Frauen-Bundesliga: Zwei Nachholspiele heute Abend

Von am 28. März 2018 – 9.11 Uhr

Heute Abend stehen zwei Nachholspiele vom 13. und 14. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga auf dem Programm. Der 1. FFC Frankfurt ist zu Gast beim SC Sand, der 1. FFC Turbine Potsdam empfängt den MSV Duisburg.

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Die Frankfurterinnen sind vor dem Auftritt im ORSAY-Stadion (17 Uhr) gewarnt, denn in der Frauenfußball-Bundesliga gingen sie zuletzt gegen diesen Gegner zweimal als Verliererinnen vom Platz.

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Munk fehlt

Zudem muss der 1. FFC Frankfurt ohne Stürmerin Lise Munk auskommen, die beim 4:2-Sieg gegen den FF USV Jena am vergangenen Sonntag nach ihrer Einwechslung zwei Treffer erzielte. Sie steht auf Grund von Verpflichtungen im Rahmen ihres UEFA-Master-Studiums nicht zur Verfügung.

„Keine einfache Aufgabe“

Frankfurts Trainer Niko Arnautis meint: „Nach dem erfolgreichen Start in die englische Woche wollen wir in Sand nachlegen und den nächsten Dreier einfahren! Wir wissen, dass uns dort keine einfache Aufgabe erwartet, schließlich zählt der SC Sand zu jenen Teams der Liga, die an einem guten Tag gegen jeden Gegner bestehen können.“

Aller guten Dinge sind drei?

Im dritten Anlauf soll es heute nun auch mit der Durchführung der Partie 1. FFC Turbine Potsdam gegen MSV Duisburg klappen (19 Uhr), nachdem das Spiel zuvor bereits zweimal abgesagt worden war. Potsdams Trainer Matthias Rudolph ist gewarnt, präsentierte sich der Gegner unter seinem neuen Trainer Thomas Gerstner zuletzt bereits deutlich verbessert.

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Duisburg ohne Himmighofen

„Der Trainerwechsel hat der Mannschaft Auftrieb gegeben. Sie werden sich hier sicherlich etwas ausrechnen – aber das tun wir ja auch“, so Rudolph, dessen Team in der Frauenfußball-Bundesliga noch ungeschlagen ist. Erst kurzfristig wird sich entscheiden, ob Johanna Elsig nach einem leichten Muskelfaserriss zum Einsatz kommen kann. Gegner MSV Duisburg wird aus beruflichen Gründen ohne Marina Himmighofen auskommen müssen, die im Kader durch Symela Ciesielska ersetzt wird.

Konzentration weiter hochhalten

MSV-Trainer Gerstner meint: „Von dem knappen Ergebnis in Wolfsburg können wir uns nichts kaufen. Im Endeffekt stehen da null Punkte auf der Habenseite. Wir müssen die Konzentration weiter hochhalten und das am besten über die volle Distanz – dann können wir in Potsdam etwas Zählbares mitnehmen.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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