SC Sand holt Jasmin Sehan

Von am 21. Februar 2018 – 9.45 Uhr 13 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Sand hat nach Lisa Schöppl und Agata Tarczynska nun auch Jasmin Sehan vom VfL Wolfsburg verpflichtet.

Jasmin Sehan im Dress der U20-Nationalelf

Offensivspielerin Jasmin Sehan wechselt von Wolfsburg nach Sand © imago /foto2press

Die 20-jährige, flexibel einsetzbare Offensivspielerin, erklärt: „Ich freue mich zur neuen Saison auf die neue Herausforderung beim SC Sand.“

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Traum geht in Erfüllung

Und sie meint weiter: „Als die Anfrage kam, musste ich nicht lange überlegen, da mit diesem Wechsel mein Traum in Erfüllung geht, 1. Bundesliga zu spielen. Ich werde alles dafür geben meinem neuen Team so zu helfen, dass wir alle gemeinsam die sportlichen Ziele erreichen können.“

Torschützenkönigin bei der U17-EM

Sehan durchlief alle Juniorinnen-Nationalmannschaften und wurde bei der U17-EM in England Ende 2013 gemeinsam mit der Spanierin Andrea Sánchez mit vier Treffern Torschützenkönigin des Turniers, das die DFB-Juniorinnen im Elfmeterschießen gegen Spanien gewannen.

Tolle Technik

SC Sands Trainer Sascha Glass freut sich: „Jasmin besitzt eine tolle Technik, ist torgefährlich und verfügt über eine gute Physis. Sie besticht nicht nur durch ihre fußballerischen Fähigkeiten. Jasmin besitzt ein großes Herz auf dem Platz. Wir freuen uns sehr darüber, Jasmin in der nächsten Saison in unserem Team begrüßen zu dürfen“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • Pauline Leon sagt:

    Yeah. super!!
    ich würde schwören, ich habe mal ein video gesehen, wo sie als noch jüngere nationalspielerin (gegen die schweiz?) 5 tore in einem spiel gemacht hat. ca 2 mit rechts und drei mit links oder andersrum. oder eins davon mit dem kopf?
    herzlichen glückwunsch zu allen bisherigen verpflichtungen und vertragsverlängerungen, lieber sc sand

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  • holly sagt:

    @Pauline, von der Qualität ist Jasmin aber sehr weit weck. Sie würde gut zu einem Team passen das vor allem auf Konter setzt. Weiss nicht ob Sand da eine gute Wahl ist. Wob war für sie defentiv die falsche Entscheidung das System dort kam ihr garnicht entgegen

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  • Pauline Leon sagt:

    @holly:
    wir werden sehen..
    man sollte ihr auf jeden fall die chance geben. tore schießen kann sie ja und soweit mich mein bildgedächtnis nicht trügt ist jasmin eine ordentliche „rampensau“ im und am 16er. und vielleicht geht ja auch die ein oder andere offensive spielerin weg aus sand.
    und dort wird auch nicht nur konter gespielt.
    lassen wir uns überraschen. Es gab schon einige, die aus wolfsburg weg sind und aufblühten.

    (2)
  • FFFan sagt:

    […]

    schrieb ich schon bei der Verpflichtung von L.Schöppl in einem unveröffentlichten Kommentar…

    Jetzt sind noch A.Tarczynska und J.Sehan dazugekommen. Der SC Sand entwickelt sich immer mehr zu „Wolfsburg II“.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

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  • holly sagt:

    @pauline, wir ich schon geschrieben hatte Wob war für sie der falsche verein.
    ich weiss nicht wie oft du sie in ihrer Wob zeit hast spielen sehen. die paar male wo ich sie sah, konnte mich das nicht wirklich uberzeugen.
    wie du schon geschrieben hast, manch spielerin blüht bei einem verein komplett neu auf. zu wünschen wäre es ihr.

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  • Fan2 sagt:

    @holly: Ein wahres Wort: Wolfsburg war für Sehan der falsche Verein, genauso wie für jede andere junge deutsche Spielerin.
    Die Liste wird lang und länger: Erst Jäger, dann Magull, dann Vetterlein und Tietge, jetzt also auch noch Sehan. Fragt sich, wie lange wohl Wedemeyer noch bei Wolfsburg bleibt.

    Oder, wie Olaf Schubert zu sagen pflegt: Wer als junge Spielerin zu Wolfsburg wechselt, „der signalisiert mir ja schon, dass er vom Leben nichts mehr erwartet.“

    (-1)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Glückwunsch zu den bisherigen Verpflichtungen. Junge Spielerinnen,,die sich in der Bundesliga zeigen und beweisen wollen. Finde es gut, dass man den Spielerinnen eine Chnace gibt, die sie bei ihren Vereinen noch nicht bekommen haben.

    Und wenn man diese Spielerinnen trainiert hat, kennt man den Charakter und die Qualität. Mit Johanna Tietge wurde bereits bewiesen, dass man mit solchen Entscheidungen richtig liegen kann.

    Bin mir sicher, dass das nich nicht das Ende gewesen ist. Es gibt noch einige junge interessante Spielerinnen, ob bei Wolfsburg II oder woanders.

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  • Pauline Leon sagt:

    @holly:
    ich habe sie live noch nie gesehen und kenne wolfsburg nur von der durchreise. das was im tv/netz zu sehen war zeigte sie als aktive offensivspielerin, die vorbereiten und vollenden kann. hab deinen kommentar auch jetzt erst richtig gelesen, verzeih mir. ich denke die jasmin kann weit mehr als konterfussball. vielleicht muß frau für wolfsburg weitaus abgebrühter sein als es manch 18-19 jährige ist oder sein kann, um sich dort durchzusetzen.

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  • holly sagt:

    Pauline, bei einem anderen Verein hätte sie sich besser entwickeln können. Meiner bescheiden Meinung nach ist sie leider noch auf dem u17 Niveau. Aus welchen jahren sind die videos die du meinst.?

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  • Pauline Leon sagt:

    holly, ich befinde mich im land des gefährlichen halbwissens. ein youtube-video zeigte sie im dfb dress? mit 5 toren, ich meine gegen die schweiz. u17? wie ganz oben angedeutet bin ich mir nicht so 100% sicher. ich habe es auch schon einmal gesucht, aber nicht gefunden. ansonsten spricht ihre statistik für sie. auch spielberichte manchmal. und das wolfsburg kein einfaches pflaster ist spricht nicht gegen sie. und sie war nicht selten verletzt, ähnlich nina ehegötz.
    mit dem „anderen Verein“ gebe ich dir voll und ganz recht!
    schaden wird ihr der wechsel sicher nicht. fussball spielen hat sie garantiert nicht verlernt. vielleicht hat die richtige anleitung gefehlt. oder die aufgabe. das kannst du sicher besser beurteilen.
    ich behaupte zum glück auch nicht, das ich allwissend bin. ich gebe mir größte mühe, immer die wahrheit zu sagen, mit fakten untermauert. wie alle anderen hier hoffentlich auch.
    aber das ist ja alles subjektiv hier. aber nicht schlimm…

    und zumindest der sc sand und ein paar andere sehen großes in ihr.

    auch frau pinther wünsche ich viel spaß und erfolg in sand.

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  • Pauline Leon sagt:

    holly, hab gerade gelesen, das tarczynska und sehan letzte saison zusammen 31 tore für wolfsburg II gemacht haben. nun denn, bleibt nur die frage, wer bei sand geht.

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  • holly sagt:

    @pauline, ja aber zwischen erster und zweiter liga besteht wie du sicher weisst ein riesengroßer unterschied.
    aber wie schon gesagt mich würde eine entwicklung bei jasmin freuen. aber leider ist das leben nun mal kein wuschkonzert. zumal dt. erfolgreiche stürmerinnen braucht
    so oft wie es vielleicht rüber kam, hab ich jasmin leider auch nicht spielen sehen. da leider wob wenn beide mannschaften zugleich heimrecht haben beide oft um 14 uhr spielen lässt.
    allwissend bin ich auch nicht. also kein problem.

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  • Fan2 sagt:

    @holly: So groß, wie der Unterschied in Wolfsburg gemacht wird, ist er nun auch nicht. Sehan hätte 100 Tore in der II. Mannschaft schießen können, sie hätte trotzdem keine Chance bekommen. Wieso? Weil ihr der Glamour-Faktor fehlt, den eine Pajor oder eine Hansen mitbrachten, die Schlagzeilen als internationales Top-Talent, die CL-Erfahrung usw. Sie kommt halt nur aus der eigenen Jugend.

    Das ist eben die Krux: Sehan hatte nie die Chance, solche Schlagzeilen zu produzieren, weil solche Schlagzeilen des Vertrauens eines Klubs bedürfen, die ihr die Gelegenheit gibt, sich auf allerhöchster Ebene als noch sehr junge Spielerin zu beweisen. Wie aber, wenn der Klub, für den diese Schlagzeilen Voraussetzung für Spielpraxis sind, der Klub ist, der eben jener Spielerin das Vertrauen geben müsste, um solche Schlagzeilen produzieren zu können, dass er aber nur erteilt, wenn sie solche Schlagzeilen bereits produziert hat? Ein Teufelskreis!

    Und so war Sehan von vornherein im Hintertreffen gegen Spielerinnen wie Hansen oder Pajor. Wieso? Weil diese in ihrer Heimat von ihren Clubs das Vertrauen bekamen, bereits in jungem Alter in der ersten Liga zu spielen und so Spielpraxis auf höchstem nationalen Niveau sammeln zu können. Wären diese beiden als Deutsche bereits zur U17 von Wolfsburg gekommen, man würde sie heute nicht kennen und ihr wäre es genauso ergangen wie Sehan, sie wären die unentdeckten Talente geblieben!

    Sehan ist 20 Jahre alt und wartet bis heute auf ihr Bundesliga-Debüt, auf zumindest mal 10 Minuten gegen Sindelfingen oder Cloppenburg beim Stand von 6:0. So „schlecht“ war sie anscheinend für Wolfsburg.

    Das einzig Gute: Dass Wolfsburg solche Spielerinnen wie Tarczynska und Sehan jetzt abgeben muss. Wieso? Weil die II. Mannschaft bis zur neuen Saison nur noch 3 U20-Spielerinnen im Kader haben darf, bis jetzt aber noch 12 Spielerinnen im Kader hat, die nächste Saison über 20 sein werden.

    Man darf hoffen, dass Stenzel, Brandenburg, Fiebig, Runge oder Wojtecki den Weg auf den Transfermarkt und zu anderen Teams schaffen. Auch Steuerwald wird ja spätestens dann zur nächsten Saison frei.

    Der Druck auf Wolfsburg ist daher groß, was sehr positiv ist. Entweder sie holen Talente, die dann spätestens mit 20 den Sprung zur 1. schaffen, oder aber sie müssen die Talente mit 20 wieder an die anderen Vereine abgeben.
    Solche Fälle wie Tetzlaff, die dann bis 30 in der zweiten Mannschaft spielen und den Platz für die Talente blockieren, wird es dann nicht mehr geben! Und das kann für die Liga nur gut sein!

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