg keines Wegs von einer optimalen Vorbereitung sprechen.Trotzdem konnte man in den beiden Testspielen die ich gesehen habe bereits erkennen das in der neu formierten Mannschaft sehr viel Potenzial steckt.

    Bei den Neuverpflichtungen hat man darauf geachtet,dass sie auch über eine körperliche Robustheit verfügen,ohne dabei die spielerischen Komponenten zu vernachlässigen.

    An das Torwartspiel von Merle Frohms muss man sich aus Freiburger Sicht erst noch gewöhnen,weil sie ihre Position sehr modern interpretiert und bis zur Mittellinie,so wie gegen Basel gesehen,aufrückt und so den Feldspielerinnen als aktive Anspielstation und Verteiler in das Spiel eingreift.

    Mein Zwischenfazit lautet wie folgt : trotz der vielen Verletzten und Abstellungen und der daraus resultierenden suboptimalen Vorbereitung bringt Scheuer bereits jetzt ein starkes Team auf den Platz,das spielerisch an das alte Team anknüpft,körperlich aber robuster auftritt.

    Für das morgige Testspiel in Lyon wünsche ich den Freiburger Mädels viel Glück und Erfolg und den verletzten Spielerinnen eine gute und hoffentlich reibungslose Genesung.

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