Bayern München verpflichtet Kathy Hendrich

Von am 26. März 2018 – 11.14 Uhr 65 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat zur neuen Saison 2018/19 DFB-Nationalspielerin Kathy Hendrich vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet.

Bayern Münchens Managerin Karin Danner freut sich über die Verpflichtung von Kathy Hendrich

Bayern Münchens Managerin Karin Danner freut sich über die Verpflichtung von Kathy Hendrich © FC Bayern

Die 25-Jährige unteschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020.

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Internationale Erfahrung

„Ich freue mich sehr, dass sich mit Kathy Hendrich eine sehr talentierte, sowie bereits international erfahrene deutsche Nationalspielerin für den FC Bayern München entschieden hat“, so Bayern-Trainer Thomas Wörle. „Kathy ist eine schnelle, zweikampfstarke und äußerst zuverlässige Verteidigerin, die zudem fußballerisch gut ausgebildet ist. Sie wird unsere Defensive ab Sommer verstärken.“

Dritter Neuzugang

Hendrich ist nach Laura Benkarth und Lina Magull der dritte Neuzugang, den die FC Bayern Frauen zur kommenden Saison verkünden können.

Überzeugendes Umfeld

„Mich haben die Gespräche, der Campus als Trainingsanlage und das gesamte Umfeld einfach überzeugt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin zuversichtlich, dass wir mit der Mannschaft erfolgreich sein werden“, sagte Hendrich, die seit 2014 in Frankfurt spielt, bei der Vertragsunterzeichnung am vergangenen Dienstag.

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Verständnis in Frankfurt

Frankfurts Manager Siegfried Dietrich zeigt Verständnis: „Wir können ihre Beweggründe, eine neue sportliche und persönliche Herausforderung anzunehmen, nachvollziehen, zumal der FC Bayern München mit seiner gut aufgestellten Frauenabteilung die Perspektive bietet, kurzfristig auch auf Vereinsebene wieder am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Bereits jetzt danken wir Kathy für großartiges Engagement in ihrer vierjährigen FFC-Zeit und wünschen ihr alles erdenklich Gute für die Zukunft!

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

65 Kommentare »

  • holly sagt:

    Detlef dafür muss Turbine die kommunalen Mitarbeiter nicht bezahlen. Das ist ja auch ein Vorteil.
    Warum sollten die sc Mädchen/ Frauen nicht am olympia Stützpunkt trainieren? Wenn er schon vor ort ist.

    (-2)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Detlef und holly

    Ihr schmeißt hier Strukturen in einen Topf die man völlig getrennt voneinander betrachten muss.

    Das Mösle Stadion ist ein vereinseigenes Stadion das man um die Jahrtausendwende vom damaligen Rivalen FC Freiburg erworben hat.

    Im Mösle Stadion ist die Freiburger Fußballschule,die seinerzeit auf initiative von Volker Finke gegründet wurde mit insgesamt 16 Internatsplätzen für Juniorenspieler die von außerhalb des normalen Einzugsgebiet kommen.Im Mösle Stadion trainieren sämtliche Juniorenteams und auch die Zweite und tragen dort ihre Heimspiele aus.

    Zusätzlich zur Fußballschule betreibt der SC Freiburg noch Kooperationen mit in der Region ansässigen Vereinen.

    Zur schulischen Bildung betreibt man Kooperationen mit in Freiburg niedergelassenen Schulen.

    Soviel mal zur Abteilung Fußballschule,nun zur Frauen und Mädchenabteilung.

    Die erste Frauschaft trägt in der Fußballschule nur ihre Heimspiele aus.

    Das Trainingszentrum der Frauen und Mädchen befindet sich am anderen Ende der Stadt,dem Schönbergstadion,einem städtischen Stadion,das man sich mit drei oder vier Herrenmannschaften die nicht dem SCF angeliedert sind teilen muss.Dort trainieren die 1.,2.,U17,U15 und einmal wöchentlich das Perspektivteam.Dort tragen die 2.,die U17 und die U15 auch ihre Heimspiele aus.

    Zur Unterbringung,schulischen Bildung und Versorgung der weiblichen Talente,die von Außerhalb des üblichen Einzugsgebietes kommen wzB Gwinn,Stegemann und Minge,betreibt man mit dem Olympiastützpunkt Freiburg eine Kooperation wo man sechs oder acht Plätze belegt.Auch für die Mädchen ging man noch weiteren Partnerschaften mit Freiburger Schulen ein.

    Für Jungs und Mädchen arbeitet man mit in Raum Freiburg ansässigen Firmen zusammen wo die Talente auch eine berufliche Ausbildung absolvieren können,ebenso mit Hochschulen wo die Spielerinnen studieren können.So studiert z.B. Jobina Lahr in Freiburg Jura,Caro Schiewe arbeitet bei einem Energieversorger und Hasret Kayikci arbeitet in einem kaufmännischen Beruf.

    Grundsätzlich sind die Fußballschule und die Frauen- und Mädchen Abteilung zwei voneinander unabhängige Abteilungen mit eigenen Strukturen,eigenen Etats und eigener Führung.Beide Abteilungen sind so aufgestellt,dass sie sich auch ohne Unterstützung des Gesamtvereins finanziell selbst tragen könnten.

    Man nutzt nur gemeinsam die vorhandene Infrasruktur wie Partnerschulen,Ausbildungsbetriebe und Kooperationsvereine.Als weitere Gemeinsamkeit verfolgt man bei allen Teams die selbe Spielidee.

    Wer es noch genauer wissen will kann sich unter folgenden Links informieren :

    https://www.scfreiburg.com/fussballschule

    https://osp-freiburg.de/uber-uns/sportarten/

    https://osp-freiburg.de/

    Ich hoffe ich konnte das jetzt mal klären.

    Nachdem ich mich mal etwas über Potsdams Infrastrukturen informiert habe konnte ich keine wesentliche Benachteiligung von Potsdam gegenüber Freiburg feststellen.Beide Vereine haben eine fast identische Infrastruktur,beide Vereine bilden nach einem ähnlichen Prinzip aus und beide investieren sehr viel in den Nachwuchs.

    (8)
  • RW7 sagt:

    Wer hier tatsächlich behauptet, dass es Turbine sei, der in seinen Nachwuchs investiert, hat nun tatsächlich überhaupt keinen Plan. Der TP Nachwuchs wird finanziell zu mehr als 90% getragen vom Land Brandenburg über die Sportschule und dem FLB. Turbine profitiert davon und macht ein wenig auf dicke Hose, das ist aber auch schon alles… Ach so, ich rede vom Leistungssportnachwuchs. Den Bereich Breitensport finanziert Turbine schon. Mit ein paar kleinen Talern für die Ehrenamtlichen Trainern dort..

    (3)
  • holly sagt:

    @SCF Klausi, danke für die Aufklärung

    (2)

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