Frauen-Bundesliga: Bayern und Duisburg klettern nach oben

Von am 18. März 2018 – 17.11 Uhr 11 Kommentare

In den beiden ausgetragenen Spielen vom 14. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat der FC Bayern München mit einem Kantersieg beim 1. FC Köln Tabellenplatz 2 erobert. Der MSV Duisburg verließ die Abstiegsränge.

Die Spielerinnen des FC Bayern München bejubeln ein Tor beim 1. FC Köln

Gleicht acht Mal Grund zum Jubeln hatte der FC Bayern München © imago / Foto2press

Vor 495 Zuschauern im Südstadion gewannen die Münchenerinnen mit 8:0 (4:0).

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Bayern trifft nach Belieben

Die Tore erzielten Fridolina Rolfö (11., 44.), Carina Wenninger (14.), Melanie Behringer (33., 80.), Sara Däbritz (45.), Jill Roord (47.) und Leonie Maier (85.).

Die Gastgeberinnen mussten nach einer Notbremse von Neuzugang Lidija Kulis an Däbritz (32.) über eine Stunde lang in Unterzahl agieren.

Last-Minute-Sieg für Duisburg

Dem MSV Duisburg gelang beim Debüt von Trainer Thomas Gerstner vor 303 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena durch einen verwandelten Foulelfmeter von Kapitänin Kathleen Radtke in der letzten Minute der Siegtreffer beim 1:0 (0:0)-Erfolg (90.) gegen den SV Werder Bremen. Lena Pauels hatte Pia Rijsdijk im Strafraum zu Fall gebracht.

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Vier Spielabsagen

Die anderen vier Spiel vom 14. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga mussten aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse allesamt abgesagt werden: 1. FFC Turbine Potsdam gegen SC Freiburg, FF USV Jena gegen VfL Wolfsburg, SC Sand gegen 1. FFC Frankfurt und TSG 1899 Hoffenheim gegen SGS Essen. Die Nachholtermine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Tabelle Frauenfußball-Bundesliga

Pl.TeamSp.S.U.N.Tore+-Pkt.
1.Logo des VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg22182256:84856
2.Logo des FC Bayern München Bayern München22172362:154753
3.Logo des SC Freiburg SC Freiburg22153450:153548
4.Logo des 1. FFC Turbine Potsdam Turbine Potsdam22136350:212945
5.Logo der SGS Essen SGS Essen22123743:301339
6.Logo des 1. FFC Frankfurt 1. FFC Frankfurt221011129:25431
7.Logo des SC Sand SC Sand22931032:34-230
8.Logo der TSG 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim22811322:32-1025
9.Logo des MSV Duisburg MSV Duisburg2261616:33-1716
10.Logo des SV Werder Bremen Werder Bremen22351426:59-3314
11.Logo des 1. FC Köln 1. FC Köln2232178:78-7011
12.Logo des FF USV Jena FF USV Jena22241612:56-4410

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • Webcam sagt:

    2 Spiele von Duisburg mit neuem Trainer, 2 Siege – der Trainerwechsel war zwar wohl extrem überfällig … aber offensichtlich eben noch lange nicht zu spät. Und es sind noch 27 Punkte zu vergeben …

    Die Ergebnisse waren ja schon in der Hinrunde oft sehr knapp, auch gegen die Spitzenmannschaften, entsprechend muss da ein gewisses Potential da sein. Und jetzt haben sie auch mal das Quäntchen Glück, das in der Hinrunde oft, v.a. am Schluss, fehlte …

    (17)
  • enthusio sagt:

    Unglaublich, aber Duisburg hat wie schon beim 2:1 gegen Freiburg
    auch heute gegen Bremen das Siegtor erst in der allerletzten Minute erzielt.

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  • holly sagt:

    Schon das lena pauels ihr Comeback gegeben hat auch wenn sie den Elfmeter verschuldet hat

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  • F.B. sagt:

    Nirgendwo in obigem Artikel steht, gegen wen Duisburg gewonnen hat.

    (1)
  • Webcam sagt:

    @enthusio: Ja, aber man darf nicht vergessen, dass Duisburg in den Spielen gegen Frankfurt, Essen und Bremen in der Hinrunde erst spät den Treffer zur Niederlage kassiert hat, und es waren auch sonst fast immer knappe Niederlagen …

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  • Markus Juchem sagt:

    @F.B.: Danke!

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  • Pauline Leon sagt:

    jasmin sehan hat heute einen hattrick gemacht! vor, laut dfb, 75 zuschauern, yeah. sehr schön..

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  • enthusio sagt:

    @Webcam:

    Das ist richtig und insofern vielleicht ein Stück ausgleichende Gerechtigkeit.
    Mit einem Sieg in Potsdam hätte der MSV wieder den Anschluss ans rettende Ufer geschafft. Andererseits könnt Jena mit einem Sieg gegen Wolfsburg dranbleiben.

    Oben in der Tabelle wird es auch noch mal spannend, wenn Potsdam mit zwei Siegen gegen Duisburg und Freiburg Platz 3 erobern und Frankfurt mit einem Sieg in Sand ebenfalls den Anschluss halten würde.

    Aber wie schon die Alten wußten: „Grau ist alle Theorie, entscheidend ist auf dem Platz.“ 🙂

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  • enthusio sagt:

    In der Regionalliga West hat Aufsteiger SV Berghofen aus Dortmund heute die SGS Essen II als Spitzenreiter nach einem verdienten 4:2 abgelöst und besonders in der 1. Halbzeit bis zum 4:0 grandiosen Fußball gezeigt.
    Bei Essen konnte nach langer Verletzungspause Nina Brüggemann eine Halbzeit lang Wettkampfpraxis sammeln.
    Einige Essener Fans, die auf der Fahrt nach Hoffenheim auf der Autobahn hinter Frankfurt vom Spielausfall des Bundesligaspiels der 1. Mannschaft erfuhren, waren dann auch noch in Dortmund vor Ort und sorgten für die gewohnte lautstarke Anfeuerung.
    Klasse Typen ! 🙂

    (10)
  • Dussel Duck sagt:

    Schön, dass der MSV weiter kämpft! (Ich glaub‘ an Euch, Mädels 🙂 )
    Beim Anschauen der DFB-Highlights hatte ich den Eindruck, dass Bremens Torfrau Pauels nach der Pause Glück hatte, nicht mit Rot vom Platz zu fliegen. Wahrscheinlich – aber das war für die Schiedsrichterin natürlich schwierig zu erkennen – schwebte sie gerade außerhalb des Strafraums durch die Lüfte, als sie den Duisburger Schuss abwehrte. Na is‘ auch egal. Dafür hat DU ja am Ende den Elfer gekriegt.

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  • enthusio sagt:

    Wie man eine hochverdiente Niederlage bei einem Außenseiter „schönschreiben“ und sich als schlechter Verlierer erweisen kann, hat der Verfasser/die Verfasserin des Spielberichts über das Spitzenspiel der Regionaliga West zwischen dem SV Berghofen und der SGS Essen U20 eindrücklich bewiesen.

    https://www.sgs-essen.de/aktuelles-rund-um-die-mannschaften/ueberlegene-sgs-u20-unterliegt-unverdient-in-berghofen.html

    Statt solch einen Murks zu verfassen, hätte man lieber den Finger in die Wunde legen sollen, warum der Spitzenreiter aus Essen sich in der 1. Halbzeit so hilflos angestellt hat und in der 2. Halbzeit kein Mittel fand, die Defensive des Aufsteigers zu knacken.
    Im übrigen hat Berghofen kürzlich auch schon den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach II mit 5:0 aus dem Stadion geschossen.
    Aber das scheint den Essenerinnen nicht bewußt gewesen zu sein.

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